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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Stef
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 19. Jul 2008, 11:11:10 |
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| Postrank 5 |
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Registriert: 11. Jan 2006, 20:26:53 Beiträge: 252 Wohnort: Siegen
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Das mit den 100 Stunden ist folgendermassen gemeint:
Wenn jemand bereits eine Weiterbildung bei einem anderen Träger (oder auch dem DKThR) gemacht hat und nun (quasi zusätzlich) an der staatliochen Quali teilnehmen möchte, so können dem jenigen maximal 100 Stunden aus der vorangegangenen Ausbildung angerechnet werden. Es ist im Curriculum des Ausbildungsganges festgelegt, welche Module ggf. ausgelassen werden können. Da muss man also nicht dran teilnehmen.
Weiterbildungen, die bei FATP angeschlossenen Ausbildungsträgern absolviert wurden, sind auf alle Fälle anrechnungsfähig. Um sich andere Fortbildungen anerkennen zu lassen, muss man das Curriculum einreichen und es wird dann danach entschieden.
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Leuchtturm
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20. Jul 2008, 11:24:37 |
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Registriert: 08. Jun 2007, 17:17:24 Beiträge: 61 Wohnort: München - Ingolstadt
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....und nur noch ein kleiner Hinweis zur Anerkennung der 100 Stunden.... das DKThR kann alleine garkeine Stunden anerkennen, nur im Zusammenhang mit dem Berufskolleg. Das Angebot der staatl. Anerkennung gibt es meines Wissens nur in NRW.Ausbildungen die im FATP aufgeführt werden sind auf jeden Fall "anerkennungswürdig"
Ich bin sehr gespannt wie das Angebot angenommen wird.....
schönen SOnntag noch... Ciao
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StellaHerz
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 11. Feb 2009, 20:32:40 |
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| Postrank 0 |
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Registriert: 11. Feb 2009, 20:23:58 Beiträge: 1
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Hallo.Kann mir jemand sagen wo man den Schein fürs therpeutische reiten machen kann? Ich würde in naher Zeit gerne das Therapiereiten mit meinen Pferden anbieten wollen, weiß aber nicht so richtig wie es abläuft.
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Schlotterlotte
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 12. Feb 2009, 09:53:05 |
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Registriert: 14. Jan 2009, 16:12:00 Beiträge: 63 Wohnort: Allgäu
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Hallo StellaHerz, schön, dass du dich für die Arbeit mit Menschen und Tieren interessierst. StellaHerz: Hallo.Kann mir jemand sagen wo man den Schein fürs therpeutische reiten machen kann?Hier im Forum gibt es extra Threads zu diesem Thema. Schau mal in der Foren-Übersicht nach... StellaHerz: Ich würde in naher Zeit gerne das Therapiereiten mit meinen Pferden anbieten wollen, weiß aber nicht so richtig wie es abläuft.
Dazu müssten wir wissen, in welcher "Richtung" du tätig werden möchtest. Hast du eine Ausbildung als Physiotherapeutin oder Krankengymnastin oder als Psychologin oder Sozialpädagogin oder als Erzieherin? Oder noch keine Ausbildung? Ich denke, die Einstellung "in naher Zeit", ist bei einer therapeutischen Ausbildung nicht angebracht, ehrlich gesagt. Wenn du noch keine Ausbildung hast, auf die du eine Weiterbildung aufbauen kannst, musst du noch mindestens mit einem zeitl. Rahmen von sechs Jahren rechnen, bevor du seriöse Reittherapie anbieten kannst! Und das auch nur, wenn du über einen ordentlichen Sparstrumpf verfügst und die gesamte Ausbildung an einem Stück durchziehst inkl. der reiterl. Weiterbildung. Im Groben belaufen sich die Kosten für die Weiterbildung so auf 4500€... Dazu kommen noch Unterkunft, Verpflegung, Anfahrten, Praxisstunden und Selbsterfahrung unter Anleitung (das ich auch nicht gratis). Beim Kuratorium braucht man den Trainer C, der kostet beim Westernreiten, inkl. aller davor benötigten Abzeichen, ohne extra Trainingseinheiten, bei einem günstigen Anbieter, noch einmal 2000€ ( da ist auch noch keine Anfahrt, Verpflegung, Unterkunft und Boxenmiete fürs eigene Pferd miteingerechnet). Hab ich noch was vergessen oder falsch gerechnet? Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. @ Pancho: ich glaube der Beitrag von StellaHerz ist hier an der Stelle nicht richtig eingestellt oder? LG, Steffi
