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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: pädagogische ausbildung??
BeitragVerfasst: 18. Feb 2008, 21:11:31 
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hallo ihr lieben,

ich weiß ja das man als reittherapeutin eine pädagogische ausbildung braucht.
deswegen wollte ich jetzt mal wissen da ich jetzt nach der schule die ausbildung zur kinderpflegerin machen werd ob diese qualifikation reicht weil es ja auch eine pädagogische ausbildung ist ?.?.?

danke für eure antworten ich hoff ihr könnt mir da weiter helfen

lg eva

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das glück der erde liegt auf dem rücken der pferde *g*


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BeitragVerfasst: 19. Feb 2008, 18:08:38 
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Hallo !!

Soweit ich weiß, geht es bei der Kinderpflegerausbildung doch um Kinder zwischen 0 und 6 Jahren. Und ich denke, dass es bei der therapeutischen Arbeit mit dem Pferd vorwiegend um Kinder im Schulalter bzw. Jugendalter geht. Und diese thematischen Inhalte doch bzw. sollten in der Erzieherausbildung bzw. Heilerziehungspflegerausbildung vorkommen. Von daher würde ich dir raten auf jeden Fall die Erzieherausbildung oder Heilerzieherausbildung zu machen.

LG


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BeitragVerfasst: 20. Feb 2008, 18:28:21 
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Hi!

Da bin ich völlig anderer Meinung. Das HBP wird mit Säuglingen durchgeführt und wäre rein theoretisch auch noch mit 99-jährigen möglich.

Meiner Meinung nach kommt es darauf an, welche Zielsetzung Du bei Deiner Arbeit mit Pferd und Kind hast. Du wirst natürlich keine Diagnosen stellen können. Und Berufserfahrung fände ich ehrlich gesagt als sehr wichtig.

Die Kinderpflegerin in meiner Kindergarten-Gruppe arbeitet z.B. genau so verantwortungsbewusst, selbständig und einfühlsam wie sämtliche Erzieherinnen.
Meiner Meinung nach kommt es auf den Mensch an, nicht auf den Grad der Ausbildung. Wie gesagt, je nach Zielsetzung, was Du bei der heilpädagogischen Arbeit erreichen möchtest.

Wenn gleich es die Arbeit tatsächlich erleichtert und "qualitativ hochwertiger" werden lässt, wenn man die Krankheitsbilder und deren Symptome gut kennt.

Ein Heilerziehungspfleger wäre tatsächlich sehr sinnvoll - aber meiner Meinung nach kein Muss.


LG Claudia

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BeitragVerfasst: 20. Feb 2008, 22:51:15 
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Hallo,

also ich kenne mich jetzt mit der Kinderpfleger-Ausbildung (gibts die überhaupt noch ? heißt das jetzt nicht anders ?) inhaltlich wenig aus, ich kann nur sagen, daß sie (allerdings vor 10 Jahren) wirklich sehr eingeschränkt war. Ich weiß aber nicht, wie das heute ist.

Und m.E. sollte jemand, der therapeutisches reiten anbietet, Diagnosen stellen können, mit behandelnden Ärzten, Therapeuten etc. zusammen arbeiten können und wissen, in welchen Bereichen nun "Förderungsbedarf" ist, wie man gezielt fördert usw. und das Ganze fachlich kompetent vor Eltern usw. vertreten können. Und das erreicht man eben nur durch fundiertes Wissen und viel Erfahrung, ohne das geht es m.E. nicht. (wobei das menschliche natürlich auch genauso stimmen muß).

Alles, was "weniger" ist, würde ich persönlich dann nicht mehr unter "heilpädagogisches/therapeutisches reiten" fassen (weil dazu die Fachkompetenz/Ausbildung da sein muß), sondern unter "Erlebnispädagogik mit Pferden", "pädagogisch angeleitetes reiten lernen", "Kinder-Wellness mit Pferden" oder so was.


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BeitragVerfasst: 21. Feb 2008, 08:26:49 
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Ich kann dazu nur sagen, dass die im FATP organisierten Weiterbildungsträger "Kinderpflegerin" nicht als ausreichende berufliche Qualifikation für die Reittherapie anerkennen. ,
Stef.


