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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Fassungslos... Reittherapie ohne Ausbildung??
BeitragVerfasst: 18. Jun 2006, 22:29:55 
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Registriert: 14. Jun 2006, 23:46:14
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Hallo

Ich habe die Tage mal in einem anderen Forum gelesen das es Leute gibt
die OHNE Qualifizierung oder Wissen die Therapie anbieten!!

Jedoch weiss ich auch das (Reit) Pädagoge/Therapeut geschützt sind???

Meine Frage ist nun in wie weit ist sowas erlaubt?
Und dann dürfen sich die Leute doch auch nicht so nennen oder?
Das ist ja total unverantwortungsbewust...........
Ich meine dann kann ja jeder der meint er hat grade lust mal eben so ohne jedes wissen die Therapie anbieten??

Und noch eins ist mir ein Rätzel..
Dipl. Reittherapeut........ Wie wird man das??
Igogo hat Kursleiterinen die dies im Profiel stehen haben.
Würde mich schon sehr interessieren.

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen
Liebe grüße Sugar... :D


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Jun 2006, 11:37:02 
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also ich habe maal gelesen (in irgendeinem der threads hier) dass in österreich (oder war es die schweiz) sogenante "diplome" vergeben, dass das aber mit dem "wirklichn" diplom nichts zu tun hat und in keinster weise vergeleichbar ist. im grunde ist das lediglich eine art zertifikat... allerdings ist es irreführend und ich fände es besser die würden sich ne andere bezeichnung einfallen lassen....


vielleicht hat aber auch ein diplom pädagoge mit weiterbildung zum reittherapeut ein wenig neu sortiert, damit ein dipl. reittherapeut daraus wurde :roll:



ob dieser begriff nun geschütz ist oder nicht wurde in diesem forum auch schon des öfteren diskutiert... irgendwie ja, irgendwie nein... das habe ich mir gemerkt...nichts halbes, nichts ganzes...



ist nicht grad gut fürs image, aber was soll man machen. es muss sich halt jeder selbst informieren. also den "therapeuten" nach seinen qualifikationen fragen, sich nachweise geben lassen...



flocke

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Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Jun 2006, 17:24:10 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo,

Flocke hat Recht, der Dipl. Reitpädagoge hat nichts mit einem echten dipl. zu tun, ist eben nur die Bezeichnung, die der Weiterbildungsträger dem gibt.

Geschützt ist weder der Begriff Reitpädagoge/Reittherapeut oder irgendwas, sondern die Institusbeschreibung dahinter, also als Reitpädagoge SG darf sich nur jemand bezeichnen, der bei der Schweizer Gruppe gelernt hat, Reitpädagoge/Reittherapeut oder Reitpädagoge xyz darf sich jeder nennen.

Also, ja, es ist erlaubt, ohne jegliche Ausbildung/Weiterbildung therapeutisches reiten anzubieten. (wobei, wenn ich mir die Weiterbildungen anschaue, die keinerlei pädagogische Ausbildung und auch keine "Pferdegrundqualifikation" verlangen, sondern mal eben im 2-4 Wochenkurs die "Ausbildung" abhandeln, weiß ich nicht, ob das sooo viel besser ist, als gar keine Ausbildung zu haben).

Ich gebe Flocke Recht, es ist wie überall auf dem Markt der ungeschützten Berufe, man muß eben selbst sehen, an wen man gerät.

viele Grüße,
Martina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Jun 2006, 21:58:48 
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Hallo,

wollte noch beifügen, inwieweit es erlaubt ist, Reittherapie anzubieten OHNE Qualifikation :

GARNICHT ! Das kann böse Konsequenzen haben ! Es ist nicht nur rein rechtliche gesehen VORTÄUSCHUNG NICHT VORHANDENER TATSACHEN und ich persönlich würde so jemanden zur Anzeige bringen *Punkt*.

