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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Alexandra
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Betreff des Beitrags: Suche Ausbildung zum Reittherapeuten Verfasst: 21. Nov 2005, 20:00:12 |
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Registriert: 21. Nov 2005, 19:45:49 Beiträge: 1
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Hallo alle,
bin heut zum erstenmal hier da ich auf einer großen Suche nach einer Ausbildung bin. Leider habe ich weder eine pädagogische noch einen psychologische Ausbildung. Selbst hab ich aber drei Kinder wovon meine Tochter Down-Syndrom hat. Ich liebe die Pferde und hab auch schon eine Ausbildung als Fitnesstrainer für Pferde gemacht. Leider war es das nicht was ich gesucht habe ich würde einfach gerne mit den Pferden und den Kindern arbeiten. Aber nicht als Reitlehrer oder sonst was sondern wirklich mit Kindern mit Handikap da ich meine Tochter aüber 9 Jahre beobachte wie sie mit unseren Pferden umgeht und dabei wächst. Auch ist es schön ihre Freunde von der Schule einzuladen. Ich möchte meine Illusionen nicht einfach wie eine Seifenblase platzen lassen und hoffe von euch vielleicht etwas interessantes zu hören.
Bitte, bitte
Liebe Grüße Alexandra
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Nat
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. Nov 2005, 19:29:44 |
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Registriert: 27. Nov 2005, 19:11:05 Beiträge: 3 Wohnort: Kayl / Luxembourg
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Hallo Alexandra
Um selber Therapeutisches Reiten anzubieten, musst du leider eine Ausbildung als Pädagoge oder Psychologe haben!
Warum suchst Du Dir nicht einen Verein in Deiner Nähe, wo Therapeutisches Reiten angeboten wird, und arbeitest dort mit.
Dann könntes Du über den Förderkreis Therapeutisches Reiten eine Ausbildung zum Reittherapeut Assistent machen.
Vielleicht kennst Du ja auch jemanden der Pädagoge/Psychologe ist und auch Interesse an einer Ausbildung hat. Dann könntet Ihr evtl zusammenarbeiten...
Gruss
Nat
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 11. Jan 2006, 10:54:02 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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Hallo Nat,
muß dir leider wiedersprechen  ..man braucht nicht immer eine päd. oder psy. Ausbildung um Reittherapeut zu werden ! In meiner Ausbildung hatte ich auch eine Mutter, die diese Ausbildung ihrem behinderten Kind "zuliebe" gemacht hat...und natürlich ihre Erfahrungen mit der Behinderung und Pferden an andere Betroffene weitergeben wollte.
Ich find das toll ! Und noch viel toller, dass es diese Möglichkeit gibt, Interessierten Personenkreisen ohne päd. Ausbildung die Möglichkeit zu geben sich in diese Richtung zu schulen !
Lg
Tina
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Sonja20
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 23. Apr 2006, 22:15:41 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 23. Apr 2006, 21:40:59 Beiträge: 8
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Halli Hallo!!
Also erstmal muss ich sagen, dass ich es auch echt toll finde, dass du dich zur Reittherapeutin ausbiden lassen willst und somit deiner Tochter aber bestimmt auch den anderen Teilnehmern sehr helfen kannst, denn ich denke als Mutter von einem Kind mit down-syndrom hast du wahrscheinlich die meiste Erfahrung...
Hallo Tina! Du hast geschrieben, dass man auch eine Ausbildung machen kann, ohne bereits Pädagoge oder Psychologe zu sein...Mich würde jetzt sehr interessieren wo dies möglich ist. Es ist nicht so, dass ich mich um das Studium herum drücken will, sondern vielmehr, dass ich gern die Ausbildung parallel zu einem Studium machen möchte. Denkst du das ist realistisch??
Da ich immer gelesen habe, dass die Ausbildungen berufsbegleitend sind, müsste das doch dann auch gehen??!!
Ich denke einfach, dass mich die Ausbildung noch zusätzlich für das Studium motivieren würde, weil ich dann ganz genau weiß wofür ich es mache und mein Ziel direkt vor Augen habe!
Außerdem will und kann ich es mir nicht vorstellen erst 4 Jahre studieren zu müssen ohne einen Bezug zu Tieren im Allgemeinen und natürlich zu Pferden im Speziellen zu haben!!!
