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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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FYLGJA
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Betreff des Beitrags: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 29. Aug 2009, 11:44:34 |
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Registriert: 24. Okt 2006, 18:32:36 Beiträge: 162
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 29. Aug 2009, 20:28:16 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 535 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Also dann mache ich mal den Anfang, auch wenn es eigentlich Pferdeausbildung heißt, sollte doch ein gutes Ausbildungsinstitut seine Auszubildende darauf schulen, ein Pferd vom Boden aus, und vom Sattel aus jederzeit gymnastizierend und gesunderhaltenden trainieren zu können. Grundlegend sollte auch ein Antatomiekurs sowie ein 1. Hilfe Kurs am Pferd dabeisein damit man Übungen wirklich auch richtig anwenden kann. Das heißt für uns als Ausbildungsinstitut, wir schulen vom Boden aus, der Anfang macht das freie Training. Hier wird darauf acht gelegt, dass der Auszubildende die Pferde mit Körpersprache, verschiede Tempiwechsel innerhalb aller Grundgangarten und Gangwechsel abrufen kann. Dabei lernt der Auszubildende das Pferd zu beobachten, evt. Taktfehler, fester Rücken, Gemütszustand zu erkennen um wiederum Tempiwechsel und Gangwechsel zur Gymnastizierung einzusetzten. Der sinnvolle Einsatz der Longierpeitsche ist eine gute Vorarbeit auf das Longieren. Das sichere Führen an der Hand über Stangen, Heranführen an die Aufstiegshilfe, Gewöhnung an Materialien der therapeutischen Arbeit und ähnliches fördert beim Auszubildenden die Nähe zum Pferd und die sichere Führposition. Er lernt auch die nötige Distanz zum Pferd zu wahren, um das Pferd nicht zu bedrängen und dadurch zu aktiv in den Prozess zwischen Klienten und Pferd einzutreten, ohne Gefahren dabei zu übersehen. Bei der Arbeit an der Longe bekommt der Auszubildende ein Blick für sein Pferd auf gebogenen Linien. Auch hier wird darauf acht gelegt, dass der Pferdeführer jederzeit sein Handwerkszeug Longe, Peitsche und Körpersprache sicher im Griff hat, und es sinnvoll einsetzt. Auch hier arbeitet man mit Tempiwechsel und Übergängen.
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
Zuletzt geändert von Sida am 29. Aug 2009, 20:54:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 29. Aug 2009, 20:49:16 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 535 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Die Arbeit unter dem Sattel, beinhaltet das gymnastizeren der Pferd in Halle, Freiplatz und Gelände. Hier wird auf eine feine Hilfengebung acht gelegt, damit die Pferde ihre Feinheit behalten, damit sie es bestmöglichst in der Therapiearbeit einsetzten können. Auf Hilfszügel verzichten wir gänzlich. Sitzschulung, sowie erstellen von Trainingsplänen sind fester Bestandteil in dieser Phase der Ausbildung. Begleitet hier werden wir von einem Fachtierarzt Pferde und einer Pferdeosteophatin. Die Pferdeausbildung ist bei uns der Grundbaustein, unterteilt in mehrere Seminare. Nach dem Besuch der Seminare dieses Grundbausteins erfolgt eine Lernzielkontrolle. Reiterliche Vorkenntnisse, lässt sich schwer an Trainierscheinen oder ähnliches messen, sind Voraussetzung. Wichtig ist uns auch hier der Transfer in die Sinnesschulung und Wahrnehmungsschulung mit dem Pferd. Damit der Auszubildende erkennt, welches Pferd kann ich gezielt für den Klienten einsetzten, um auf Grund von Gangbild oder Charakter des Pferdes den bestmöglichsten Therapieerfolg zu erzielen. Die Arbeit mit den Auszubildenden hat auch gezeigt, das nicht jeder der sein Pferd gut reiten kann, auch dass Geschick und Gespür für das Pferd vom Boden aus hat, oder umgekehrt. Deswegen ist uns beides ein großes Anliegen, das Reiten und die Arbeit vom Boden aus. Hoffe es melden sich noch einige Ausbildungsinstitutionen, sicher wäre hier ein fachlicher und kompetenter Austausch eine Möglichkeit für Auszubildende den für sie passenden Weg der Ausbildung zu gehen. Viele liebe Grüße Simone
