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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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freddi
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 29. Sep 2007, 11:10:04 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 11. Jun 2007, 19:01:27 Beiträge: 54 Wohnort: Lengerich (Westf.)
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Hallo !!
Ich halte es für sehr wichtig dass der Beruf einem Spaß macht. Ich finde es auch schrecklich wenn Eltern sagen mach doch was Vernünftiges Kind.
Und nicht sowas wie Erzieherin (etc.) . Werd lieber Steuerberaterin. Find ich schwachsinnig.
Um nochmal auf das Problem mit den Schulabgängern zurück zukommen: Ich halte nichts davon Schulabgänger ohne pädagogische/ therap. Ausbildung im Bereich HPR auszubilden. Zumal es ja eigentlich gar keine Ausbildung ist sondern eine Fortbildung. Um Leute FORTzubilden.
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Anesta
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 03. Okt 2007, 17:29:55 |
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| Postrank 2 |
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Registriert: 28. Jun 2007, 12:27:05 Beiträge: 29
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hallo!
hab mir jetzt alles durchgelesen, und möchte mal als "betroffene" aus meiner sicht schreiben.
also, ich hatte ne lehrstelle als arzthelferin, die ich dann nach einem jahr beendete, da meine kolleginen keinen azubi wollten, und das haben sie mich eben auch spüren lassen.
dann las ich zufällig in der cavallo, ich solle doch "mein hobby zum beruf machen" und rief natürlich gleich an, um mich nach allem zu erkundigen. Die Frau am Tel war echt nett, und sagte sie hätten auch noch plätze frei, ich solle doch mal auf die homepage gehen, und mich selbst überzeugen.
klar machte ich das, und war gleich überzeugt, hörte sich alles super an.
meine mutter war zwar nicht sehr begeistert(vor allem über den preis der ausbildung), aber da es dann schließlich mein herzenswunsch war, erfüllte sie mir den auch.
tja, "nebenher ein praktikum im kindergarten reicht aus" hat es geheißen.
tja, so wars eben nicht. Die arbeit im Kiga war echt super, die ausbildung eher weniger... mal abgesehen, das diese für das, was wir lernten, viel zu viel geld war, und ich am ende doch nicht so viel wusste, wie ich eigentlich lernen und wissen wollte!!!
tja, dann hatte ich den salat, vor allem mit meiner mutter, die mir ja schließlich ALLES bezahlt hatte...
einen guten rat an alle, die noch keine "richtige" ausbildung haben:
die erfahrung und das wissen, das man vorher wirklich braucht(man wird es selbst merken), muss man echt haben, sonst bringt das alles gar nix!
hinterher ist man eben immer schlauer...
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 04. Okt 2007, 15:23:30 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo Anesta,
ich finde Deinen Beitrag hier absolut gut und sehr wichtig.
Finde es sehr gut, daß auch mal eine "BetrofFene" von so einer "light-Ausbildung" hier berichtet, das wird andere zum nachdenken anregen.
Am Ende steht man dann nämlich völlig ohne Ausbildung da und das ist für junge Menschen in der heutigen Zeit alles andere als glücklich.
Ich habe inzwischen von einigen gehört, denen es so ähnlich ergangen ist, viele machen danach die Ausbildungen, die ihnen fehlen, nochmal (also eine päd. Ausbildung, wenn sie die noch nicht haben und eine 2. Reittherapie-Weiterbildung bei einem seriösen Träger).
Viele Grüße,
Martina
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Anesta
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 04. Okt 2007, 19:17:20 |
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| Postrank 2 |
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Registriert: 28. Jun 2007, 12:27:05 Beiträge: 29
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hallo martina!
ja so mach ich das eben jetzt auch, ich mach grad ne ausbildung als kinderpflegerin, danach , tja, weiß auch net , muss mal gucken,
geld werd ich nicht haben, deswegen kann ich nur abwarten, was mit mir in 3 jahren passiert.
mich würde interesieren, ob es andern auch so geht, oder ging, und was sie dann gemacht haben.
mal ne andere frage, sind denn alle reittherapeuten selbstständig, oder habt ihr auch "angestellte"? oder seit ihr angestellt?
