Hallo Flocki!
Das sind aber viele Fragen...
Also, ich arbeite seit drei Jahren mit HBP. Meine Arbeit ist freiberuflich und hauptberuflich - inzwischen lebe ich mit meinen zwei Kindern nur von dieser Arbeit.
Anfangs konnte ich nur die Pferde von diesem Geld versorgen, inzwischen läuft es (fast) rund.

Also, wegen der Ausbildung im Raum Bodensee: Eine Bekannte von mir hat die Ausbildung bei IGOGO gemacht. Und wenn ich mich nicht täusche, findet die glaube ich in diesem Raum statt. Sie war zufrieden mit der Ausbildung. Was mich persönlich von dieser Ausbildung (eigentlich Weiterbildung, denn es sind keine Ausbildungen) abhalten würde, sind die cirzensichen Lektionen. Es wird - so viel ich weiß - auch viel Wert auf die Ausbildung der Pferde in diesem Bereich und nach Tellington gelehrt. Da ich mehr Wert auf die Ausbildung in Pädagogik und Therapie lege, weniger auf zirzensiche Lektionen, wäre das für mich PERSÖNLICH jetzt nicht der richtige Weg gewesen. Wie gesagt, die Kollegin ist sehr zufrieden und fand die Weiterbildung gut. Sie arbeitet aber auch einfach selber gerne mit cirzensichen Lektionen.
Für deine Entscheidung bei wem du dich weiterbilden lassen möchtest, ist wichtig zu wissen, auf welche Art und Weise du mal arbeiten möchtest. Die verschiedenen Anbieter legen auch verschiedene Schwerpunkte. Bei meiner Weiterbildung liegt der Schwerpunkt bei der Arbeit mit Glaubensgrundsätzen; es ist ein ganzheitlicher Ansatz, symptomübergreifend und auf das Tier Pferd konzentriert (der Bezugsaufbau zu dem Tier ist absolut im Vordergrund). Das Reiten wird nach Monika Brossard zweitrangig, bzw. lässt Monika selber inzwischen gar nicht mehr reiten. Meine Klienten kommen zwar auf das Pferd, immer aber nur für geführte Ritte, ohne Sattel und ohne Gebiss/Ausbinder und sonstiges. Der Mensch ist bei dieser Methode wichtig, nicht seine gezeigten Syptome.
Dagegen glaube ich liegt z.B. die Schweizer Gruppe mehr Wert auf das Reiten - hier steht (so viel ich weiß) das Reiten im Vordergrund. Heilpädagogisches Reiten/Voltigieren...
Auch die Ausbildung über das
Kuratorium ist - so viel ich weiß - im Schwerpunkt auf das Reiten/Voltigieren ausgelegt.
So hat also jeder Anbieter seinen eigenen Schwerpunkt. Wichtig für dich ist es also zu wissen, auf was du persönlich deinen Schwerpunkt legst. Auch, ob du mit den Rahmenbedingungen des Anbieters einverstanden bist. Sehr großer Diskussionspunkt hierbei ist z.B., ob denn der Trainer C wirklich notwendig ist, oder nicht Geldmacherei ist. ... (Nur als Beispiel für Rahmenbedingungen).
Weiterhin ist es so, dass es tatsächlich sehr viele schwarze Schafe gibt. Leider!!! Schau dir also die Anbieter genau an. Wenn die Preise zu billig sind, wäre ich vorsichtig; denn wer bietet schon Qualität zum Nulltarif?

Zu teuer auch wieder Vorsicht! Möchte da jemand schnelles Geld machen?

Der Beruf und die Weiterbildungen sind momentan noch nicht staatlich geschützt. Aber manch Anbieter hat seine Weiterbildung schützen lassen. (Auch Brossard-Methode ® ).
Mein Rat an dich: Hör dich um, sieh dich um, lies dich um... Und entscheide danach, was du für dich als passend empfindest. Die Grundsätze, Ansichten, Einstellungen und Rahmenbedingungen sollten deiner Persönlichkeit entsprechen.
Alles Liebe und viel Glück!
LG Claudia