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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Reiterliche Qualifikation ist Bereichsabhängig
BeitragVerfasst: 13. Aug 2006, 16:01:00 
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Registriert: 12. Aug 2006, 14:42:02
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Hey die ganze Diskusion von wegen Qualifikation oder nicht ist doch abhängig von dem was man tut.
Arbeitet man im Bereich Physiotherapie oder Reiten als Sport für Behinderte. Da finde ich es sehr wichtig, denn körperlich Behinderte haben den gleichen Anspruch auf qualifizierten Unterricht wie gesunde Menschen.
Beim therapeutischen Bereich steht wohl in erster Linie etwas anders, nämlich die positive Wirkung des Pferdes auf den Geschädicgten körper des Menschen. Im Hinblick auf Heilung und Verbesserung des Gesamtzustandes oder?
Klar ist ein gewisses Grundverständnis und Ahnung vom Pferd wichtig, aber ich zum Beispiel habe Knieprobleme und kann nicht "normal" reiten, dass heißt ein Abzeichen krieg ich nich und nen Trainer schon gar nicht. Das würde heißen ich kann zwar mit Pferden umgehen und reiten sowohl mit Behinderten arbeiten und habe Spaß, kann aber nicht in den Beruf einsteigen weil ich körperlich gehandikappt bin? Na danke! :evil:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Aug 2006, 17:43:29 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo Phine,

ich hab mich hier auchmal schlau gefragt, in wieweit es sinnvoll ist, sich um die "hohe" reiterliche Qualifikation herumzumogeln (geht ja bei vielen Anbietern).

Mich hat die Antwort, dass man in der Lage sein muß, sein Pferd vernünftig zu gymnastizieren (und das auch mal "von oben" sein muß) und gut Korrektur zu reiten (und man das beides je besser kann, desto höher das reiterliche Niveau ist) überzeugt.

Damit tut man also erstens mit "hoher reiterlicher Qualifikation" seinem Pferd etwas gutes und beugt gesundheitlichen Schäden vor. 2. sorgt man dafür, dass das Pferd qualitativ gute Bewegungsabläufe hat, die sich dann ja auch beim therapeutischen reiten auf den Reiter übertragen. Ist also auch für den Erfolg der Reittherapie wichtig.

Daher denke ich, dass das schon sein muß, wenn man Reittherapie auf einem qualitativ gutem Niveau anbieten will.

Lies Dir mal den thread "um reiterliche Qualifikation herummogeln sinnvoll?" durch, da haben das andere auch erklärt. Und da ist z.B. auch Tinas Lösung (die selbst auch gesundheitlich nicht so lange reiten kann) erklärt.

viele Grüße,
Martina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Aug 2006, 19:47:54 
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Registriert: 12. Aug 2006, 14:42:02
Beiträge: 4
Ja klar, aber letztendlich habe ich ein Problem ich kann nicht so reiten um eine Qualifikation zu erlangen, selbst mein eigens Pferd muss ich von anderen reiten lassen, weilich z.B auf einer hand nicht genügend Kraft (muskeln) habe um Galopphilfen sauber zu geben. Also habe ich mehr oder weniger meine Art zu reiten, trotzdem muss mein Pferd korrigiert werden.

was aber jetzt problematisch ist, dass es ein herrummogeln wäre, das heißt aber noch lange nicht, dass ich eine schlechte Therapeutin wäre oder?
Eine Andere Frage wäre jedoch ob ich eine Ausbildung oder ein Studium machen sollte, was isr denn eurer Meinung nach besser?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Aug 2006, 16:42:44 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo Phine,

naja, wenn Du jemanden hast, der diese Dinge (gymnastizieren, Korrektur reiten etc.) für Dich übernimmt (also den Teil, den Du nicht selbst kannst), sehe ich dann fürs Pferd und für gute Bewegungsabläufe keinen Hinderungsgrund mehr.

Und wenn Du allgemein auf gutem Niveau reiten kannst und eben nur bestimmte Dinge nicht kannst, dürfte das kein Problem sein.

Deine Frage zu "Ausbildung oder Studium", ist das eine allgemeine oder bezieht die sich auf den Zusammenhang zur Reittherapie? Wenn Du sie im Zusammenhang gestellt hast, ich denke bei 90% aller Weiterbildungsträger wird die Fachschulausbildung Heilpädagoge als Zulassungsvoraussetzung ausreichen.

Ansonsten kann ich Dir da nur allgemeines zu sagen (ich bin Sozialpädagogin, nicht Heilpädagogin und hier bei uns kann man die Heilpädagogik Fachschule auch nicht grundständig absolvieren, man muß vorher Erzieherin o.ä. gelernt haben).

Viele Einstellungsträger (zumindest die öffentlichen) binden die Aufgabenbereiche an die Form der Qualifikation (Fachschulabsolventen arbeiten z.B. in der Gruppe einer integrativen Kita, Fachhochschul-oder Uniabsolventen als Kita-Leitung oder übernehmen an anderen übergeordneten Stellen Beratung, Konzeptentwicklung, Koordination usw.). Das ist natürlich nur eine grobe Tendenz (gibt auch x Fälle, in denen es anders ist), aber so grob würde ich sagen, es kommt eben auch darauf an, ob Du hauptsächlich praktisch in direktem Kontakt mit den Teilnehmern arbeiten möchtest (dann die Ausbildung) oder eben mehr auch theoretisch (Beratung, Konzeptentwicklung.....).

Daran ist auch die Ausbildung ausgerichtet, die Fachschul-Ausbildung ist "praxisorientierter". (Wobei auch die Studiengänge immer höheren Praxisanteil bekommen).

Das würde ich jetzt so als Hauptunterschied sehen, natürlich gibts dann noch die Gehaltsunterschiede später und ein Studium ist wesentlich freier, erfordert aber auch wesentlich mehr Eigeninitiative und Selbstdisziplin.

Die Arbeitsmarktchancen - da würde ich dann doch mal die Heilpädagogen hier fragen, die wissen das besser - ich persönlich würde es so einschätzen, dass man mit der Ausbildung die besseren Chancen hat, einfach weil es mehr Stellen gibt, die auf "Fachschul-Ausbildung" ausgelegt sind und schlicht und einfach, weil Dein Arbeitgeber eine Gehaltsstufe spart.

viele Grüße,
Martina


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