Hallo!
Zu a) : Wo kein Kläger, da kein Richter.

Was ich persönlich für sehr bedenklich und bedauerlich halte.
Der Beruf ist tatsächlich noch immer nicht staatlich geschützt. Wenn man z.B. Erzieherin lernt, ist man in der Regel "staatlich geprüfte Erzieherin" und hat dann auch einen geschützten Beruf.
Dann ist es so, dass es noch keine einheitlichen Richtlinien gibt, wie denn nun ein diese Berufsgruppe ausgebildet werden sollte und nach welchen Kritierien geprüft werden sollte. Es gibt dazu große Unterschiede in den Meinungen. Dazu findest Du hier im Forum eine sehr informative Diskussion.
Zu b)
Es gibt inzwischen Krankenkassen (vereinzelt), die diese Leistungen (kulant) übernehmen. Meine Arbeit wird (je nach Grundvoraussetzungen) von den Jugendämtern übernommen. Ich arbeite nach der Brossard-Methode: HBP.
zu d) Die Lebenshilfe Bayern übernimmt für eine Handvoll Behinderte das HBP bei mir. Denke mal, es gibt örtlich verschiedentlich gemeinnnützige Stiftungen, die das therapeutische Reiten übernehmen.
Dann gibt es noch die "Anja Wojahn Stifung" . Auch die übernimmt das HBP hier lokal bei mir.
Deine Fragen sind sicher bei weitem noch lange nicht zufriedenstellend gelöst. Es gibt sicherlich noch vieles, viel differenzierter zu erklären. Aber das ist sehr zeitaufwendig.
Bin mir sicher, noch ein paar kluge Köpfe hier aus dem Forum können tiefgreifender auf Deine Fragen eingehen.
Hoffe mal, für´s erste konnte ich Dir oberflächlich ein klein wenig weiterhelfen.
LG Claudia