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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
Aktuelle Zeit: 08. Sep 2010, 15:32:45


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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Freßbremse????
BeitragVerfasst: 11. Okt 2006, 12:19:47 
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Registriert: 16. Aug 2006, 07:58:21
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Hallo,
da meine kleine Isi-Stute Skyssa ein ziemlich verfressenes Wesen ist und dementsprechend aussieht, hat mir der Hufschmied dringend geraten ihr einen Maulkorb, sprich eine Freßbremse anzulegen. Habe mir nun mal solche Teile angesehen, es gibt sie ja von eimermäßig fest bis weichem Polyester.
Habt ihr Erfahrung mit solchen Dingern, wenn ja, welche???? :?: :?:

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Liebe Grüße von Doris

Wer Pferde ohne Fehler sucht und Menschen ohne Mängel, hat nie ein gutes Pferd im Stall und nie Zuhaus ' nen Engel.


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BeitragVerfasst: 11. Okt 2006, 16:23:41 
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Hallo Doris,

die Dinger sind ja sehr umstritten, da sie neben dem fressen auch normales Sozialverhalten (kraulen, Fellpflege, Mimik, "Sprache", drohen, beißen usw.) einschränken.

Außerdem lese ich immer sehr unterschiedliche Erfahrungen, es gibt Pferde, die gut damit klarkommen (sogar welche, die es schaffen, die gleiche "Tagesration" damit zu fressen :-)) und welche, die den gar nicht akzeptieren.

Eine Bekannte von mir hat auch so verfressene Isis, sie kriegt das jetzt im Sommer gut in den Griff, indem sie einen Gang einmal um die Weide herum gebaut hat, den sie jedesmal zum Wasser/Schatten laufen müssen, dazu natürlich absolut eingeschränkte Portionsweide. Im Winter bleibt nur seperate Heufütterung. Damit hat sie Isis mit normalem Gewicht.

Martina


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BeitragVerfasst: 11. Okt 2006, 20:11:46 
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Halo Martina und danke für den Hinweis, da hatte ich noch gar nicht dran gedacht, was dann alles auch nicht möglich ist. Mist!!!
Das blöde ist das mein Isi mit 2 Großpferden zusammensteht und es von daher schwierig ist,alleine stellen geht nicht, die kleine geht durch jeden Zaun ( mit und ohne Strom).
Da muß ich mir was überlegen, oder noch ein Pony anschaffen und die beiden dann nachfressen lassen :roll: :roll: ( ist nicht ganz ernst gemeint)

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Liebe Grüße von Doris

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BeitragVerfasst: 12. Okt 2006, 15:07:49 
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Beiträge: 708
Hallo Doris,

ja, das Problem mit den unterschiedlichen Pferderassen kenn ich von meiner Bekannten auch. Sie zieht denen im Winter stundenweise ein "Separee" auf dem Paddock zum Heu fressen, da sie dummerweise auch noch ranghöher sind als die "Großen" und ihr Freßtempo das eines Staubsaugers ist.

Aber ich schätze mal, bei Dir gehts mehr um den Sommer, also um Gras, oder? Da fällt mir dann wirklich nur noch ein, entweder ein anderes Pony dazuzustellen (muß ja nicht Deins sein) oder Du kriegst den Zaun ausbruchssicher hin??

viele Grüße,
Martina


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 Betreff des Beitrags: Re: Freßbremse????
BeitragVerfasst: 05. Jan 2010, 21:40:15 
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Registriert: 26. Nov 2009, 10:59:44
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Da meine 2 Rehekandidaten sind, gibts im sOmmer , solange die Weiden sehr fett sind, für Felix stundenweise , Für bayeux, da sie schlimme Rehe hatte vor anderthalb- 2 Jahren , ganztags diesen Maulkorb aus Nylon verpasst.
Damit kommen beide super kalr, sowie das Gras kürzer ist , lasse ich sie erst ohne laufen


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 Betreff des Beitrags: Re: Freßbremse????
BeitragVerfasst: 24. Jan 2010, 17:12:26 
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Registriert: 04. Feb 2007, 15:25:00
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Hallo Doris,
ich habe jahrelang mit 2 leichfuttrigen Haflingern Kompromisse gemacht: zum füttern abgetrennt nur stundenweise auf die Weide, extra viel Bewegung....
Alles hat nicht geholfen. Den Maulkorb habe ich wegen des eingeschränkten Sozialverhaltens immer abgelehnt. Mein Tierarzt hält auch nichts davon. Letztes Jahr waren die beiden vor dem Anweiden! so fett wie noch nie. Da ist mir der Kragen geplatzt und ich hebe mit meinem Tierarzt das Körpergewicht über Umfangsmessungen grob ermittelt. Der Wallach ca. 100 kg Übergewicht die Stute ca. 50 kg. Dann habe ich sie die ersten 6 Wochen überhaupt nicht auf die Weide gelassen und die Tagesration (4 Kilo pro Pferd) Heu abgewogen und Null, Null zugefüttert. Leckerlis gibt es bei uns aus Prinzip nicht. Gut war das sie zusammen im Offenstall (ca- 40 qm) stehen und jeden Tag zusammen auf den Sandplatz durften. Ich habe regelmäßig die Umfänge gemessen, weil der Eindruck oft täuscht. Sie haben sehr schnell abgenommen und als sie ihr Zielgewicht fast hatten, habe ich sie langsam angeweidet und sie durften immer auf die abgegrasten Wiesenstücke. Da waren sie dann mal zu zweit mal mit einer Teilherde. Mir ist es am Anfang sehr schwer gefallen aber sie waren gierig wie immer aber nicht mehr. Der Wallach hat sich auch in der Diätphase vom Verhalten eher verbessert.
Jetzt werde ich weder vom Tierarzt noch vom Schmied jedes Mal angesprochen, was ich für dicke Pferde habe und habe nicht mehr soviel Bedenken wegen der Folgeerkrankungen des Übergewichts. Die brauchen aber wirklich sooo wenig. Ich habe noch einen Haflinger der in einer 5 Gruppe von Vielfressern lebt und nicht dick wird.
Heftig finde ich, dass ich die Bemuskelung immer überschätzt habe so lange sie noch dick waren, jetzt kann ich viel besser beurteilen, wo ich im Punkte Gymnastizierung mit den beiden stehe. Ob ich 1 Pferd alleine stellen würde, wenn es vom Futter nicht dazupasst, weiß ich nicht. Schwieriges Thema.

