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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
Aktuelle Zeit: 23. Mai 2012, 16:24:16


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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Hallo aus Oberhausen
BeitragVerfasst: 18. Jan 2007, 19:36:11 
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Registriert: 18. Jan 2007, 18:49:27
Beiträge: 2
Wohnort: Oberhausen
Hallo zusammen,

Ich heiße Nicole, bin 24 Jahre alt und komme aus Oberhausen.
Ein eigenes Pferd habe ich nicht, dafür aber ein super Pflegepferd in Gelsenkirchen. Zusammen stellen wir jetzt auf Western um.
Zur Zeit studiere ich in Bochum Pädagogik und Soziologie und werde diesen Sommer meinen BA absolvieren.
HPR interressiert mich doch sehr und ich kann mir schon vorstellen im Anschluß an meinem MA sowas zu machen.
Mach im Moment auch ein Praktikum bei einer Reittherapeutin und finds echt interessant.

soweit erstmal von mir,

lg nicole


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BeitragVerfasst: 18. Jan 2007, 19:40:35 
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25
Beiträge: 946
Wohnort: Schifferstadt
Hi Nicole,

na dann mal herzlich willkommen in unserer kleinen illustren Runde hier und angenehme und informative Kontakte und Diskussionen wünsche ich dir :D

Liebe Grüße :D

_________________
Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Jan 2007, 20:02:36 
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35
Beiträge: 1968
Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
Von mir auch ein herzlich Willkommen!

Machst Du Dein Praktikum bei Hippotherapie oder machst Du heilpädagogisches Reiten? Ich tippe aus zweites... :wink:
Und mit welchen Pferden arbeitet ihr denn bei der Therapie? Und was hast denn für ein Pflegepferd?
*flüster:* Bin übrigens auch Westernreiterin...*gg*

LG Claudia

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„Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“
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BeitragVerfasst: 19. Jan 2007, 13:57:43 
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Registriert: 18. Jan 2007, 18:49:27
Beiträge: 2
Wohnort: Oberhausen
Danke danke,

und ja, du hast richtig geraten. Was hat sich da so sicher gemacht?

Wir arbeiten mit insgesamt 4 Pferden. Davon 2 Ponies und ein Shetty. Aber die große wird am samstag abgegeben. Sie ist zu agressiv. Also nicht wirklich bösartig, aber sie braucht einfach einen selbstbewussten Reiter/ Pfleger, der sich nicht so schnell einschüchtern lässt. Das ist bei kleinen Kindern dann schwierig.
Sonst sind sie alle absolut brav und englisch geritten.

Mein Pfegepferd ist ein arabisches Vollblut. 13 Jahre alt und absolut brav.
Ich habe das Glück ihn während der Woche so oft besuchen zu dürfen wie ich mölchte und auch so ziemlich alles mit ihm machen darf, ohne etwas zahlen zu müssen. das ist selten.
früher stand er in einem Stall in meiner Nähe. Als er vor knapp 2 Jahren umgezogen ist, bin ich dennoch bei ihm geblieben. hab ihn einfach zu lieb. nun fahr ich 1-2 mal die Woche ca 30 km zu "meinem" Süßen hin.

wie lang reitest du denn schon western?
Habe mal deinen Beitrag in der Vorstellungsrunde gelesen.
Klingt echt interessant. So ganz blick ich bei den verschiedenen Ausbildungsangeboten noch nicht durch. aber ich hab das Forum ja auch noch nciht durchgelesen ;-)


LG Nicole


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BeitragVerfasst: 19. Jan 2007, 18:41:48 
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35
Beiträge: 1968
Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
Hi!
Jetzt muss ich doch glatt selber noch mal nachlesen, was ich bei meiner Vorstellung geschrieben hab. Dass ich mich nicht wiederhol.. *gg*
.....
Ah ja. Jetza...

Also, wer Pädagogik studiert, wird (denke ich mal) eher nicht physiotherapeutisch arbeiten. ;)



Den Whiskey hatte ich leider wieder verkaufen müssen. Es ging mir mit ihm wie Euch mit dem großen. Er war zu clever. Whiskey war ein Arabo-Paint. Aber leider vom Vorbesitzer reiterlich verdorben.

