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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Mehr Schwung...? Verfasst: 09. Mai 2007, 17:29:21 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Hallo liebe Gäste und Mitglieder...
Ich habe mich gefragt, wie man hier in den Laden etwas mehr Schwung reinbekommen könnte...
Die Mitgliederzahl wächst, und ich freue mich darüber, besonders auch über die Tatsache, dass wir jetzt auch einiges aus der Sicht von Betroffenen erfahren dürfen...
Wir haben einen Chat, der jedoch kaum genutzt wird - feste Chatzeiten sind scheinbar zu verpflichtend und zu starr, was ich gut verstehen kann.
Die Kennenlern-Ecke wird auch kaum genutzt - einfach (noch) zu wenige Mitglieder?
Einige die eine Zeit lang sehr aktiv hier gepostet haben, sind kaum noch da - mich würde interessieren warum...
Sollte man das Forum auch ein Stück weit um allgemeine Reitthemen erweitern? Hier gibt es allerdings bereits genug Foren im Web...
Hat jemand Lust ein bestimmtes Thema, dass ihm / ihr besonders am Herzen liegt weiter zu vertiefen?
Es besteht auch die Möglichkeit, hierzu ein neues Unterforum einzurichten und einen User dort als Moderator einzusetzen (das allerdings nur bei Usern, die hier bereits eine bestimmte Anzahl von Beiträgen haben, ich möchte die dann wenigstens "virtuell" etwas "kennen").
Gibt es allgemeine Verbesserungsvorschläge?
Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren...
Liebe Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 09. Mai 2007, 19:49:25 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo Pnacho!
Also, ich persönlich finde das Forum klasse so wie es ist.
Dass sich nicht so viele Leute posten trauen, könnte evtl. vielleicht daran liegen, dass es eine Hemmschwelle gibt.
Dazu kurz, wie es mir ging, als ich hier neu war:
Ich wusste, das ist ein "Therapeuten-Forum" und ich dachte, es müsse hier immer alles tausendprozentig stimmen, was ich von mir geb. So nach Art: Um hier schreiben zu dürfen, musst du auch echt Ahnung haben!
Seit ich nun mit Dir und ein paar anderen netten Unser im Chat war und wir auch über das Forum geplaudert haben, weis ich, dass es nicht so ist. Sondern dass es sogar gewünscht ist, auch mal lustiges, nettes oder einfach Meinungen kund zu tun.
Wie gesagt, zu Anfang wusste ich nicht recht, wie ich mich denn zu verhalten hatte. Es war einfach eine Hemmschwelle bei mir da. Und ich wollte mich halt auch nicht blamieren, wenn ich mal was "unprofessionelles" von mir gebe.
LG Claudia 
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 09. Mai 2007, 23:34:16 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Therapeuten sind sehr wichtig für dieses Forum, und ich bin sehr froh über die steigende Anzahl der praktizierenden und angehenden Therapeuten / Therapeutinnen hier - sie steuern ihr Fachwissen hier bei und dafür an dieser Stelle nochmals vielen Dank...
Aber wie Du richtig sagst und wir im Chat auch mal besprochen haben, der Forengedanke ist in meinen Augen hauptsächlich das "von Usern für User": Erfahrungsaustausch, gegenseitige Hilfe und als I-Tüpfelchen vielleicht gleichgesinnte auch tatsächlich kennen lernen, neue Kontakte knüpfen. Und da sollte es keine Berührungsängste geben, wie gesagt - hier ist jeder willkommen der was zum Thema zu sagen oder zu fragen hat...
Freut mich, dass Du die Veranstaltung hier gut findest

_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Krischan
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 10. Mai 2007, 08:39:23 |
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Registriert: 20. Mai 2006, 10:25:08 Beiträge: 212 Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
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Also ich persönlich finde die Entwicklung ganz normal für ein Forum, das
a) ein wirkliches Spezialforum ist ("Pferd" beispielsweise ist ja schon ein recht breitgefächertes Thema; "Reittherapie u.ä". aber doch eher sehr konkret)
b) noch nicht allzu lange im Netz ist.
