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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 24. Feb 2009, 12:29:24 
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Hallo!

Hab da ein Problem. Da ich erst relativ spät mit dem Reiten angefangen hab, fehlt mir ein wenig die Reitpraxis. Trotzdem macht mir der Umgang mit Pferden sehr viel Spaß und ich habe sogar eine Stelle auf einer Kinder- und Jugendfarm bekommen (ich bin studierte Sportwissenschaftlerin und Pädagogin). Ich hätte jetzt die Möglichkeit dort in den nächsten Jahren mit therapeutischem Reiten zu starten. Nur wie komme ich jetzt zu meiner Reitpraxis bzw. zu meinen Qualifikationen?

Ich habe mit 22 angefangen klassisch zu reiten, hab das ungefähr 2-3 Jahre gemacht bin aber vor 2 Jahren auf Western umgestiegen und dabei geblieben. Hab immer mal wieder sporadisch mehr oder weniger qualifizierten Reitunterricht genommen, habe aber immer das Gefühl, dass mir was fehlt. Hab seit ca. einem Jahr einen 19jährigen Hafi, mit dem ich ins Gelände gehe (auch ohne Sattel überhaupt kein Problem) und mit dem ich Bodenarbeit mache (NHS nach Parelli und Aguilar). Meistens hab ich mir das über Literatur und Videos angeeignet, oft verwirrt mich das aber nur noch mehr, vor allem beim Reiten.
In meiner Nähe habe ich bisher noch nichts ansprechendes gefunden, wo ich denke, dass ich dort für mich geeigneten Reitunterricht erhalte. Ich möchte gerne beim Westernreiten bleiben und bin Mitglied beim VFD. Wie kann ich für mich (kostengünstig) die richtige Ausbildung finden? Wie war das bei euch? Wie habt ihr euren Weg gefunden?

Danke schonmal für eure Antworten!

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Ein Reiter ohne Pferd ist kein Reiter, ein Pferd ohne Reiter bleibt immer ein Pferd.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 28. Feb 2009, 17:06:54 
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merry hat geschrieben:
Nur wie komme ich jetzt zu meiner Reitpraxis bzw. zu meinen Qualifikationen


In dem Du reitest. ;)

Hallo erstmal! *gg*

Also, meiner Meinung nach lernt man einfach das Reiten nur beim Reiten. Wenn Du verstehst, was ich meine. Das finde ich ist das aller Wichtigste und das A und O. Meiner Meinung nach hilft es nicht sehr viel ein Mal die Woche bei einem Reitlehrer zu reiten. Am Besten ist es einfach, wirklich jeden Tag zu reiten.

Wenn Du dann zusätzlich noch einen guten Trainer hast, dann wäre das Ideal.

Bei mir war es so, dass ich eine RB hatte, die ich zusammen mit meinem Trainer ausbildete. Das war meiner lehrreichste Zeit!

Heute hab ich leider zu wenig Zeit und reite nur noch ein bis zwei Mal die Woche. Und hab darum vom Reiterlichen abgebaut - trotz Trainer. ;)

Zu meinem (Profi-)Trainer kam ich durch Zufall. Er heißt Blecker Michael und hatte damals bei uns am Hof ein Pferd in Beritt. So nahm ich damals bei Michael Unterricht und bin dabei geblieben.
Zur Zeit bildet er meine Äppi-Stute aus. Er hat sie im Beritt und bereitet sie gleichzeitig auf die Arbeit mit den Kindern vor. Und ich muss sagen, der Mann macht das klasse.

Wenn ich Dir einen Rat geben darf: Such Dir einen Profi-Trainer. Also jemand, der das wirklich hauptberuflich macht.
Es gibt inzwischen so viele "Nonames", selbsternannte Möchtegern-Trainer, mit gefährlichem Halbwissen und sehen sich als Experten.
Und ich bin der Meinung, Du solltest Dir den Trainer zuerst im Umgang mit den Tieren angucken. Wie händelt er die Pferde, wie traineriert er vom Boden aus. Das finde ich sagt sehr viel über das Now How aus. Denn auf dem Pferderrücken gut aussehen, können viele. Das sagt noch lange nix über das Wissen über Pferde aus.
Ein Trainer muss unbedingt sein Wissen über das Tier Pferd vermitteln können.