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 10. Sep 2009, 23:56:36 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo Simone und alle, ich hatte - und habe - Schwierigkeiten mit diesem thread, weil ich die Grundfragen aus dem alten thread noch im Kopf habe. Und daher mir nicht so ganz klar ist, wie dieser thread gemeint ist. Die Grundsachen aus dem alten thread waren ja "können Pferde/Reitanfänger innerhalb einer RT-Ausbildung das Notwendige lernen" ?. Ausgangspunkt war ja "die (praktische) Qualifikation "Longierabzeichen" reicht aus". Mehr Qualifikation/Kenntnis wird nicht vorausgesetzt. Das macht es mir so schwer, auf das, was Du, Sida, beschreibst, zu antworten, weil mir nicht klar ist, von "welchem Kenntnisstand" (vor der Weiterbildung) Du ausgehst. Vielleicht wird im Laufe des threads klarer, was ich meine... Ich habe halt oft (aufgrund der vorherigen Diskussion) im Kopf "das lernt man nicht als Anfänger während der RT-Ausbildung". Weil das die Frage für mich daraus war... (bzw. das, was ich kritisiert habe und nicht (auch von Dir nicht) geteilt wurde) Und, ich kann viele Sachen auch nur aus "Anfängersicht" beurteilen, ich lerne gerade reiten (auf gutem Niveau, denke ich), ich kann meine Erfahrung dazu schildern, aber für ein qualifiziertes "was gibt es noch" fehlt mir das Wissen. [quoteHier wird darauf acht gelegt, dass der Auszubildende die Pferde mit Körpersprache, verschiede Tempiwechsel innerhalb aller Grundgangarten und Gangwechsel abrufen kann. Dabei lernt der Auszubildende das Pferd zu beobachten, evt. Taktfehler, fester Rücken, Gemütszustand zu erkennen um wiederum Tempiwechsel und Gangwechsel zur Gymnastizierung einzusetzten][/quote] Da habe ich lange für gebraucht. Also Gemütszustand ja, aber kleine Taktfehler ? Ein Pferd, was einen "leicht passigen" Schritt geht, oft sehe ich es erst, wenn es mir jemand sagt. Oder ich sehe "der läuft nicht richtig", aber "welches Bein sich wann falsch bewegt", also ne detaillierte Beschreibung von "die und die Bewegung mit dem rechten Hinterbein ist so und so", sehe ich selbst noch nicht. Und lerne gerade, wie man das dann korrigiert (z.B. duch Vor- und Hinterhand mehr trennen etc.). Auch Rückensachen, klar, offensichtlich sehe ich, aber kleinere auch erst nach "drauf aufmerksam machen". Was mir hilft, ist viel zuschauen und zwar bei den Pferden, die z.B. leicht unklar laufen etc. (bei den anderen sieht man es ja nicht). Und ich behaupte jetzt mal, das man sowas nicht (von Null angefangen) in ein paar Seminaren lernen kann. Ich konnte das jedenfalls nicht. Zitat: Das sichere Führen an der Hand über Stangen, Heranführen an die Aufstiegshilfe, Gewöhnung an Materialien der therapeutischen Arbeit und ähnliches fördert beim Auszubildenden die Nähe zum Pferd und die sichere Führposition] Das wäre mir jetzt etwas wenig für "sichere Führposition". Natürlich hast Du Recht, aber es ist wieder die Frage, wovon ich ausgehe. Von einem Anfänger, der "führen lernt" ? Dann wäre das, was Du beschreibst, mir zu wenig. Für einen Anfänger, der das während der Ausbildung lernt, ist es mir nicht genug. Auch hier kann ich von mir selbst erzählen, das kritische sind ja die unvorhergesehenen Sachen (Hund prescht aus Gebüsch, Pferd erschreckt sich, läuft n paar Schritte los). Um da mich nicht selbst auch zu erschrecken, wenn sich das Pferd erschreckt und um das grundsätzliche Gefühl zu haben "auch, wenn das Pferd Angst hat, bin ich sicher genug, das es mir folgt" und nicht "das kriegt jetzt Panik" oder sonstwas, also um diese Sicherheit zu fühlen, habe ich viel Erleben/Erfahrung mit Pferden gebraucht (und brauche sie noch). Gerade eben bei diesen "Eventualitäten". (und gerade draußen