Das ist kein schaukeln auf dem Pferdchen ! und auch keine "wie machen mal ein pädagogisches Spielchen auf dem Pferd " !

Wie soll aus der Reittherapie jemals ein anerkannter Beruf werden, wenn man solchen Leuten keinen Riegel vorschiebt ?!

LG
Tina

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" Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )


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 Betreff des Beitrags: Das hab ich mich auch gefragt
BeitragVerfasst: 28. Jun 2006, 22:28:05 
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Leider ist es so das die trotzdem hier in der gegend oft passiert
eben weils kein anerkannter beruf ist
ich persönlich würde das auch nie tun
aber ob man sowas zur anzeige bringen kann??
können vielleicht schon...
aber dann wirds unter einem anderen namen einfach weitergeführt muss ja nicht heiltheraoeutisches reiten heißen..........
meine frage ist nur wo denn die ganzen institute ihre (erlaubnis) zur
weitergabe der ausbildung zum reittherapeuten haben....
da gibts ja so viel und irgendwie nichts geregeltes

und die chancen stehet ja wirklich irre mieserabel das die je ein anerkannter beruf werden wird *leider*

letzten endes ist dies dann ja doch wieder nicht ganzes und nichts halbes
ich hab mich jetzt bei einigen anbietern informiert....
und immer mit anderen ausbildungsarten und immer in verscheiden richtungen
aber immer in Heiltherapeutischen reiten

die einen wollen hohe reiterliche kunst vom (therapeuten) lassen die meiner meinung nach wichtigen dinge ganz weg

andere bieten eine gute pädagogische basis achten jedoch nicht auf das reiten (können) des angehenden therapeuten....

ich selber weiss bis dato immer noch nicht welches institut ich wählen werde da ich mit vielen einfach nicht einverstanden bin........
scheinbar machen viele leute wirklich einfach nur so ihr mätzchen damit
ich finds dem menschen der sich in die hände solche leute begibt sehr sehr verantwortungsunbewust

aber scheinbar ist dies ja doch so OHNE weiteres möglich
eine ausbildungsstätte hat sogar das angebot gemacht nur eine prüfung im reiten und in der therapie eigens anzubieten und den rest als heimstudium :roll:
Ich hab angegeben wie meine ausbildung und meien reit und pferdekenntnis ist und das wars dann....
ich find viele ausbildungen recht fragwürdig und bin der meinung das man diese auch genausogut lassen kann weil sich schlichtweg quatsch sind......

das ist jetzt bitte nicht falsch zu verstehen!!!!
ich selber würde nie soetwas machen da ich mir durch meine arbeit mit geistig und körperlich behindereten kindern und menschen schon bewusst bin was man mit falschen metoden kaputt machen kann.....

momentan ist das alles ein buch mit sieben siegeln für mich....
ich werde mich am meinen freien tagen mit dem thema weiter befassen hatte nur mal interessehalbe bei einem stall in meiner ecke hier um ein praktikum gefragt und nach der ausbildung der therapuetin und die meinte dann sie habe keine....
hat mich recht verwundert habe dann auch nicht wieter gefragt wieso weshalb warum

naja ich würde mich freuen wenn ich irgendwann wirklich mal aufschluss in diese sache bekommen könnte....

bis dahin alles gute euch allen!!!!
und wenn ihr infos für mich habt bitte bitte alles tippen was ihr wisst
danke schon mal im vorraus
liebe grüße verena


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Jun 2006, 09:31:14 
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Hallo,

unter einem anderen Namen kann es ja ruhig laufen. Es ist aber nunmal etwas ganz anderes, wenn ich eine Therapie anbiete ! So gibt es ja auch Ergotherapeuten oder ich melde mein Kind beim Kinderturnen an..das sind 2 verschiedene Paar Schuhe.
So könnte dieses reiten z.B. unter "erlebnispädagogisches Angebot mit Pferden " laufen. o.ä.

