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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Harte, spröde Hufe
BeitragVerfasst: 23. Jun 2008, 11:42:57 
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Registriert: 03. Jan 2008, 22:11:52
Beiträge: 653
Hallo,

mein Kleiner hat ziemlich harte Hufe. Und inzwischen ist es so schlimm dass immer wieder kleine Stücke ausbrechen.

Er läuft barfuss, da er die meiste Zeit auf der Koppel ist und nur selten auf hartem Boden läuft. Bisher hab ich immer mit einfetten versucht. (Sofern ich an ihn dran kam) Und jetzt ist ein richtig großes, dickes Stück eingerissen.

Habt ihr mir einen Tip was man dagegen tun kann?

Danke euch im Voraus.

Liebe Grüße
Rolli-Pferdenärrin

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Dein Pferd ist dein Spiegel,
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Sieh hinein in das Auge deines Pferdes,
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(Bent Branderup)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Jun 2008, 18:57:06 
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Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
Hallo!

Dass das Horn sehr starr und fest ist, liegt wahrscheinlich an den trockenen Sommermonaten. Der Huf wird durch den trockenen Boden knochenhart.

Gut kann es sein, Biotin zuzufüttern. Allerdings ist das nicht billig und man muss es lange Zeit geben, bis es wirkt. Also mindestens ein halbes Jahr lang immer regelmäßig.

Also, was man tun könnte, wäre, die Hufe einzeln ein paar Minuten lang in einen Eimer mit Wasser zu stellen und erst dann zu fetten oder ein zu ölen.
Fett und Öl sind aber grundsätzlich sehr mit Vorsicht zu genießen. Man kann es übertreiben und das Horn verliert seine natürliche Festigkeit eben wegen Öl und Co.

Wässern wäre eine bessere Alternative. Z.B. in dem man tatsächlich einen Bereich der Koppel, bei dem die Pferde immer hin müssen (z.B. Tränke) den Boden nass hält. So werden die Hufe automatisch "gewässert".

Hast Du einen Huforthopäden? Meinen Pferde sind auch barhuf und werden von Huforthopäden ausgeschnitten. Bisher hab ich nur die besten Erfahrungen damit gemacht.

Alles Gute!!

LG Claudia

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„Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“
Novalis


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Jun 2008, 20:47:49 
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Registriert: 03. Jan 2008, 22:11:52
Beiträge: 653
Hi Claudia,

danke dir. Seit er mir gehört hat mein Pferdepapa die Hufe immer ausgeschnitten.´

Hab heut mit meiner Pferdemama telefoniert, ich werd ihn wenn er im andren Stall steht mal dem Hufschmied von meinen Pferdeeltern zeigen. (Er kennt ihn ja auch von den Zeiten wo er noch meiner Pferdemama gehört hat.)

Liebe Grüße
Rolli-Pferdenärrin

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BeitragVerfasst: 24. Jun 2008, 19:30:26 
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Beiträge: 1941
Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
Hallo nochmal!!

Ja, mach das mal. Hufschmiede haben diesen Job jahrelang und gut gelernt. Der weis sicher Rat.

Was ich ganz persönlich bisher allerdings an Erfahrung sammeln konnte, war, dass Hufschmiede manchmal zu schnell Eisen auflegen wollen. Und die Hufschmiede die ich bisher kannte, hatten gern bisher ein wenig zu viel vom Huf abgeschnitten. Mein Huforthopäde denkt da ein wenig anders und lässt lieber etwas mehr dran, denn Pferde brauchen den Huf ja für den Abrieb.

Darum bin ich bisher ganz gut damit "gefahren", bei Barhufern den Orthopäden zu holen und bei "Eisenpferden" (manchmal muss es halt auch mal Eisen sein) den Hufschmied - oder besser gesagt: Die Hufschmiedin. Denn bei uns am Hof ist eine Frau die Hufschmiedin. Und die macht ihre Sache echt gut. ;)

Also dann, alles Gute und gute Besserung!!!!

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BeitragVerfasst: 24. Jun 2008, 20:23:18 
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Beiträge: 653
Danke Dir, Claudia.

