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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Vielleicht für jemand interessant
BeitragVerfasst: 14. Jul 2008, 11:46:41 
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Registriert: 03. Jan 2008, 22:11:52
Beiträge: 653
Hi Leute,

hab das hier grad zufällig gefunden. Ist vielleicht für jemand von euch interessant:

http://www.dkthr.de/aktuelles.php?n2=topthema

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Dein Pferd ist dein Spiegel,
der deine guten und schlechten Launen unverfälscht wiedergibt.

Sieh hinein in das Auge deines Pferdes,
aber erschrecke nicht vor der Wahrheit.
(Bent Branderup)


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BeitragVerfasst: 14. Jul 2008, 19:45:33 
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Beiträge: 1941
Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
Hallo Rolli!

Das ist tatsächlich sehr interessant. Danke schön!

Meine Weiterbildung bei Monika Brossard ist genau diese Schiene. Diese Richtung des tiergestützten Heilpädagogik scheint die DKTHR nun wohl auch aufgegriffen zu haben.

Was mich wundert: Wo kommt denn die staatliche Anerkennung her? Dachte tatsächlich, es gäbe die staatliche Anerkennung in unserem Berufszweig noch nicht??? *staun*
Oh wei, da schein ich aber hinter her zu hinken. Muss ich mich schnellstens informieren!!!

LG Claudia

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„Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“
Novalis


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BeitragVerfasst: 14. Jul 2008, 20:12:29 
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Registriert: 03. Jan 2008, 22:11:52
Beiträge: 653
hm woher das kommt mit der staatlichen Anerkennung weiß ich ned. Bin nur in meiner Mittagspause zufällig darüber gestolpert und hab das mal hier reingesetzt *grins

Liebe Grüße
Rolli-Pferdenärrin

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BeitragVerfasst: 15. Jul 2008, 11:45:16 
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Registriert: 07. Aug 2006, 08:55:57
Beiträge: 74
Wohnort: Grauel in Schleswig-Holstein
Hallo,
na das ist ja ein Ding. Mir gehts da wie Dir, Claudia, mache ja im moment auch noch meine Weiterbildung bei MonikaB. Wir haben gerade im Mai über diese Sachen und das dt. Kuratorium gesprochen. Wäre ja interessant zu erfahren, ob wir dann auch eine stattliche Anerkennung bekommen (können)!

Gruß DaniB


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BeitragVerfasst: 16. Jul 2008, 07:16:16 
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55
Beiträge: 535
Wohnort: Gannertshofen/ Iller
Thema staatl. Anerkennung.
das deutsche Kuratorium ist letztendlich nur ein Verein. Und spielt sich so ein bisschen auf, als hätten sie zu entscheiden was falsch und richtig ist.
Um eine staatl. Anerkennung zu bekommen, gehört mehr dazu wie, das die FN sagt, ihr seid staatl. Anerkannt,
es müssen dazu erst alle Anbieter auf einen Nenner kommen, und das wird wahrscheinlich in den nächsten 20-30 Jahren nicht passieren,
staatl. Anerkennung ist auch gerade etwas Werbung, da die FN in den letzten Jahren nicht mehr Konkurrenzfähig mit den anderen Anbietern war.
Stellt euch mal vor, wir alle (und das sind verdammt viele), die nicht bei der FN ihre Ausbildung gemacht haben, wären dann arbeitslos, weil uns eine staatliche Anerkennung fehlt, was glaubt ihr was dann los wäre. Also, so lange diese Geschichte nicht geregelt ist, was mit den ganzen HPP, RT, HPA und was weiß ich, die jetzt schon gut und erfolgreich arbeiten passiert, passiert in Richtung staatl. Anerkennung garnichts.
LG
Simone

