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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Matschige Weiden,was tun?
BeitragVerfasst: 15. Nov 2007, 16:01:22 
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Hallo! Meine Pferde stehen zusamman auf einer leicht abschüssigen Weide. Mitten auf der Weide steht der Stall und die Tränke ist am unteren Ende von der Weide! Für den Winter hab ich die Weide halb abgetrennt, damit meine Pferde nicht die ganze Weide zertrampeln. Um die Tränke herum hat sich ein großes Schlammloch gebildet. Was kann ich dagegen tun? Soll ich diese Fläche mit Lava aufschütten? Wie teuer ist so etwas? Hat jemand damit Erfahrung?
Gruß Christina


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BeitragVerfasst: 15. Nov 2007, 16:37:10 
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Hallo,

eine Bekannte von mir hatte ein ähnliches Problem, das "untere Ende" der abschüssigen Weide ist ja immer so ein Problem... Lava kenne ich persönlich nicht, hab aber viel gutes darüber gehört, vor allen Dingen soll man es eben auch ohne "Unterschichten" benutzen können. Meine Bekannte hat das Problem mit Drainageschicht, Trennschicht und dann Sand gelöst, das hat funktioniert (hält jetzt seit 3 Jahren).

Aber ob bei so einer "schwierigen" Stelle nur eine Lava-Schicht reicht, weiß ich nicht.


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BeitragVerfasst: 15. Nov 2007, 22:20:44 
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Wegen des Matsches... um was geht es Dir dabei denn? Um die Pferde oder die Weide? Wegen der Pferde: Find ich ehrlich gesagt nicht schlimm, wenn Pferde kurze Zeit mal im Matsch stehen. Wichtig ist, dass es trockenen Boden gibt, auf dem die Hufe wieder austrocknen können.
Oder geht es Dir um die Schonung der Weide?

LG Claudia

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BeitragVerfasst: 16. Nov 2007, 08:27:56 
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Nein es geht mir dabei nicht um die Weide. Allerdings ist unten im Matsch auch der Ausgang der Weide und man bleibt da wirklich fast stecken wenn man ein Pferd holen will.


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BeitragVerfasst: 16. Nov 2007, 16:27:00 
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Matsch hat das Problem, daß man im Winter wenn es gefroren ist eine doch recht gefährliche "Loch und Tal" Bahn hat, dazu haben die "Löcher" dann irgendwann eine Eisschicht drüber (aber untendrunter Luft / Wasser) und die Pferde "krachen ein". Jedenfalls kenne ich das so bei "meinen" Pferden, vielleicht gibts da aber auch streckenweise "extem Matsch".


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BeitragVerfasst: 16. Nov 2007, 22:41:45 
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Ideal ist er sicher nicht, der Matsch. Das ist klar. Und das "Einkrachphänomen", wie Du es erklärst Martina, das kenn ich auch. Und ich kenn die nasse Hose und die nicht mehr zu findenden Schuhe/Stiefel... *grins* Es ist schon echt nervig.
Nur: Mir ist es halt sehr wichtig, dass die Pferde auch im Winter ihren Freigang haben. Bzw. bin ich persönlich echter, bekennender Offenstall-Fan. Dann bleibt halt einfach auch mal eine Kehrseite der Medaille nicht aus. *seufz*

Na, auf alle Fälle versteh ich jetzt die Frage besser. Danke schön.

Bei uns am Hof sind 28-34 Pferde. Da ist es einfach mal so, dass der Boden vor dem Gatter bei langem Regen echt vermatscht ist. Ich behelf mir halt ganz einfach damit, dass meine Pferde auf Zuruf kommen (natürlich nur mit Müsli-Eimer in der Hand *grins*). Dann lass ich sie aus dem Gatter heraus gehen. Dadurch versink ich nicht im Matsch.
Das ist allerdings wohl keine gute Antwort auf Deine Frage, Christina. Sorry. Einen Lösungsvorschlag für Dich hab ich leider nicht. Außer: Regelmäßig abziehen und evtl. wirklich mit Platten, Kies, Drainagen und so weiter arbeiten.

LG Claudia

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BeitragVerfasst: 17. Nov 2007, 15:33:29 
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Hallo,

Joey, die nassen Hosen kriegt bei uns nur der Sohn meiner Reitlehrerin (8), wenn er mit seinem Hosenboden testet, ob das Eis der "Löcher" schon hält, wie schaffst Du das denn ;-)

Prinzipiell gebe ich Dir Recht, bin auch "Auslauf-fan" (notfalls auch mit "Matschteilen"). Und vernünftige Bodenbefestigung ist ja auch eine Geldfrage und bei Pachtland manchmal schwierig (wg. Rückbau etc.).

Aber bei so einem kleinen Stückchen wie hier dem Tränke-Bereich würde ichs probieren. Man muß das dann nur vermutlich irgendwie seitlich abgrenzen, ich würde mal denken, daß nur das Lava Zeug draufschütten nicht funktioniert. Oder - vermutlich noch besser - einfach die Tränke verlegen, wenn das geht, an eine obere Stelle der Weide und dort vorher den Boden befestigen.


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BeitragVerfasst: 17. Nov 2007, 17:26:41 
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Bei uns stehen sie Pferde auch im Offenstall. Haben im Fressberich für Heu und Möhren im Winter einfache Waschbetonnplatten gelegt. Weil es auch zum Beispiel blöd ist, wenn das Heu in den Matsch fällt. Das sah in den letzten Jahren im Winter immer aus wie Kraut und Rüben. Die Tränke würde ich , wenn die Möglichkeit besteht, im Offenstall anbringen. Weiß halt aber nicht ob das möglich ist bei euch.

