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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Beipsielstunden von Autisten
BeitragVerfasst: 24. Jan 2007, 19:43:32 
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Hallo zusammen :lol:

Ich bin Knuffel und schreibe eine Facharbeit über Autisten und pädagogisches Reiten.
Nun soll ich 2 Beispiele von 2 Autisten bei ihren Reitstunden mit einbringen. Die Therapeuten die ich kenne haben aber bis jetzt noch keinen Autisten gehabt, es ist schon viel zu lange her oder haben nur einen. Können mir also keinen Vergleich geben.

Jetzt dachte ich an dieses Forum und an die Leute die evtl. Menschen mit Autismus unterrichten. Könnt ihr mir vll aufschreiben wie so eine Stunde abläuft? Was für Fortschritte der ein oder andere gemacht hat? Was das ziel ist und all so etwas?

Ich wäre wirklich für jede Info dankbar.

Grüße
Knuffel


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BeitragVerfasst: 24. Jan 2007, 20:16:22 
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Hallo Knuffel!

Hast schon gesehen, dass "DDD" hier weiterführende Lektüre eingestellt hat? http://www.spiegelbild-pferd.de/forum/r ... a-485.html
Er arbeitet mit Autisten. Vielleicht kannst Dir hier etwas brauchbares rausholen.

Viel Glück und viel Erfolg mit der Arbeit!!!

LG Claudia

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Novalis


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BeitragVerfasst: 24. Jan 2007, 20:21:09 
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Hallo Knuffel,

herzlich willkommen hier und auch von mir viel Erfolg...

Ich würde mir auch wünschen, dass hier vielleicht der eine oder andere aus seiner Praxis mit Autisten (und nicht nur mit Autisten :wink: ) berichtet, und die Frage von Knuffel ist doch vielleicht ein guter Aufhänger....

:arrow: Ich denke so ein Praxisbericht wäre auch für viele Interessant, die eine Therapie suchen.

Bin mal gespannt...

Liebe Grüße :D

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 Betreff des Beitrags: Beisspielstunden
BeitragVerfasst: 24. Jan 2007, 20:33:08 
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Hi Knuffel !

schreib mir mal was du genau für ne Arbeit du machst und was du an Beispieln bracuhts kann dir da bestimmt weiterhelfen ...

Grüße

Christoph


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BeitragVerfasst: 24. Jan 2007, 22:11:14 
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*frechbin* Oh man, Christoph... jetz lass uns doch mal an Deinem Wissen teilhaben....

Magst nicht ein wenig plaudern, aus Deinem Wissensschatz?!

Schließ mich dem Pancho absolut an!!!

Mich würd das auch sehr interessieren...

LG :wink:

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BeitragVerfasst: 24. Jan 2007, 22:28:55 
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... bei Gelegnheit fass ich ma was von dem zusammen was ich im Rahmen meiner praktischen RT-Ausbildung mache, aber erst wenn ich Zeit hab; Also Joey vorher musste mir ne Mail schreiben

lg
Christoph


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BeitragVerfasst: 24. Jan 2007, 23:20:09 
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... haste schon... *gg* :wink: :D

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BeitragVerfasst: 25. Jan 2007, 15:06:35 
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Wow das hier so viele Antworten sind, finde ich ja klasse :D

Also mein genaues Thema heisst: Heilpädagogisches Reiten für autistische Kinder?


Über das Thema Autismus hab ich einige Bücher, das soll ich auch nur kurz anschneiden- also vertiefen worum es geht. Denn ich hab nur 12 Seiten und das wird dann ja zu viel. Desweiteren muss ich die Reittherpie beschreiben. Was sie bewirkt, den Therapeut "das Pferd" beschreiben und den Therpeuten "den Mensch" beschreiben. Darüber hab ich leider noch nicht soviel Info, also wenn hier noch jemand eine weitere I-net Seite parat hat. Fände ich das toll!

Tja und dann soll ich das beides verbinden.
Also was ist das ziel?
Was kann überhaupt erreicht werden?
Möglichkeiten und Grenzen der Therapie

Und auch noch 2 Beispiele. Am tollsten wäre natürlich von einem sprechendem und einem nichtsprechendem Autist, aber ich bin ja schon froh wenn ich überhaupt etwas zu vergleichen habe.