Ich finde die steigende Userzahl macht sich durchaus schon bemerkbar; als ich neu hier war, konnte man tagelang nicht eingeloggt sein, und hat keine neuen Posting verpasst. Heute Morgen meldete ich mich nach knapp 24 Std. Abwesenheit an, und es gab 8 neue Beiträge  Es wird also.....
Gründe, warum "Alt-User" oder "Häufig-Poster" nun nicht mehr so stark engagiert sind, mag es sicherlich viele geben.
Der Umgangston (der ja in manch anderen Foren ein Grund für Zurückhaltung ist) ist sicher in diesem Forum kein Anlaß zur Besorgnis.
Mir wurde jedoch mal von Jemandem gesagt, dass (im Bezug auf reittherapeutische Themen) die fachliche Qualität der Postings nicht sehr hoch sei(?). Ich selbst kann das bekanntlich nicht werten; gebe dies nur mal ungefiltert wider. Wenn dem jedoch tatsächlich so wäre, kann ich nur sagen: Die Qualität steigert sich bestimmt nicht dadurch, dass man gar nicht mehr postet
Ein reines "Patientenforum" halte ich persönlich gar nicht für so wünschenswert; weil "Erfahrungsaustausch" sicherlich auch dadurch gewinnt, dass "Fachleute" einen Vorgang objektiv bewerten (soweit das im I-Net möglich ist).
Fazit (meiner Ansicht nach): Alles entspannt weiterlaufen lassen wie bisher. Das wird schon....  Kleinere Modifikationen hin- und wieder bei Bedarf (wie bisher ja auch schon umgesetzt) schaden aber bestimmt nicht.
Liebe Grüße
Krischan 
_________________ http://www.trowe.de/de/branchen/pferde/ ... licht.html
http://www.trowe.de/de/branchen/pferde/ ... licht.html
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 10. Mai 2007, 10:48:45 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Zitat: Ein reines "Patientenforum" halte ich persönlich gar nicht für so wünschenswert; weil "Erfahrungsaustausch" sicherlich auch dadurch gewinnt, dass "Fachleute" einen Vorgang objektiv bewerten (soweit das im I-Net möglich ist). Das ist richtig, eine gewisse Ausgewogenheit ist optimal. Zitat: Mir wurde jedoch mal von Jemandem gesagt, dass (im Bezug auf reittherapeutische Themen) die fachliche Qualität der Postings nicht sehr hoch sei(?). Ich selbst kann das bekanntlich nicht werten; gebe dies nur mal ungefiltert wider. Wenn dem jedoch tatsächlich so wäre, kann ich nur sagen: Die Qualität steigert sich bestimmt nicht dadurch, dass man gar nicht mehr postet
Das muss dann jemand sein, der das beurteilen kann, folglich sich selbst als sehr hoch qualifiziert ansieht, als Experte szusagen, der dann durch einfließen lassen seiner Expertise in entsprechende Beiträge eine Qualitätssteigerung bewirken könnte.
Es gibt ein weitverbreitetes Missverständnis Foren betreffend:
Sie sind kein Konsumartikel sondern werden durch Beteiligung der Mitglieder zu dem was sie sind - oder nicht. In diesem Zusammenhang habe ich mit dieser Aussage kein Problem, wenn sich hier inzwischen 380 unqualifizierte Mitglieder wohlfühlen und austauschen, und dem vernehmen nach etwas aus diesem Projekt ziehen können, hat das hier seinen Zweck erfüllt. Ich meine das ernst und absolut nicht ironisch, da ich mich nur als Moderator und Gastgeber sehe, die Richtung der Veranstaltung bestimmt Ihr, mein Anspruch ist eine angenehme Plattform dafür zu bieten, nicht ein Lexikon oder eine hochkarätige Expertenrunde ins Leben zu rufen - Wenn es sich ergeben würde auch gut, wenn nicht dann eben nicht - das bestimmen die User durch ihre Teilnahme oder ihre Nichtteilnahme, steht jedem frei...
Eine "Expertenrunde" hätte vielleicht sogar den Nachteil, dass das was Joey geschrieben hat, noch viel stärker stattgefunden hätte und sich dann "Laien" gar nicht mehr trauen würden hier was zu schreiben - das wäre furchtbar...
Hier ist jeder am Thema Interessierte herzlich willkommen, unabhängig von der Anzahl seiner/ihrer Doktortitel oder sonstigem, auch das ist mein Verständnis von Forenkultur und ist mir sehr wichtig.