Jo mein Pferdepapa kann da wenn er umgestellt wird sicher auch mal gleich nen Blick draufwerfen. (Der hat auch schon Hufpfleger; weiß ned wie man das genau nennt; gelernt.) Und der kann mir dann sicher sagen was ich da genau zu tun hab *smile.

Liebe Grüße
Rolli-Pferdenärrin

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30. Jun 2008, 13:54:29 
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Registriert: 18. Sep 2006, 16:39:21
Beiträge: 81
Wohnort: bei Kaiserslautern
HAllo,
Wie Claudia schon gesagt hat,kann ich Dir auch nur sehr empfehlen die Hufe bei dieser Hitze und Trockenheit, zu wässern. Ich stelle die Füße gerne alle 2-3 Tage nacheinander in einen Wassereimer. Nachdem der Huf dann Feuchtigkeit aufgenommen hat, öle ich ab und zu den Huf etwas mit Lorbeeröl ein. Auch da muss ich Claudia recht geben, Öl und besonders Fett sollten nur ab und zu verwendet werden, sie verändern die Hornstruktur. Mein Hufschmied empfiehlt nur Lobeeröl oder Öle die Lorbeeröl enthalten und diese ab und zu am Kronrand des Hufes aufbringen, da dieses Öl Elastizität und Halt für den Huf gibt. Ansonsten sollte man aufpassen, wenn der Huf schon spröde ist kann man mit Fett ect. das Gegenteil bewirken, da diese Produkte dafür gemacht sind, dass der Huf keine Feuchtigkeit verliert aber er kann dann auch keine neue Feuchtigkeit aufnehmen.

In Beziehung Hufschmied und Hufpfleger ect. bin ich immer sehr vorsichtig. Natürlich gibt es in allen Beufen gute und schlechte Leute. Da sollte man immer dran denken, dass wir und besonders unsere Hotties Kunden sind. Ich lasse mir immer alles was der Hufschmied machen möchte und macht erklären,es gibt keine dummen Fragen und man lernt auch viel dazu. Ein Hufschmied hat eine gute, lange und soliede Ausbildung genossen, was man von Orthopäden, Pflegern ect. leider nicht sagen kann. Also bitte Vorsicht walten lassen.

_________________
Liebe Grüße Tina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30. Jun 2008, 19:53:03 
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Beiträge: 1941
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Tina&Danny hat geschrieben:
Ich stelle die Füße gerne alle 2-3 Tage nacheinander in einen Wassereimer.


Ach, tust Du?? Deine?? Bild Ist ja interessant... *griiins* Bild

Bild


Und ansonsten sag ich nur Amen. ;)

Habe selber ein Mal einen Hufkurs gemacht. Es ist echt Wahnsinn, was es alles zu bedenken gäbe. Die Wichtigkeit der Hufe und ihrer Funktion für den gesamten Organismus des Pferdes darf echt nicht unterschätzt werden!!! Darum bin ich auch so lange es nur irgend geht Barhuffan. ;)

LG Claudia

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30. Jun 2008, 22:45:49 
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Beiträge: 81
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:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Haha Claudi, ja meine hätten 's auch nötig :lol: :lol: :lol: :lol:
Nee natürlich die der Hotties. :roll:


Ja die Hufe sind mit das Wichtigste und ich bin ganz Deiner Meinung, barhuf ist das natürlichste und daher so lange es geht. Leider habe ich zwei Pferde die nicht ohne Eisen einsetzbar sind. Liss hat zu steile Hufwände, wir haben es barhuf probiert, leider nichts zu machen :( . Und Danny hat vorne Probleme mit den Hufknorpeln, was bei großen schweren Pferden leider öfter vorkommt. Hier habe ich nur mit normalen Beschlägen hinbekommen, dass er nicht mehr lahm geht und freizeit geritten werden kann. Durch die Eisen werden die breiten, runden Hufe zusammengehalten und werden nicht ganz so breit - somit verringert sich der Druck auf den Hufknorpeln.

Ich hoffe natürlich sehr, dass klein Lou barhuf gehen kann.

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Liebe Grüße Tina


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