LG anesta
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 07. Okt 2007, 14:49:24 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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Hallo,
als ich damals die Weiterbildung zum RT gemacht hab, hatte ich in Aussicht angestellt zu werden, in einer Einrichtung der Lebenshilfe.
Hätte ich diese "Aussicht" damals Schwarz auf Weiß gehabt, hätte mir sogar das Arbeitsamt, nach vielem Hin und Her, die Weiterbildung mit 1200 € bezuschusst !!
Da sollte man als Arbeitsloser nicht locker lassen, da es, wie ich mittlerweile weiß, einen EXTRA FONT für solche Angelegenheiten gibt, aus denen die Ämter, solche Vorhaben bezuschussen können !
Dabei zählt natürlich das größte Argument , nämlich : Nach der Weiterbildung vom Arbeitslosenmarkt verschwunden zu sein !
Ich selbst hatte als RT einen "freien Mitarbeiter"... stundenweise...
Feste Anstellungen bekommt man recht selten bei größeren Einrichtungen.
Hatte aber z.B. den Vorschleg einer Einrichtung, dass sie mich auf 400€ für xy Stunden im Monat "einstellen" und diese Stunden dann mit Ihren Bewohnern frei zur Verfügung stehen im Monat.
Hab ich allerdings abgelehnt und die Stunden einzeln abgerechnet !
LG
Dein Erfahrungsbericht, ist genau dass, was ich so befürchte. Schön das er hier zu lesen ist und viellicht mal andere zum Nachdenken anregt !
Danke, für deine Offenheit !
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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Anesta
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 07. Okt 2007, 16:45:15 |
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| Postrank 2 |
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Registriert: 28. Jun 2007, 12:27:05 Beiträge: 29
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hallo!
ja es war schon bisschen schwer, es so zu schreiben wie es ist.
viele fragen mich jetzt, na und was hast du jetzt von deiner "weiterbildung", (die ja auch schon mal als ausbildung angeboten wird)...
ehrlichgesagt, nicht viel.
aber jetzt ist es nunmal so, muss mich damit abfinden, und ein andermal, wenn ich dann selbst genug geld beisammen habe, nochmal sowas in der richtung zu machen, denn mein herzenswusch ist es immernoch!!!
vor allem dauert das auch eine weile, bis man es selber realisiert hat, wie die wirklichkeit aussieht, und man so in der situation keine chancen hat, weiterzukommen.
meine freundin hat das auch mit mir zusammen gemacht, die arbeitet jetzt als angestellte in einem kleinen laden. sie hat schon gar keine motivation mehr, weiterzumachen.
ist bei mir zum glück noch nicht so weit gekommen
wollte eigentlich erzieherin machen nach kinderpflege, aber so wies grad aussieht, braucht man ein abi um danach erzieherin studieren zu können.
letztes jahr musste man ein zusätzliches jahr nach der ausbilung machen, und man war erzieherin. bis ich fertig bin, haben sich die ansprüche wahrscheinlich wieder gehoben. (deswegen die "idee" mit dem fernstudium)
hast du oder jemand ein fernstudium gemacht?
LG
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 07. Okt 2007, 17:41:22 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo Anesta,
es stimmt, Dein Bericht hier beleuchtet eben nochmal mehr die Seite der "Betroffenen". Und auch denen helfen ja solche "angeblichen Ausbildungen" gar nichts.
Zu den Reittherapeuten, die meisten arbeiten selbständig. Und davon wiederum die meisten als "Nebentätigkeit", also haben entweder noch eine (Halbtags-) Stelle in pädagogischen Einrichtungen oder können sich das in ihrer Familie so einrichten, wenn der Partner genug Geld verdient etc.
Auch deshalb ist eine Ausbildung so wichtig, sonst steht man ohne irgendeine staatlich anerkannte Qualifikation da.