gibts da ja viele von). Ich hatte es gerade heute wieder bei einem Pferd, mit dem ich das erste Mal draußen war (was ich kenne, was lieb, brav und klasse ist). Allein meine Gedanken, meine kleine Unsicherheit von "kennt er/kann er n halben Meter hinter mir gehen" haben gereicht dafür, das er es nicht durchgehend getan hat und immer wieder den Hinweis zu "hinter mir gehen" brauchte. Erst als ich total sicher war "er geht hinter mir, er kann das und macht das" ging es problemlos ohne nochmal "was zu sagen". Es war allein meine gedankliche/gefühlte Sicht, mehr nicht. Und auch da behaupte ich, das lernt man nicht in ein paar Seminaren während einer RT Weiterbildung. Der Bereich zu Gymnastizierung/Sitzschulung etc. war mir zu unkonkret. Auch da ist die Frage "auf welchem Niveau". Es ist etwas völlig anderes, ob ich einem Anfänger "sitzen lernen" beibringe oder einem "Fortgeschrittenem" erkläre, das er mit der Bewegung seiner Sitzhöcker das Tempo des Pferdes steuern kann, oder das das Pferd rechtslastig geht, weil es seinen rechten Sitzhöcker nicht genug spürt, oder, oder.... (Dazu muß man erstmal seine Sitzhöcker, die Bewegung des Pferdes, den Einklang usw. spüren, und es sind ja nicht nur die, sondern x andere Sachen gleichzeitig (meine Beine, mein Oberkörper, Arme etc.). Also bis ich da begriffen habe, welcher Körperteil von mir gerade in feinen Nuancen das macht (und auch die anderen noch weiß/im Blick/Gefühl habe), hab ich länger gebraucht. Mit dem Teil konnte ich also weniger anfangen, weil er mir zu unkonkret war, zu "unplastisch", wie gesagt, Sitzschulung für Anfänger ist was anderes, als Sitzschulung für Menschen, die grundsätzlich reiten können. Das waren meine Gedanken dazu... Viele Grüße, Martina
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 11. Sep 2009, 07:15:54 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 535 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Hallo, schön das sich nochmal jemand meldet, vielleicht gibt es ja noch ein paar Gedanken dazu. Kann dir nur recht geben, ein Pferdeanfänger, kann nie die Sicherheit haben, die Verantwortung für Pferd und Klienten zu übernehmen. Würde einem solchigen auch nie die Ausbildung empfehlen oder gar in die Praxis raten. Zur konkretisierung des Theards, welche Inhalte sollte die Pferdeausbildung haben, und welches Backgroundwissen, Erfahrung sollte schon dahinter sein. (Also keine Reitanfänger). Ich mache es nicht an Trainerscheinen fest. So habe ich es verstanden. Viele Grüße Simone
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 11. Sep 2009, 18:59:00 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo Simone, schön, das macht es klarer für mich. Ich hab noch nen alten Beitrag von Anne gefunden, der ungefähr reinpasst (ging ursprünglich darum, warum auf E-Niveau reiten zu können nicht ausreicht. Zitat: Hallo Doris,
E-Niveau heißt doch lediglich, dass das Pferd in drei Grundgangarten in der Bahn laufen kann. Da fehlt mir doch erhebliches, zB. die Arbeit an den Seitengängen als Grundlage der Gymnastizierung hin zu mehr Geschmeidigkeit und Durchlässigkeit. Kurzum in meinen Augen kann gerade ein Therapiepferd nicht gut genug ausgebildet sein, auch wenn das viele ReittherapeutInnen-KollegInnen leider nicht so sehen !
Wir arbeiten all' unsere Pferde nach klassischen Grundsätzen (losgelöst von den FN-Kategorien E-S) und haben mit dieser Arbeit über die Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht. Und da steht nun mal Biegung und Seitengänge an erster, grundlegender Stelle. Unsere Therapiepferde beherrschen alle selbstverständlich das Gehen auf gebogenen Linien, Volten und feine Übergänge in und zwischen den Gangarten, ein vernünftiges SH, die meisten auch Travers, Renvers und Traversalen - zumindest im Schritt (wir haben überwiegend fünfgängige Islandpferde, die sich mit dem Trab zu schwer tun, als dass sie im Trab die Seitengänge auch noch schaffen - leider !).