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BeitragVerfasst: 21. Feb 2008, 08:44:28 
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Hallo,
also ich sehe das ähnlich wie Martina(meine jetzt auch wirklich Martina), eine Erfahrung in unserem Grundberuf als Erzieherin usw. finde ich schon auch sehr wichtig.
Was ich aber auch anmerken möchte, das es nicht bedeutet, jede Ausbildung als Erzieherin, beinhaltet auch Sonderpädagogische Einrichtungen, zumindest ist das der Unterschied zu Bayern und Württemberg.
Und zum Thema Anbieter, zum Glück gibt es viele Anbieter und unterschiedliche Anbieter, die ihre Schwerpunkte anderst legen, sodass auch eine Kinderpflegerin die Möglichkeit hat, die Ausbildung als RT zu machen. Sicher ist es aber gut, vorher ein paar Jahre Erfahrung in diesem Beruf zu haben.
LG
Simone

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BeitragVerfasst: 21. Feb 2008, 20:34:26 
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Nun hätte ich jetzt auch eine Frage : Ich war in letzter Zeit auf vielen Veranstaltungen zum Thema Ausbildung zur Erzieherin. Und bis jetzt war ich jedes Mal ein wenig verärgert bzw. enttäuscht. Denn in Arbeitsplatzbesschreibungen von Erzieherinnen steht, dass sei durchaus auch in heilpädagogischen Einrichtungen und auch Heimen arbeiten. Nun hat bis jetzt jeder Anbieter als Unterrichtsinhalte gesagt, dass es ganz klar um Kinder in Kindergarten- und Schulalter geht. Dabei wird weder auf heilpädagogische Themen eingegangen noch wird auf Jugendliche bzw. Heimpädagogik eingegangen. Ich darf noch nicht mal ein Praktikum in einem dieser Bereiche machen. ich finde dieses sehr schade und finde es auch nicht richtig. Denn ich möchte in der Lage sein sowohl Kinder und Jugendliche mit oder ohne Behinderung zu fördern bzw. zu betreuen. Und in Wohnheimen für behinderte Menschen werden immer mehr Erzieher/innen eingestellt. Zumindist ist die Tendenz bei uns so. Aber wie kann ich dazu in der Lage ohne Ausbildung in diesem Bereich dann verantwortungsvoll zu arbeiten ??
Es wäre schön ob einer von euch dazu vielleicht etwas dazu sagen könnte. Denn ich bin echt am überlegen ob ich den Wunsch eine Ausbildung zur Erzieherin anzufangen, känzele.

Danke im Vorraus

Grüße Freddi


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BeitragVerfasst: 21. Feb 2008, 21:05:44 
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Also, als ich meine Ausbildung gemacht habe, war das ähnlich. Die Ulmer Schule hat nur auf Kindergarten und Hort, aber die Fachakademie in Krumbach(Schwaben ist da echt anderst, da ist es so gar Pflicht im Sonderpädagogischen Bereich Praktikum zu machen. Mußt dich halt mal bei den verschiedenen Schulen erkundigen.
LG
Simone

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BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 21:10:22 
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Hallo Freddi,

ich denke auch, das ist von den Schulen abhängig. Als ich noch in der Jugendarbeit tätig war, hatten wir oft Erzieherinnen als Praktikantinnen (während ihrer Ausbildung), die mussten sogar ein Praktikum mit Jugendlichen machen und z.T. auch noch eins speziell im Bereich Heim / Wohngruppe.

Mit dem heilpädagoogischen Bereich war es damals ähnlich, auch Pflichtpraktika, aber das ist sehr lange her und damals gab es die speziellen heilpädagogischen Ausbildungen (wie Heilerzieher usw.) nicht. Ich könnte mir denken (aber ohne das ich es weiß), daß mit Aufkommen dieser heilpädagogisch orientierten Ausbildungen die "normale" Erzieherausbildung da auch nicht mehr so viel Wert drauf legt.


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 23:44:24 
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Hi!

In meiner Fachakademie war der Schwerpunkt (für mich leider) auf Kindergarten (Elementarpädagogik) gelegt. Wir hatten zwar im zweiten Jahr auch den Schwerpunkt Heim- und Heilpädagogik. Dieser war aber lange nicht so intensiv als der erstere.