Es würde mich schon sehr interessieren ob jemand ohne Ausbildung auch in der Lage ist, kompetente Einführungsgespräche, Diagnostik, Anamese, Therapieplan, Gespräche mit Ärzten..Ämtern ..anderen Therapeuten oder Schulen zu führen. Nicht zu vergessen die auswertung der Therapiepläne ! Wo und Wie verzeichnet denn eine Nicht-Fachkraft Fortschritte ..wie werden sie begründet..oder geht das solala nach Augenmass :shock: ? DAS ist Therapie ! Nicht, ich komm mal mit meinem kind, lass es die Wärme vom Pferd spüren..die Bewegungen sind ja auch ganz nützlich und durch das ausgleichen wird die Balance geschult...geht ja eh wie von selbst :shock: :shock: , dann noch ein witziges pädagogisches Spielchen eingebaut und fertig ist die Therapiestunde ???? :shock: :shock: SEHR fragwürdig ! und ich bleibe dabei, von mir hätte sojemand eine Anzeige wegen vortäuschung falscher Tatsachen auf dem Tisch !


LG
Tina

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 Betreff des Beitrags: Das ist wohl wahr ja!!
BeitragVerfasst: 29. Jun 2006, 10:18:35 
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Die selben Ansichen vertrete ich auch ja!!

Leider trotzdem immer wieder der Fall.....

Kannst du denn ein Institut oder eine Ausbildungsstätte empfehlen?
Ich wollte erst in die USA.
Aber hier gibt es doch sicher auch eine Ausbildung, die wirklich alles umfasst?! :?


Weist du mehr darüber wie das ist....
Ich hab also jetzt viel pro und kontra gelesen...
Aber wie stehen die Chancen das Heiltherapeutisches Reiten ein anerkannter Beruf wird?


Ich habe mal gelesen das es so sein soll das Reitlehere mit Linzens
und OHNE gibt und die auch kein geschützer Name ist
eben genauso das Heiltherapeutische Reiten........
Ich finds nach wie vor eine bodenlse Frechheit sowas müsste wirklich geschütz werden...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Jun 2006, 10:35:36 
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Hallo,

wo es meiner Meinung nach am meisten mangelt..ist die Aufklärung. Wenn man ehrlich ist, besteht auf allen Seiten, sei es bei denen die eine Ausbildung suchen oder Betroffenen, die ein therapeutisches Angebot suchen, eine ungeheuerliche Ratlosigkeit weil wichtige allgemeine Informationen fehlen und die vielen kleinen Angebote und Anbieter nicht transparent sind.

Leider kann auch ich dir keine Aussage darüber geben, wer meine Angesprochenen Punkte alle berücksichtigt, dafür müsste ich viele verschiedene Anbieter und deren Lehrweise kennen. Ich selbst versuche seit langer Zeit, die verschiedenen Konzepte zu optimieren und eine Weiterbildung zu schaffen, welche keine Aspekte außer acht lässt und zudem eine intensive Nachbetreuung gewährleistet, die auch beim Aufbau einer Reittherapeutischen Praxis berät und behilflich ist.

Lg
Tina

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 Betreff des Beitrags: Wie ist das denn mit Ausbildungsstellen
BeitragVerfasst: 29. Jun 2006, 10:54:53 
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in wie weit ist das den gerechtfertig eine ausbildung zum heilpädagogischen reiten anzubieten
ich meien ich bin ziemlich verwunder....
Igogo SG usw. wo sind die vermerkt?
ich meien einige texte oben schrieb melanie das man sich so nennen darf.....
jedoch sei nur der tietel dahinter geschützt......

:?: :?: ich bin echt verzweifelt.....
übrigens war der stall an dem ich angefragt habe einer der auch im internet officiel die therapie anbietet und auch der über den ich den bericht im reitforum gefunden hatte.....