_________________ Grüße, Schlotterlotte
Das Erlebnis kann man nicht rational vermitteln,es muss emotional erfahren werden. Man kann es nicht lehren, man muss es bisweilen inszenieren. (Kurt Hahn)
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ekek
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 12. Feb 2009, 20:12:35 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 08. Feb 2009, 17:05:56 Beiträge: 5
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...hallo...erstmal schön,dass hier ein bißchen auf "seriöse grundlagen"eingegangen wird und dass eine ausbildung - egal an welchem institut - seine zeit dauert und arbeits-u. kostenintensiv ist.finde ich sehr gut und extrem wichtig,dies immer mal wieder zu erwähnen!!wichtig scheint vorallem die berufliche grundlage (päd./psych. oder physiolog. bereiche!!)die durch "kompaktfortbildungen"einfach nicht zu ersetzen ist.plus reiterliche kenntnisse bzw umgang mit dem pferd.... zum dkthr:habe die weiterbildung hpvr gemacht,finde sie war alles in allem sehr gut - und bin jetzt mit der staatl. anerkennungsmöglichkeit ZUSÄTZLICH(100 von 600 einheiten werden angerechnet!!!das ist fast nix,oder?!?)doch etwas enttäuscht.nicht,dass ich nicht bereit wäre,inhalte aufzufrischen oder neues hinzuzufügen - aber irgendwann sollte da mal ne grenze sein bzw auch mal qualifikationen nach-anerkannt werden (denn im berufs-u.alltagsleben stehend:wer kann sich das(zeitl. und finanziell)noch leisten?und wozu??) oder?!?
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 23. Jun 2009, 22:32:24 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Der link hört sich interessant an, jetzt ziehen also andere Bundesländer nach mit der staatlichen Anerkennung. Zitat: zum dkthr:habe die weiterbildung hpvr gemacht,finde sie war alles in allem sehr gut - und bin jetzt mit der staatl. anerkennungsmöglichkeit ZUSÄTZLICH(100 von 600 einheiten werden angerechnet!!!das ist fast nix,oder?!?)doch etwas enttäuscht. Ja, das sehe ich genauso. Im Prinzip wertet doch das Dkthr (und die anderen beteiligten Verbände) damit ihre "bisherige" Weiterbildung (die noch dazu ja parallel weiter stattfindet !) sehr ab. Wenn das, was die Menschen da gelernt haben, bzw. lernen angeblich nur 1/6 einer Weiterbildung "Wert" ist (und implizit sagen sie das ja), das ist das ne Abwertung der bisherigen Weiterbildung. (Was ich allerdings nicht weiß, ist, in wieweit da von den Ministerien "Mindeststunden" gefordert werden etc., vielleicht liegts ja auch daran ??) Dennoch, da fehlt ganz klar eine Regelung, die schon ausgebildeten RT usw. es einfacher macht, bzw. deren Weiterbildung (und Berufserfahrung) anerkennt. Jeder Erzieher kann berufsbegleitend Soz.Päd. werden (und zwar in deutlich kürzerer Zeit als "Anfänger") und da geht es sogar noch um andere Inhalte und "eine Qualifikation mehr". Hier würde es ja im Prinzip um die gleiche Qualifikation gehen.
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Schlotterlotte
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 24. Jun 2009, 08:00:53 |
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Registriert: 14. Jan 2009, 16:12:00 Beiträge: 63 Wohnort: Allgäu
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Martina hat geschrieben: Jeder Erzieher kann berufsbegleitend Soz.Päd. werden (und zwar in deutlich kürzerer Zeit als "Anfänger") und da geht es sogar noch um andere Inhalte und "eine Qualifikation mehr". Hier würde es ja im Prinzip um die gleiche Qualifikation gehen. Wo geht denn das so einfach? Als Erzieher braucht man "nur" den mittleren Bildungsabschluss, für ein Sozpäd.-Studium mal zumindest Fachhochschulreife... Die müsste dann doch nachgeholt werden, was ja nebenberuflich zwei Jahre ausmachen würde oder? Somit kann doch nicht "jeder" Erzieher berufsbegleitend den Sozpäd. machen, sondern nur die, mit höherem Bildungsabschluss... Wenn es anders geht, bitte Tipps geben, würde mich nämlich schon interessieren (für Bayern oder Ba-Wü).
