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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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docsjeroveno
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Betreff des Beitrags: Wer kann mir helfen? Verfasst: 30. Aug 2008, 18:33:55 |
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Registriert: 30. Aug 2008, 17:56:50 Beiträge: 6
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Hallo zusammen,
scheint so, als hätte ich endlich Seiten gefunden, die mir hoffentlich weiterhelfen...
ich heiße Manuela, bin 27, von Beruf Erzieherin und auf der mittlerweile verzweifelten Suche, wie und vor allem wo man eine Ausbildung als Reittherapeutin machen kann. Ich möchte mich beruflich verändern und mir diesen großen Wunsch erfüllen, weiß aber leider überhaupt nicht wie.
Auch muss ich erwähnen, dass ich leider über nicht allzu viele Erfahrungen mit Pferden verfüge, und reiterlich auch keine Zertifikate nachweisen kann. Ich bin sozusagen Anfängerin, nehme aber regelmäßigen Westernreitunterricht (was scheinbar auch ein Problem bei der Ausbildung ist). Grundgangarten beherrsche ich mittlerweile.
Bevor ich Sie bzw. euch hier langweile, stelle ich einfach die Frage, die ir in der Seele brennt in den Raum: Kann mir jemand helfen?! Was soll ich tun, wo dürfte ich vielleicht mal hinkommen? (ich komme aus Niederbayern)
Ich hoffe sehr auf Hilfe und freue mich schon auf Antworten. Dankeschön!
LG Manuela
_________________ Sie sagen Down-Syndrom - andere Mongolid.
Freunde nennen ihn beim Namen...
(unbekanntes Zitat)
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Aug 2008, 17:57:41 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo!
Kann es das geben? Beim Lesen dacht ich eben, ich lese einen Eintrag von mir selber von vor fünf Jahren. Denn genau wie Dir ging es mir!
Ja, es gibt Möglichkeiten für Dich. Aber es wird Zeit brauchen.
Von wo bist Du denn? Ich arbeite in der Nähe von Dingolfing. Kannst super gerne bei mir vorbei schaun. Dann reden wir über alles.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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brianna
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Sep 2008, 13:04:30 |
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Registriert: 25. Nov 2006, 20:41:58 Beiträge: 5
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Hallo,
das ist genau mein Thema! Ich bin Wiedereinsteigerin, besitze keine Abzeichen und reite noch dazu Isländer..... Bisher habe ich auch noch nicht den passenden Weg gefunden, überlege aber mit der Ausbildung zum Hippoassistentin ( www.bewegendepferde.de) einzusteigen. Vllt kann mir ja jemand hier etwas zu dieser Ausbildung sagen.... Würde mich freuen
Außerdem, ich habe neulich irgendwo gelesen, dass man unter allen Umständen einen FN anerkannten Trainerschein braucht, um überhaupt Versicherungsschutz zu haben, wenn man mit Menschen und Pferden arbeitet. Wisst Ihr hier irgendwas dazu??
Danke schonmal, Bri
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docsjeroveno
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Sep 2008, 13:08:00 |
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Registriert: 30. Aug 2008, 17:56:50 Beiträge: 6
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Hallo Claudia,
vielen Dank für deine Antwort und das Angebot
Sehr gerne würde ich mal vorbei kommen, wann würde es denn passen?
Ich wohne in der Nähe von Osterhofen, also nicht wirklich weit weg
LG Manuela
_________________ Sie sagen Down-Syndrom - andere Mongolid.
Freunde nennen ihn beim Namen...
(unbekanntes Zitat)
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docsjeroveno
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Sep 2008, 13:30:39 |
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Registriert: 30. Aug 2008, 17:56:50 Beiträge: 6
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Hallo Bri,
ich kann dir leider nicht wirklich weiterhelfen, da ich ja selber quasi nix weiß 
_________________ Sie sagen Down-Syndrom - andere Mongolid.
Freunde nennen ihn beim Namen...
(unbekanntes Zitat)
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brianna
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Sep 2008, 13:42:04 |
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Registriert: 25. Nov 2006, 20:41:58 Beiträge: 5
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hallo,
hast Du schonmal bei igogo.de geguckt? Die verlagen, soweit ich weiß, keinen Nachweis der reiterlichen Fähigkeiten.....
Aber mal was ganz anderes: Hast Du nen Plan, wie Du Dir die Ausbildung finanzieren kannst? (Ich weiß, ist recht neugierig....) Mit finanzieller Unterstützung von irgendwo her kann man wohl kaum rechnen oder? (Also, z.B. Bildungsscheck in NRW...)
Bri
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docsjeroveno
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Sep 2008, 14:19:38 |
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Registriert: 30. Aug 2008, 17:56:50 Beiträge: 6
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ja, bei igogo habe ich nachgeschaut; da warte ich immer noch auf Antwort
das mit der Finanzierung ist so ne Sache. Ich wäre natürlich bereit für diese Ausbildung meine Stelle zu kündigen (müsste ich auch, denn das ließe sich nicht verbinden), wäre zwischen den Seminaren sehr gern irgendwo als Praktikantin tätig, um einfach Erfahrungen und Wissen zu sammeln, weiß aber halt nicht wo... und so ganz nebenbei müsste ich halt irgendwo jobben.
