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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Birgit
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Betreff des Beitrags: Autismus Verfasst: 05. Nov 2006, 15:46:44 |
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Registriert: 29. Sep 2006, 00:27:03 Beiträge: 16 Wohnort: Spenge
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Hi,
wollte nur noch mal sagen, dass es mich gibt! Leider habe ich nicht jeden Tag Zeit, das Forum zu besuchen. Wenn ihr spezielle Fragen zum Thema Autismus oder heilpädagogisches Reiten bei Menschen mit autistischer Behinderung habt, bin ich gerne bereit, meine Erfahrungen weiterzugeben. Ich arbeite seit 5 Jahren in einem Wohnheim für Menschen mit autistischer Behinderung. Seit dem Frühjahr kommen zwei Gruppen aus dem Wohnheim zum Reiten zu mir. Seit etwas über einem Jahr kommt eine 7-jähriger Junge mit autistischer Behinderung zum Reiten zu mir. Also wie gesagt, ich bin nicht jeden Tag im Forum, habe aber durchaus Lust zum Schreiben!
Gruß
Birgit
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Judith18
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Betreff des Beitrags: Re: Autismus Verfasst: 09. Jun 2010, 20:08:56 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 21. Mai 2010, 19:06:22 Beiträge: 6
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Hallo, Wird der Junge hauptsächlich geführt oder können sie die Pferde alleine lenken? Was kann er jetzt schon? Viele Grüße Judith
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: Autismus Verfasst: 10. Jun 2010, 08:39:39 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo! Der Eintrag ist schon dreieinhalb Jahre alt. Keine Ahnung, ob Birgit hier noch mit aktiv ist.
Gibt es denn Fragen? Kann ich vielleicht weiterhelfen? Habe inzwischen relativ viele Klienten beim HBP mit Autismus. Auch mit verschiedenen Formen.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Judith18
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Betreff des Beitrags: Re: Autismus Verfasst: 16. Jun 2010, 09:08:24 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 21. Mai 2010, 19:06:22 Beiträge: 6
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Hallo, Danke dass du mir weiterhelfen wirst. Wird der Mensch beim Heilpädagogischen Reiten hauptsächlich geführt, oder soll der Reiter daran herangeführt werden, in kürzester Zeit selbst reiten. Viele Grüße, Judith
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: Autismus Verfasst: 16. Jun 2010, 13:42:22 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Bei der Methode nach der ich arbeite (Brossard-Methode "Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd") liegt der Schwerpunkt beim Bezugsaufbau. D.h. der Klient arbeitet schwerpunktmäßig in der freien Begegnung mit dem Pferd. Dabei fungiere ich als Begleiter, gebe Hilfen und führe das ganze in eine "fruchtende" Richtung.
Geritten wird beim HBP eher weniger. Und wenn, dann immer geführte Ritte. Dabei soll wiederum das Pferd möglichst frei agieren können. D.h. sie sind nicht ausgebunden und fast immer führe ich mit Stallhalfter und Voltigurt.
LG
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Judith18
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Betreff des Beitrags: Re: Autismus Verfasst: 22. Jun 2010, 09:18:02 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 21. Mai 2010, 19:06:22 Beiträge: 6
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Danke für die Info. Ich habe ebenfalls einen leichten atypischen Autismus und nehme seit zwei Jahren heilpädagogischen Reitunterricht. Ich habe zwar schon einen zügelunabhängigen Sitz in allen drei Grundgangarten und kann schon die einfachen Hufschlagfiguren wie Volte, durch die ganze Bahn reiten durch die Länge der Bahn wechseln, Zirkel, aus dem Zirkel wechseln und aus der Ecke kehrt in allen drei Grundgangarten. So richtig weit bin ich aber noch nicht. Deswegen hat mich interessiert, wie weit die anderen Autisten sind. Nach welchen Methoden kann man beim Heilpädagogischen Reiten arbeiten? Wird immer nur geführt? Judith
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: Autismus Verfasst: 22. Jun 2010, 12:46:06 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Bei meiner Arbeit ist der Bezugsaufbau wichtig. D.h. es findet kein Reitunterricht statt. Ich möchte jeglichen Leistungsdruck vermeiden, denn das minimiert ja den positiven Einfluss der Pferde.
Darum werden die Ritte immer geführt durchgeführt. Sehr selten, dass ich Klienten habe, die mit Zügel frei reiten. Und wenn, dann IMMER unausgebunden und mit Sidepull - also gebisslos. Das Pferd soll bei der Arbeit immer so frei wie möglich reagieren können, um dem Klienten zu spiegeln, was in ihm vorgeht. Das ist der Ansatz der Therapie. Die Leute kommen also zur Therapie und nicht, um reiten zu lernen.
Für mich hört sich dein Reiten hier - ganz objektiv - eher als "Reiten als Sport für Behinderte" an. Was auch eine Unterkategorie der "Reittherapie" ist.
LG
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: Autismus Verfasst: 22. Jun 2010, 12:55:39 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 535 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Hallo Judith, ich arbeite auch mit integrativen Reitgruppen, so wie ich das hier lese hast du doch schon sehr viel erreicht. Vorallem gefällt mir das du einen Zügelunabhängigen Sitz erwähnst, das danke dir die Pferde bestimmt. Rede doch einfach mal mit deiner Reitlehrerin, was es noch gibt, was sie dir zutraut, was du dir selber zutraust. Wenn meine Schüler so weit sind wie du, fange ich an mit über Stangen reiten, Schritt und Trab, kleine Geschicklichkeitsparcours oder sogar Seitengänge. Imens wichtig sind vorallem das korrekte Reiten der Hufschlagfiguren. Wenn meine Schüler soweit sind und unter 16 Jahren, dürfen sie bei mir das kleine und große Hufeisen machen. Viel Erfolg noch Simone
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
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Mailo
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Betreff des Beitrags: Re: Autismus Verfasst: 22. Jun 2010, 15:49:29 |
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| Postrank 4 |
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Registriert: 08. Apr 2010, 18:31:41 Beiträge: 131
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Also bei mir ist es Therapie mit dem Pferd und doch nutze ich das freie Reiten druchaus als gute Methode und wenn meinbe Klienten sich dies sehr wünschen, dann können sie auch mit Stallhalfter und Zügeln dran pferdeschonend damit ERfahrungen sammeln. Mir scheint auch, dass du schon viel erreicht hast und es hilft nicht, sich da TErmindruck zu sezten, man kann nicht sagen nach dieser Zeit muß diese Person das oder jenes können. Vielleicht kann es das Pferd nicht? oder es ist wie bei mir - ich arbeite nur draussen im Wald, da geht das REitenlernen technisch gesehen wesentlich langsamer voran, es kommt darauf an, in welchem Alter man angefangen hat und auch ob man ein geschickter Mensch ist, gutes Gleichgewicht hat usw. Mailo
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