Katharina Alexandridis


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 Betreff des Beitrags: Re: Freßbremse????
BeitragVerfasst: 24. Jan 2010, 19:27:52 
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Beiträge: 1710
Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
Hallo!

Was würdest du (durch deine Erfahrung) davon halten, Stroh und Heu zu mischen. Also schon fast mehr Stroh als Heu zu füttern?
Meine Bedenken wären, dass die Pferde doch eigentlich immer etwas "im Gedärm" haben sollten. Kolikgefahr lässt grüßen. ;) Und meine Pferde würden wahnsinnig "unleidlich" und "unstabil", wenn sie wenig zu beissen hätten.
Wegen der Verstopfungskolikgefahr bei Stroh: Hab ich bisher nicht die Erfahrung gemacht. Wenn meinen das Heu ausgeht (Dauerheu), fressen sie das Stroh vom Stall auf. *gg* Bisher hatte ich *klopfaufholz* noch nie Schwierigkeiten gehabt. Und ich kenne mehrere Isländer-Besitzer, die ihren Isis ausschließlich nur Stroh füttern, da denen Heu viel zu "reichhaltig" wäre.

LG Claudia

_________________
"Ich hatte den Verstand verloren
und war in mein Herz gefallen."
(Dan Millman)


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 Betreff des Beitrags: Re: Freßbremse????
BeitragVerfasst: 24. Jan 2010, 23:56:40 
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Beiträge: 708
Zitat:
Meine Bedenken wären, dass die Pferde doch eigentlich immer etwas "im Gedärm" haben sollten. Kolikgefahr lässt grüßen.


Hallo Claudia,

ja, die Bedenken hätte ich auch. Die Isis, die ich kenne, kommen mit engmaschigen Heunetzen gut zurecht, da müssen sie mehr tun und es bremst das Freßtempo, also die gleiche Ration zu futtern dauert viel länger.
Oder eben - wie Du auch sagst, mischen, entweder mit Stroh oder (wenn man es bekommt oder noch hat) "vorjährigem Heu", dann haben sie auch noch die "Sortierarbeit".

Viele Grüße

Martina


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 Betreff des Beitrags: Re: Freßbremse????
BeitragVerfasst: 25. Jan 2010, 11:52:03 
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also ich habe leider in einer großen islandpferdeherde schon öfters erfahrungen mit der verstopfungskolik durch stroh gemacht. von daher bin ich nicht so ein freund von stroh,aus angst dass meinen pferden etwas passiert. allerdings haben wir letztens von unserem heulieferant ein paar ballen stroh geschenkt bekommen. da haben wir dann immer nur ein paar scheiben untergemischt - im verhältnis sehr wenig. das war auch für mich ok und die pferde fanden es super. ;-)
ansonsten haben wir besonders im winter auch gerne immer heunetze,um die pferde zu beschäftigen. haben wir eigentlich auch nur gute erfahrung damit. auch wenn es halt mühsam ist, aber was tut man nicht alles für die pferde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Freßbremse????
BeitragVerfasst: 25. Jan 2010, 11:52:58 
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Beiträge: 56
achso und dann haben wir ein pferd mit hufrehe und ein shetty in der herde.die beiden verstehen sich prima und kommen gemeinsam immer nur auf das abgegraste stück von der restlichen herde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Freßbremse????
BeitragVerfasst: 30. Jan 2010, 13:31:28 
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Beiträge: 23
Wohnort: Rimsting
Hallo,

wollte nochmal was zu "meinen" Diäterfahrungen sagen. Ich hatte bei meinen Hafis keine Angst vor Koliken, weil wir 3 mal am Tag füttern, abends etwas mehr und mit etwas Stroh vermischt. Außerdem sind sie durch Offenstall und jeden Tag draußen viel in moderater Bewegung. Ich habe mich auch sicher gefühlt, weil der Wallach in 13 Jahren keine Kolik hatte. Und die Stute (19) einmal als sie in einer Box eingestreut mit Stroh stand. Wenn man sein Pferd länger kennt, kann man die Gesundheitsrisiken allgemein besser einschätzen.
LG!

Katharina Alexandridis


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