LG Freddi


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BeitragVerfasst: 17. Nov 2007, 17:42:02 
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*schenkelklopflach*

Neiiin.... nicht doch diese nasse Hose... :oops: :lol: Ich meinte doch unten.... wenn man im Matsch steht und die Hose VON UNTEN HER nass wird... *brüllach* :lol:


Und, Christina? Ist Dir schon die zündende Idee gekommen? Weist schon, was Du tun wirst? Ich frag für den Fall, wenn ich mal in 100 Jahren auch meinen eigenen Stall hab, wie ich´s dann am besten machen kann. :wink: :D

LG Claudia[/u]

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BeitragVerfasst: 17. Nov 2007, 18:04:37 
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Also die zündende Idee hatte ich noch nicht! Lava ist ziemlich teuer und ich hab die Weide eben auch nur gemietet! Wenn es meine eigene Weide wäre, würde mir die Entscheidung auch vielleicht leichter fallen. Die Tränke kann ich nicht versetzen weil es eine Selbsttränke ist und die Leitung im Boden verlegt ist! Dann kämpfe ich mich erstmal weiter durch den Matsch :lol:
Vielen Dank für all die Tipps!


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BeitragVerfasst: 17. Nov 2007, 19:53:39 
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Tut mir leid, dass ned wirklich viel raus gekommen ist. Aber solltest Du doch noch das Ei des Columbus entdecken... magst es uns wissen lassen?

Aber wer weis, vielleicht kommt ja doch noch von hier eine weitere gute Idee...

LG Claudia

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BeitragVerfasst: 17. Nov 2007, 22:37:33 
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Ich werde Euch an meiner Lösung(sofern es eine gibt :lol: ) teil haben lassen!!


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 Betreff des Beitrags: Hi Christina!
BeitragVerfasst: 24. Nov 2007, 19:21:25 
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Laut meinen Erfahrungen ist die größte Gefahr,dass die Pferde im Matsch ausrutschen könnten, und durch sowas hab ich bei Pferden eines Bekannten schon offene Knochenbrüche erlebt! Also finde ich deine Sorge sehr berechtigt! Ob die Hose nass wird ist dann das kleinere Übel, würd ich sagen. FOLGENDE TIPS (hab sie alle ausprobiert):

Ich hab mir bei vorübergehenden Matschflächen mit Stroh geholfen, das man ja sofort bei der Hand hat, und darauf haben die Pferde schon besseren Halt. Der Nachteil ist, dass man es je nachdem wie stark es abgetreten wird wieder neu aufstreuen muss.

Wenn man Sand etwas großzügiger aufstreut haben die Pferde auch einen weitaus besseren Halt als auf der glitschigen dunklen Erde, und das genügt normalerweise für einige Monate.

Was noch geht, ist Sägespäne (da auch mehr davon nehmen).

Wenn man Waschbetonplatten verlegt kann das auf dem lockeren Untergrund manchmal nicht gut halten und verrutschen oder auch wirklich rutschig werden (z.B.im Winter wenns vorher eben nass geworden ist und dann einfriert - kann sehr gefährlich werden!!!!).

Ich hoffe, dir ist ein wenig geholfen, aber rutschige Koppeln sind nicht zu unterschätzen!!
Liebe Grüße!

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 Betreff des Beitrags: Matschtime
BeitragVerfasst: 26. Nov 2007, 18:09:54 
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Wohnort: 34327 Körle
Hi - wir haben es auch das Matschproblem. Eigentlich sollte der Offenstallauslauf im Herbst befestigt werden, doch wie das manchmal so ist. SOLLTE.... ist aber nicht. Wir haben nun einen Wagenladung Späne an den oberen Bereich gekippt. Wenigstens ein wenig Besserung. Erfordert aber von allen Pferdehaltern (Stalldiensttuende :) ) sorgfältiges Abäppeln. Das gestaltet sich schwierig, weil die einen nehmen es sehr genau - die anderen ...
Grrr
Doch das ist hier unser Problem.
Mit dem Wasser machen wir es folgendermaßen. Ich habe alte Schweinestallmatten von aussen hingelegt, damit wir wenigstens einigermaßen trockenen Fußes ans Wasser kommen. Die Pferde müssen durch ein zwei Meter Matsche. Gerade an der Stelle ist es eigentlich immer feucht (ausser bei völliger Trockenheit).
Ich selber prüfe täglich die Hufe meiner Pferde, versorge sie auch zusätzlich mit EM (Effektive Mikroorganismen). Im letzten Jahr haben wir ein Pferd damit behandelt (regelmäßig). Das andere weniger - das behandelte Pferd hat keine Hufprobleme gehabt, das andere leichte Probleme. Ausserdem wasche ich die Hufe regelmäßig einfach mit Wasser aus. Mehr geht grad nicht. Ich seh danach immer aus wie ein ...
Nun denn. Möge unser Stallbesitzer im Frühjahr aktiv werden. MUSS ER AUCH - SONST ...


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BeitragVerfasst: 27. Nov 2007, 15:16:28 
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Hallo,

also mit "Späne auf Matsch" habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Das ist sicherlich vom Boden abhängig und Neigung etc., bei uns war das (haben es nur an ner kleinen Stelle probiert) nach ein paar Monaten "rutschige Späne-Matsch Pampe" und schlechter als vorher. Dasselbe soll mit Sand passieren, mischt sich halt auch mit dem Untergrund.

Das einzige, was m.E. nach vernünftig hilft, ist wirklich die Schichten-Befestigung (Drainageschicht, Trennschicht, Tretschicht), das hält seit ein paar Jahren (oberste Schicht ist Sand). Ist aber eben auch sehr aufwändig.


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