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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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katja70
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Betreff des Beitrags: staatliche Anerkennung Verfasst: 29. Okt 2007, 20:14:08 |
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| Postrank 0 |
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Registriert: 29. Okt 2007, 20:10:02 Beiträge: 1
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hallo,
sowiet ich weiß, soll es ab sommer 2008 in nordrhein westafalen die möglichkeit geben in kooperation mit dem dkthr und einer fachschule eine staatliche anerkennung als fachkraft für ich glaube heilpäd. reiten zu bekommen. infos gibts beim dkthr
gruß aus köln
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Okt 2007, 09:36:18 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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Hallo Katja,
das ist eine Aussage , die ich so nicht stehen lassen kann  .
Vielleicht könntest du hier eben hinschreiben, wer du bist, was du machst und vor allem, woher diese ungewisse Aussage stammt.
Dieser Thread wird sicher von vielen Usern gelesen und für viel Verwirrung und  sorgen.
Weil :
- sollte es zu einer staatl. Anerkennung kommen, wäre damit besiegelt, dass es sich um eine staatlich geprüfte Ausbildung handelt und diese somit als Berufsbild anerkannt ist
- bisherige Ausbilder im HPR diese nicht mehr durchführen dürfen ! Und vor einem Existenzverlust stehen !!!
- Was für eine Fachschule ?? Heilpädagogik ? Sozial Wesen ?
- Bundeslandbegrenzt anerkannt oder Bundesweit ?
Dem Hinweis ,das man beim DkthR nachfragen kann , ist nett ... vielleicht könntest du das ja übernehmen und hier verlässliche Aussagen für unsere User treffen.
Danke
LG
Tina
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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Stef
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Okt 2007, 10:08:27 |
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| Postrank 5 |
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Registriert: 11. Jan 2006, 20:26:53 Beiträge: 252 Wohnort: Siegen
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Katja 70 hat recht.
Hier der Link zur Pressemitteilung vom DKThR vom 20.4.2007
http://www.dkthr.de/aktuelles.php?n2=pr ... ngen&id=20
Das Ganze war Thema beim Treffen des FATP (Forum der deutschsprachigen Ausbildungsträger einer Therapie mit dem Pferd).
Es ist offiziell und eingestielt, da gibt es nichts.
Nun wird zu beobachten sein, was daraus wird.
Viele Grüße,
Stef.
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Okt 2007, 10:30:00 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Danke für den Link...
Das sollte doch für einigen Wirbel auf dem Ausbildungsmarkt sorgen, oder?
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Okt 2007, 17:06:40 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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das ist ja spannend....
bin gespannt, wie das weitergeht.....
aber ich bin anderer Ansicht als Du, Tina, nur weil es einen staatlich anerkannten Abschluß gibt, muß das ja nicht zwangsläufig heißen, das all diejenigen, die den nicht haben, nicht mehr in diesem Bereich arbeiten dürfen....
Dazu müsste es doch erstmal eine Gesetzeslage geben (wie z.B. bei diesem Hufpflegegesetz), die anderen dies verbietet.
Es ist die Frage, ob sowas kommen wird und das wage ich persönlich zu bezweifeln.
Was ich mir eher vorstellen kann, ist, daß es ähnlich wie im psychotherapeutischen / Beratungsbereich kommen wird, so das bestimmte Begriffe geschützt werden (man also nicht mehr Psychotherapie anbieten darf ohne staatlich anerkannten Abschluß, "Lebensberatung" o.ä. aber sehr wohl).
Ob sich das aber durchsetzen lässt, wenn zum einen ja sehr viele Reittherapeuten mit "alter Ausbildung" auf dem Markt sind (und das Dkthr würde ja seine eigene bisherige Ausbildung sehr abwerten, wenn sie sagen "diese reicht nicht mehr für "staatliche Anerkennung"") und zum anderen diese staatliche Ausbildung ja eher ein Pilotprojekt ist und nicht flächendeckend angeboten wird, wage ich zu bezweifeln.
Insgesamt finde ich persönlich diese Entwicklung gut, weil sie Klarheit schafft und Qualitätsmaßstäbe setzt. Ebenso ist das ein guter Schritt in Richtung "anerkannte Therapieform", die evtl. auch mal von den Krankenkassen übernommen wird.
Allerdings ist abzuwarten, was daraus wird, sollte das wirklich per Gesetz (wie bei den Hufpflegern) dazu kommen, daß alle Reittherapeuten mit "alter Ausbildung" im Prinzip "Berufsverbot" bekommen, würde ich das für blanke staatliche (unsinnige) "Regulierungswut" halten.
Ebenso widerstrebt es mir persönlich, daß alles in den Händen nur eines Weiterbildungsträgers liegt.