Wünsch Dir viel Glück und Erfolg!!

LG Claudia

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„Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“
Novalis


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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 28. Feb 2009, 18:25:04 
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ich nehme seit einiger zeit auf meinem eigenen pferd regelmäßig (mal mehr mal weniger, jetzt im winter eher weniger) unterricht. ich habe eine western-trainerin, die zu mir in den stall kommt. zwischen dem unterricht versuche ich die dinge umzusetzen und zu üben, die wir im unterricht gemacht haben. damit fahre ich ganz gut und habe auch das gefühl, dass wir uns weiter entwickeln. bin früher viele jahre ohne unterricht geritten und da haben sich so einige fehler (v. a. was sitz betrifft) eingeschlichen. deshalb halte ich es für gut, zwischendurch immer mal wieder unterricht zu nehmen und ansonsten viel zu reiten!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 28. Feb 2009, 18:28:51 
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ps: das mit der verwirrung verstehe ich sehr gut. gerade beim westernreiten gibt es ja (noch) keine einheitliche reitlehre. da musst du einfach gucken, was DIR am meisten zusagt und dann für dich deinen eigenen weg finden. ich habe in den letzten jahr auch verschiedene trainer gesehen und habe feststellen müssen, dass da es da enorme unterschiede und viele verschiedene ansätze und verschiedene meinungen gibt. das macht es nicht gerade leichter.........


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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 28. Feb 2009, 18:47:17 
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Hallo Angie,
ich finde es sehr toll, das du wieder Unterricht nimmst. Ich finde beim reiten lernt man nie aus.
Auch finde ich es gut, dass es im westernreiten, oder klassisch oder freizeit oder oder... viele Trainier gibt. Meißten sind es gerade die verschiedenen Ansätze die einem weiterhelfen. Was ich aber auch sagen muß, und da gebe ich Claudia vollkommen recht, der Pferdeverstand ist wichtigster Bestandteil eines guten Reitlehrers. Und auch die verschiedenen Arbeiten vom Boden aus, sind der Grundstein von der Arbeit unter dem Sattel. Das kann manchmal auch ein Noname sein.
Ich denke immer, nur wenn es einem bei Trainer A nicht gefällt, und man bei Trainer B sich wohl fühlt, macht A nicht unbedingt schlechte Arbeit.
Ich habe jetzt in 6 Wochen wieder einen Lehrgang bei einem sehr tollen Trainer aus Spanien. Klassisch.Und er arbeitet die jungen Pferde immer vom Boden aus. Und vorallem hat er ein ganz tolles Gespür für die Pferde, und versteht ihre Sprache, schwärm.
Aber genau so gehe ich zu einer Trainierin, die arbeitet mit der Tellington Methode, die ist auch eine super Trainerin, hat aber ganz ander Ansätze, und ich nehme auch was mit.
Vorallem aber gehe ich regelmäßig zum Unterricht, und das jetzt nach fast 30 Jahren auf dem Pferderücken, man lernt eben nie aus.
Viele liebe Grüße
Simone

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Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)


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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 01. Mär 2009, 12:29:31 
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Hallo nochmal,

Ja, das ist noch mal ein sehr guter Gedanke von Sida. Das seh ich genau so! Es kann ein Segen sein, dass es soo viele verschiedene Möglichkeiten gibt. Und ich fiesele mir auch einfach das für uns passende aus den verschiedenen Ansätzen heraus.
Außerdem war ich sehr oft in Kursen. Auch das hatte mir sehr viel gebracht. Auch wenn ein WE-Kurs meist 160 Euro kostet - das Geld war es immer wert. Selbst bei Negativerfahrungen, denn grad aus denen konnte ich auch lernen.

Zitat:
erade beim westernreiten gibt es ja (noch) keine einheitliche reitlehre.


