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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Suche Reitplatzsand oder anderen Belag
BeitragVerfasst: 23. Aug 2006, 13:38:39 
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Hallo ,

Suche mal auf diesem Wege. Also der Reitplatz braucht nun einen Belag ! Toll wäre natürlich ein Sand aus einer Reithalle, der gerade autgetauscht wird ( und ja bekanntlich als Sondermüll gilt ) ...für meinen Reitplatz wäre der toll.
Ansonsten schwanke ich noch zwischen einemSand/Hackschnitzelgemisch oder eine Art Rindenmulsch ( der aber , hab ich mir sagen lassen bei nassem Wetter sehr rutschig werden kann ) .

Also für Tipps, wo ich was günstig bekommen kann, wäre ich natürlich dankbar.

Bitte, keine TET oder ähnliches anbieten , da ich nicht bereit bin für einen Bodenbelag 40 Euronen ( und mehr ) pro QM zu bezahlen :wink:


LG
Tina

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" Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )


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BeitragVerfasst: 23. Aug 2006, 17:19:11 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo Tina,

hmm, ich kenne ja deine ansprüche nicht, wenn es auch normaler sand sein darf (also kein extra reitplatzsand), dann gibts den oft günstig/kostenlos als ehemaligen sandkastensand von der stadt/gemeinde. (der ist dann nur eben schlechter für die hufe und ich weiß nicht, was reitplatzsand sonst noch für vorteile hat).

viele Grüße,
Martina


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BeitragVerfasst: 23. Aug 2006, 19:24:40 
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Bei uns haben wir einen kleinen Reitplatz mit Holzhackschnitzeln. Je nach Holz kann er etwas glatt werden, für unsere Ansprüche in der RT ist er aber nahezu perfekt. Man kann super drauf laufen (viel besser, als im Hallensand) auch Menschen mit Problemen beim Laufen kommen gut zurecht. Für Cavalettiarbeit reicht es auf alle Fälle, Galoppvolten gehen auch, pfeffrigere Sprünge würde ich eher nicht machen.
Wir beziehen das Holz nach dem Holzschniden z.T. von der Gemeinde. Es sollte nicht zu weich und zu klein gehäckselt sein und natürlich nicht giftig. Das Holz muss je nach beanspruchung alle 2-3 Jahre mal ausgetauscht werden.


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BeitragVerfasst: 24. Aug 2006, 08:28:25 
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Beiträge: 559
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He Stef,

genau daran hab ich auch gedacht. Auf Hackschnitzel läst sich sicher besser laufen als auf Sand. Und da ich nur einen kleinen Platz angelegt habe für die RT ( ca. 15 x 25) fallen großartige Sprünge da eh flach. Auf dem Platz sollte sowieso nicht gesprungen werden.

Was mir fehlt sind eben Erfahrungswerte und da helfen solche Beiträge schon sehr :D

Ach man, das ist alles so aufregend , wenn es Schritt für Schritt weiter geht und es schon fast nach Pferde-Zuhause aussieht :lol: :lol:

LG
Tina

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 Betreff des Beitrags: Hackschnitzel
BeitragVerfasst: 24. Aug 2006, 14:58:29 
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...haben sich bei uns im Paddock und im Winter außen im Round-Pen bewährt, ich konnte dort auch bei Eiseskälte und gefrorenem Reitplatz ( mit Reitplatzsand) im letzten Winter immer meine Therapien machen.
Halten tun sie allerdings nur begrenzt und es ist eine Riesenarbeit sie abzutragen bevor neue draufkommen.

Auf dem Reitplatz haben wir Reitplatzsand, darunter eine stabile Folie ( aus dem Gartenbaugewerbe, ist günstiger) und darunter eine Drainage in Schotter. Ist auch nicht schlecht und kann fast immer benutzt werden, außer wenns gefroren ist wie schon erwähnt.

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Liebe Grüße von Doris

Wer Pferde ohne Fehler sucht und Menschen ohne Mängel, hat nie ein gutes Pferd im Stall und nie Zuhaus ' nen Engel.


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BeitragVerfasst: 24. Aug 2006, 18:24:19 
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Beiträge: 708
Hallo,

ich kenne Sand auch aus dem round-pen, ebenfalls mit Drainageschicht und Folie drunter. Bleibt weitgehend "Pfützenfrei", ist halt nur nicht zu gebrauchen, wenns friert. Und man muß aufpassen, dass die Pferde nicht buddeln (und die Folie dabei erwischen).