Das ist für mich aber erst die Basis der Gymnastizierung eines Therapiepferdes, natürlich kann man erheblich mehr machen und tun wir mit einigen auch. Aber das ist bei unserer Pferdemasse und unseren zeitlichen Kapazitäten leider nicht immer mit allen Pferden drin. Dafür kommen alle Pferde aber auch regelmäßig ins Gelände und etliche von ihnen sind inzwischen eingefahren und gehen regelmäßig vor der Kutsche, was übrigens auch ein sehr gutes Rücken- und Bauchmuskeltraining darstellt und zudem zumindest unseren einen Riesenspaß bereitet. So können sie trotz und mit diesem Job mit uns alt werden und das ist zumindest unser Ziel hier am Hof.
Grundsätzlich ist es für Therapiepferde (aber auch für die meisten Freizeitpferde) sehr wichtig, ihren Rücken richtig zu entlasten und zu belasten, denn häufig tragen sie unausbalancierte, mitunter leider auch zu schwere Menschen stundenlang auf ihren Rücken. Da brauchen sie genug Bewegungsvarianten (Feldenkrais-Gedanke) und sie müssen ihren Rücken genügend durch eine richtig untertretende Hinterhand unterstützen. Das alles bieten ihnen die Biegungen und die Seitengänge.
Lies' mal im Hinrichs-Buch oder bei Branderup 'Akademische Reitkunst' nach, dann weißt Du, was ich meine...
Gruß, Anne von Hof FYLGJA
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 11. Sep 2009, 20:39:02 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 535 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Hallo, dieser Bericht von Anne, spricht mir aus der Seele, wir arbeiten sicher nach den gleichen Prinzipien, sicher auch daher, dass ich alte Rittmeister wie Egon von Neindorff( durfte dort ein Praktikum absolvieren, ist schon sehr lange her) oder aber General von Albrecht, mehrere Seminare, live erleben durfte. Ich selber hatte sehr viel Unterricht, bis ich ein Pferd alleine ausbilden konnte. Und sicher hast du recht, so fein zu Reiten in Seitengängen lernt man/ frau nicht an einem WE- Seminaren, dass braucht viel, viel länger. LG Simone
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
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FYLGJA
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 13. Sep 2009, 20:11:50 |
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| Postrank 4 |
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Registriert: 24. Okt 2006, 18:32:36 Beiträge: 162
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Hallo Martina, hallo Sida, schön, Martina, dass Du mich da zitiert hast. wußte garnicht, dass ich das mal so geschrieben hatte...  ReitanfängerInnen haben fast keine Chance, das alles in ein, zwei Jahren zu lernen und aufzuholen. Das ist übrigens auch unser Ziel für unsere TeilnehmerInnen unserer einjährigen Zusatzausbildung HPA, die wir anbieten. An dem Punkt stehen viele reiterlich noch nicht zu Beginn der Zusatzausbildung (übrigens auch die teilnehmenden Trainer C nicht!), aber darauf arbeiten wir hin und stellen diese Anforderung auch an die TN, dieses Ziel im Laufe der Zeit zu erreichen! Und sie sind nach dem 2.Kurs 'Ausbildung des Therapiepferdes' wirklich alle sehr motiviert, suchen sich oder nehmen weiter guten Unterricht und arbeiten an diesen Themen mit ihren Pferden weiter. Und genau das ist auch unser Ziel: die Motivation der TN zu stärken, ihrem Pferd und sich Gutes anzutun durch regelmäßige dressurmäßige Gymnastizierung, auch fortlaufend nach der Ausbildung. Das ist wesentlich effektiver als irgendein Trainerschein, in dem zudem noch nicht mal das abgeprüft wird, was man für diese Arbeit wirklich braucht! Was die Bodenarbeit angeht, die in unserer Ausbildung einen breiten Raum einnimmt, so ist es auch hier für 'Reit-/Pferde-AnfängerInnen' nicht machbar, in so kurzer Zeit das richtige Handling und den 'Pferdeverstand' zu lernen. Das Handling fällt ja sogar jahrzehntelang pferdeerfahrenen TeilnehmerInnen mitunter recht schwer. Auch hier geht es uns um die Feinheit in der Kommunikation. Denn wenn auf dem Pferd dann später ein/e KlientIn sitzt, muß der Kontakt zwischen mir als RP und dem Pferd völlig klar und vor allem fein (das Pferd soll ja vor allem die Signale des/der ReiterIn empfangen!) - und selbstverständlich auch sicher für Pferd und ReiterIn sein! Soweit dazu von mir. Gruß, Anne von Hof FYLGJA
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 14. Sep 2009, 06:40:39 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 535 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Hallo Anne, schön dass du dich auch meldest, ich denke so langsam wird der Theard doch klarer. Vorallem dass die Ausbildung eine Weiterbildung darstellt. Und was hier auch deutlich wird, ist wieder die Eigenverantwortung an stetiger Fortbildung und man/frau lernt nie aus. LG Simone
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 15. Sep 2009, 02:14:18 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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ja, für mich wird es auch klarer.