Jetzt hab ich ein deutsches Reitpony. Und kam zu der wie die Jungfrau zum Kind. :wink:
Selber reite ich Sabsi (meine Stute) nicht. Dafür ist sie viel zu schmächtig. Vorschweben würde mir ein Buckskin-Quarter-Horse. Und ich spiel auch schon fleissig Lotto... :wink: Paint-Horse wär auch was feines. *schwärm*

Als Kind hatte ich mal diesen "Unterricht", den die meisten sicher noch kennen. 15 Kinder auf 15 stumpfen Schulpferden, die im Kreis marschieren.
Dann ritt ich 20 Jahre gar nicht mehr.
Vor vier Jahren packte es mich wieder. Aber ich wollte - frag mich nicht warum! - Westernunterricht.
Also suchte ich mir eine Westerntrainerin mit Schulpferd. Und hab es nicht bereut. Bin tatsächlich aus ganzem Herzen und ganzer Seele Westernreiter. Inzwischen hatte ich die Sache mit dem klassisch reiten auch mal versucht. Und es hat auch seinen Reiz. Nur fehlt mir da das ganze "Drumrum", wie es beim Western ist.
Zwar konnte ich feststellen, dass nur rein vom Reiten her gar nicht soooo viel Unterschied besteht. Der Unterschied ist tatsächlich in den Köpfen der Leute. Ich glaube, es ist die Mentalität, die den Unterschied ausmacht.
Western- oder FN-reiten ist, finde ich, pure Einstellungs- und Anschauungssache.

LG Claudia

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BeitragVerfasst: 19. Jan 2007, 22:21:47 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo Joey,

die Sache mit dem Reitunterricht kenne ich gut von früher...dazu kam, daß artgerechte Pferdehaltung ein Fremdwort war und Reitunterricht sich auf simple Kommandos wie "Füße runter" beschränkte.

Ich reite ja auch erst wieder seit 2 Jahren und ich habe mich echt blöd gesucht, hier passenden Reitunterricht zu finden. Die Pferdehaltung ist zwar meistens besser geworden, aber guten Unterricht zu finden, in dem jemand einem die Dinge erklärt und einen normalen, freundlichen Umgangston beherrscht, war fast unmöglich.

Ich habe mich stellenweise gefragt, wie ich Geld verdienen würde, wenn ich meine Kunden nach 5 mal den gleichen Fehler am PC machen anfratzen würde.

Standart sind zusammengeschnürte Pferde, kein logischer Aufbau des Unterrichts, junge Reitlehrer ohne Kompetenz usw. usw. (und zwar in jeder Reitweise, wobei es hier auch kaum western-Unterricht gibt).

Ich hab ja dann meine "horsemanship"-Reitlehrerin gefunden (privat), sie ist die einzige hier im 50 KM Umkreis, ich fahre 40 Minuten pro Weg.

Ich weiß nicht, warum Reitunterricht immer noch so rückständig sein muß, da sind die letzten 20 Jahre Entwicklung spurlos dran vorbei gegangen :-)

Martina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Jan 2007, 23:18:36 
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35
Beiträge: 1968
Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
Hi!
Kann Dir nur Recht geben.
Hatte auch ein riesen Glück mit meinem Trainer, den ich nun seit drei Jahren hab.
Hatte vor allem das Glück, ihm viel bei der Arbeit zusehen zu können. Bei seiner Arbeit mit jungen Pferden und so weiter. Hab da sehr viel gelernt.
Und ich hab eben von den SB meiner RB´s sehr viel gelernt. Es waren teilweis Züchter (Quarter-Horse und Tinker) und es waren einfach nur "Freizeit-Pferde-Halter" mit einfach viel Pferdeverstand. Hatte wirklich ein riesen Glück die letzten Jahre mit den Leuten. Sowas lernt man einfach in den Reitschulen leider nicht.
Ich find das soo mega schade. Und es ist wie Du´s sagst. Das ist Reitweisen-übergreifend.

Ich mach mit jedem Kind oder Jugendlichen der zu mir kommt erst mal "Grundwissen": DAS ist ein PFERD. Wenn Du weist, was ich mein.


LG :)

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