_________________ Grüße, Schlotterlotte
Das Erlebnis kann man nicht rational vermitteln,es muss emotional erfahren werden. Man kann es nicht lehren, man muss es bisweilen inszenieren. (Kurt Hahn)
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ute
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 24. Jun 2009, 16:30:53 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 20. Apr 2009, 09:15:00 Beiträge: 10
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also in SH kannst du Erzieherin mit MR nur werden, wenn du vorher eine Ausbildung abgeschlossen hast, ansonsten nur mit Fachhochschulreife. Das regeln die Bundesländer unterschiedlich.... Ute
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 24. Jun 2009, 23:06:09 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Zitat: Wo geht denn das so einfach? Als Erzieher braucht man "nur" den mittleren Bildungsabschluss, für ein Sozpäd.-Studium mal zumindest Fachhochschulreife... Die müsste dann doch nachgeholt werden, was ja nebenberuflich zwei Jahre ausmachen würde oder? Somit kann doch nicht "jeder" Erzieher berufsbegleitend den Sozpäd. machen, sondern nur die, mit höherem Bildungsabschluss... Wenn es anders geht, bitte Tipps geben, würde mich nämlich schon interessieren (für Bayern oder Ba-Wü).
Ich kann es Dir leider nur für Niedersachsen sagen, da war es bisher so, das im "alten System" (also dipl.Soz.Päd) eine abgeschlossene Erzieherausbildung plus (ich glaube 1 oder 2 Jahre) Berufserfahrung schon als Zugangsberechtigung für den FH dipl.Soz.Päd. Studiengang ausgereicht hat. (egal, welchen Bildungsabschluß der Erzieher vorher hatte). Eine abgeschlossene Erzieher-Ausbildung war also gleichgesetzt mit der Fachhochschulreife. Das hieße, entweder den "grundständigen" Studiengang zu machen oder eben die speziell berufsbegleitenden für Erzieher. Zu der Stundenanzahl der berufsbegleitenden kann ich Dir nichts genaues sagen, aber es waren deutlich weniger Stunden als ein "grundständiges Studium über 6 Semester". Dia "alten" Diplom-Studiengänge (bei denen das ging) laufen aktuell aber an den meisten Fhs aus. Die Bachelor Studiengänge sind unterschiedlich geregelt, was ich dazu grad eben gefunden habe war Zitat: Andererseits ist schon durch den erfolgreichen Abschluss der vorangegangenen Fachschulausbildung „Erzieher / -in“ oder „Heilerziehungspfleger / -in“ die Voraussetzung zum Hochschulzugang in Niedersachsen erreicht. quelle:http://www.fakultaet5.fh-hannover.de/fileadmin/media/doc/f5/studium/bachelor/heilpaedagogik_bi/Plan-BHb_bi.pdf Hieße also, Du hast auf jeden Fall den Hochschulstudiengang offen, egal, welchen Bildungsabschluß Du hast. Wie das mit den berufsbegleitenden Studiengängen für Erzieher jetzt neu in Nds. geregelt ist, weiß ich nicht.
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Schlotterlotte
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 25. Jun 2009, 12:43:20 |
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Registriert: 14. Jan 2009, 16:12:00 Beiträge: 63 Wohnort: Allgäu
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Ist ja interessant... Danke für deine Mühe.  Jedoch konnte ich dazu in Bayern und BaWü nichts finden und glaube auch nicht, dass das hier möglich ist. Habe mal ein bißchen gegoogelt und konnte nur in Erfahrung bringen, dass ich die Fachhochschulreife ohne Mathematik nachholen und dann allerdings auch nur für "soziale" Studiengänge zugelassen werden könnte... Ohne Mathe is ja auch schon was! Bei den Bachelorstudiengängen in Bayern und BaWü ist FH-Reife Pflicht, etwas anderes habe ich nicht finden können. Falls jemand etwas anderes weiß, ich lass mich gern belehren... Und auch wenn mich jetzt manche vielleicht steinigen werden: ich finde es ganz gerecht euer System. Ich habe in BaWü meine Ausbildung zu Erzieherin gemacht im Teilzeitsystem (einen Tag Institut, vier Tage arbeiten, dazu dann halt noch Blockwochen) und habe dafür vier Jahre investiert, inkl. Vollzeitpraktikum. Unsere Ausbildung war sehr anspruchsvoll, nur Abiturienten oder ehemalige Gymnasiasten hatten bei uns die besten Noten. Mein Freund meinte immer zu dem Arbeitspensum und dem Niveau meiner Klausuren:"Da hättest du auch gleich studieren können...!" Ich arbeitete bisher in heilpädagogischen und therapeutischen Einrichtungen und ich hatte genau das gleiche Arbeitsfeld wie die Sozpäds, bekomme aber deutlich weniger Gehalt, obwohl ich nach der Ausbildung doch deutlich mehr Berufspraxis mitgebracht habe (insgesamt eben vier Jahre), als eine Kollegin frisch von der FH. Das nervt etwas, obwohl mich natürlich niemand zurückgehalten hat die Fachhochschulreife, bzw. das Abi zu erlangen... Selber Schuld. 