Und das ist auch gut so und sollte unbedingt so bleiben! Denn ansonsten würde die Vielfalt leiden, was ich extrem schade fände. Genau das sagt mir unter anderem beim Western- Freizeitreiten so zu. ;)

Und hier noch zum Zeitvertreib Fotos vom Beritt meiner Stute. Viel Spaß!

LG Claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 01. Mär 2009, 12:31:24 
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Hallo!
Erstmal Danke für eure Antworten.

@ joey: Da bin ich ganz deiner Meining, reiten lernt man nur durch reiten. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Nur leider kann ich mir selbst kein WRA III ausstellen, das ich ja bei vielen Fortbildungen bzw. für den Trainer C brauche :lol:

Bisher habe ich es immer so gemacht: durch meine bisherigen Reitunterrichte in klassisch und western hab ich mir die mir am sinnvollsten erscheinenden Techniken rausgesucht, z.B. Hilfen beim Angaloppieren aus dem Klassischen und Impulsreiten aus dem Western. Wenn dann aber mal was nicht klappt, steh ich etwas ratlos da. Manchmal würds mir einfach helfen, wenn jemand daneben steht, der Ahnung hat (!!!) und mir ein Feedback gibt.
Einen Profitrainer gibt es hier in der nähe auch, bei dem laufen aber alle Pferde am Schlauf- oder Dreieckszügel (wie auch immer die im Western heißen, wirken aber wie Schlaufzügel, da der Ausbinder am Zügel befestigt wird), und auch wie es sonst da abläuft ist keinen Kommentar wert. Mir ist es auch sehr, sehr wichtig, dass der Reitlehrer Pferdeverstand besitzt!

Es gibt schon auch ein paar mobile Reitlehrer hier in der Gegend, die arbeiten aber "verbandsfrei" (was ja nicht heißt, dass sie nicht gut sind), hab da aber immer so ein bißchen die Befürchtung, dass das dann mit meinem Abzeichen nicht vereinbar ist :D .
Versteht ihr, was ich meine :?:

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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 01. Mär 2009, 13:53:30 
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merry hat geschrieben:
Es gibt schon auch ein paar mobile Reitlehrer hier in der Gegend, die arbeiten aber "verbandsfrei" (was ja nicht heißt, dass sie nicht gut sind), hab da aber immer so ein bißchen die Befürchtung, dass das dann mit meinem Abzeichen nicht vereinbar ist :D .
Versteht ihr, was ich meine :?:


Ehrlich gesagt, nein. Was hat ein "verbandsfreier" Reitlehrer mit deinem Abzeichen zu tun? Wenn du ein Reitabzeichen (meinst du Reitabzeichen mit "Abzeichen"?) machst, fragt dich niemand, woher du was kannst... Oder verstehe ich das jetzt falsch?

Beim Westernreiten (EWU) musst du beim WRAIII bestimmte Pattern reiten, wer dir z.B. wie Sidepass beigebracht hat, ist doch egal, funktionieren muss es halt.

Wichtig finde ich, dass man vor Abzeichen Vorbereitungslehrgänge auf der Anlage seines Vertrauens macht, auf der man später auch das Abzeichen absolvieren möchte. Dort werden dann gegebenenfalls Defizite sichtbar und man weiß, an was man noch trainieren muss.

Ich habe nach der Schule mal ein paar Monate ein Praktikum in einem Trainingsstall gemacht (Jungpferdeausbildung), da habe ich viel gelernt, vor allem in der Bodenarbeit. Ansonsten waren meine finanziellen Mittel sehr beschränkt, regelmäßige Trainingsstunden waren einfach nicht drin... Deshalb habe ich auf Kurse bei namhaften Trainern (eigentlich war es meistens der selbe) gespart, mir eine Mitfahrgelegenheit gesucht und dann immer selber geübt... Wenn man öfter die gleichen Trainer bei Kursen besucht, darf man sie auch mal anrufen, falls es ein größeres Problem gibt.

LG,
Steffi

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Grüße,
Schlotterlotte

Das Erlebnis kann man nicht rational vermitteln,es muss emotional erfahren werden.
Man kann es nicht lehren,
man muss es bisweilen inszenieren.

