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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Krümel
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Betreff des Beitrags: Wie komm ich an mein Ziel?? Verfasst: 17. Okt 2006, 17:14:04 |
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Registriert: 17. Okt 2006, 16:57:16 Beiträge: 2 Wohnort: Garmisch-Partenkirchen
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Hallo!
Also ich besuche im Moment die 13. Klasse eines Gymnasiums. Seit längerem Wünsche ich mir mit Pferden anderen Menschen zu helfen, weiß aber nicht was es für Möglichkeiten gibt.
Bei der Berufsberatung an meiner Schule wurde mir gesagt, das ich eine ausbildung zur physiotherapeutin machen und muss und dann noch ne zusatzausbildung zur hippotherapeutin. Gibt es aber nicht auch andere ausgangsberufe??
Wie sieht es mit ergotherapie, psychologie und pädagogik aus?? nach dem ich abi mach hätt ich ja auch die möglichkeit zu studieren. kann man mit diesen richtungen auch hippotherapeutin werden??
Und was ist der unterschied zwischen Hippopädagoge und Hippotherapeut und was es da sonst noch so gibt?
Mein interesse gilt eher der behandlung von psychisch traumatisierten leuten als der behandlung von körperlich kranken. macht das einen unterschied bei der wahl der ausbildung oder kann man mit einer alle arten von krankheiten, seelisch und körperlich behandeln??
Vielen lieben Dank schonmal,
Krümel
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 18. Okt 2006, 08:38:27 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo Krümelchen!
Also, DIE Berufsausbildung zum Reittherapeut schlechthin gibt es leider (noch) nicht. Denn das ist leider keine geschützte Berufsbezeichnung.
Um Dein Ziel zu erreichen reicht es, irgendeine pädagogische/psychologische/therapeutische Grundausbildung zu haben. Also vom Diplompsychologen, Dr. der Psychatrie bis hin zur Kinderpflegerin ist alles möglich.
Ich kenn sogar Leute, die haben keine Berufsausbildung, aber selber ein behindertes Kind. Auch solche Menschen können manchmal die Ausbildung machen.
Es zählt bei vielen Ausbildern die Praxiserfahrung.
Dann gibt es sehr viele verschiedene Anbieter, bei denen Du Dich ausbilden lassen kannst. Und sie haben die verschiedensten Zugangsvoraussetzungen. Z.B. verlangen einige einen Trainerschein, andere wieder nicht.
Bei mir in meinem Fall handelt es sich um eine (tiergestützte Arbeit) berufsbezogene Weiterbildung zum heilpädagogischen Begleiten mit dem Pferd. Und wird von der Lebenshilfe angeboten.
Die Referentin: http://www.monikabrossard.de/
Also, ich halte es für sehr, sehr gut, wenn eine solide Grundausbildung vorhanden ist. Z.B. eben das Psychologie-Studium, oder Pädagogik-Studium oder was es alles gibt.
Und auf diese Ausbildung würde ich dann aufbauen.
Mir persönlich fehlt es schon sehr, dass ich leider keine Therapeuten-Ausbildung haben. Ich bin Erzieherin - ich kann in diesem Fall halt wirklich nur begleiten und unterstützen, aber nicht "therapieren" im klassischen Sinn.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Krümel
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 18. Okt 2006, 12:28:31 |
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| Postrank 0 |
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Registriert: 17. Okt 2006, 16:57:16 Beiträge: 2 Wohnort: Garmisch-Partenkirchen
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Hallo Claudia!!
Vielen lieben Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort, endlich konnte ich einige meiner Fragen klären.
Eine hätt ich dann aber doch noch  Es geht mir zwar nur nebensächlich darum, weil in erster Linie möchte ich machen was mir spaß macht, aber meine eltern z.b. intressiert es ja auch nicht unerheblich wie die chancen auf dem arbeitsmarkt und die bezahlung sind. Kann man gut als Hippotherapeut oder -pädagoge arbeiten oder ist es sehr schwer sich durchzusetzen und in dem beruf arbeit zu finden?
Und wenn ich schon zeit und geld für ein psychologie studium aufwende, möchten natürlich meine eltern auch wissen was man dann für einen finanziellen standart erreicht... kannst du mir auch darüber ein bisschen was sagen??