_________________ Grüße, Schlotterlotte
Das Erlebnis kann man nicht rational vermitteln,es muss emotional erfahren werden. Man kann es nicht lehren, man muss es bisweilen inszenieren. (Kurt Hahn)
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ute
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 26. Jun 2009, 05:17:45 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 20. Apr 2009, 09:15:00 Beiträge: 10
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Ich kann dich gut verstehen. Das geht wahrscheinlich den meisten Erzieherinnen so. Studium ist doch meistens sehr verschult. Aber wir leben in einem "Scheine-Land". Hier geht es immernoch nach dem Prinzip- "je höher je besser= mehr Kohle". Es gibt aber auch Einrichtungen, denen gehts nach "echter" Qualifikation 
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 01. Jul 2009, 00:44:12 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo, mich hat es ja sehr gewundert, daß das bei Euch so anders ist... (bin erstmal davon ausgegangen, das es "selbstverständlich" überall so ist). Und natürlich hat man mit der Erzieherinnenausbildung weitaus mehr Qualifikation (fachspezifische), als jemand, der das Fachabitur hat. Für mich war es bisher selbstverständlich, daß das die Voraussetzung zum FH-Besuch abdeckt. Ebenso finde ich selbstverständlich, das zumindest im berufsbegleitenden Studiengang die schon erworbenen Kenntnisse etc. anerkannt werden (dadurch, daß er eben kürzer ist). Ebenso ist ja hier auch möglich, als Soz. Päd. dann nochmal Dipl.Päd. weiter zu studieren und wird einem das Soz.Päd. Studium als "Vordiplom für Dipl.Päd." anerkannt, man kann also im 5. Semester einsteigen (muß nur Statistik und Empirie nachholen). Also, Du wohnst im falschen Bundesland  "Verschult" fand ich (zumindest damals) die Studiengänge nicht (das war eher das, was man den Erzieherinnen-Ausbildungen nachgesagt hat  ), wir mussten recht viel auch praktisch arbeiten (in Projekten und Praktika etc.), ansonsten war es sehr frei, also man konnte sich selbst schon gut eigene Schwerpunkte suchen. Da sehe ich den Unterschied des Studiums, es war "breiter". Die Erzieherausbildung (zumindest von Leuten, die ich kenne) ist doch sehr auf "praktische Arbeit im Kinder- und (ein bißchen) Jugendbereich" festgelegt (und da sehr gründlich und fundiert). Sozialpädagogen arbeiten ja in einem wesentlich "breiterem" Feld (in der Jugendgerichtshilfe, als Frauenbeauftragte, als Behindertenbeauftragte, als Bildungsreferenten für Erwachsene, in der internationalen Arbeit, mit psychisch kranken Erwachsenen, im Jugendamt, als Koordinatoren, im sonderpädagogischem Bereich usw. usw.) Da sind die Bereiche wesentlich "breiter" und jeder "sucht sich seinen Schwerpunkt". Und auch da ist es so, daß man Zusatzqualifikationen braucht, zumindest für die begehrteren Stellen. In vielen Bereichen wird eine therapeutische oder beraterische Zusatzqualifikation verlangt, in anderen dann eher eine, die auf "Sozialmanagement" abzielt, in anderen eine sonderpädagogische usw. usw. Ohne das bekommt man keine Stelle. Sorry, ist etwas "off topic" geworden, was ich damit sagen wollte, der "Neid" auf den Soz.Päd. Abschluß ist in so fern (rein praktisch gesehen) ungerechtfertigt, weil er einer Erzieherin rein gar nix nützt. Okay, im allerbesten Fall hat sie n Arbeitgeber, bei dem sie sich dann "hocharbeiten" kann (z.B. zur Kita-Leitung), dann gibts auch die Gehaltsgruppe mehr. Aber ohne das wird sie genauso wie jeder Soz.Päd. davor stehen, das mehr verlangt wird, als nur das Studium und das Studium allein gar nix hilft...
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JudithS
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 01. Jan 2010, 18:26:48 |
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| Postrank 0 |
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Registriert: 01. Jan 2010, 18:09:01 Beiträge: 1
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Erstmal ein Hallo!