Zu Dir, laß den Kopf nicht hängen  Zumindest hier in Norddeutschland ist die Weiterbildung zur Erzieherin, wenn man den Abschluß als Kinderpflegerin hat, möglich, auch ohne Abitur und die vorangegangene Ausbildung wird zeitlich anerkannt. Außerdem gibt es im heilpädagogischen Bereich auch noch Möglichkeiten, darauf aufzubauen. Du hast damit ja eine gute Grundlage, die erweiterbar ist.
Und ich denke, es wird auch gehen, wieder - zumindest etwas - in den Bereich therapeutisches reiten zu kommen. Du könntest z.B. einen Teil Deiner Praktika in Einrichtungen, die auch therapeutisches reiten anbieten, machen, schon hast Du wieder ein Stückchen Qualifikation mehr.
Und wenn Du Deine Ausbildung fertig hast und eine Stelle hast, geht es evtl. auch finanziell, eine Weiterbildung zu machen. Vielleicht findest Du sogar einen Arbeitgeber, der auch an dieser Qualifikation interessiert ist und die Weiterbildung z.T. finanziert.
Wenn man erstmal einen Fuß in der Tür hat, finden sich meist Wege.
Viele Grüße,
Martina
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Anesta
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Sep 2008, 14:44:45 |
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| Postrank 2 |
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Registriert: 28. Jun 2007, 12:27:05 Beiträge: 29
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Heute, ein Jahr später, würde ich mich gern nochmal dazu äußern...
Gelernt hab ich da was, ich hab jetzt nur gemerkt, dass man das Wissen nicht immer und nicht sofort braucht. Jetzt, in der Kinderpflege Ausbildung, weiß ich schon ziemlich viel, und vor allem das, was die anderen nicht wissen =)
Ich hab zufällig einen neunen Freund gewonnen: das Schicksal oder der Zufall. Wer es auch sein mag.
Hab mich auf die Suche nach einer Reitbeteiligung gemacht und bin, was für ein Zufall, auf ein Therapiepferd gestoßen. Er steht keine 2 km entfernt.
Sobald ich fertig mit der Ausbildung bin, kann ich mit ihm arbeiten...
Das Wissen hat mich in der Schule weiter gebracht, aber ohne die pädagogische Ausbildung würde einem der Reittherapeut nix bringen...
Es muss definitiv beides sein!!!
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mel_y
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Sep 2008, 20:16:07 |
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| Postrank 0 |
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Registriert: 30. Sep 2008, 19:51:28 Beiträge: 1 Wohnort: Neuburg
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hallo,
ich hoffe, dass mir jemand von euch helfen kann.
ich möchte den Beruf Reittherapeutin ausüben, davor möchte ich aber studiern und einen Grundberuf wie Erzieherin o. Pysiotherapeutin erlernen.
Nun meine Fragen:
1. Wie kann ich nach der Grundausbildung vorgehen
2. Wie läuft die Weiterbildung ab
3. Welche Reitabzeichen benötige ich
lg mely
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Sep 2008, 20:47:58 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Hallo und herzlich willkommen hier...
Vieles, sehr vieles zu deinen Fragen steht bereits genau hier in diesem Unterforum. Die Voraussetzungen sind immer je nach Ausbildungsträger andere, siehe dazu die Linkliste mit Ausbildungsträgern ganz oben in diesem Unterforum...
Einfach mal stöbern, wenn Du dann etwas konkretere Fragen hast - immer her damit...
LG 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Rici
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05. Okt 2008, 09:54:42 |
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| Postrank 0 |
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Registriert: 04. Okt 2008, 17:34:36 Beiträge: 4
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hmm ich möchte auch mal etwas dazu sagen, wenn es ok ist.
In einem der ersten Beiträge wurde geschrieben: Selbst Tierpsychologie kann man als Fernlehrgang studieren.