(Kurt Hahn)


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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 01. Mär 2009, 18:49:54 
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Schlotterlotte hat geschrieben:
Ehrlich gesagt, nein. Was hat ein "verbandsfreier" Reitlehrer mit deinem Abzeichen zu tun? Wenn du ein Reitabzeichen (meinst du Reitabzeichen mit "Abzeichen"?) machst, fragt dich niemand, woher du was kannst... Oder verstehe ich das jetzt falsch?


Da bin ich mir eben nicht so sicher, ob da niemand nachfragt, woher ich das kann, bzw. vielleicht ist es dann nicht FN/EWU gerecht. Und da es eben diese Vielfalt im Westernreiten gibt, könnte das ja ziemlich schnell passieren. Hab ein wenig den Eindruck, dass die FN/EWU keine anderen Herangehensweisen als die ihren anerkennt. So kam es mir jedenfalls vor, als ich den Basispass Pferdekunde gemacht habe.

LG!

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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 01. Mär 2009, 19:00:43 
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Zitat:
Hab ein wenig den Eindruck, dass die FN/EWU keine anderen Herangehensweisen als die ihren anerkennt.


Ja, das kann sein. Das kann sehr gut sein. Aber dann geht es um bestimmte festgelegte Dinge, die man sich anlesen kann.
Wenn ich Du wäre, würde ich mir geeignete Literatur suchen.

Das mit dem Ausbinden finde ich auch nicht sehr optimal. Mein Trainer benutzt meines Wissens nach keine Ausbinder.

Es ist aber auf jeden Fall so, dass niemand nachfragen wird, wer Dir die Fähigkeit gelernt hat, ein Pferd seitwärts gehen zu lassen. Es wird nur überprüft, dass Du es kannst. Und wie sich das Pferd dabei verhält (Kopf oben oder da wo er sein sollte, Rücken weggedrückt oder schön untergetreten...), denke ich.
Wie Du zu dieser Fertigkeit kamst, interessiert niemand.
Es gibt sehr, sehr viele gute Bücher über "gehobenes" Westernreiten - hab einige davon. ;)

Und informier Dich doch bei der EWU mal genauer! Ruf mal an frag nach deren Standarts und ob von denen "anerkannte" Trainer bei Dir in der Gegend Kurse anbieten. So bist Du auf der sicheren Schiene.

LG Claudia

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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 01. Mär 2009, 19:39:11 
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Claudia, kannst du mir ein paar von den Büchern nennen? Ich selbst hab u.A. "Westernreiten, aber bitte klassisch" von Ute Holm, "Handbuch für das Westernreiten" P. Kreinberg, "Medizinische Reitlehre", "Finger in der Wunde" um mal Beispiele zu geben, in welche Richtung meine Reitinteressen gehen.

In meinem näheren Umkreis gibt es leider keine EWU-Trainer, jedenfalls nicht, das ich wüsste. Hab da schon recherchiert. Sind alle etwas weiter weg :(
Aber ich bin weiterhin auf der Suche und hab da einz, zwei mobile Trainer im Auge. Muss man halt mal ausprobieren.

LG!

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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 01. Mär 2009, 20:07:29 
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Hallo:

Also, ich hab so die Gängigen:
Mark Rashid, Antje Holtappel, Monty Roberts (sowieso eh klar ;) ), Heinz Welz, Tellington (auch klar ...*gg*) ... und wie sie alle heißen.
Wer sehr stark nach EWU arbeitet ist eine Trainerin hier aus unserer Gegend: Renate Ettl.
Guck Dir mal ihre Bücher an: Ettl.
Sie könntest Du auch anrufen und fragen, denke ich. Bisher war sie mir gegenüber immer sehr nett und hilfsbereit.
Sie bildet zum Wanderreitführer aus und zu vielem mehr.
Renate bietet auch Kurse an. Hatte vor Jahren einmal bei einem teilgenommen.

Viel Erfolg!