Bis jetzt kämen für mich die Ausbildung bei PIRT-Reittherapie und bei igogo infrage, habt ihr da schon irgendwelche Erfahrungen???
Außerdem würde mich noch interessieren welches Studium empfehlendswerter für die Praxis als Reittherapeut wäre:Pädagogik oder Psychologie???
Eine aller letzte Frage: Ist es denn realistisch von dem Beruf als Reittherapeut zu leben??
Würde mich über Antwort sehr feuen!!
Ganz liebe Grüße Sonja
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 07:13:32 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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Hallo Sonja,
also, ich denke, dass sich das "berufsbegleitende" darauf bezieht, dass es ermöglicht wird während seiner Berufstätigkeit, diese Zusatzausbildung zu machen d.h. die Zeiten der Weiterbildung sind so gelegt, dass man nicht wahnsinnig viele Tage an Urlaub braucht. Meist sind das dann Blockveranstaltungen von Freitag bis Sonntag.
Leider hast du nicht geschrieben, welches Fach du studierst, oder du dich entschieden hast. Ob nun psy. oder päd. , das ist nicht leicht zu beantworten. Ich finde das beides sehr wichtig und arbeite auch zu gleichen Teilen danach.
Wie bei jeder Ausbildung oder Weiterbildung, kann eine Kommision darüber entscheiden, ob deine Vorbildung ausreicht oder deine gewonnenen Erkenntnisse/Erfahrungen dich mit den Vorraussetzungen gleichstellen, um an der Ausbildung/Weiterbildung teilzunehmen.
Wenn du ja gleichzeitig sogar ein Päd.Studium machst, dürfte das wohl eher weniger ein Problemsein...aber wie gesagt, da wird im Einzelfall drüber entschieden.
Wie dass allerdings bei deinen genannten Ausbildungsinstituten aussieht, kann ich keine Auskunft drüber geben.
Ob es realistisch ist von der Reittherapie leben zu können !? Nunja, sicher können das einige..ABER das ist von vielen Faktoren abhängig ..ich nenne mal nur ein paar :
- mußt du dein Pferd einstellen ? ( da bezahle ich z.B.schonmal 238€ !! )
- Muß die Reithalle extra bezahlt werden ?
- hast du ein Pferd als Ersatz , falls deins mal krank ist ?
- Wie sieht die Konkurenz aus ..Wie viele, wie weit weg ? ( Marktanalyse machen ! )
- Kannst du gut "verhandeln" ( Jugendamt,Sozi.amt etc um Anträge durch zu boxen )
- was ist bei schlechtem Wetter ..Regen...Schnee..( Gibt es eine Halle für Regen ) bei Schnee hat man ganz schnell mal ein paar Stundenausfälle
- Versicherung ( 50€ montl.)
- Schmied . Tierarzt...
etc .etc. etc .
Da bist du ganz schnell mal auf 400 € ---------- ( MINUS !!! )
Um deine Frage zu beantworten, ist es sehr schwierig davon leben zu können, ohne ein 2. Standbein zu haben !
LG
Tina
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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Flocke
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 14:51:25 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 03. Apr 2006, 20:33:50 Beiträge: 87 Wohnort: Hessen
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wie sieht das denn aus, wenn man zwar eine ausbildung zur reittherapeutin gemacht hat, aber kein psych. oder päd. studium hat?
ich meine wenn der verband oder wie auch immer die vorraussetzungen als genügend anerkennt und man die ausbildung machen kann, heißt das ja noch lange nicht, dass man dann auch wirklich in dem "beruf" arbeiten kann. denn ich denke es gibt nicht unbedingt so ganz so viele leute die sich diese therapie einfach so leisten können. die meisten werden vom jugendamt bezahlt. das JA will nun aber, schon um dem geltenden KICK, bzw SGB, KJHG gerecht zu werden "qualifizierte reittherapeuten".
reicht es dem JA, wenn man die ausbildung hat, oder wollen/verlangen die ein psych. , päd. studium zusätzlich?
bei hippotherapie ist es ja soweit ich jetzt herausgefunden habe so, dass man auf jeden fall eine, ich glaube physiotherapieausbildung haben muss.