Insgesamt jedoch eine höchst spannende Entwicklung, die einiges aufwirbelt.
Stef, weißt Du, was da angedacht ist, wie es weitergeht ? In Bezug auf gesetzliche Regulierungen oder Maßnahmen, Begriffe zu schützen ?
Wenn das wirklich so kommen sollte, wären tatsächlich alle anderen Weiterbildungen wertlos.
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Okt 2007, 22:59:23 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Mich würde mal die Einschätzung von den Weiterbildungs-Anbietern zu diesem Thema interessieren...

_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Okt 2007, 09:18:09 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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@Martina
Ich meinte die Weiterbildungs-Anbieter  ... die dürften dann wohl nichtmehr ausbilden, da es ja dann nunmal einen staatlichen Abschluss in diesem Bereich gibt !
Für diejenigen die ihn bereits imVorfeld beim Kuratorium gemacht haben, besteht ja die Möglichkeit, diesen im Nachhinein staatl. anzuerkennen !
Das war z.B. bei meinem Sozialfachwirten so ! Erst nach meiner Ausbildung kam da die Anerkennung.
Ebenso bei meinem Fachabi ... da war es aber so, das ich das noch gebüffelt hab und EIN Jahr später hat man es allen anderen GESCHENKT !
Ich weiß nochnicht ob ich das Alles für gut oder schlecht halten soll...  ...sicher ein Schritt in die richtige Richtung, möchte da aber lieber mal relaxed abwarten, was da noch kommt.
Es würde mit dieser Ausbildung nach allen anderen getreten, wenn es keine Kompromisse zwischen "staatlich Anerkannt"und "freie Weiterbildung " geben würde.
Zu den Kompromissen habe ich nichts gelesen, gehe deshalb mal davon aus, das es diese auch nicht geben wird !
Auf mich macht das den Eindruck, als verfolge man konsequent ein Ziel, in vollem Bewußtsein Andere damit Klein zu machen ...
LG
Tina
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Okt 2007, 09:27:26 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Zitat: Auf mich macht das den Eindruck, als verfolge man konsequent ein Ziel, in vollem Bewußtsein Andere damit Klein zu machen ...
Kann ich da jetzt nicht rauslesen. Die machen das, was sich viele (auch hier im Forum) seit langem wünschen. Wo werden da jetzt andere klein gemacht?
Liebe Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Okt 2007, 09:32:34 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Zitat: Ich meinte die Weiterbildungs-Anbieter Wink ... die dürften dann wohl nichtmehr ausbilden, da es ja dann nunmal einen staatlichen Abschluss in diesem Bereich gibt !
Das ist nicht unbedingt so, es gibt ja auch z.B. Gymnasien in privater Trägerschaft, an denen man das ganz normale "staatliche" Abitur machen kann. Allerdings müssen sich diese Ausbilder dann prüfen lassen und die Ausbildungsordnung übernehmen usw...
Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Okt 2007, 12:27:17 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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Ja, an der Ausbildungsordnung müsste sich dann orientiert werden bzw. die Ausbildung der Anderen Ausbilder anerkannt werden.
DAS hieße, man müsste sich dem DkthR "fügen".... egal welchen Standart oder Namen man sich mit seinem Jetztigen Ausbildungsangebot geschaffen hat.
Persönlich muss ich dazu sagen : Wäre ich einer dieser Ausbilder, wäre ich ganz schön angekekst meine mühsam aufgebaute Existenz jetzt nach den Richtlinien Anderer gestalten zu müssen
Sollte es denn soweit kommen...
LG
Tina
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Okt 2007, 13:03:11 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Offensichtlich haben sie (das DKthR) etwas richtig gemacht, was die anderen Anbieter komplett verschlafen haben - wir hatten die Diskussion hier auch schon mehrfach - Stichwörter: Dachverband, gemeinsame Standards schaffen, gemeinsame für staatl. Anerkennung usw.
Statt dessen haben die anderen Anbieter weiter lieber ihr eigenes Süppchen gekocht - so ist das dann halt.
Aber mal ganz langsam - es sollte vor allem mal geschaut werden, wie sich das entwickelt - aber im Sinne der Klienten und auch im Sinne der ReittherapeutInnen muss es eigentlich in Richtung einer staatlichen Anerkennung gehen - es wertet ja den gesamten Berufsstand auf - langfristig gesehen 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Stef
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Okt 2007, 13:31:52 |
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| Postrank 5 |
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Registriert: 11. Jan 2006, 20:26:53 Beiträge: 252 Wohnort: Siegen
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Pancho hat geschrieben: Statt dessen haben die anderen Anbieter weiter lieber ihr eigenes Süppchen gekocht - so ist das dann halt.
