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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Fly
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Betreff des Beitrags: HPR für Krankheitsbild Anorexie/Bulimie. Wo und Wie? Verfasst: 05. Jan 2008, 23:39:20 |
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Registriert: 19. Dez 2007, 21:58:51 Beiträge: 4
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Hallo,
mein berufliches (Traum)ziel ist es später (wenn ich denn mal meine Reitpädagogoenausbildung hinter mir habe) mit Menschen mit Esstörungen zu Arbeiten.
WO?:
Kennt jemand eine Einrichtung die sich speziell auf diesen Bereich spezialisiert hat?
WIE?
Welche Ausbildung brauche ich dazu? Kann ich mit dem Reitpädagogen vom DKthR überhaupt sowas machen? (Bin Erzieherin)
Danke schon mal im Voraus!
Fly...
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Kuki
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 06. Jan 2008, 17:53:10 |
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Registriert: 04. Mai 2006, 19:37:02 Beiträge: 4 Wohnort: Österreich
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Hallo Fly!
In einer Tageszeitung habe ich vor längerer Zeit einmal einen Artikel über eine therapeutische Wohngemeinschaft für junge Menschen mit Essstörungen gefunden. Ist aber in Österreich und die Einrichtung kenne ich persönlich auch nicht. Diese bieten unter anderem auch therapeutisches Reiten für ihre Klienten an. Vielleicht kannst dich ja dort mal informieren!
www.therapie-weidenhof.at
L.G. Kuki
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Fylgia
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 07. Mär 2008, 22:30:45 |
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Registriert: 07. Mär 2008, 22:14:27 Beiträge: 2
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Hallo Fly
Zu aller erst möchte ich anhand meiner eigenen Empfindung beim lesen deiner Zeilen anmerken das Essgestörte nicht Behindert sind, sondern durchaus intelligente exemplare unter ihnen zu finden sind die sehr oft mehr über sich selbst und ihren Krankheitsgrund/Hintergund wissen als ihre Therapueten. genau das macht die arbeit mit ihnen so schwierig.
Zum wo kann ich nur sagen folge der idee von Kuki, die Chimani von Kärnten weis sehr viel über diese Krankheit und von Ihr kann man nur lernen, denn Ihr wissen und gespühr für die Menschen kann man selbst in 10 Jahren arbeit in einer essgestörten klinik nicht erlernen.
zu deinem wo kann ich dir nicht viel Fachwissen entgegen bringen aber, wenn du nicht schon selbst darauf gekommen bist würde ich dir Empfehlen melde dich in einen der unzähligen Builmie oder Anorexie "selbst"-hilfe Foren an und lies dort mit. es ist die beste Möglichkeit mehr darüber zu erfahren denn dort wird authentisch von betroffenen geschildert und beschrieben wie es ihnen damit geht und wie sie damit zurecht kommen oder eben nicht.
_________________ the devil is a disease
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Fly
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14. Mär 2008, 22:34:37 |
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Registriert: 19. Dez 2007, 21:58:51 Beiträge: 4
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Hallo Fylgja,
Danke erstmal für deine Antwort. Dass du das allerdings so hinstellst als wäre ich der Meinung Menschen mit Essstörungen wären Behinderte trifft mal gar nicht zu!!!
Nach eigener Essstörungs-"Karriere" möchte ich mal behaupten dass ich das nötige Gespür und Verständnis durchaus habe und auch die Gefühle und Gedankengänge der Betroffenen nachvollziehen kann.
Diesen "Vorteil" würde ich gerne nutzen um anderen aus dieser Problematik zu helfen oder sie zumindest auf dem Weg zu begleiten.
Mir hat das Reiten (nich therapeutisches sondern einfach Hobby-mäßiges Freizeitreiten) immer sehr viel Kraft gegeben. Es war das einzige wo ich abschalten konnte und mich frei fühlte...
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15. Mär 2008, 09:26:08 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo Fly!
Meine Arbeit läuft nach der Brossard-Methode. Hier kann man sehr gut mit Menschen mit Essstörungen arbeiten.