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BeitragVerfasst: 29. Jun 2006, 12:42:15 
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Hallo,

wenn man so will sind alle Anbieter alles kleine "Privatschulen" ohne staatliche Aufsicht ! Im besten Fall haben die Institutionen ein ausgearbeitetes Ausbildungskonzept, an dem stetig gearbeitet und überarbeitet wird. Inhaltlich sind diese jedoch FREI von irgendwelchen Vorschriften. Das erschwert nunmal für denjenigen , der diese Weierbildung machen will, sehr die Auswahl. Jeder legt seine ganz persönlichen Schwerpunkte in die Ausbildung , die er vermitteln will und genau da klaffen riesige Täler, die die Institutionen unterscheiden.

Die Schwierigkeit besteht darin, für sich die Entscheidung zu treffen, mach ich eine 0 8 15 Ausbildung, nur um das Zertifikat in der Hand zu haben...ODER investiere ich Zeit und Geld und bin tatsächlich gut ausgebildet und für die Praxis bereit !?
Meine subjektive Meinung ist : Eine gute Ausbildung kostet dementsprechend viel. Ich muß Dozenten Honorieren, Unterrichtsmaterial, Medien, Lektüre etc. + Nachbetreuung sollte mitinbegriffen sein. Das ist eine Frage des Geldbeutels.
Ich hab es mal ausgerechnet...wenn man ALLE Gesichtspunkte in Reiten und Therapie beachtet und vermitteln möchte, belaufen sich die FIXEN Kosten ( d.h. ohne das der Initiator etwas daran verdient ) zwischen 4500 - 6000 € !!!!!!! PRO Teilnehmer !


LG
Tina

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BeitragVerfasst: 29. Jun 2006, 22:01:42 
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Hallo Tina,

ich verstehe ja gut, dass du dich aufregst. ich persönlich mache das auch regelmässig, wenn ich sehe, wer denn so allgemein auf dem therapiemarkt (also nicht speziell therapeutisches reiten, sondern eben allgemein auf dem therapie/selbsterfahrungsmarkt) seine dienste anbietet, da wird einem schlecht.

aber rein rechtlich, keine chance. reittherapie ist nun mal nicht geschützt.
(ebenso wie jeder auch psychologische beratung, selbsterfahrung usw. anbieten darf).

was die weiterbildungsträger angeht bin ich bisher z.t. auch mehr als enttäuscht, es ist oft möglich ohne jegliche päd/therap. grundausbildung und mit null pferdekenntnissen die weiterbildung zu machen (von daher wundert mich das fernstudium jetzt nicht wirklich). es darf eben auch jeder die weiterbildung anbieten und mittlerweile ist ein markt, auf dem geld zu verdienen ist, schätze ich.

da ist m.e. nach die weiterbildung relativ egal, ob nun jemand ohne päd/therap. grundausbildung/erfahrung einen 1-3 wochen "schnellkurs" macht, macht nicht sooo den großen unterschied.

das einzige, was da raushelfen würde, wäre - wie in anderen bereichen (tanztherapie etc.) geschehen - ein berufsverband, der weiterbildungsstandarts festlegt und wer diese erfüllt, hat dann die anerkennung vom berufsverband. das ist das einzig machbare.

Suagr, ich suche ja auch, ein für mich gutes kriterium ist die pädagogische/therapeutische grundqualifikation der ausbilder, wenn da nix ist, lasse ich die finger davon. (nach irgendeiner "reittherapeuten-qualifikation" gehe ich nicht, man weiß ja nie, ob diese auch im 2-wochen schnellkurs (oder fernstudium) erworben wurde, es sei denn, es ist ausdrücklich klar, wo derjenige seine weiterbildung gemacht hat).

viele grüße,
Martina


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BeitragVerfasst: 30. Jun 2006, 09:14:30 
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Hallo Martina,

ich reg mich garnicht auf :D .. sage nur, das ich rechtlich dagegen vorgehen würde, wäre mir so ein Anbieter bekannt . Laut einer befreundeten Anwältin, geht da einiges :wink: ( DIES WAR KEINE RECHTSBERATUNG :wink: )

Das mit dem Fernstudium ( ich studiere momentan nebenbei auch noch im Fernstudium :wink: ) finde ich garnicht so schlecht. Für Menschen die nicht die Zeit haben hin und her zu jetten oder auch keinen Urlaub bekommen oder oder oder vielleicht 5 Kids zuhause haben ist das eine sehr gute Alternative...es kommt nur darauf an, wie es aufgebaut ist.