Und Martina: Als Erzieherin darf man keine Diagnosen stellen.

LG Claudia

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BeitragVerfasst: 23. Feb 2008, 15:46:05 
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Hallo Joey,

Du meinst sowas wie "offizielle Diagnosen erstellen" ? Also sowas, wie sagen "Sie haben die psychische Störung soundso F-Nr. 90001" oder "die und die sprachliche / körperliche Beeinträchtigung". Das dürfen (soweit ich weiß) ja eh nur kassenärztlich zugelassene Ärzte oder Psychotherapeuten, sonst niemand, also auch keine Ergotherapeuten, Logopäden usw.

Ich meinte mehr sowas wie die Diagnosen kennen und möglichst auch Erfahrungen haben und etwas dazu sagen können, auch, wenn man selbst einen anderen Eindruck von der Diagnose bzw. dem Menschen hat.

Einer Freundin von mir wurden z.B. vom HNO-Arzt Knoten an den Stimmbändern attestiert und OP empfohlen. Sie hatte eine gute Logopädin, die ihr erstens gesagt hat, daß sowas auch mit Logopädie weggeht und 2. anhand der Stimme etc. festgestellt hat, daß die Diagnose ihrer Ansicht nach falsch ist (auch wenn sie offiziell keine Diagnosen stellen oder anzweifeln darf). Letzteres hat dann ein 2. und 3. Arzt bestätigt. Sowas meinte ich mehr.


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BeitragVerfasst: 23. Feb 2008, 17:20:54 
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Hi Martina!

Und um der "Haarspalterei" - die auf mein Konto geht - genüge zu tun: Du sprichst von "geschätzten Diagnosen" :wink: .
Ja, ich weis was Du meinst.

Allerdings finde ich auch, dass man hier tatsächlich ein wenig unterscheiden sollte. Nämlich zwischen tatsächlichem "Therapeutischen Reiten" und dem "Heilpädagogischen Reiten".
Da ich als Erzieherin niemals diese Fachkompetenz aufweisen könnte, wie z.B. ein ausgebildeter Kinder- und Jugendpsychologe oder ähnlichem, würde ich ganz persönlich mir es nie anmaßen, einem Fachmann die Diagnose streitig zu machen. Aus einem ganz einfachen Grund: Ich habe nicht die Kompetenz dazu.
Was ich allerdings machen kann, ist, mir in meinem Oberstübchen zurecht zu legen, was ich denke, dass dieser Klient nun am dringendsten braucht. Und versuchen, ihm das zu bieten. Dabei vertrau ich meinem angelesenen Wissen wie auch meiner Intuition. Denn ich bin nun mal kein Doktor der Psychiatrie und werde das auch nie sein. :wink:
Als Erzieherin arbeite ich heilpädagogisch. Das heißt für mich, ich übernehme die Diagnosen, die von Fachleuten gestellt sind und mache das beste daraus. Wie der Patient auf die Einheiten reagiert ist dann mein weiterer Wegweiser.

Meiner Meinung nach sind Deine Ansprüche ein klein wenig hoch gesteckt - wenn auch sehr ehrenhaft. Die Intention, die dahinter steckt, finde ich sehr gut. Aber ein klein wenig unrealistisch für Otto-Normaltherapeut. :wink:

LG Claudia

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Zuletzt geändert von Joey am 24. Feb 2008, 10:17:54, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 24. Feb 2008, 09:29:09 
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Hallo !

Vielen Dank für eure Infos. Hab jetzt ein ungefähres Bild was ich möchte und was in Bezug darauf lassen sollte. Hab jetzt erstmal nen Infoabend nochmal und nen Vorstellungsgespräch. Mal sehn ...
Danke noch mal

LG Freddi


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BeitragVerfasst: 24. Feb 2008, 10:19:06 
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Alles klar, Freddi, gern!

Wenn noch Fragen da sind, oder noch welche kommen, immer gern her damit.

Wünsch Dir alles Gute und viel Erfolg auf Deinem weiteren Lebensweg!!!

LG Claudia

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BeitragVerfasst: 24. Feb 2008, 11:22:42 
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Hallo Freddi,
wünsche dir auch alles Gute für deine Zukunft.
Hoffe du berichtest weiter.
LG
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