Ja, kann man, ich mache das auch. Ob das Prinzip gut oder schlecht ist, will ich nicht beurteilen. Für mich persönlich ist es gut und ich denke für viele andere auch.
Ich studiere noch nicht lange, seit 3 Monaten, ok ich hätte es mir besser vorgestellt, aber damit muss man bei solchen Sachen eben rechnen.
Ich finde es deswegen positiv, da man sich selber einteilen kann, wie man arbeitet und wann und nebenbei noch einen anderen Beruf ausüben kann, denn iwo her muss man ja auch an das Geld für das Studium kommen.
Ich bin nicht nur geblendet davon, ich sehe natürlich auch negative Seiten an diesem System. Viele, vllt sogar die meisten der Studenten gehen davon aus, ok wenn ich das bisschen Theorie, die 2 Jahre lang studiert habe, dann bin ich ausgebildete Tierpsychologin und König der Welt. Dann mache ich meine eigene Praxis oder sonst was und helfe allen Tieren und kenne mich bestens aus.
Aber naja so ist es leider nicht. Bei ATN wird die Möglichkeit angeboten, viele Seminare zu besuchen, aber auch dafür muss man erstmal das Geld haben, jenachdem welchen Beruf man nebenbei hat, ist das nicht immer möglich. Aber das ist trotzdem mehr als bei manch anderen dieser "Unis".
Leider machen sich viel zu wenig Leute über sowas Gedanken. In den Köpfen geht vor sich: Ja ich habe die Skripte auswendig gelernt, ichhabe die Fragen richtig beantwortet ich weiß alles.
Aber: Ich finde, man sollte sich zu jedem Punkt seine eigene Meinung bilden. Bei manchen Themenbereichen muss man das so hinnehmen wie es ist und es verstehen, z.B. Ethologie muss eben verstanden werden, weil sich darauf z.B. das Training von Hunden baufbaut und man nur so richtig trainieren kann und auch versteht, was man machen muss, aber es gibt auch genug Themen, bei denen man sich selbst mal fragen kann: Sehe ich das genauso? Würde ich das auch so machen?
Aber das passiert oft noch zu wenig. ATN hat ja ach einen Namen, ich mein Martin Rütter hat dort studiert  , dann müssen die ja gut sein.
Auch an solchen Aussagen erkennt man, wie wenig die Menschen mitdenken. Ich will nicht über ihn hetzen oder sonst was, aber man sollte sich mal seine neue Folge angucken und überlegen, ob das was er versucht hat, wirklich alles und lang genug war um dem Hund zu helfen, bevor er z.B. mit Aversiva-den Wurfketten- gearbeitet hat.
Aber das ist ein anderes Thema.
Ich möchte mich nicht in den Himmel loben, aber ich bin mit ATN bis jetzt noch zufrieden, denn mir war von vornherein klar, für die Praxis muss ich selber sorgen, und für die Praxis will ich selber sorgen.
Mir war klar und ist es immer noch, ich muss dafür sorgen, dass ich nicht nur die Theorie verstehe, sondern, dass ich auch praxiserfahrung bekomme.
So ich könnte jetzt noch 3 Seiten schreiben, aber ich glaube ich höre mal lieber auf. Wollte das nur mal eben dabei sagen, also um das ganze mal zusammen zu fassen:
Fernstudium kann gut sein, wenn man die richtige Einstellung hat, aber so ist das eben bei jedem Beruf.
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05. Okt 2008, 22:02:13 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Rici hat geschrieben: hmm ich möchte auch mal etwas dazu sagen, wenn es ok ist.
Dazu ist das Forum da...
Willkommen nochmal... 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 06. Okt 2008, 15:50:25 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Von mir auch: Herzlich willkommen!
Finde es echt gut, wie diese Geschichte hier von vielen Seiten durchleuchtet wird und hoffe es gibt noch weitere konstruktive Beiträge.