Darum denke ich, wird wohl auch die DKthR dieses Klientel nicht ausschließen. Wie gesagt, sicher bin ich mir nicht; würde mich aber wundern.
Mein Grundberuf ich auch Erzieherin.
Die Idee von dem Forum finde ich gut. Vielleicht findest Du ja im Internet etwas?
Und dann könnte es Dir vielleicht helfen, Dich an caritative Beratungszentren zu wenden. Oder auch an Jugendämter oder eben andere beratende Einrichtungen. Suchtberatungsstellen und so weiter. Vielleicht können Dir diese Stellen bei Dir in der Gegend weiter helfen und Dir vielleicht sogar eine Art Praktikum anbieten.
Du schreibst, Du warst selber betroffen? Dazu möchte ich anregen, dass es sehr, sehr schwer werden kann, Menschen in einem seelischen Bereich helfen zu wollen, der bei dem Helfer selber etwas aus dem Lot geraten ist. Verstehst Du, was ich meine? Bist Du Dir über Deine Intention sehr sicher, warum Du ausgerechnet in diesem Bereich arbeiten möchtest?
Aber Du wirst Dir das sicher sehr gut überlegt haben.
Wünsche Dir ganz viel Kraft und Erfolg und Freude!
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15. Mär 2008, 19:56:35 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo,
ich habe selber länger Zeit in einem Essstörungsforum geschrieben.
Wenn ich die Adresse nennen darf: www.hungrig-online.de
Da in dem Forum ist immer sehr viel reger Austausch.
Ich leide immernoch massiv unter einer Essstörung, jetzt leider schon seit acht Jahren.
Und ich kann dem Beitrag von Joey zustimmen. Ich stelle es mir sehr schwierig vor als Ehemalige Betroffene in diesem Bereich, dann mit Essstörungspatienten zu arbeiten.
Gerade bei Essstörungen ist es ja absolut typisch, dass man extreme Vergleiche von sich selber mit anderen Betroffenen, was Figur und Essensmengen und all das angeht, zieht.
Ich weiß nicht, ob das nicht wieder zu einem Rückfall führen kann.
Ist aber eben nur meine Meinung.
Liebe Grüße, Susannah
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 15. Mär 2008, 21:13:40 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo Susannah!
Findest Du dieses Forum, das Du hier nennst, gut? Wenn ja, was war denn an diesem anders als an anderen? Besser oder schlechter?
Das interessiert mich sehr.
Findest Du, dass es auch "schlechte" Foren für Essstörungen gibt und wenn ja, was findest Du schlecht an denen?
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16. Mär 2008, 17:01:15 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo Joey,
also ich kenne natürlich nicht alle Foren.
Generell finde ich das genannte nicht schlecht.
Was ich gut daran finde ist, dass dort keine Zahlen genannt werden dürfen.
Patienten mit Essstörungen neigen sehr dazu sich zu vergleichen.
Anhand von Zahlen geht das natürlich ganz gut.
Also dort darf niemand genau nenne, wieviel er wiegt, wie groß er ist, welche Kalorienmengen er zu sich nimmt.
Auch darf dort nichts genannt werden, wie man am besten erbricht, oder sich verletzt oder dergleichen.
Das Forum ist moderiert, das ist sehr wichtig und dort wird ganz genau darauf geachtet, dass nichts in die Pro-ana, Pro-mia Richtung geht.
Also es darf sich nur konstruktiv ausgetauscht werden, wie man am besten aus einer Essstörung RAUS findet und nicht wie man am besten noch kränker wird.
Keiner kann sich vorstellen, wie groß der Leidensdruck normalerweise ist, der bei einer Essstörung dahinter steckt und wie sehr der Zwang einen quält sich mit allem zu vergleichen und dann hinterher nur schlecht abzuschneiden, wenn der Andere weniger wiegt, weniger isst oder so.
Das ist nicht nur ein bisschen sich zu dick fühlen, das ist so extrem teilweise, dass da nur noch die Essstörung bestimmt.
