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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Der Therapeut- Mensch!
BeitragVerfasst: 10. Feb 2007, 15:11:33 
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Registriert: 24. Jan 2007, 19:36:43
Beiträge: 8
Ich bräuchte nochmals eure Hilfe.

Ich muss nun (zu meiner Facharbeit) den Menschen als Therapeut beschreiben, die Sache ist die. Ich finde keine infos.

Hat vielleicht irgendjemand eine Internetseite auf Lager , die mir da weiterhelfen kann. Eine die diesen Job beschreibt und Vorrausetztungen beschreibt?

Es wäre sehr wichtig und dringend.

Dankeschön!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Feb 2007, 15:14:24 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo,

schau mal bei http://www.dkthr.de da gibts einführende Informationen.

Martina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Feb 2007, 16:08:58 
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Registriert: 30. Aug 2006, 13:00:51
Beiträge: 97
2.Anforderungen an die Rahmenbedingungen
2.1Anforderungen an den Reitpädagogen

Das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR)und weitere zulässige Ausbildungsstellen bieten regelmäßig Lehrgänge für die Zusatzausbildung an, die sich an Pädagogen (Lehrer aller Schulformen, Sonder-, Heil- und Sozialpädagogen und Erzieher) und Diplom-Psychologen mit abgeschlossener Berufsausbildung richten.
Um an einem Lehrgang für Heilpädagogisches Reiten teilnehmen zu können, benötigt man mindestens einen Trainer C-Schein im Reiten, einen Nachweis einer praktischen Mitarbeit von mindestens 40 Stunden im Therapeutischen Reiten unter Anleitung einer qualifizierten Fachkraft vor Beginn dieser Fortbildung, die Teilnahme an einem Vorbereitungswochenendes und ein 26 stündiges Praktikum zwischen Grund- und Abschlusskurs bei einer Fachkraft für Heilpädagogisches Reiten in einer Gruppe.
Die Lehrgänge schließen mit einer Prüfung ab und werden zertifiziert. Die Zusatzqualifikation Heilpädagogisches Reiten stellt eine abgeschlossene berufsbegleitende Fortbildung dar. Nun ist der Teilnehmer befugt Heilpädagogisches Reiten durchzuführen.

Der Reitpädagoge hat dem Klienten und dem Pferd gegenüber bestimmte Anforderungen zu erfüllen.

Anforderungen gegenüber dem Klienten:
Beim Heilpädagogischen Reiten muss der Pädagoge zur Elternarbeit bereit sein. Dies ist auch während der Therapie wichtiger Bestandteil. Jedoch sollten schon vor Beginn der eigentlichen Therapie die Eltern mit den Kindern zu einer Besichtigungsstunde eingeladen werden. Diese muss unbedingt genutzt werden, um falschen Vorstellungen über eine „Wundertherapie“ vorzubeugen und somit alle Beteiligten vor Enttäuschungen zu bewahren.
Es sollte klar hervorgehoben werden, was Heilpädagogisches Reiten zu bewirken vermag. Innerhalb der Angewöhnungsphase muss der Pädagoge den Klienten klar strukturiert einführen. Trotz der Vorbereitungen sollte er flexibel sein und Vorschläge des Klienten mit in die Stunde einbauen. Er muss die Fähigkeit haben (bzw. sie sich erwerben) in erster Linie das Pferd und sein Umfeld zur Wirkung kommen zu lassen und sich selbst zurückzuhalten (so wenig wie möglich, jedoch so viel wie nötig, eingreifen). Das erfordert ein genaues Beobachten und Reflektieren für die weitere Therapieplanung. Auf alle Fälle muss der Reitpädagoge mit seiner Aufmerksamkeit immer dabei sein. Schon nur in einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit kann für den Klienten, das Pferd oder Andere eine Gefahr eintreten. Außerdem sollte er noch folgende Fähigkeiten haben:

• Nicht einzelne Leistungen miteinander vergleichen
• Auch einfachste Übungen in noch kleinere Schritte aufteilen, um den Klienten zum Erfolg zu führen
• Jede Aufgabenstellung auf die Leistungsfähigkeit des Einzelnen abstimmen
• Keine Vorhaltungen und keine Vorwürfe machen
• Zurückhaltung bei der Korrektur des Verhaltens (das ist die Aufgabe des Pferdes)
• Kenntnisse über die psychosozialen Schwächen und deren Verursachung haben
• Eigene Fehler sich selbst und vor dem Klienten eingestehen
• Die richtige Auswahl des Pferdes für den Klienten treffen



Anforderungen gegenüber dem Pferd:
Neben Erfahrungen mit den Klienten ist ein sehr großes Maß an Erfahrungen im Umgang mit Pferden notwendig.
Der Reitpädagoge muss die Pferde mit all ihren Schwächen und Stärken sehr gut kennen, sich in der richtigen Haltung der Pferde, in der Pflege, Krankheitslehre usw. differenziert auskennen. Er muss sich in der Rangordnung der Pferde den obersten Platz gesichert haben und wenn notwendig immer wieder behaupten.
Um die Pferde vor Überforderung, Unterforderung, vor dem Abstumpfen und vor der Arbeitsunwilligkeit zu bewahren, ist genaues Beobachten derselben und die abwechslungsreiche Beschäftigung des Pferdes notwendig (nicht nur Therapie, sondern auch eigenes Reiten, Bodenarbeit, Longieren…).
Um die große Gefahr der Therapiemüdigkeit zu verhindern, muss auch ein Pferd, welches ernste Anzeichen dafür zeigt, zeitweilig aus der Therapie genommen werden. Bevor therapeutisch gearbeitet werden kann, muss das Pferd, wie schon an anderer Stelle erwähnt, gut ausgebildet sein.


LG

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Feb 2007, 17:34:25 
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Registriert: 24. Jan 2007, 19:36:43
Beiträge: 8
Wow 8) , hast du das selbst geschrieben oder aus einer Quelle? Wenn ja welche?


Grüße
Knuffel


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BeitragVerfasst: 10. Feb 2007, 17:53:23 
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Registriert: 30. Aug 2006, 13:00:51
Beiträge: 97
Mit Quelle umgeschrieben :wink:
ich muss mal nachsehen.....

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BeitragVerfasst: 10. Feb 2007, 18:05:58 
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Registriert: 30. Aug 2006, 13:00:51
Beiträge: 97
So, toll Stromausfall,Nachricht wech :roll:
Also, das war n Teil aus meiner facharbeit da gehören dann bei mir noch zu anforderungen an das pferd und an die räumlichen gegebenheiten. hatte die quelle nicht wie sonst üblich an den text sondern an die erste überschrift gehängt weil dass alles ein mischmasch aus meinen worten und den anderen beiden quellen ist. wäre zu doof dann jeden satz einzeln mit häkchen zu versehen. also die beiden quellen sind
Vgl. M. Gäng (1994) S.26 ff
Vgl. DKThR Informationsblatt für Pädagogen/ Psychologen

LG

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BeitragVerfasst: 10. Feb 2007, 19:18:30 
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Registriert: 24. Jan 2007, 19:36:43
Beiträge: 8
Dankeschön, denke habe jetzt einen recht guten Teil über den Therapeuten geschrieben.


Grüße
Knuffel


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