Weißt du, wo man denn als Reittherapeutin überall arbeiten könnte? Oder muss man da selbstständig sein? Und kann man dies eigentlich hauptberuflich machen?
Leider weiß ich diese Sachen wirklich nicht, weil in den Broschüren, die ich habe nichts solches steht, nur über die Therapie und Erfolge.
_________________ Sie sagen Down-Syndrom - andere Mongolid.
Freunde nennen ihn beim Namen...
(unbekanntes Zitat)
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brianna
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Sep 2008, 14:31:07 |
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Registriert: 25. Nov 2006, 20:41:58 Beiträge: 5
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tja also, klar kannst du hauptberuflich als reittherapeutin arbeiten - es gibt mittlerweile schon einige möglichkeiten... ist aber natürlich so ne sache, ob man auch davon leben kann. die kosten sind ja nicht zu verachten.... aber da können dir sicherlich andere mehr zu sagen.
ein interessantes beispiel, ist für dich zwar ein wenig weit, aber gucken kann man ja, ist www.reiten-im-abenteuerland.de
das ist in aachen und zeigt ganz nett, wie der job sein kann...
viel erfolg jedenfalls:)
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docsjeroveno
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Sep 2008, 17:29:10 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 30. Aug 2008, 17:56:50 Beiträge: 6
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da werde ich mal nachsehen, danke!
Vielen dank, das wünsche ich dir auch 
_________________ Sie sagen Down-Syndrom - andere Mongolid.
Freunde nennen ihn beim Namen...
(unbekanntes Zitat)
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Sep 2008, 18:41:32 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Also, ich habe sehr wohl vor, alsbald hauptberuflich davon leben zu können.
Manuela, über die Praktikumsgeschichte reden wir, wenn Du da bist.
Ich habe keinerlei FN-Qualifikationen, außer das Longierabzeichen - sehr wohl aber einen umfassenden Versicherungsschutz.
Finanziert würde die Weiterbildung ganzganz eventuell über das Arbeitsamt als Umschulung, wenn man schon sehr lange von seinem Beruf raus ist.
Oder im Rahmen einer Existenzgründung. Da müsstest Du Dich mal informieren. Eine Bekannte von mir könnte mit Unterstütung des Arbeitsamtes von Landwirt auf Pferdewirt umschulen. Keine Ahnung, ob solche Weiterbildungen zum Reitpädagogen, oder wen auch immer, übernommen werden.
Wenn Du selber ein bestehendes Arbeitsverhältnis kündigst, zahlt Dir kein Mensch was.
Wenn ich Dir einen Rat geben darf: Kündige nicht! Du wirst das Geld für die Weiterbildung brauchen.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Sep 2008, 18:49:27 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Brianna:
Monika Brossard arbeitet mit Isländern. Und verlangt keinen Nachweis reiterlicher Fähigkeiten nach FN.
Allerdings das Longierabzeichen und den Sachkundenachweis Pferdehaltung.
Setz Dich doch mal mit ihr in Verbindung. Sie ist sehr nett.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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brianna
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 02. Sep 2008, 12:35:45 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 25. Nov 2006, 20:41:58 Beiträge: 5
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Hallo Claudia,
danke für Deine Antwort. Ich guck gleich mal nach bei Monika Brossard....
..und das mit dem Versicherungsschutz beruhigt mich:)
Bri
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 03. Sep 2008, 12:11:21 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Das ist der Link zu Monika:
http://monikabrossard.de/
LG bis dann!
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 04. Sep 2008, 02:12:24 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Sorry, wenn ich hier mal kritisch antworten muß und das evtl. auch Ideen / Träume / es sich leicht machen, zerstört.
Zum einen zu den Anbietern der Weiterbildung "Reittherapie". Es gibt hier x threads, in denen sie kritisch beleuchtet werden. Es gibt natürlich die Möglichkeit, "möglichst leicht" (also ohne belegbare Vorkenntnisse, mit wenig Zeit- und Geldaufwand etc.) an einen "Schein" (ich habe eine Weiterbildung) zu kommen.
Es darf jeder (ohne "Zertifizierung", ohne belegbare Kompetenz, ohne alles), die Weiterbildung anbieten. Jeder darf "Reittherapeuten" ausbilden. Und der Markt ist groß und jeder möchte diesen "Traumberuf" erlernen. Da ist viel Geld zu machen und die Anbieter spießen wie Pilze aus dem Boden.Und die "schwarzen Schafe" ebenfalls.
Und da ist die Versuchung groß, auf "Weiterbildung light" (für die man keine Vorkenntnisse, keine "Scheine" (Reitabzeichen) braucht, die nicht so lange gehen und preislich erschwinglich sind), hereinzufallen.
Aber, was ist Eure Qualifikation dann Wert ?