Danke für deinen Beitrag, Krischan und liebe Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 11. Mai 2007, 02:53:23 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo,
ach, Pancho, ich bin eigendlich mit weniger zufriedener hier. Meine Erfahrung ist (und ich lese viel in Foren), daß in allen größeren Foren sich gestritten wird ohne Ende, am Thema vorbeigeredet und und....gibts diese berühmte Seite zu "wieviel Forenmitglieder braucht man zum wechseln einer Glühbirne".
Also lieber klein, aber fein.
Ein "meine Ausbildung war aber besser als Deine", "die und die Ausbildung ist eh Schrott", "wie werde ich ganz schnell Reittherapeutin ohne Ausbildung" usw. Forum brauche ich nicht. Alle großen Pferdeforen haben ja therapeutisches reiten als Unterthema, da ist das so ähnlich.
Was mich auch interessiert ist der Beitrag von Krischan zum fachlichen. Das kann ich auch nicht beurteilen (bin ja keine Reittherapeutin). Aber das finde ich durchaus eine ernstzunehmende konstruktive Kritik. Da würde ich gern mal eine Einschätzung der Reittherapeuten (und Ausbilder)hier zu hören.
Ich denke, das Problem ist (und da sehe ich durchaus die Gratwanderung hier im Forum, die Du / wir alles bisher aber gut geschafft haben), daß die meisten Anbieter (von Reittherapie oder Ausbildung) das Forum rein wirtschaftlich nutzen, also hier Werbung/Aufmerksamkeit für ihr Angebot haben wollen. Da gehts nicht um Austausch etc., sondern eben darum. Und da ist eben (von den berühmten Ausnahmen hier abgesehen) nicht viel mit Austausch/Fachwissen. Das wird sich auch nicht ändern, solange hier "Beute" (also Therapie und Ausbildungssuchende) schreiben.
Meinetwegen kanns gern so weitergehen wie bisher.
Martina
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Stef
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 11. Mai 2007, 08:30:09 |
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| Postrank 5 |
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Registriert: 11. Jan 2006, 20:26:53 Beiträge: 254 Wohnort: Siegen
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Hallo Pancho,
danke für den Diskussionsanstoß.
Wie meine Vorredner (-Schreiber), bin ich mit Inhalt und Umgangston hier sehr zufrieden. Daher denke ich auch, dass die Mischung (Fachleute, Laien, etc.) gut ist. Ich würde das Themenspektrum auch ungerne um allgemeine Pferdethemen erweitert sehen. Dafür gibt es in der Tat genug Angebote.
Was die Fachlichkeit betrifft, so denke ich, dass hier bisher natürlich keine tiefschürfenden Weisheiten kundgetan wurden. Es steht meines Erachtens nach aber auch nichts "Falsches" da. Wenn jemand eine konkrete Frage hat, wird diese eigentlich immer beantwortet. Sollte jemand denken, dass die Antwort falsch oder unzureichend ist, hat er/sie ja alle Freiheiten, "das Niveau zu heben" und eine bessere, weiterführende Antwort zu geben.
Alles, was mehr Fachlichkeit bringen würde, wäre aus meiner Sicht mit viel Aufwand für die Fachleute verbunden. Das würde dann über das Beantworten relativ eingegrenzter Fragen weit hinausgehen.
Pancho hatte ja früher schonmal einen Vorstoss in Richtung Fachlichkeit gemacht und um Fallbeispiekle etc. gebeten. Wenn soetwas hier auf die Beine käme, würde das die Diskussion sicher sehr bereichern. Ich persönlich würde dafür aber deutlich mehr (Frei-)Zeit brauchen. Ein ordentliches Fallbeispiel dazustellen macht sehr viel Arbeit.
Soweit meine Gedanken,
Stef.
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 11. Mai 2007, 10:18:37 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Vielen Dank für eure Antworten,
es freut mich, dass der Tenor Zufriedenheit ausdrückt.