Im therapeutischen Reiten ist eben ein sehr hoher Praxisanteil. Warum ist es so abwägig die Theorie Zuhause zu büffeln, Ausarbeitungen einschicken und zusätzlich bei der Praxis die Theorie prüfen !?
Diese Gedanken hatte ich auch schon, so etwas anzubieten...ist jedoch noch in den Kinderschuhen.

LG
Tina

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BeitragVerfasst: 30. Jun 2006, 17:52:14 
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Hallo Tina,

wie, du regst dich nicht auf? ich aber :-)

ist aber, denke ich, üblich, das sowas passiert, ist wie gesagt in allen anderen bereichen ja auch so. wäre mir auch schleierhaft, was da rechtlich gehen sollte, es darf eben nunmal jeder sowas anbieten, wenn du lust hast, kannst du auch therapeutisches stricken oder therapeutisches nasepopeln anbieten ;-).

zum fernstudium, das bezog sich natürlich nicht auf andere dinge, bwl kann man bestimmt gut so lernen :-). aber bei reittherapie hätte ich jetzt so meine zweifel. wenn man davon ausgeht, dass pädagogische/therap. grundlagen da sind (da könnte man bestimt ansonsten einen teil theoretisch lernen und pferdegrundlagen auch (auch da denke ich, wären grundlagen z.t. theoretisch zu lernen) und es in der weiterbildung primär darum geht, das zu verbinden, stelle ich mir das theoretisch ziemlich schwierig vor. außerdem find ichs halt n viel besseren lerneffekt, wenn man das gelernte gleich (unter anleitung) ausprobieren kann.

also mit pferden und menschen stelle ich mir fernstudium nicht so prall vor. (wobei ich es z.b. sinnvoll finde, wenn man während seiner weiterbildung irgendwo unter anleitung praktisch arbeitet und meinetwegen (wenns denn sein muß :-)) darüber auch ne hausarbeit oder ne fallstudie schreibt, es muß/kann m.e. nicht alles während der x wochen anwesenheit gelernt werden).

vielleicht kann man aber tatsächlich auch ein gutes "beides" konzept entwickeln, meine befürchtung geht halt dahin, dass die weiterbildung noch mehr an qualität verliert und irgendwer dann x wochen fernstudium mit einer praktischen prüfung etc. anbietet und das kanns nicht sein, denke ich.

viele grüße,
Martina


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BeitragVerfasst: 30. Jun 2006, 20:44:12 
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hey :D Therapeutisches Nasepopeln :D ..werd das direkt mal ins Konzept einstricken ...hat ja auch was mit "in-sich-gehen-zutun" 8) :lol: ...

...zum Rest geb ich dir natürlich Recht und eine Überlegung Beides zu vereinen ist es immer wert. Auch wenns bei der Überlegung bleibt :wink:

LG
Tina

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 Betreff des Beitrags: rt ohne ausbildung
BeitragVerfasst: 31. Jul 2006, 09:35:21 
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also in der schweiz dauert die ausbildung zum reittherapeuten 2 - 3 1/2 Jahre. je nach dem bei welcher vereinigung man die ausbildung absolviert. die gruppe sv - hpr scheint mir dabei die seriösere ausbildung anzubieten.zudem kämpfen sie für die anerkennung der therapieform.
dann gibt es noch sg- tr das ist die älteste gruppe in der schweiz.

lg clod


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