Dann gibts ja noch diese Kunstoffprodukte (wie swingground o.ä.), wenn die Dich billig interessieren, in einem anderen Forum recherchieren Leute gerade die direkten Bezugsquellen (also nicht die Reitplatzfirmen, sondern die Kunstoffindustrie, von der das Zeug kommt, sind ja "Abfallprodukte", also billig). Das Zeug ist eben nur Sondermüll und evtl. gesundheitlich nicht so ganz unbedenklich.

viele Grüße,
Martina


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BeitragVerfasst: 24. Aug 2006, 19:01:40 
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also ich persönlich finde dieses holzschnitzelzeug ganz gut, meine reitthera hat ihren kleinen platz damit ausgelegt, auch mit so einer drainage...aber keine ahnung wie genau...


also mein opa holt sich so was ähnliches immer um den garten winterfest zu machen und für seinen steingarten (kann aber sein, dass es anderes holz ist :? ) er holt es direkt von einem sägewerk (meinereiner darf dann immer säcke volschaufeln :wink: ) zum preis kann ich jetzt aber nichts genaues sagen...


flocke

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BeitragVerfasst: 24. Aug 2006, 19:09:34 
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Hallo Martina,

ganz schwierig da dran zu kommen. Habe vor einiger Zeit zahlreiche Teppichfabriken und Firmen angeschrieben, da ich meine Weiden ( 9 ha :roll: ) mit den Rollen, auf denen der Teppich aufgerollt ist, einzäunen wollte. Keine Chance :? ... normalerweise ist das auch ein Abfallprodukt aus dieser Herstellung . Aber, so wörtlich : Werden diese zu eigenen Zwecken wiederverwendet :? . Und vorher dachte ich, ich hätte DIE Idee :roll: . Hab mir mal einen Reitplatz angeschaut, der genau mit diesen Rollen eingezäunt war... nur scheinbar läuft auch in dieser Richtung nichts ohne "Vitamin B". Schade :?

Das mit der Drainage ... etc. ist ja schön und gut. Allerdings läuft mir die Zeit unter den Händen weg. Es muss eine schnelle Lösung her...für mich heißt das, keine zusätzlichen Bodenbearbeitungen, sondern erstmal nur draufschütten :? . Ist auch nur eine Notlösung...nächstes Jahr wird der Platz dann "ordentlich" befestigt.

LG
Tina

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BeitragVerfasst: 24. Aug 2006, 21:02:23 
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Tina-Reittherapeutin hat geschrieben:
Das mit der Drainage ... etc. ist ja schön und gut. Allerdings läuft mir die Zeit unter den Händen weg. Es muss eine schnelle Lösung her...für mich heißt das, keine zusätzlichen Bodenbearbeitungen, sondern erstmal nur draufschütten :? . Ist auch nur eine Notlösung...nächstes Jahr wird der Platz dann "ordentlich" befestigt.



Uah, mach das nicht! Wenn Du nur draufschüttest, vermischt sich alles gruselig und wird im Nu pampig. Das dann wieder weg zu schsffen ist unendlich viel Arbeit. Wenn Du irgend kannst. mach zumindest unbedingt eine Trennschicht drauf.


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BeitragVerfasst: 25. Aug 2006, 07:21:48 
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Beiträge: 87
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kann man da vielleicht schonmal so ne folie hinmachen? hab j keine ahnung von solchen dingen, aber ich stells mir grad so vor, dass man die folie nächstes jahr runternimmt und die drainage macht. anschließend wieder drauflegen und neun belag drauf.

geht das?


flocke

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BeitragVerfasst: 25. Aug 2006, 15:57:55 
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Hallo,

Tina, von Hackschnitzel einfach so drauf kann ich auch nur absolut abraten. Das gibt ne braune, rutschende Matschepampe, da hast Du nix von und wie gesagt, das Zeug muß wieder weg.

Dann würde ich eher für den Winter nur nen kleinen Platz richtig befestigen. Im Sommer kommt man notfalls auch erstmal mit ner Wiese aus, meine Reitlehrerin hat so ne "Reitplatzwiese", wenn man sehr aufpasst, das Gras immer kurz hält, die nicht bei Regen benutzt und nur Schritt und ein wenig Trab reitet und entstehende Löcher sofort zumacht, hält die bei ihr den Sommer über.

Zu dem Kunstoff-Reitplatzbelag. Ich meinte sowas wie swingground oder diese "Teppichschnitzel" (z.B. http://www.reitplatzfaser.de/13801.html). Und die eben direkt beim Hersteller beziehen. Für textilartige Fasern soll die Firma altex recycling billiger sein (http://www.altex.de), ich schätze mal, andere Recyclingfirmen bieten das auch an. Swingground bezieht ihr Material wohl von http://www.naeher.com/. (Sind Recherchen aus nem anderen Forum, also keine Garantie für die Richtigkeit). Diese Firmen verkaufen das Zeug problemlos, man muß eben nur genau wissen, was man haben will (also welche Fasern, wie groß geschreddert usw.)

viele Grüße,
Martina


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