Also genaugenommen hat das DKThR dort ein eigenes Süppchen gekocht. Immerhin gibt es den Zusammenschluss im FATP, die Mitglieder dort haben den Vorstoss allerdings auch erst aus der Presse erfahren (zumindest was den Förderkreis betrifft, weiss ich das genau).
Ich persönlich stelle mir unter "Zusammenarbeit" etwas anderes vor. - Und ja, ich persönlich war angekekst...
Die Idee an sich ist sicher nicht schlecht. Ich denke allerdings, dass es uns in der Kostenfrage zunächst nicht weiterbringen wird. Meinerzeit konnte man an der Uni Köln den Schwerpunkt Kunsttherapie studieren. Das bedeutet aber nicht, dass die Kassen das zahlen. Immer noch nicht.
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Okt 2007, 15:30:30 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Ja, diesen "Alleingang" halte ich auch für falsch. (Ebenso die "Informationspolitik", wenn man denn schon in Arbeitskreisen zusammensitzt).
Aber davon abgesehen ist es doch das, was viele seit langem wollen. Eine staatliche Anerkennung ist sicherlich absolut aufwertend für diesen Beruf (der er dann ja wäre), Qualitätsmaßstäbe etc.
Also im Prinzip gut, nur die Art, w i e es gelaufen ist, schlecht. Hätte es einen Dachverband / Berufsverband gegeben (aus mehreren Trägern) hätte doch alle Hurra geschrieen, das es jetzt die staatliche Anerkennung gibt.
Das die (und damit auch die primäten Inhalte) nur von 1 Träger gestaltet wird, halte ich auch für falsch.
Interessanter finde ich aber die Konsequenzen, die das haben wird.
Ich vermute mal (weiß es aber nicht), daß mit einer staatlich anerkannten Ausbildung auch gleichzeitig der "Berufsname" geschützt ist, dann dürfte es keine anderen "Reittherapeuten" mehr geben. Da bin ich mir aber absolut unsicher.
Aus Sicht der anderen Weiterbildungsträger ist dies sicherlich schlecht. Wenn es "staatlich anerkannte Reittherapeuten" gibt, wird jede Weiterbildung, die nicht diesen Abschluß hat, relativ wertlos.
Ich würde mal vermuten, daß die anderen Träger erstmal weitermachen und dann eben "nicht staatlich anerkannte" Abschlüsse unter anderem Namen vergeben. (also "pädagogische Arbeit mit Pferden" oder sowas).
Aber ich bin mir relativ sicher, daß sich dies beim Kunden nicht durchsetzen wird. Wenn ein Kind Probleme hat, gehen 90% zum Logopäden, nicht zum "selbsternannten Sprach - Übungstrainer", oder zum Physiotherapeuten und nicht zum "selbsternannten Rückentrainer" usw. usw.
Meine persönliche Einschätzung ist schon, daß sich die staatlich anerkannte Ausbildung hier durchsetzen wird. Das wird natürlich ein paar Jahre dauern, aber dann sehe ich relativ schwarz für die ohne staatliche Anerkennung.
Was allerdings wirklich völlig fehlt (und ich schätze, da werden sich in Zukunft die Gerichte mit beschäftigen) ist eine Lösung für die Reittherapeuten, die eine "alte" Ausbildung haben.
Insgesamt also Schade, daß dies nicht gemeinsam errungen wurde und - so wie momentan - sicherlich auf Kosten der anderen Träger. Aber den Schritt im Prinzip finde ich richtig.
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Okt 2007, 16:26:22 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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@Pancho
Da bin ich nur halb deiner Meinung. Dachverband etc. halte ich auch für eine ganz tolle Sache!! ( wie schon an anderer Stelle diskutiert ) , leider geht es hierbei aber nicht darum, alle unter " EIN DACH ( Dachverband ) " zu bekommen. Langfristig gesehen vielleicht schon, nämlich mit denen die dann diese Ausbildung noch machen wollen.
Diejenigen, die jedoch Ihre Weiterbildung bei einem anderen Träger gemacht haben, scheinen da ausgeklammert zu werden.
Wie gesagt ,  scheint
Auch ich kann hier nur mutmassen und meine Gedanken so gut es geht formulieren.
Bin SEHR gespannt wie die Entwicklung weitergeht und den Markt der Reittherapeuten beeinflusst
LG
Tina
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Okt 2007, 16:33:37 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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@Stef
Dein Beitrag hat meine Gedanken vollendst bestätigt.
Das da jemand ganz alleine sein Süppchen geköchelt hat, war mein erster Gedanke....
SCHADE...kann ich da nur sagen !
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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