wie begründet eigentlich jemand, der kein päd. oder psych. studium abgeshlossen hat, dass eine therapie beispielsweise fortgesetzt werden sollte?
gibt es eigentlich einen verband, der plant eine nicht berufsbegleitende, sondern "all in one" ausbildung anzubieten, oder sind die kenntnisse die einem jetzt schon vermittelt werden ausreichend um alle aspekte des therapeutischen reitens abzudecken? zb. buchhaltung, versicherungen, berichte, "verhandlungen mit dem JA"...
wird einem sowas vermittelt oder geht es bei der ausbildung primär ums therapeutischereiten an sich?
einen studiengang, allerdings an einer FH fände ich klasse, wo man zum reitpädagogen ausgebildet wird....
FH weil es ja praktisch umgesetzt werden muss und an der Uni eher theorie gelehrt wird....
gruß, flocke
_________________ Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 15:45:53 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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Hallo Flocke,
mit den "qualifizierten Reittherapeuten" hast du natürlich recht ! Und gerade deshalb verlangt sich das JA , wenn es umKostenübernahme geht, einen Nachweis über die pädagogische oder psychologische Ausbildung...sonst ----> Nix Kostenübernahme !
Aber warum sollte nicht eine Mutter eines Kindes mit Down-Syndrom o.ä. solch ein Fortbildung machen dürfen ! Gäbe es auf diesem Gebiet eine bessere Fachkraft ? Gut fände ich hier , die Spezialisierung auf diesen Bereich (8 z.B. kinder mit Down-Syndrom und Reittherapie )
Natürlich kann man auch nur mit dem Nötigen Know-How Anträge fachlich begründen und Verlängerung beantragen !! Das ist nicht einfach und bedarf oft ziemlichem Fachchinesisch .
Studiengang FH klingt natürlich toll...dafür müßte es aber erstmal anerkannt werden ...wobei wir wieder beim leidigen Thema wären !
Was verstehst du mit "all-in-one" Das müßte ja dann ein spezielles Gebiet der Pädagokik oder Psychologie sein, in Kombination mit therapeutischen Ansätzen, tiergestützter Therapie, Diagnostik und Auswertungsverfahren....uijuijui das könnten ein paar Semester Studienzeit beinhalten !
Die andere Variante dazu ist : Sich nach und nach qualitativ zu verbessern. D.h. erst eine fundierte Ausbildung/Studium in Päd. oder Psych. , dann Erfahrungen im heilpädagogischen Bereich, weiterbildung in einem Psychologischen Bereich, am Besten noch etwas in Bewegungslehre/Physio, dann darf natürlich das der von dir angesprochene Wirtschaftliche Know-how nicht fehlen ( Fachwirt im Sozialen Bereich ) , zwischendurch den Reittherapeuten  ..... so kann das aussehen
LG
Tina
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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Flocke
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 16:07:28 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 03. Apr 2006, 20:33:50 Beiträge: 87 Wohnort: Hessen
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nun das "all in one" wäre meiner meinung nach sowas wie ein Fh-studiengang, nur halt ohne studium. also, so ähnlich wie die ausbildung zum erzieher, nur eben "reittherapeut". verstehst du was ich meine.
ich habe ja nichts dagegen, dass sich eine mutter dahingehend weiterbildet, nur finde ich es halt problematisch, wenns darum geht dies auch anderen anzubieten. privat kein problem, aber offiziell?! ich weiß nicht, da gibts sicherlich rechtlicher konsequenzen, die ich ehrlich gesagt vielleicht garnicht so schlecht finde.... denn ein leie kann doch kaum eine solche verantwortung übernehmen...
jetzt noch eine neue ausbildung zu erfinden fände ich nicht so gut, denn dann könnte zu jeder störung eine neue Reittherapie erfunden werden, das würde es nicht grad übersichtlicher machen.
besser fände ich eine anerkannte grundausbildung und anschließend berufsbegleitend fortbildungsangebote.
flocke
_________________ Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung
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Flocke
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 16:11:05 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 03. Apr 2006, 20:33:50 Beiträge: 87 Wohnort: Hessen
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ich fände es übrigens garnicht schlecht, wenn die ausbildung etwas länger dauert.... allerdings meine ich ja auch eine leider noch nicht anerkannte "richtige" berufsausbildung.
