Auf Claudias Wunsch hin möchte ich euch nun hier ein wenig von meiner Weiterbildung berichten.
Erstmal die Fakten:
Ich mache die staatlich geprüfte Weiterbildung "Fachkraft für heilpädagogische Förderung mit dem Pferd" beim dt. Kuratorium für therapeutisches Reiten. Infos dazu findet ihr auch hier:
http://www.dkthr.de/staat_weiterbildung.phpWir sind nun der dritte Jahrgang, haben im März 2011 mit der 2-jährigen Weiterbildung in Bielefeld begonnen. Die Weiterbildung wird immer im Wechsel in Bielefeld und Dortmund mit unterschiedlichen Lehrgangsleitern angeboten (in Bielefeld werden wir von Dirk Baum und Claudia Paul betreut, in Dortmund wären es Henrike Struck und Rita Hölscher-Regener). In allen drei Jahrgängen war der Kreis der Teilnehmer bislang überschaubar, so dass auch eine gute Betreuung durch die Lehrgangsleiter gewährleistet war. Ich zumindest fühle mich durch Dirk und Claudia und auch unsere "Lehrer" des Berufskollegs Waltraut und Jürgen gut begleitet und unterstüzt.
Nun, hier mein Bericht aus dem anderen Thread. Wenn ich die Zeit finde, berichte ich gerne noch weiter über meinen Werdegang

und Fragen beantworte ich natürlich immer gern!
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Wir haben nun die Hälfte der Ausbildung rum und es wird "ernst".

Anfänglich haben wir viel Theorie und viel Selbsterfahrung gemacht - Theorie zu so Themen wie Entwicklungspsychologie, Wahrnehmung, Psychomotorik usw. ebenso wie Therapiepferdeausbildung, allgemeines zur heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd, verschiedene Settings, das Beziehungsdreieck und sachorientierte Partnerschaft...
Dann kamen diverse Hospitationen hinzu, mit speziellen oder weniger speziellen Beobachtungsaufgaben und nachfolgender Reflektion. Das war sehr lehrreich!
Nun haben wir im letzten Modul angefangen unsere Abschlussprojekte zu besprechen. Jeder von uns wird ein Projekt mit praktischen Anteilen durchführen und darüber einen Bericht schreiben und eine Präsentation vorbereiten. Derzeit befinden wir uns in der ersten Planungsphase, sammeln Ideen und entwickeln erste konkrete Vorstellungen der Projekte. Das ist alles super spannend!
Außerdem haben wir uns bei der Arbeit gefilmt (wir machen ja alle begleitend ein Praktikum und sollten dort inzwischen selbst die Stunden übernehmen und uns eben dabei filmen lassen) und diese Videos haben wir geschaut und mit Hilfe externe Supervisoren besprochen.
Die Ausbildung hat natürlich noch an einigen Stellen ihre Ecken und Kanten - man kann eben nicht alles im Voraus durchdenken und stolpert doch mal über einige Problemchen - aber ich kann sie bislang nur jedem, der die Zeit und das Geld dafür hat, nur dazu raten. Man lernt wirklich eine Menge, die entscheidenden Punkte werden immer mal wieder angesprochen und so auch gefestigt, man wird gut begleitet und durch die häufigen Treffen findet sich auch die Gruppe immer mehr zusammen.
Der nächste Jahrgang startet übrigens im September in Dortmund

und wer dort mitmacht, der kann dann im Januar zu unserer Abschlusspräsi kommen und staunen