Solche Diskussionen tragen schließlich zur Meinungsbildung bei und beleben - wie Pancho schon sagte - das Forum.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Klee
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 07. Okt 2008, 13:36:30 |
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Registriert: 05. Dez 2006, 15:16:16 Beiträge: 12
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Hallo,
dann möchte ich auch nochmal meinen Senf dazugeben
Für mich ist die Aussage "sein Hobby zum Beruf" machen vor allem positiv besetzt. Selbstständig arbeitende Freunde von mir tun genau dies in ihren Branchen (Musik, Design, Computer). Sie machen hauptberuflich das, was sie schon immer gerne getan haben, aber nun nach einem ausreichendem Studium überaus professionell. Gemeint ist damit denke ich nur, dass man versuchen sollte, einen Beruf zu erlernen, der einem auch liegt und Freude bereiten kann.
Natürlich verstehe ich aber alle kritischen Stimmen hier sehr gut. Natürlich darf es dadurch nicht zu einer Light-Ausbildung kommen. Keine Frage. Und das mit so einer Aussage geworben wird , klingt tatsächlich sehr unprofessionell und nach leicht verdientem Geld, was es nun aber mal nicht ist. Ausbilder sollten ihre Verantwortung überaus ernst nehmen und die Auszubildenden auch genau darüber aufklären, dass man mit der Reittherapie allein nur in Ausnahmefällen seine Brötchen verdienen kann. Es ist eine Weiter- und Fortbildung und ich persönlich finde, wie schon Joey schrieb, der häufigste und sinnigste Weg ist der: Teilzeit pädagogisch angestellt sein und nebenberuflich in diesem Praxisfeld zu arbeiten. Dies ist ein schöner Mittelweg.
Viele Grüße
Julia
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Leuchtturm
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Betreff des Beitrags: Re: Hobby zum Beruf machen ??? Verfasst: 21. Okt 2008, 21:35:21 |
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Registriert: 08. Jun 2007, 17:17:24 Beiträge: 61 Wohnort: München - Ingolstadt
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Hallo liebe Leut, ja diese Aussage Hobby und Beruf ist sicher der Anfang jedes Traums seine eigene Leidenschaft mit anderen teilen zu wollen.  Aber es geht einem ganz schnell ein Licht auf was alles dahinter steckt. Meine Erfahrung ist es, das selbst die Kombination Erzieherin und Reitpädagogik auch nicht ausreicht, wenn man sich nicht selber immer wieter bildet. Sich mit unterschiedlichen Ansätzen auseinander setzt und neuste Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung nicht außer acht läßt. Würde man sich selber zum Stillstand bringen und mit Scheuklappen herumlaufen bringen auch noch so viele Weiterbildungen nichts. Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit steht dabei ebenso im Vordergrund. Wie kann man authentisch sein, wenn man sein eigenes Tun nicht reflektieren kann. Und wo lernt man das? Na ja vielleicht geht das jetzt zu sehr ins Detail. Schade ist es dann unseriöse Ausbildungsanbieter unwissende Leute mit Handwerkszeug versehen, wo sie mehr Unheil als alles andere anrichten... und das ist dann für professionell RT ein tolles Aushängeschild. Was ich aber noch los werden möchte ist, dass auch das Arbeiten mit Pferden und Menschen nicht immer nut so toll ist und alles ja soooo viel Spaß macht... sorry das ist doch auch unrealistisch. In jedem Job gibt es auch Seiten die nerven... oder kennt ihr es nicht, das man seinem Vorgesetzten zum 1000.mal erklärt wie wichtig HPR ist und welche Ziele man damit verfolgt, oder das Pferde keine Maschinen sind... oder dem Jugendamt wieder mal argumentiert warum dieses Kind das HPR benötigt.... bzw. die Ärzte schon wieder nicht den Unterschied beim Therapeutischen Reiten kennen... puh.. Aber wir haben das große Glück mit dem Kollegen Pferd zusammen zu arbeiten und das sind dann doch die besseren Kollegen.... ja Ausnahmen bestätigen die Regel.... In diesem Sinne einen schönene Abend 
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