leider wirds wohl noch lange dauern bis es soweit kommt und die tatsache, dass sich jeder verband da so sein eigenes süppchen kocht machts nicht einfacher!
zusätzlich zu dieser ausbildung könnten ja dann berufsbegleitend fortbildungen angeboten werde, zb down syndrom, trauma....
flocke
_________________ Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 16:12:59 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo,
ein thread mit soooo vielen unterschiedlichen fragen. ich schreibe mal das, wozu ich was weiß...
ich persönlich bin alles andere als ein fan davon wenn menschen ohne pädagogische oder psychologische ausbildung im "pädagogisch-therapeutischem-bereich" arbeiten. im pädagogischen bereich finde ich es noch in ordnung, wenn man dann unter anleitung arbeitet oder gewisse überschaubare einheiten auch mal allein. im therapeutischen bereich sträuben sich mir immer die nackenhaare, wenn ich sehe, was es da an geballter inkompetenz gibt, da wird falsch diagnostiziert, falsch gearbeitet usw.
dementsprechend bin ich auch kein fan der weiterbildungsträger, die überhaupt keine pädagogische/psychologische grundqualifikation verlangen.
(wenn man das ganze macht, um seinem eigenem kind etwas unterstützendes bieten zu können, ist das meiner ansicht nach etwas anderes).
zu den studiengängen, psychologie ist ein universitätsstudium und dauert dementsprechend länger, hat weniger praxisanteile, dafür macht man ja hinterher noch eine therapieausbildung. sozialpädagogik ist ein FH-studiengang und praxisbezogener, dafür aber weniger auf psychologie ausgerichtet.
es gibt an einigen FHs "therapeutisches reiten" als unterrichtsfach und als projektbezogene arbeit, man kann sich also eine dementsprechende FH aussuchen und dann innerhalb seines studiums dies als einen schwerpunkt wählen.
Flocke, von meiner arbeit beim jugendamt kenne ich es nur so, daß die fachliche grundqualifikation immer voraussetzung war um für irgendetwas gelder zu bekommen. das kann aber natürlich - je nach jugendamt - unterschiedlich sein, ich denke mal, daß oft auch "der ruf des anbieters" eine rolle spielt.
zu dem "all in one", momentan ist es ja eine weiterbildung, baut also auf vorhandenen pädagogischen/psychologischen kenntnissen und vorhandenen reit/pferdekenntnissen auf. ich vermute mal (da können aber die menschen mit weiterbildung hier mehr zu sagen), daß dies dann nicht mehr teil der weiterbildung ist, sondern es mehr darum geht, diese beiden teile miteinander zu verknüpfen.
"all in one" hieße ja, daraus praktisch eine grundständige ausbildung zu machen, also pädagogisches/psychologisches grundwissen zu lernen, reit/pferdegrundwissen und dann die verknüpfung. das würde sicherlich mehr als die 200?? stunden, die momentan diese weiterbildung geht, brauchen.
viele grüße,
Martina
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 16:16:55 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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ja, ich weiß was du meinst, aber das ist glaube ich nicht realistisch. Schön wäre es schon !
Der Aufbau müßte allerdings ähnlich wie beim Erzieher sein. Mit Kerfächern wie : Pädagogik, Psychologie, Didaktik/Methodik, Bewegungslehre, Heil/Sonderpädagogik...zusätzlich natürlich noch Diagnostik,Therapieverfahren..etc. und der "Pferdeanteil" , Haltung, Pflege , Gesundheit,Psyche....+ der hohe Praxisanteil !
4-5 Jahre dürften dafür drauf gehn...und dann hast du eine suuper Ausbildung ...aber auf 20 Ausgebildete fällt dann in ganz Deutschland nur 1 Festanstellung  ... das kann keiner riskieren !
Als Zusatzausbildung ok( 2.Satndbein)...aber als alleinige Ausbildung zu riskant...da fehlt einfach der Bedarf im Angestelltenverhältnis !