Ich lese hier im Forum schon eine ganze Weile ab- und an mit und habe mich entschlossen mich nun auch mal zu Wort zu melden. Ich gehöre zu den hier anscheinenend etwas gefürchteten DKthRlerinnen, d.h. ich gehöre dem ersten Jahrgang des staatlich anerkannten Weiterbildungslehrgangs vom Kuratorium an.
Gefühlsmäßig komme ich zwar aus einer etwas anderen Richtung (Westernreiterin, hatte meine "Lehrjahre" bei einer von Marianne Gäng ausgebildeten Anleiterin, Pirelli-Arbeit etc.), habe mich aber trotzdem entschlossen, die Chance einer staatlich anerkannten Ausbildung zu nutzen. Auch wenn ich dem Ganzen beim Kuratorium doch recht kritisch gegenüberstehe, bin ich doch der Meinung, das wir eine Vereinheitlichung der Standarts für unsere Arbeit brauchen, um so eventuell auch Kostenträger davon zu überzeugen. So finde ich den Ansatz des Kuratoriums im Prinzip richtig, relativ hohe Standarts bei der Zulassung seiner Bewerber zu setzen und ich denke der Weg über die staatliche Anerkennung führt irgendwann vielleicht auch zu einem Schutz des Begriffs "Reittherapie" etc.
So, da gäbe es sicherlich noch einiges zu sagen, aber erst einmal soviel von mir,
mit vielen Grüße, Judith
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 01. Jan 2010, 23:08:48 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Hallo, herzllich willkommen hier und ein frohes neues Jahr ! Ich wiederhole gerne, dass hier niemand gefürchtet, aber jeder willkommen ist, der seinen Standpunkt - welchen auch immer - kommunizieren möchte... In diesem Sinne hoffen wir alle noch mehr von dir zu lesen... Liebe Grüße Pancho 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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JollyJumper
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Betreff des Beitrags: Re: staatliche Anerkennung Verfasst: 02. Jan 2010, 11:58:53 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 24. Jun 2008, 13:22:53 Beiträge: 55
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Hallo, ich habe gerade mal die Beiträge überfolgen und vielleicht habe ich da was falsch aufgenommen. Ich möchte zu den Beiträgen wie z.B. Studium, Erzieherin usw. was sagen.
Ich habe in Baden-Württemberg eine Ausbildung zur Erzieherin nach der MR gemacht. Damals war ich, wenn ich heute zurückblicke, doch noch sehr jung und die Inhalte waren zwar für mich damals auch anspruchsvoll, aber wäre ich etwas älter gewesen hätte ich aus der Ausbildugn sicher mehr profitieren können. Parallel zur Ausbildung als Erzieherin habe ich damals die Fachhochschulreife gemacht (allgemein Fachhochschulreifen da ich Mathe Bio und noch Englisch dazugenommen hatte) Im Anschluss habe ich 6 Jahre in einer Jugendhilfeeinrichtung gearbeitet. Im Anschluss an diese 6 Jahre habe ich ein Studium zur Diplom Sozialarbeiterin FH gemacht. (Dass ich dazu parallel vollzeit gearbeitet habe ist eher ungewöhnlich) Ein Studium ist erheblich intensiver, breiter und tiefer als einer Erzieherausbildung !!!!!!! Das kann ich daher aus Erfahrung sagen. Im Anschluss habe ich offene Jugendarbeit in einem Brennpunkt mit Streetwork gemacht und ein Jugendhaus geleitet. (Parallel dazu habe ich immer 4- 8 Stunden wöchentlich Reittherapie in einem Privatstall gegeben.) Nun arbeiter ich seit 6 Jahren selbstständig als Reittherapeutin. Noch eine Information aus Baden- Wüttemberg. (Leider kann ich das nur für mein Bundesland sicher sagen) Mit der MR und einer abgeschlossenen Erzierhausbildung und Beruserfahrung kann man an der FH eine Prüfung machen und über diesen Weg studieren. Das hat nichts damit zu tun, dass das der Fachhochschulreife gleich gesetzt wird, sondern, das ist ein Sonderzugang. In BW speziell in Esslingen werden da 40 % der Studentin über diesen Weg genommen. Sorry wenn im letzten Teil des Beitrages viele Fehler sind, aber da springt bei mir das Bild dauernd evtl will man hier einfach nicht so lange Beiträge. Aber ich kann nun nichts mehr korrigieren. Jolly
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