_________________
Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)


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 Betreff des Beitrags: Staatl.Anerkennung
BeitragVerfasst: 17. Jul 2008, 19:29:44 
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Beiträge: 61
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Hallo liebe Forumsmitglieder,

die staatl. Anerkennung ist keine werbewirksame Masche der FN sondern eine ganz legale Sache die durch die 600 Stunden mit dem Berufkolleg Bielefeld und damit mit dem Schulministerium abgestimmt ist. Dies ist zur Zeit nur in NRW möglich, weil es dort diese Berufskollegs gibt. Es ist einen Kooperation DKThR mit dem Berufskolleg Bielefeld und wie ihr schon erwähnt habt, kann das DKThR keine staatl. Anerkennung aussprechen sondern nur das Berufskolleg.
Es gibt auch noch das Berufskolleg Esse, das im Herbst ebenfalls eine Zusatzausbildung zur staatl.anerkannten Fachkraft für heilpädagogisches Arbeiten mit dem Pferd anbietet. ... Theorerisch braucht man kein DKThR dafür, wäre aber dumm es ohne die bekannten Ausbilder für Therapeutisches Reiten zu machen, weil diese einfach die beste Praxiserfahrung haben.... :roll:
Hilft euch das ein wenig weiter?
Bei Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.
Viele Grüße
:D


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Jul 2008, 23:36:13 
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Beiträge: 708
Äh, Joey und Paul, das steht doch schon monatelang hier im Forum :-) http://www.spiegelbild-pferd.de/forum/r ... a-876.html

Sida, das i s t schon durch, ich hätte auch nicht gedacht, daß es sooo schnell geht (hätte allerdings auch nicht auf 20 Jahre getippt, sondern auf 2,3 noch :-), es gibt die staatliche Anerkennung. Dies ist von den Minesterien etc. so entschieden, es gibt jetzt also "Reittherapie" als staatlich anerkannten Beruf.

Wer in den anderen Bundesländern (neben dem DKthr) Kooperationpartner der staatlichen Ausbildungsinstitute (also FHs, Berufskollegs usw.) wird, wird sich zeigen, ich denke, das ist hauptsächlich die Frage, wer sich da engagiert, Kontakte pflegt usw. und da scheint das DKthr ja bisher der einzige zu sein.

Ich finds sehr gut, eine staatliche Anerkennung dieses "Berufes" ist zumindest das "Lippenbekenntnis" aller RT und wird es sehr viel leichter machen, die RT als "anerkannte Methode" weiter zu etablieren, das wollen doch alle.

Mir hätte ein gemeinsamer Konsenz mehrerer Träger auch besser gefallen, aber da die Weiterbildungsträger nur in den seltensten Fällen kooperieren (außer der FATP und dem "Berufsverband" kenne ich keine, die sich die Mühe gemacht haben, sich an einen Tisch zu setzen), bekommen den "Kuchen" eben logischerweise diejenigen, die sich angestrengt haben, an die Ministerien etc. herangetreten sind, Konzepte gemacht haben usw..

Meiner Meinung nach waren gerade die "Schmalspurausbildungen" (ohne pädagogische Kenntnisse etc.) überhaupt nicht interessiert an staatlicher Anerkennung, weil diese jetzt (endlich) Qualitäts-Mindeststandarts schafft.

Es bleibt abzuwarten, welche Weiterbildungen vom DKthr anerkannt werden (da finde ich die 100 Stunden deutlich zu mager, jemand mit einer fundierten Weiterbildung (und die meisten davon haben ja so 300-600 Stunden), angeleiteten Praktika etc. und Praxiserfahrung etc., ist sicherlich deutlich qualifizierter, als jemand, der nur 100 Stunden irgendwo "gelernt" hat), die Anerkennung dieser Personen fehlt mir auch und da wird sich auch noch etwas tun, denke ich, rein um Klagen abzuwenden. (Wobei ich andererseits bezweifele, daß es so viele RT gibt, die klagen werden, die Meisten leben nicht davon, wird also anders sein, als bei den Hufpflegern, das ist ja ein "ähnlicher Fall").

Also insgesamt eine sehr gute Entwicklung, nur eine angemessenere Regelung für "nicht DKthr RT" (mit guter Qualifikation) wäre angebracht.


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BeitragVerfasst: 19. Jul 2008, 11:17:45 
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Ich zweifle auch, dass es Klagen geben wird. Anders als bei den Hufpflegern ist es ja bisher nicht so, dass alle anderen Berufsverbot erteilt bekommen. Davon sind wir sicher weit entfernt.
Auch ich hätte mir allerdings mehr ZUsammenarbeit gewünscht, selbst die Verbände, die mit dem DKThR im FATP sitzen, wussten nichts von den Plänen. Für mich wäre das eine gute Gelegenheit gewesen, Fachkompetenz zusammen zu fassen und der Spaltung der Ausbildungen etwas entgegen zu wirken.