Lieben Dank,
Krümel
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 18. Okt 2006, 16:47:43 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo Krümel,
ich würde an Deiner Stelle zuerst schauen wie gut die Berufsaussichten in dem "Grundberuf" sind. Da gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Erziehern, Sozialpädagogen, anderen Pädagogen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Psychologen.
Das würde ich persönlich erst einmal (wenn es um Berufsaussichten geht) als Maßstab nehmen. Aus zweierlei Gründen. Erstens wirst Du vermutlich nicht von Anfang an als Reittherapeutin arbeiten, sondern erstmal in Deinem gelerntem Beruf arbeiten, Erfahrungen sammeln und Geld verdienen, um Dir später die Selbständigkeit aufzubauen.
Und Reittherapie ist ein "Beruf", mit dem man nur sehr, sehr wenig Geld verdienen kann, viele machen es deshalb auch nur nebenberuflich, weil sie eben nicht davon leben können.
Daher ist ein "solider Grundberuf" als Standbein wichtig.
Du kannst Dich beim Arbeitsamt beraten lassen, wo die Berufsaussichten gut sind und wo weniger gut.
Zum Verdienst, es gibt Tariflöhne in allen diesen Bereichen, grob gesagt, verdienst Du mehr, je qualifizierter Deine Ausbildung ist (also nach Studium mehr als nach Berufsausbildung).
Was ein Erzieher, Pädagoge, Ergotherapeut, Psychologe etc. genau verdient, kannst Du im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (das Ding hieß früher BAT, jetzt TVöD) nachlesen. (Es kommt dann zwar immernoch auf Deine Tätigkeit und diverse andere Dinge an, aber um einen ungefähren Anhaltspunkt zu bekommen, sollte das reichen).
Martina
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Hippo-Doris
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 18. Okt 2006, 18:50:17 |
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Registriert: 16. Aug 2006, 07:58:21 Beiträge: 154 Wohnort: bei Osnabrück
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Hallo.
Den Worten von Martina kann ich nur zustimmen, wenn man nur vom Gewinn leben will welches als Reittherapeut verdient wird, dann muß man es schon sehr groß aufziehen, das heißt mit mehreren Pferden, eigener Halle usw.
Das heißt erst einmal finanzieren und dann ist noch lange nicht klar ob es sich rentiert. Ich lebe jedenfalls von dem was ich als Erzieherin verdiene, das HBP mache ich neben beruflich, habe Spaß daran und einen tollen Ausgleich zu meiner Arbeit. Ich kenne hier in der Umgebung keinen einzigen Anbieter von Reittherapie der alleine davon lebt, und hier gibt es einige...
_________________ Liebe Grüße von Doris
Wer Pferde ohne Fehler sucht und Menschen ohne Mängel, hat nie ein gutes Pferd im Stall und nie Zuhaus ' nen Engel.
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 18. Okt 2006, 20:03:59 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Also, soviel ich weis lebt unsere "Ausbilderin" von HBP und vor allem auch von unserer Ausbildung.
Aber sie arbeitet halt am eigenen Hof. Und wie Ihr schon gesagt habt, das muss man erst mal finanzieren.
Ich gebe Martina uneingeschränkt recht.
Mach erstmal einen soliden Grundberuf. Der ist auf alle Fälle sehr, sehr wichtig.
Und dann bau darauf auf.
Die meisten die ich kenne, haben sehr klein angefangen. Also privat ein Pferd gekauft, versichert und mit sehr wenigen Klienten.
Am einfachsten ist es tatsächlich, sich anstellen zu lassen und bei der Institution bei der Du arbeitest dann das Therapiereiten mit dazu anbieten.
Manche Einrichtungen finanzieren dann sogar die Ausbildung als Fortbildung.
Wegen des Studium, würd ich Dir gern den Rat geben, dass Du das studierst, was Dich wirklich interessiert. Deinen Neigungen entsprechend. Du machst in Deinem Eintrag ein klein wenig den Eindruck, dass Du nicht so recht weist, welche Richtung? Da würd ich mich vom Arbeitsamt gut beraten lassen. Und (noch besser) auch von Leuten, denen Du vertraust und die Dich gut kennen.
LG und alles Gute!!! Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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