Hallo zusammen!
Ich habe zur Zeit das Gefühl, meine Pferde haben eine Winterdepression oder Winterkoller. Die sind total genervt, seit dem immer wieder Schnee auf ihrer Koppel liegt. Sie werden nicht mehr und nicht weniger als sonst bewegt. Sie stehen den ganzen Tag auf ihren zwei Koppeln (eine zum heruntertrampeln (fast nur noch eine Matschkoppel) und eine, die etwas weitläufiger ist, wo auch noch "Grasreste" sind, beide Koppel sind für sie frei zugänglich). Eine Heurolle steht immer auf der Koppel, fressen können sie also. Und obwohl wir ein sehr dominantes Alpha-Tier haben, kommen auch alle zum Fressen. In der Nacht stehen sie in ihren Boxen, damit sie in Ruhe fressen können und weil wir keinen richtigen Unterstand auf der Koppel haben.
Aber zur Zeit sind die Pferde fast durchweg gereizt, haben keine Lust zu arbeiten.
Ich habe so das Gefühl, dass es so ist, seit dem der Schnee, ihre "Grasreste" bedeckt. Als hätten sie Angst, sie würden verhungern. (Sie stehen alle gut im Futter)
Ich weiß, dass ist jetzt meine Interpretation, aber so kommt mir das echt vor. Wir haben hier nur sehr selten Schnee, das letzte Mal vor 4 Jahren!
Habt ihr vielleicht schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich muß dazu sagen, dass sie iher Gereiztheit nicht an den Klienten direkt auslassen. Sie zeigen es beim Holen und einfach an ihrer allgemeinen Stimmungslage... ich kann das so schlecht berschreiben
lg Anna