Und ich stimme damit überein.
Was ich immer noch nicht kapiere, an der Diskussion hier... ich kritisiere etwas... dafür krieg ich was auf den Deckel... im nächsten thread sagen aber alle "genau das ist wichtig" und "legen wir Wert drauf".
Das muß ich nicht verstehen...
Ist aber auch egal, inhaltlich stimmt die Richtung.
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FYLGJA
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 15. Sep 2009, 09:12:08 |
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| Postrank 4 |
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Registriert: 24. Okt 2006, 18:32:36 Beiträge: 162
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Hallo Martina, hallo Sida, @Martina manchmal weht hier eben ein 'rauher Wind'... das habe ich auch schon öfter erlebt!  Nimm's nicht persönlich!  Ich stimme Dir in diesen Punkten jedenfalls absolut zu. @Sida Schön, dass Du ähnliche Ziele hast. Ja, die Zusatzausbildung ist und bleibt eine solche, die bestimmte Kriterien (sozialer Grundberuf, reiterliche Fähigkeiten und Erfahrungen) eben voraussetzt. So ist das nun mal im Bereich Fort- und Weiterbildung... Gruß, Anne von Hof FYLGJA
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 15. Sep 2009, 19:05:19 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 535 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Hallo Martina, hallo Anne, @Martina, es ging mir im letzten Theard darum, dass es etwas vom Thema abging, die Frage der Userin war ganz klar, welche Ausbildung empfohlen werden kann. Dann passierte hier eine hin und her Geschichte über die persönliche Erfahrung und Handhabung der Ausbildung und wie es dann weiterging. Die Userin hat sich dann nicht mehr gemeldet, warum auch immer und dass war sicher nicht Sinn und Zweck des Ganzen. Ich fand es einfach zu lange, zumal Joey ganz klar ihre Meinung und auch Verantwortung zur Gymnastizierung der Therapiepferde geäußert hat. Manchmal kommt einfach ein Punkt, da können auch unterschiedliche Meinungen stehen bleiben ohne sie zu bewerten. Wenn du noch etwas mit mir klären möchtest, was ich aber nicht denke, da wir ja fleißig sind, bitte weiter per PN, damit das hier am Thema bleibt. @Anne, denke wir sind sehr auf der selben Wellenlänge, freut mich auch. @ die restlichen User/Innen wie wäre es mit Beteiligung an diesem Theard, denke es ist für unsere Arbeit in der Praxis ein immens wichtiger Baustein. Also haut rein in die Tasten, her mit euren Erfahrungswerten, oder euren Visionen von guten Ausbildungen. LG Simone
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 17. Sep 2009, 01:29:23 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Nee, mein Erleben war etwas anderes... das hat weder was mit Sida noch mit Anne zu tun...
Ich war erschrocken, das (zumindest von der homepage aus) ein Weiterbildungsträger gesagt hat "man braucht keine Pferde/reiterlichen praktischen Kenntnisse und Wissen / Erfahrungen (außer einem Longierabzeichen), mehr ist als "Grundvorraussetzung für ne RT Ausbildung nicht nötig", alles weitere lernt man dann während der Ausbildung.
Und genau das finde ich falsch. (Was ausdrücklich nochmal, die Weiterbildung angeht, nicht Joey, das hab ich x mal erklärt).