Es gibt eine sehr gute Möglichkeit für die Profis in Foren sehr effektiv zu werben, dass kenne ich auch von anderen Foren her:
Nicht, in dem sie ständig auf ihr Angebot hinweisen - das nervt früher oder später User und Betreiber, und wirkt aufdringlich (siehe auch ein bestimmtes Beispiel) - sondern in dem sie eben ihre Fachlichkeit und Kompetenz erkennen lassen. In die Hände von "Experen" die sich als solche zu erkennen geben begeb ich mich doch gern, oder?
Ich denke die "Beute" ist da durchaus intelligent, und kann erkennen, ob jemand eine Ahnung hat. Jemand der hier "Beute" sieht wird sowieso scheitern und keine machen (@Martina: ich weiß, dass Du diesen Begriff nicht so gemeint hast...  ).
Liebe Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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FYLGJA
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14. Mai 2007, 17:55:23 |
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| Postrank 4 |
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Registriert: 24. Okt 2006, 18:32:36 Beiträge: 162
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Moin zusammen,
war mal wieder länger nicht hier, daher erst heute meinen Kommentar zu Euren Postings und Deiner Frage, Andreas.
Ich war es, die Krischan mal gesagt hat, dass ich finde, die meisten Postings hier sind recht unqualifiziert und immer wieder dasselbe. Vielleicht war es auch nur eine Zeitlang so ? Zu der Zeit fluteten jedenfalls die Postings von 19-Jährigen hier herein, die ganz schnell und möglichst umsonst eine Ausbildung im Bereich HPR machen wollten, da war ich irgendwann genervt...
Die Tendenz ist natürlich immer noch so, dass mehr Anfänger oder Laien hier schreiben. Ich denke mal, so alte Hasen wie Stef und ich (ich arbeite seit 1989 als Reittherapeutin) sind hier eher selten... deshalb geht es wohl auch immer nur um Basisfragen. Ist ja auch o.k., ich fühle mich dann nur nicht so angesprochen und meine wenige Zeit ist mir dafür dann oft auch ehrlich gesagt zu schade, zum hundertsten Mal zu erklären, dass HPR/HPA eine ZUSATZ-Qualifikation für PädagogInnen, o.ä. ist, usw. ...
Mehr Austausch mit anderen 'Profis' würde ich mir schon wünschen, kann aber ja auch erst entstehen, wenn hier mehr ausgebildete ReittherapeutInnen/-pädagogInnen schreiben... und da ja etliche hier noch in der Ausbildung irgendwo sind, wird sich das sicher irgendwann ändern !
Versteht mich bitte nicht falsch, will auch nicht arrogant wirken, ist halt meine Meinung.
Hängt in meinen Augen auch mit der völligen Fehlentwicklung auf dem 'Ausbildungsmarkt' zusammen. Da zumindest rührt oft meine Unzufriedenheit her... wenn man heutzutage schon als 19-Jährige mit zwei WE einen pädagogischen Grundberuf 'ersetzen' kann, um dann bei besagtem 'Institut' eine reittherapeutische Zusatzausbildung zu absolvieren, werde ich wütend ! Wir haben jahrelang für eine Anerkennung dieses Berufes gekämpft. Ich habe meine Ausbildung seinerzeit auch beim Förderkreis gemacht und war anschliessend noch jahrelang im Ausbildungsausschuß des FöKr. Ausserdem war ich oft als Referentin beim DKThR, beim FöKr und bei der LSB-Ausbildung in Badbergen. Seit dreizehn Jahren bieten wir ja auch selbst eine Zusatzausbildung zum/r ReitpädagogIn HPA an. Ich kenne mich also schon ein bisschen aus auf diesem Gebiet.
Als ich anfing, konnte sich noch kaum einer etwas unter Therapeutischem Reiten vorstellen. Das zumindest hat sich gottseidank gewandelt ! Dafür rollt jetzt eine Masse von schlecht ausgebildeten und selbsternannten 'ReittherapeutInnen' auf den Markt, wo mir persönlich nur übel werden kann über das Niveau dieses Berufszweiges ! Und dieses Forum leistet solcher Entwicklung natürlich Vorschub, hier werden solche Ausbildungen teilweise sogar noch in höchsten Tönen gelobt ! Deshalb war ich zumindest anfangs sehr skeptisch hier. Das hat sich jetzt weitgehend gelegt. Ich finde aber die Tendenz auf dem 'Markt' immer noch bedenklich und den spiegelt das Forum eben gut wieder...
