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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
Aktuelle Zeit: 18. Mai 2012, 16:27:34


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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Was ist Supervision?
BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 12:21:51 
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Registriert: 22. Nov 2007, 21:01:07
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Wohnort: mittlerer Westen
Anläßlich Mellys Frage zu "Reittherapeutin selber krank?" hätte ich da mal 'ne Frage an alle praktizierenden Therapeuten (Danke für's Verschieben, Pancho! :) ):

Wer, wie, was genau ist Supervision? Wie läuft das ab? Ist es Pflicht regelmäßig an sowas teilzunehmen?

Ich habe mir schon häufiger Gedanken darüber gemacht, wie Therapeuten damit umgehen (können), dass sie ja quasi als seelischer Mülleimer fungieren und habe in diesem Zusammenhang mal den o. g. Begriff gehört.

Danke! :)


Zuletzt geändert von Cisco am 22. Feb 2008, 13:25:51, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 13:15:25 
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Beiträge: 946
Wohnort: Schifferstadt
Habe deine Frage in ein neues Thema gestellt...

Ist übersichtlicher so...

Liebe Grüße
:D

_________________
Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 13:27:08 
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Ja, Danke, ist OK für mich! :D


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2008, 21:23:02 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo,

also ich kenne aus eigener Erfahrung nur Teamsupervision (es gibt aber auch Einzelsupervision). Bei uns war das so, alle Mitarbeiter setzen sich zusammen und ein Supervisor (war bei uns ein Psychologe) ist als Anleiter dabei. Dann kann jeder, der gerade etwas schwieriges in seiner Arbeit hat (wo er nicht weiß, wie er weiter arbeiten soll, ob er sich richtig verhalten hat, was richtig / gut für z.B. das Kind wäre usw.) das erzählen und mit dem Supervisor und/oder den Kollegen besprechen.

Ebenso wurden dort auch Konflikte innerhalb des Teams besprochen usw.

Pflicht ist es leider nicht, im Gegenteil, die meisten Träger geben ungern Geld dafür aus (zumindest damals), wir mussten ziemlich kämpfen, bis wir Supervision bezahlt bekommen haben.

Ich glaube aber, das ist nicht unbedingt "klassisch", ich kenne Supervision (aber nur aus Erzählungen) auch so, daß z.B. der Supervisor bei der Arbeit dabei ist und Dir hinterher feedback gibt über das, was da passiert ist.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Feb 2008, 17:11:12 
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Registriert: 24. Okt 2007, 19:13:20
Beiträge: 54
Hi!
Dann will ich mal erzählen, wie das bei uns so läuft:
Bei uns in der Einrichtung (Nachsorgeeinrichtung für Suchtkranke Menschen) findet alle 3 Monate eine Supervision statt.
Entweder wir haben eine Fallsupervision oder es geht mehr ums Team. Vor jeder Sitzung machen wir eine Befindlichkeitsrunde, d.h. jeder kann ganz offen sagen, wie es einem sowohl privat als auch beruflich geht. Dann wird, wenn es nicht schon im Vorfeld geklärt wurde, besprochen, was gerade wichtiger ist: ein Fall od Probleme im Team.
Bei einer Fallsupervision, wird ein Klient, vor allem die Probleme mit ihm besprochen. Der Supervisor kann Hilfestellungen und Tipps geben (da er das ganze von außen betrachtet, hat er noch mal eine andere Sicht auf bestimmte Dinge). Wenn der Supervisor gut ist, dann hat man am Ende der Sitzung einfach noch mal neue Ideen, wie man mit dem Klienten arbeiten kann.
Bei einer Supervision, bei der das Team im Vordergrund steht, geht es um eventuelle Spannungen innerhalb des Teams (die sich unbewußt, dann auch auf die Klienten auswirken können...).
Ich finde Supervisionen, wenn sie gut moderiert werden, sehr hilfreich, da man manche Dinge, danach ganz anders betrachtet. Supervisionen, die schlecht geleitet werden, können einen allerdings alles vermießen (hab ich leider auch schon erlebt).
Ich hatte auch schon im HPR zwei Supervisionen. Ich fand das ganz hilfreich, da ich einfach mit jemanden der sich auch auskennt über meine Arbeit reden konnte und er mir ein feetback gegeben hat!

Grüße Anna


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