Hallo!
War im Oktober beim dritten Teil des Kurses bei Monika.
Wußte ich auch gar nicht, dass man das Longierabzeichen haben muss. Vor allem finde ich, dass es gar nix oder nicht viel nützt.
Denn ich empfand die Arbeit an der Longe bei Monika als ganz anders, als es von der FN verlangt wird.
Bei Monika muss man nämlich sein Pferd WIRKLICH unter Kontrolle haben. Während ich bei der Prüfung nach FN (ich hatte das Longierabzeichen schon gemacht) das Gefühl hatte, der Longenführer wird nicht geprüft, sondern es lag nur am Pferd. Alle, die einen Selbstläufer hatten, kamen mit Bravur durch die Prüfung, wenn sie auch als Longenführer nix drauf hatte. Alle die ein Pferd hatten, das Können verlangte, hatten schlechte Punktewertungen oder fielen durch - auch wenn sie selber gutes Können hatten. Möchte niemanden auf die Füsse treten, aber das war tatsächlich meine Erfahrung.
Bei Monika wird das Pferd nonverbal und ausschließlich mit Körpersprache longiert. Man lernt das bei ihr und es funktioniert wirklich bei jedem Pferd - gewußt wie.
Ich hab, wie gesagt, das Longierabzeichen. Aber das hat mir bei Monika überhaupt nix zusätzliches gebracht. Außer vielleicht, dass ich halt die Handhabung der Longiergerte nicht mehr soooo üben mußte.
Alles andere war neu und auch für mich sehr viel Arbeit das zu lernen.
LG Claudia