LG
Tina
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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Flocke
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 16:24:15 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 03. Apr 2006, 20:33:50 Beiträge: 87 Wohnort: Hessen
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jap, das fände ich aber gut und so wie du schreibst denke ich wärst du dem auch nicht abgeneigt.
denn, wenn es erstmal eine anerkannte ausbildung gibt, also keine weiterbildung, sondern eben "all in one" hat man einen standart, der für aussenstehende nachvollziehbar ist und vor allem überblick verschafft!
dann kann man weiter über fortbildungen nachdenken, weil man dann überhaupt erstmal einen allgemeinen standart hat. so wäre es dann möglich, wenn jemand wechseln möchte und bereits ein studium oder eine ausbildung hat, die die päd. bzw psych. standarts erfüllt demjenigen eine fortbildung speziell fürs therapeutische reiten anzubieten, inklusive "pferdewissen", ausser derjenige hat wiederum eine ausbildung, die dem standart entspricht.
da werden jetzt sicher viel aufschreien.
aber ganz ehrlich, wenn ein automechaniker psychotherapeut werden will, weil ihn das interessiert, weil er dafür talent hat, muss er trotzdem studieren, egal wie talentiert er ist!!!!
tut mir leid, denn mit dieser behauptung tue ich beispielsweise müttern unrecht aber, ich frage mich wie eine solche mutter reagieren würde, wenn sich jemand mit fehlendem wissen und qualifikation anmaßt so etwas anzubieten....
flocke
_________________ Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung
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Flocke
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 16:28:31 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 03. Apr 2006, 20:33:50 Beiträge: 87 Wohnort: Hessen
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@ tina,
besteht wirklich kein ausreichender bedarf?
ich meine, wenn es eine anerkannte therapie wäre, würden doch auch die KK´s zahlen....
möglich wäre ja auch eine neue fachrichtugn bei der erzieherausbildung. ich habe beispielsweise die sozialassistenten ausbildung (das ist in hessen die vorstufe zum erzieher), da konnten wir im zweiten jahr wählen ob wir eher in den bereich kindergarten oder in den bereich "pflege" (arbeiten mit körperlich und geistig behinderten menschen) gehen. das gesamte zweite ausbildungsjahr war dann auf diese fachrichtung ausgelegt.
bei den erziehern ist das glaube ich ähnlich...
flocke
_________________ Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung
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Flocke
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 16:32:05 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 03. Apr 2006, 20:33:50 Beiträge: 87 Wohnort: Hessen
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ich denke bei der erzieherausbildung wäre es maximal ein jahr mehr, ausser man würde es so machen, dass man das "pferdewissen" voraussetzt, also ausserhalb machen und dann nachweisen muss, dann ginge es denke ich innerhalb der normalen ausbildungszeit.
flocke
_________________ Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung
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Sonja20
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24. Apr 2006, 16:32:50 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 23. Apr 2006, 21:40:59 Beiträge: 8
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Hallo Tina!
Erstmal danke ich dir für deine schnelle und ausführliche Auskunft!
Ich studiere zur Zeit Grundschullehramt, also auch schon was, was mit Pädagogik zu tun hat.
Bei diesem Studium gefallen mir bis jetzt Päd. und Psychologie am besten, da ich bei den anderen Fächern das Gefül habe, dass sie mir für meine Zukunft überhaupt nichts bringen, da die Profs selbst überhaupt gar keine Ahnung haben, wie sie Stoff vermitteln sollen...
Wenn das anders wäre, könnte ich ja auch dieses Studium beenden, aber ich denke einfach, dass ich in einem Pädagogistudium besser darauf vorbereitet werde, wie ich mit Menschen umgehen kann und soll!Hoffe ich zumindest
Ja mit den Kosten für die Pferde und Unterbringung das ist so eine Sache...
Am liebsten würde ich natürlich "einfach" bei der Frau mitarbeiten, bei welcher ich seit 7 Jahre meine Reitbeteiligung habe, da diese selbst Heilpädagogisches Reiten anbietet, aber die Gute weiß noch nichts von Ihren Glück
Da ich aber nächste Woche mal wieder zuhause bin, werde ich sie am besten mal löchern....
Ich danke dir nochals!!!
Ganz ganz liebe Grüße und es würde mich auch freuen, (wenn dein Konzept dann patentiert ist) wenn du dann mal erläuterst wie es denn so aussieht 
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