Ich weiß wovon ich spreche, was es heißt wenn man Panik bekommt und man sterben möchte nur wenn man einen halben Apfel (!!!) zuviel gegessen hat.
Ich weiß, dass sich das ein Außenstehender nicht vorstellen kann, aber es ist wahrlich die Hölle!!!
Darum würde ich auch alle Leute nur warnen, nicht in ein Forum zu gehen, wo Zahlen erlaubt sind und wo man Hilfe bekommt wie man am besten kotzen kann.
Liebe Grüße, Susannah
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16. Mär 2008, 17:13:07 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Ich finde, das was Du beschrieben hast, hört sich gut an. Ich habe mal in so ein ("schlechtes") Pro-Ana Forum reingeschaut, weil man versucht hatte über dieses Forum dafür Werbung zu machen.
Der größte Teil des Forums war ohnehin nicht öffentlich zugänglich sondern nur für Mitglieder, aber das was man lesen konnte, klang auch schon nach Anleitung zum Selbstmord...
Liebe Grüße

_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 16. Mär 2008, 22:20:18 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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@Susannah:
Danke Dir! Du scheinst aus tiefster Seele geschrieben zu haben; man kann Deine Gefühle fast förmlich spüren.
Deine Antwort ist für mich sehr lehrreich, ich habe sie mit großem Interesse gelesen! Deine Erfahrungen erweitern meinen Horizont und ich danke Dir sehr, für Deine Offenheit.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20. Mär 2008, 20:07:47 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo Joey,
oh DANKE!!!
Ich bin nicht eine der "klassischen" Essstörungspatienten.
Das heißt man sieht mir meine Erkrankung nicht auf Anhieb an.
Das macht es noch schwerer.
Viele, viele Jahre hat man mich damit alleiln gelassen, die Therapeuten haben mich nicht ernst genommen.
Selbst dann nicht, als ich auf der Intensivstation lag, fast nicht überlebt habe, weil ich quasi fast verhungert wäre.
Diese Therapeuten habe jetzt mit verursacht, dass das ganze bei mir so gut wie chronisch ist.
Niemand hat mich damit ernst genommen, erst jetzt meine Therapeutin, die übrigens meint, dass die Therapeuten vorher wohl mehr Schaden als Nutzen beigetragen haben und dass sie jetzt echt Schwierigkeiten hat, mir bei meiner, ihrer Meinung nach sehr massiven Essstörung helfen zu können.
Die Schwere einer Essstörung und damit der Leidensdruck und der ist echt horrormäßig, hängt erstmal nicht vom Gewicht sondern von der Verankerung der Gedanken ums Essen und Gewicht im Kopf ab, weil es ja eben eine psychische Erkrankung ist, aber das wussten wohl die Ärzte vorher nicht.
Sie haben es jedenfalls geschafft, dass selbst ich immer wieder daran zweifel ob ich wirklich ein Problem mit dem Essen habe, sehr zum Leidwesen meiner Therapeutin.
Aber momentan können wir das eh nicht behandeln, weil ja andere Dinge im Vordergrund stehen, aber ich zweifel echt daran, ob ich jemals normal einen Apfel essen kann.
Liebe Grüße, Susannah
_________________ Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko zu blühen.
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Fylgia
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 25. Apr 2008, 20:16:11 |
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| Postrank 0 |
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Registriert: 07. Mär 2008, 22:14:27 Beiträge: 2
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Wow das hat sich ja zu einem richtigien renner entwickelt, hätt ich nicht gedacht.
Fly
Ich wollte dir damit nicht so extrem an den Karren fahren wie ichs wohl getan habe, sorry dafür.
Ich habe das zwar mit absicht so hin geschrieben aber nicht um dich als Person zu kränken sondern um es auch anderen Lesern die nicht betroffen sind etwas zu "schupsen" und zwar genau aus dem Grund den Susannah etwas weiter unten geschildert hat.
Es gibt immer wieder Menschen/Therapeuten/Ärzte etc pp die dies Thema auf die leichte Schulter nehmen.
