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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Rückenprobleme
BeitragVerfasst: 13. Mär 2008, 20:36:20 
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Registriert: 11. Jun 2007, 19:01:27
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Wohnort: Lengerich (Westf.)
Hallo !!

Ich weiß nicht genau ob das hier rein gehört aber ich probiers einfach mal. Also Ich hatte vor ca. einem Jahr die 1. u. 2. Brustwirbel ausgerenkt. War beim Orthopäden und er hat sie wieder eingerenkt. Nun hatte ich wieder seit einem halben Jahr Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbel. Und wie das halt so ist, bin ich erst zeimlich spät zum Arzt gegangen. Nämlich vor vier Wochen. Ich hatte den rechten Lendenwirbel ausgerenkt. Nun ja Vor ca. 1 1/2 Wochen war ich wieder wegen Schmerzen im Bereich den Lendenwirbel da. Und ich hatte wieder den linken Lendenwirbel ausgerenkt. Jetzt habe ich Übungen bekommen. Und habe 6 tage mit Reiten Pause gemacht. War Sonntag nun wieder das erste mal auf dem Pferd und bin auch nur Schritt und Trab auf einem Pferd geritten was eien sehr weichen Gang hat. Und seitdem ich wieder runter bin vom Pferd, habe ich Schmerzen. Mein Arzt sagt aber ich soll ruhig reiten und auch ruhig ohne Sattel. Aber jedes mal nach dem Reiten hab ich Schmerzen. Nun habe ich eine Frage : Könntet ihr mir vielleicht ein paar Tipps für das Reiten geben ?? Oder irgend welche Übungen sagen die machen könnte. Einfach vielleicht um meine Muskeln zu entspannen. Vielleicht auch spiezielle Übungen auf dem Pferd für meinen Rücken ??
Oder soll ich das Reiten vielleicht doch lieber für ne Zeit ganz sein lassen ??
Es wäre nett wenn mir jemand von euch helfen könnte.

LG Freddi


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2008, 20:45:03 
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Hi,

also bei mir ist auch so ein gewisses Rückenproblem da aber das hat nix mit ausgerenkten Wirbeln zu tun.

Meine Pferdemama und mein Pferdepapa haben immer gesagt dass sie mit mir erst dann Traben und Galoppieren wenn ich ein ärztliches Attest bringe dass ich es trotz Wirbelsäulenverkrümmung darf.

Was ich damit sagen will ist: Vielleicht ist das Traben und Galoppieren im Moment nicht das richtige für deine Wirbelsäule. Was wäre wenn du es vorerst nur beim Schritt versuchst?

Liebe Grüße
Rolli-Pferdenärrin

_________________
Dein Pferd ist dein Spiegel,
der deine guten und schlechten Launen unverfälscht wiedergibt.

Sieh hinein in das Auge deines Pferdes,
aber erschrecke nicht vor der Wahrheit.
(Bent Branderup)


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BeitragVerfasst: 14. Mär 2008, 18:00:44 
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Registriert: 23. Jan 2008, 20:07:00
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Wohnort: Ringgau
Das kommt dann auch immer auf das eigentliche Problem an.
Nach meinem 2fachen Bandscheibenvorfall war Schrittreiten der totale Horror!!! Das ständige Kippen des Beckens war unerträglich. Traben und Galloppieren im leichten Sitz war aber ok.
Mittlerweile geht aber alles wieder.


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BeitragVerfasst: 15. Mär 2008, 14:04:46 
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Wohnort: mittlerer Westen
Bin kein Fachmann, aber ich kann mir vorstellen, dass Aufwärmübungen vor dem Reiten hier unterstützen können. Soll man ja auch vor dem Joggen machen!
Vielleicht reichen auch schon vorher einfach die Übungen, die Du gezeigt bekommen hast?

Aber, ist schon komisch, mal hört man wie ungünstig Reiten für den Rücken ist und dann habe ich auch mal gehört, dass es eigentlich gut für den Rücken ist! :roll:
Was ist denn die aktuelle Erkenntnis?