Und genau das habe ich kritisiert, weil ich persönlich denke, das "Null Erfahrung" oder "ein Longierabzeichen" und dann die Weiterbildung (5 Wochenenden) nicht reichen.
(Genauso hätte ich einen Träger kritisiert, der sagt "man muß keine pädagogische Erfahrung / Ausbildung haben).
Aber, wenn ich genau das an einer Weiterbildung kritisiere, werde ich (zuerst) angegriffen...
Es geht mir um Inhalte der Weiterbildung, entweder ihr steht dazu, daß kein Anfänger (mit Longierabzeichen) in 5 Wochenenden ne RT Ausbildung machen kann (und dann muß man die M.B. Ausbildung, die das propagiert, in dem Punkt kritisieren).
Wenn ich aber erst angegriffen werde, weil ich genau das an einer Weiterbildung kritisiere, weil das fehlt, dann aber mir jeder im nächsten thread sagt "das ist aber so wichtig und lernt man nie in 5 Wochenenden", dann fühle ich mich unsicher und veräppelt.
Wo bleibt dann die Courage, zu sagen "Nein, das ist/finde ich nicht richtig".
Es ist so, als kritisiere ich einen Weiterbildungsträger, der Null Pädagogische Ausbildung /Wissen / Erfahrung verlangt, werde dafür angegriffen und hinterher sagen mir alle, warum (und inhaltlich begründet) genau das so wichtig ist...
Versteht ihr mein Erleben, den Zwiespalt hier ?
Wenn ich denke/meine, das all das Beschriebene wichtig ist, dann muß ich in der Konsequenz auch sagen "nein, nur als Anfänger mit einem Longierabzeichen und 5 WE RT Ausbildung geht es nicht".
Das war meine Frage, entweder, man stimmt dem zu (Longierabzeichen reicht, Rest lernt man dann), ober eben nicht.
Und wenn man dem nicht zustimmt, dann bitte auch ein, "das fehlt an der Weiterbildung". Und dann auch die Weiterbildung (in dem Punkt) kritisieren...
Alles anderes ist irgendwie unehrlich.
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 17. Sep 2009, 06:38:18 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 535 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Hallo Martina, denke jetzt haben es alle verstanden. Möchtest du nicht auch noch was konkretes zu diesem Theard beitragen, außer dass eine RT Ausbildung nicht mit Reitanfängern arbeiten sollte, weil dass zeigt sich hier ganz deutlich, wenn ich die richtig verstanden habe. LG Simone
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: Pferdeausbildung als Teil der Ausbildung zur/zum RT/RP? Verfasst: 18. Sep 2009, 01:20:56 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo,
Wenn das klar ist (RT-Ausbildung nicht mit Reit/Pferdeanfängern), ist für mich alles gut, das war mein Anliegen.
(Gerade eben, wenn es um solche Ausbildungen hier im Forum geht).
Wenn wir diesen Konsenz, diese "Linie" haben, bin ich völlig zufrieden.
Was möchtest Du weiterhin konkret von mir haben ? Das, was ich persönlich zu "Erfahrung mit Pferden" und "Sicherheit am Boden" und "Kenntnissen/Erfahrungen dazu" habe, hab ich konkret von mir erzählt (auch im Hinblick auf "was braucht man als RT"), da weiß ich grad nicht, was Dir fehlt...
Und reiterlich habe ich ebenso meine Erfahrungen geschildert, mehr als meine Erfahrungen (und z.B. das ich lange gebraucht hab, um "kleine Sachen", kleine Taktunreinheiten etc. zu spüren und wie das für mich war usw.) habe ich da nicht.
Ich weiß also gerade nicht, was Dir fehlt, an "konkreten Sachen" ????
Das, was ich hab, hab ich lang erzählt...
Wenn Dir ein Statement zu Annes oder Deiner Sichtweise zum reiterlichen/Gymnastizierung etc. fehlt, dann liegt das daran, das ich inzwischen begreife (und sehe), was ihr überhaupt meint.. aber noch weit entfernt davon bin, das umsetzen zu können... reiterlich redet ihr hier gerade "eine Liga über mir", ich verstehe, wovon ihr redet, aber ich bin Reitanfängerin. Dazu habe ich also nichts konkretes, weil ich schlichtweg noch nicht so weit bin.
Verstehe also Deine Frage nich so ganz ???
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