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BeitragVerfasst: 20. Jul 2008, 11:31:17 
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Hallo Stef,
es gibt schon Bestrebungen mit anderen Ausbidern zusammen zu arbeiten... im Ausbildungslehrgang des Berufskolleg Essen arbeitet DKThR und SG-TR Leute zusammen.... ein keiner Schritt für die RT und RP aber was er bewirkt werden wir sehen... :D


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BeitragVerfasst: 21. Jul 2008, 20:31:14 
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Stef hat geschrieben:
Ich zweifle auch, dass es Klagen geben wird. Anders als bei den Hufpflegern ist es ja bisher nicht so, dass alle anderen Berufsverbot erteilt bekommen. Davon sind wir sicher weit entfernt.


Ich denke das zwar auch, aber so ganz sicher bin ich mir nicht... ich meine, bei den Hufpflegern hätte ja auch niemand gedacht, daß es so gesetzlich geregelt wird... (wobei die jetzt, Dank der Klagen, wieder arbeiten dürfen, soweit ich das weiß).
Für Menschen ist ansonsten ja mindestens die amtsärztliche Überprüfung bei allen, die irgendwas im psychotherapeutischem Bereich anbieten, gesetzlich vorgeschrieben.

Ich kann mir durchaus vorstellen, daß da noch irgendwas in der Richtung kommt, das wird sicherlich dauern, aber vorstellbar finde ich es schon. Sicherlich kein komplettes Berufsverbot, aber Einschränkungen in dem, was man als "nicht staatlich anerkannt" tun darf oder eben nicht, finde ich vorstellbar, ebenso das sich geschützte Begriffe entwickeln werden.

Ich vermute mal, es steht sehr viel Lobbyarbeit und sehr gute Kontakte dahinter, die zuständigen Politiker, Ministerien etc. davon zu überzeugen, eine staatlich anerkannte Ausbildung zu schaffen. Wer da so viel Kontakte und Rückhalt hat, der schafft es sicherlich auch, andere Dinge durchzusetzen.

Von daher bin ich mir da nicht so sicher, was kommt. Aber das ist eher "Kaffeesatzleserei" :-)


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BeitragVerfasst: 23. Jul 2008, 10:16:03 
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Die vom DKThR wären ja schön doof, wenn die Folge wäre, dass alle ein Berufverbot bekämen, die keine staatliche Anerkennung haben. Immerhin hat das DKThR in den letzten Jahrzehnten sehr viele Hippotherapeuten, Reittherapeuten und Trainer für den Reitsport ausgebildet, die ALLE keine staatliche Anerkennung haben. Die würden ihre eigene Ausbildung (die ja auch weiter bestehen bleibt!!!) ja ad absurdum führen.... Auch die DKThR- Reittherapeuten kriegen ja nur 100 Stunden für das Studium anerkannt. Also was die Konsequenzen dieser Sache angeht, sitzen ja alle im gleichen Boot- egal bei welchem FATP Mitglied man seine Ausbildung gemacht hat. Eine Freundin ist Hippotherapeutin und die hat davon fast noch garnichts mitbekommen... Sie ist nur über die DKThR Fachzeitschrift informiert worden. Klar staatliche Anerkennung hört sich schon nett an, aber ich glaube meine Euros steck ich lieber dahin, wo es auch den Pferden in meinen Augen besser geht. Und das ist keine FN-Boxenhaltung, so seh ich das im Moment... Liebe Grüße Anna :-)


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BeitragVerfasst: 26. Jul 2008, 21:37:36 
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Martina hat geschrieben:
Ich vermute mal, es steht sehr viel Lobbyarbeit und sehr gute Kontakte dahinter, die zuständigen Politiker, Ministerien etc. davon zu überzeugen, eine staatlich anerkannte Ausbildung zu schaffen. Wer da so viel Kontakte und Rückhalt hat, der schafft es sicherlich auch, andere Dinge durchzusetzen.


Amen.

Tja - irgendwie befürchte ich ähnliches. ... *seufz* Ganz ehrlich befürchte ich auch, dass weniger die Qualität der Ausbildung zählt, als viel mehr alles, was nicht mit der eigentlichen Sache zu tun hat.

Also hoffen wir mal, dass unsere Bedenken nur Unkenrufe sein mögen.

LG Claudia

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