Hallo,
Zitat:
Ich hatte überlegt erst Heilpädagogik zu studieren und dann die Weiterbildung als Reittherapeutin, aber auch dann brauch ich ja eine Ausbildung. .
Den Teil habe ich nicht ganz verstanden. Ich meine, wenn Du Heilpädagogik studiert hast,
hast Du doch die pädagogische Ausbildung, die für die Weiterbildung RT reicht, Du bräuchtest dann "nur noch" die reiterliche Qualifikation (die ist von den Weiterbildungsträgern abhängig, es muß nicht Trainer C sein, manchen reicht auch DRA3 oder vorreiten o.ä.)
Zitat:
Und momentan merke ich durch mein Jahrespraktikum das ich endlich nicht mehr nur studieren und lernen will, sondern in die praxis. Deswegen überlege ich ob ich in 2 Jahren nicht doch schon eine Ausbildung machen soll und dann halt die Weiterbildung.
Wenn Du in den Bereich heilpädagogisches/therapeutisches Reiten willst, brauchst Du eine
pädagogische o.ä. Ausbildung (bzw. Studium). Der Pferdewirt nützt Dir dafür gar nichts (außer in dem Punkt, daß Du die "Reitabzeichen" nicht mehr brauchst).
Also dafür wären (wenn Du nicht studieren willst) eben die Erzieherinnenausbildung, Heilerzieher, Physiotherapeutin oder Ergotherapeutin. Sind aber auch alles "schulische Ausbildungen". Und nicht viel kürzer als ein Studium.
Für Reitunterricht oder "Reiten als Sport für Behinderte", also alles, was tendenziell mehr in Richtung "Unterricht" geht, als ins heilpädagogische/therapeutische brauchst Du (zumindest meines Wissens nach) keine pädagogische Ausbildung / Studium.