So, das waren meine zugegeben etwas ungeordneten und wirren Gedanken dazu. Jetzt könnt Ihr über mich herfallen...
Herzlichen Gruß, Anne von Hof FYLGJA
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14. Mai 2007, 18:17:19 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Hallo Anne,
vielen Dank für deinen ehrlichen Beitrag.
Ich wüsste nicht warum jemand über dich "herfallen" sollte - Du schreibst deine Ansichten und deine Meinung hier nieder, dafür ist das hier da und dein Beitrag bietet sicher einigen Stoff für vielleicht wichtige und fällige Diskussionen. Dieses Forum ist inzwischen eine wichtige Anlaufstelle für alle die im Internet nach Informationen über das Fachgebiet suchen und hierin liegt ja gerade auch eine Chance gegenzusteuern - u.a. auch für dich Anne und alle die deine Meinung teilen. Du hättest deine Meinung hier auch bereits viel früher öffentlich schreiben können, hier wird Meinungsfreiheit ganz groß geschrieben, auch wenn diese Meinung kritisch ist.
Es ist schön, dass Leute mit so profundem Wissen hier inzwischen mitschreiben, sie sind für das Forum wichtig.
Wie du richtig schreibst, kommen viele mit 19 oder jünger hierher und sie sind vor allem unerfahren, was ihr gutes Recht ist in dem Alter und knapp bei Kasse, wofür sie nichts können.
Niveau dieses Forum wird determiniert durch das Niveau der Beiträge, jeder kann es also steigern.
Da fällt mir noch der Spruch ein:
Wenn man das Motto der klügere gibt nach (oder in unserem Fall: schweigt) konsequent lebt, führt das zwangsläufig zur Weltherrschaft der Dummen.
Ich finde wir sollten Annes Beitrag als Anlass zu einer Diskussion über die von ihr angesprochenen Punkte nehmen, vielen Dank dafür...
Liebe Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Krischan
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14. Mai 2007, 18:17:52 |
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Registriert: 20. Mai 2006, 10:25:08 Beiträge: 212 Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14. Mai 2007, 18:42:12 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Zitat: Wie du richtig schreibst, kommen viele mit 19 oder jünger hierher und sie sind vor allem unerfahren, was ihr gutes Recht ist in dem Alter und knapp bei Kasse, wofür sie nichts können.
Dieser Satz bedarf vielleicht noch einer weiteren Anmerkung.
Das bedeutet nicht, dass ich dafür bin, sie in minderwertige Ausbildungen zu schicken oder dass ich Dumping befürworte, nur damit sich das jeder Leisten kann.
Man sollte sie vielmehr darüber aufklären wo ihre Vorteile in einer qualitativ hochwertigen Ausbildung liegen und dass sie auf lange Sicht Vorteile daraus ziehen werden.
Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14. Mai 2007, 18:56:16 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Ich habe ein neues Thema im passenden Unterforum gestartet, das die Aspekte aus Annes Beitrag den Ausbildungsmarkt für Reittherapie weiter führen soll:
>Ausbildungsmarkt Reittherapie / Qualität der Ausbildung<
Hier in in diesem Thread können wir gerne die Diskussion dieses Forum im speziellen betreffend weiterführen.
Liebe Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14. Mai 2007, 20:34:20 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo,
ich teile Annes Meinung davon, daß es wirklich daneben ist, wenn Leute (und ich denke, egal wie alt), mit 5 Wochenend-Kursen einen pädagogischen Beruf abdecken. (oder meinen, es zu können, vom reiterlichem/pferdischem mal ganz abgesehen).
Aber ich habe eine andere Sichtweise zum Forum, für mich überwiegen hier ganz eindeutig die Menschen, die eine pädagogische und "pferdische" Grundausbildung (also einen Beruf) für unbedingt nötig halten und die "mußt nix vorher können, kannst das auch alles in 5 Wochenenden lernen - "Weiterbildungen"" werden hier doch ständig kritisiert...mit Recht.
Von daher kann ich das "diese Ausbildungen werden hier z.T. in den höchsten Tönen gelobt" gerade nicht nachvollziehen.... vielleicht kannst Du ja nochmal deutlicher machen, was Du meinst, Anne ??
Viele Grüße,
Martina
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