Meine Fragen wären dazu:
Wie lange sind die 2 Autisten schon in der Therpie?
Was für Fortschritte wurden bis jetzt gemacht? gab es große Rückschritte zwischendurch? Wie fängt man an? Am Anfang der Therpie und in jeder Stunde? Wie läuft so eine Stunde ab (ein genaues Beispiel)? Hat diese Therpie etwas verändert bei den Autisten selber? Also können die Eltern besser mit ihnen umgehen, sind sie vll zugänglicher geworden? Was für ein Verhalten legte der Autist am Anfang an den Tag und was zeigt er jetzt? Bzgl. Aggressivität, große Angst, Unsicherheit und sowas. Muss immer das gleiche Pferd genommen werden? Oder wird das gelernt auch auf andere Pferde projeziert?

Also wenn mir da einer helfen könnte wäre das super. Das wären so Fragen die ich auch in einem Interview fragen würde.

Grüße
Knuffel


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BeitragVerfasst: 25. Jan 2007, 17:26:40 
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Zitat: .....Desweiteren muss ich die Reittherpie beschreiben. Was sie bewirkt, den Therapeut "das Pferd" beschreiben und den Therpeuten "den Mensch" beschreiben. Darüber hab ich leider noch nicht soviel Info, also wenn hier noch jemand eine weitere I-net Seite parat hat. Fände ich das toll! ...."
Hm. Das ist alles nicht mit einem Satz erklärt.
Grundsätzlich ist der Sinn der Sache, dass der Klient zum Pferd eine Beziehung aufbaut. Der Therapeut begleitet, unterstützt und (wenn möglich) fördert.
Dazu vielleicht noch ein Link: http://www.monikabrossard.de/ http://de.wikipedia.org/wiki/Tiergest%C ... e_Therapie

LG Claudia

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BeitragVerfasst: 25. Jan 2007, 17:30:39 
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Das Hauptanliegen von Knuffel ist doch aber das konkrete Beschreiben / Gegenüberstellen von zwei realen Fällen. Da werden allgemeine Definitionen nicht wirklich helfen können...

Ich setze da auf DDD und Birgit (und vielleicht auf andere) die mit Autisten arbeiten...

Grüße :D

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BeitragVerfasst: 25. Jan 2007, 19:41:16 
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Pancho hat geschrieben:
Das Hauptanliegen von Knuffel ist doch aber das konkrete Beschreiben / Gegenüberstellen von zwei realen Fällen. Da werden allgemeine Definitionen nicht wirklich helfen können...

Ich setze da auf DDD und Birgit (und vielleicht auf andere) die mit Autisten arbeiten...

Grüße :D


Genau, das brauch ich. :wink:

Das der Autist eine Beziehung aufbaut zum Pferd usw. das weiß ich schon. Hab ja schon ne ganze Menge gelesen. Bräuchte aber halt solche genauen Beispiele.

Grüße
Knuffel


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BeitragVerfasst: 25. Jan 2007, 23:18:46 
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Hi Knuffel !

bis wann brauchst du das ?

Grüße

DDD


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BeitragVerfasst: 26. Jan 2007, 12:20:54 
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So schnell wie möglich. Also im laufe nächster Woche :lol: Dann hab ich noch ne Woche Zeit das zusammen zuschreiben.

Grüße
Knuffel


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BeitragVerfasst: 28. Jan 2007, 19:10:41 
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Kann mir denn noch jemand helfen :?:


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BeitragVerfasst: 28. Jan 2007, 21:26:30 
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:D Hallo,
ich kann dir sicher auch weiter helfen. Zu mir kommen 14 Menschen mit autistischer Behinderung. Alles Kanner-Autisten. Die meisten sprechen nicht, einige sprechen. Teilweise finden Einheiten vom Boden aus statt, teilweise wird geritten. Es gibt verschiedene Zielsetzungen z.B. Rückführung motorischer Unruhe, Aufnahme von Körperkontakt, Verbesserung des Selbstwertgefühls und noch viel, viel mehr. Mein Klientel kommt jeweils 14-tägig in Gruppen zu mir. Da ich im Moment ziemlich viel arbeite (30 Std. in einem Wohnheim für Menschen mit autistischer Behinderung) u. nebenberuflich das Heilpädagogische Begleiten mit dem Pferd anbiete, müßtest Du mir ganz, ganz schnell eine Mail schicken, in der Du mir konkret sagst, was Du ganz genau brauchst. Möchtest Du evtl. auch hospitieren?
Wohne in NRW.
Gruß
Birgit :lol:


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