LG Claudia

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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 01. Mär 2009, 23:02:46 
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merry hat geschrieben:
Da bin ich mir eben nicht so sicher, ob da niemand nachfragt, woher ich das kann, bzw. vielleicht ist es dann nicht FN/EWU gerecht. Und da es eben diese Vielfalt im Westernreiten gibt, könnte das ja ziemlich schnell passieren. Hab ein wenig den Eindruck, dass die FN/EWU keine anderen Herangehensweisen als die ihren anerkennt. So kam es mir jedenfalls vor, als ich den Basispass Pferdekunde gemacht habe.
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Wenn du ein Abzeichen bei einen bestimmten Verein machen möchtest, ist es klar, dass du dich an deren Herangehensweise halten musst...Ansonsten bestehst du nicht.

Mich hat niemand gefragt, wo ich gelernt habe. Das Longierabzeichen IV habe ich in einem Kurs bei einer FN-Reitschule durchgezogen, obwohl ich bisher nur Western geritten bin. Trotzdem war es für mich überhaupt kein Problem. Auch der Geländerittführer beim VFD ist kein Thema, wenn du einen gewissen reiterlichen Stand hast. Da hat mich auch niemand gefragt, woher ich was kann. Wichtig ist, dass du die geforderte Theorie paukst.

Aber zum Überprüfen der eigenen Leistung und der des Pferdes sind deshalb Vorbereitungslehrgänge so wichtig! (ist zumindest meine Meinung). Auch um das Pferd an die ungewohnte Umgebung zu gewöhnen, wenn man nicht das Glück hat, dass das Abzeichen auf dem Heimathof geprüft wird oder man sowiso ständig auf Turnieren unterwegs ist.

Es gibt zudem auch eine Lehrmappe der EWU:
Folienmappe Lehren und Lernen rund ums Westernreiten, Erweiterung zur Basismappe Lehren und Lernen rund ums Pferd
Wenn du daraus lernst, hast du zumindest das theroretische Grundwissen, dass bei der EWU verlangt wird und weißt, wo du dich praktisch orientieren musst.
Kann man auch beim FN-Verlag bestellen:
http://www.fnverlag.de/shop/product_inf ... ums-Wester
Auf der Homepage der EWU findest du auch Downloads von den geforderten Pattern bei den jeweiligen Reitabzeichen...

Vielleicht denkst du noch einmal über das Thema "Kurs" nach, denn obwohl man manchmal eine ordentliche Strecke fahren muss (bei mir waren es immer 1,5 Std ein Weg), lohnt es sich doch. Auf jedenfall besser vier (alle zwölf Wochen) mal im Jahr drei Tage Intensivkurs bei einem guten Trainer, als alle zwei Wochen eine Stunde bei einem drittklassigen... Zumal du ja anscheinend bei dir in der Gegend Probleme hast einen geeigneten Trainer/Reitlehrer zu finden.

Zu empfehlen finde ich auch als Basisbuch von George Maschalani und Kerstin Diacont: "Besser Westernreiten, Profitips für Training und Turnier". Da sind super viele Übungen anschaulich erklärt und es gibt auch viele Tips, was zu machen ist, wenn was nicht so klappt, wies soll... Außerdem steht da auch drin, was auf dem Turnier (und somit auch beim Reitabzeichen) bei den diversen Disziplinen zu beachten ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 02. Mär 2009, 22:20:47 
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Zitat:
"Besser Westernreiten, Profitips für Training und Turnier.


Psst.. *flüster* Das hab ich auch. ;)

LG :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Reitausbildung
BeitragVerfasst: 03. Mär 2009, 10:10:36 
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Danke dür die Buchtipps!

Das lässt mich ja hoffen.

Es ist eben so. Auf der einen Seite hätte ich gerne eine solide, nachweisbare Reitausbildung, auf der anderen Seite möchte ich mich aber nicht einengen lassen und meine Erfahrungen aus vielen Reit-Bereichen sammeln. Da fühl ich mich ein wenig im Zwiespalt und hab das Gefühl, dass ich mic für eine Sache entscheiden muss.

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