Reittherapie ist ein Beruf, der sehr, sehr viel Kompetenz verlangt. Wenn man ein Pferd bis ins hohe Alter gesunderhaltend arbeiten will, sind Kenntnisse über Pferde, Anatomie, Physiologie, gesunderhaltendes arbeiten usw. nötig. Dann muß man wissen, wie ein guter Muskelaufbau aussieht, wie richtige Gymnastizierung, wie Pferde ihren Rücken richtig be- und entlasten, muß man Pferde deutlich über E-Niveau hinaus ausbilden und Korrekturreiten und Gymnastizieren können, muß kleinste falsche Belastungen sehen und merken können, kurz, man braucht eine sehr solide Ausbildung, die das beiinhaltet.
Das setzen die seriösen Weiterbildungen voraus, es wird nicht während der Ausbildung gelehrt, sondern sie bauen darauf auf. (Es mag fraglich sein, daß mit "Reitscheinen" abzuprüfen, wichtig ist, eine seriöse Ausbildung setzt das als Grundwissen (was vorhanden ist) voraus, worauf man aufbauen kann.
Der "Beruf" Reittherapeutin ist als Weiterbildung konzipiert, nicht als grundständige Ausbildung. Er setzt sehr, sehr gute Pferdekenntnisse und Reitkenntnisse voraus (auf der einen Seite, um den Pferden nicht zu schaden, durch Unwissenheit) und sehr gute pädagogische Kenntnisse (um den Menschen nicht durch Unwissenheit zu schaden).
Eine seriöse Weiterbildung setzt beides als vorhanden voraus und baut darauf auf, führt im Prinzip nur beides zusammen.
Vergleicht die Qualität einer Weiterbildung, die reiterliche und Pferdekenntnisse auf hohem Niveau voraussetzt und pädagogische Kenntnisse voraussetzt, darauf aufbaut und dann noch x Stunden beiinhaltet, die "aufbauend" sind, die Praktika (bei erfahrenen, anerkannten Instituten) voraussetzt oder beiinhaltet, die von verschiedenen Referenten, die Ahnung haben, gegeben wird, mit einer "Weiterbildung light", bei der all das nicht nötig ist.
Darüber kann jeder denken, wie er will, natürlich kann man auf die Qualität dessen "furzen", sagen, "es geht auch ohne das".
Ihr werdet nur nie die Qualifikation haben, die seriös und gut ausgebildete Reittherapeuten haben.
Ich persönlich rate jedem von einer "light-Weiterbildung" ab, weil man sich selbst mit mangelnder Qualifikation nicht wohl fühlt. (Ob Versicherungen, Kostenträger, Reittherapieverbände usw. einen anerkennen oder nicht, ist noch egal, noch darf jeder - ohne jegliche Qualifikation als "Reittherapeut" arbeiten, es interessiert niemanden, außer Euch selbst, ob ihr die entsprechende Qualifikation habt, oder nicht, das wird sich rapide ändern, auch damit, daß es jetzt die staatliche Anerkennnung dieses Berufes bei entsprechend seriöser Ausbildung gibt).
Lest Euch ein bißchen durch dieses Forum, es gibt x Beiträge zum Thema "Qualität" der Weiterbildung.
Und zu den Berufsaussichten, es ist faktisch illusorisch, eine Anstellung als Reittherapeut zu bekommen. Es bleibt nur die Selbständigkeit. Und die erreicht man nur mit sehr solider Ausbildung, mit dem Anfang als Nebentätigkeit, indem man sich Kontakte aufbaut, einen Ruf erarbeitet, mit den nötigen kaufmännischen Kenntnissen, Kontakten zu möglichen Kostenträgern, der Qualifikation, dort zu "bestehen", dem finanziellen Background usw. Wer das nicht hat, scheitert. (Auch wenn die Weiterbildungsträger gern etwas anderes suggerieren).
Es ist die Erfahrung von allen seriösen Weiterbildungsträgern, daß die, die eine seriöse Weiterbildung haben und langsam aber sicher an den "Beruf" herangehen, ihn sich erarbeiten, locker gegen den Markt der "light Reittherapeuten" (die sich nie lange halten) bestehen können.
Ich will keinem Träume nehmen, darum geht es nicht. Ich sage nur "so leicht, wie es scheint ("mach ich mal eben bei irgendwem, der glücklicherweise keine Scheine verlangt ne Weiterbildung und dann hab ich das, was die anderen auch haben, nur eben leichter") ist es nicht. Das ist Illusion.
Und wenn ihr hier mehr stöbert, werdet ihr x Beiträge finden, die in die Richtung gehen...
Viele Grüße
Martina
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Stef
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 04. Sep 2008, 07:32:52 |
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| Postrank 5 |
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Registriert: 11. Jan 2006, 20:26:53 Beiträge: 254 Wohnort: Siegen
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Alles, was Martina schreibt, hätte ich selbst so verfassen können. Ich lebe als RT seit über zehn Jahren von meinem Beruf und komme immer wieder an schwierige Grenzen - trotz umfassender und guter Ausbildung durch den Förderkreis.
Eine Reittherapeutin und ihre Pferde machen einen knochenharten Job, insbesondere, wenn sie davon leben wollen. Sehr fundierte Kenntnisse über Psychohygiene und physische Gesunderhaltung von Mensch und Tier sind absolut wichtig.
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