Hallo Flocke,
prinzipiell finde ich deine idee richtig und gut. jetzt kommt das berühmte "aber"
ich denke, dass die tatsache, dass "reittherapeut" ein weiterbildungsberuf ist, leider nicht mehr so stimmt. ich persönlich halte eine pädagogisch/psychologische ausbildung für unerlässlich, wenn man mit menschen arbeitet, ebenso eine "solide pferdegrundausbildung" und inhalt der weiterbildung sollte dann sein, darauf aufzubauen und beides zusammenzuführen. es
sollte also eine weiterbildung sein.
wenn ich mir aber die konzepte der weiterbildungsträger anschaue, ist das häufig nicht mehr so. viele träger setzen keine pädagogische/psychologische ausbildung mehr voraus, ebenso wird die reiterliche/pferdehaltung usw. ausbildung nicht vorausgesetzt, sondern ist inhalt der weiterbildung. das sieht man auch an den inhalten, die vermittelt werden, da werden ganz häufig grundlagen (pferdehaltung, pferdeausbildung usw.) vermittelt, ebenso im pädagogischen bereich grundlagenwissen.
es ist also faktisch häufig keine weiterbildung mehr, sondern immer mehr eine ausbildung/ein lehrgang für menschen ohne grundqualifikation.
ich finde deine idee mit dem unbenennen gut, zum einen, weil es ja immernoch träger gibt, die es wirklich als weiterbildung begreifen, zum anderen, weil es das ja - vom grundgedanken her - sein sollte. und - wie du schon sagst - mißverständnisse vermeiden hilft.
es waren halt mehr meine gedanken dazu, dass die "weiterbildung" in der praxis immer mehr zum "grundständigem lehrgang ohne vorherige voraussetzungen" wird.
viele grüße,
Martina