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BeitragVerfasst: 15. Mär 2008, 19:47:24 
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Ja das ist nämlich auch mein Problem man kann nicht richtig sagen ob es nun gut ist oder nicht.
Auf Schritt reiten hab ich mich schon beschrenkt. habe es dann auch schon mal probiert Trab und Galopp im Entlastungssitz zu reiten. Mit beidem hatte ich keinen Erfolg. :(
Ich habe langsam Angst , dass da irgendwas schlimmeres hinter steckt. Denn es kann ja nicht sein wenn ich einmal runterbeuge um etwas aufzuheben, dass meine Wirbel gleich raus springen.
Das Schlimmste für mich wär wirklich wenn ich irgendwann gar nicht mehr reiten darf bzw. auch vor lauter Schmerzen nicht mehr kann. Und somit denk ich mal würde ich mich von meinem größten Wunsch Reittherapeutin zu werden, deutlich distanzieren.
LG


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BeitragVerfasst: 15. Mär 2008, 19:57:46 
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hallo freddi,
hat du es schon mal mit akkupressur probiert. Also nicht einrenken, das bringt meißtens nichts, weil es mit viel zu viel kraft passiert. Was auch wirklich hilft ist Dorntherapie, auch sowas wie akkupressur, hatte das auch schon ist wirklich toll, habe jetzt auch keine hws mehr.
Lg
Simone

_________________
Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)


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BeitragVerfasst: 16. Mär 2008, 17:50:11 
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Registriert: 04. Okt 2007, 21:21:40
Beiträge: 10
Wohnort: Dinkelsbühl
Also nach meinem Wissensstand ist Reiten während akuter Schmerzzustände nicht das Richtige für den Rücken. Schmerzen bedeuten auch immer ein Warnzeichen des Körpers, dass etwas nicht stimmt. Ist zum Beispiel eine muskuläre Entzündung (durch Überbelastung,
Fehlstellung etc.) Ursache der Schmerzen sein, so ist Reiten meiner Ansicht nach kontraindiziert.
Zum Aufbau der Rückenmuskulatur und zur Verbesserung der Rumpfstabilität ist Reiten (v.a. im Schritt!) gut geeignet.
Ein wichtiger Faktor beim aktiven Reiten ist die Zügelführung, da man Spannung in den Armen zum freien tragen der Zügelhände benötigt, die zu Verspannungen führen KANN. Ebenso sind Probleme durch eine leichte Rotation in der WS bei einhändiger Zügelführung möglich. Um das herauszufinden könnest du dich mal im Schritt eine Weile führen lassn.Vielleicht liegt es auch an der Position im Sattel? Dann mal ohne oder mit Therapiegurt "probesitzen".
Ganz sein lassen würde ich das Reiten nur, wenn ich keine Möglichkeit fände es ohne Schmerzen zu tun, denn dann kann es momentan einfach das falsche für dich sein.
Also ich finde, du solltest vielleicht ein paar unterschiedliche Fach-Meinungen zu deinem Problem einholen.

Die Therapie nach Dorn hat mir bei schlimmen Schmerzen nach einem Autounfall sehr geholfen, das kann ich persönlich empfehlen. Übungen kann ich ohne dich wirklich zu kennen keine empfehlen, die Gefahr, das Problem zu verstärken ist dabei groß.

Was dir den Alltag erleichtern könnte wäre evtl eine Rückenschule, die bieten die Krankenkassen an!

Oh, viel Text, ich hoffe ich konnte dir ein bisschen Helfen!
Lg, Lissi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Mär 2008, 18:05:06 
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Registriert: 22. Nov 2007, 21:01:07
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Wohnort: mittlerer Westen
lissi hat geschrieben:
(...)Ein wichtiger Faktor beim aktiven Reiten ist die Zügelführung, da man Spannung in den Armen zum freien tragen der Zügelhände benötigt, die zu Verspannungen führen KANN. (...)

Ja, ich leide nach dem Reiten auch oft unter starken Verspannungen der Nacken-Schulterpartie. Das ist wirklich blöd. :?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Mär 2008, 19:55:43 
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Beiträge: 54
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Hallo !!

Erstmal vielen Dank für eure Antworten. Morgen fahre ich für eine Woche zu einer Freundin ins Allgäu runter. Und die bieten unter anderem auch Hippotherapie, Physiotherapie und Rückenschule an. Da werde ich mir mal ein paar Meinungen holen und die werden auch eine wenig mit mir auf dem Pferd machen. Mal schauen was dabei rauskommt.
Akupressur ist doch unter anderem etwas mit Wärme oder ?!?
Habe nämlich heute nach dem reiten war, hatte nämlcih mal wieder höllische Schmerzen (obwohl ich nur Schritt geritten bin), eine Creme von meiner Ma bekommen die vor allen Dingen wärmt. Hatte das Gefühl, dass das ganz gut tut. Werd mich auf jeden Fall mal im Bereich was Akupressur und Dorntherapie angeht auf jeden Fall schlau machen.
Mit dem Positionen verändern werd ich auch mal in Betracht ziehen. Zumindist mal ausprobieren.
Vielen Dank nochmal für eure Antworten.
LG Freddi :D


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