Und ich habe mir auch nur erlaubt so zu schreiben da auch ich seit 10 Jahren damit lebe das Essen für nichts normales ist.
Zum Thema Foren mit diesem Inhalt:
Ich persönlich als Betroffene halte gar nichts von diesen Foren. Essgestörte neigen dazu sich in die eigene Tasche zu lügen.
Dann gibt es Essgestörte und Essgestörte.
Das mit der "Chronischen Essstörung" ist ja meist ein zusammenspiel aus:
es sich selbst eine lange zeit nicht eingestehen, gegen erste therapiemasnahmen rebellieren, ungeeignete therapeuten in der ersten wichtigen phase wenn man selbst endlich mal einsieht das man ein problem hat und die unverschämt langen wartezeiten auf einen therapieplatz in der man dann genug zeit hat es sich noch mal anderst zu überlegen, sich einzureden man sei nicht so schwer krank wie die anderen und man kann es auch alleine.
dann die langen durststrecken in der man versucht es alleine zu lösen, der darauf folgende einbruch, wieder therapie, wieder ein "schlechter" (in meinen augen meist zu wenig erfahren für schwere fälle, alles was über eine pubertäre essstörung hinaus geht) therapeut und eine weitere vorzeitig abgebrochene therapie und eine weitere unvollkommene akte die, ach wunder, sich ziemlich stark von der letzten unterscheidet was die aussagen des Patienten angeht. So viel zu sich in die eigene tasche Lügen oder eben das sich essgestörte selbst im weg stehen mit ihrem wissen warum und woher es kommt, unfähig es zu ändern, zum teil auch stinkfreches anlügen des therapeuten und nicht zu letzt mit ihrer eigentlichen intelligenz wenn nicht gerade die krankheit dazwischen funkt und man die person kaum wieder erkennt.
jaja...
Das Hauptproblem mit den Essgestörten ist ja dies;
Das Problem mit dem essen ist ja nur der hilfeschrei der psyche weil alles andere nicht erkannt wurde. jedoch kann man das essen nicht einfach weg lassen wie beim alkohol oder bei Drogen, man muss damit "haushalten" können. das nächste gemeine detail ist; das man bei anorexie-patienten im besonderen zuerst das "symptom" eben die essstörung bekämpfen muss bevor man an die eigentlichen probleme heran kommt. und das läuft in den therapie-massnahmen oft falsch.
ich will da gar nicht weiter ins detail gehen, da es ja eigentlich um etwas anderes geht.
Ehemalige Therapiert Betroffene:
Ich persönlich finde es sehr gut wenn ehemalige sich zum therapeuten mausern um betroffenen zu helfen denn genau solche sind es die alle Tricks der betroffenen kennen und kein Therapeut kann sein Auge so gut schulen wie es ein ehemaliger hat, das ist meine Meinung.
_________________ the devil is a disease
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27. Apr 2008, 08:14:06 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo,
ja, Essstörungen sind echt voll die Folter.
Ich merke das momentan wieder ganz massiv, da ich hier in der Klinik bin und ich einfach durch die Therapie verletztlicher und instabiler werde, dass meine Essstörung wieder an Macht gewinnt. Sie ist ja immer präsent, all die Jahre, aber momentan macht sie mir wieder deutlich mehr Probleme.
Ob ich jemals davon wegkomme, weiß ich nicht. Ich würde es mir so sehr wünschen, aber bisher konnte kein Ansatz der Therapeuten gegen dieses Monster ankommen.
Ich glaube, man kann sich als Nichtbetroffener kaum vorstellen, welcher Leidensdruck mit einer Essstörung einher geht.
Es tut so weh.
Es tut so weh, nicht mal einfach einen Apfel so essen zu können.
Vielleicht wird es mal besser, das wäre so viel mehr Lebensqualität, das wäre so viel weniger Schmerzen.
Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, wenn sie auch schon sehr schwach ist.
Liebe Grüße, Susannha
_________________ Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko zu blühen.
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