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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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finna
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Betreff des Beitrags: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 16. Dez 2011, 12:57:57 |
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Registriert: 19. Apr 2006, 09:46:54 Beiträge: 9 Wohnort: Aalen
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Hallo zusammen!
Meine erste Steuererklärung als freiberufliche Reitpädagogin (in Deutschland) steht nun an und ich habe einige Fragen bei denen ich mir von euch Hilfe erhoffe:
1. Kann ich anteilig die Kosten für meine Ponys angeben und absetzen? Ich habe 2 eigene Ponys, die in der Reitpädagogik mitarbeiten. Zudem noch 2 Ponys von einem Bekannten, die ich ebenfalls miteinsetze und für die ich Hufschmiedkosten und teilweise auch Kosten für die Ausrüstung übernehme. Das wären eben Kosten wie Stallmiete, Hufschmied, Tierarzt, Ausrüstungsgegenstände, Futter
2. Mit welchem Anteil kann ich die unter Umständen angeben? Ich gebe so etwa 8 bis 10 Reitpädagogik-Stunden in der Woche. Ich „nutze“ die Ponys natürlich auch privat.
Ich habe das ganze Jahr über selbstverständlich alle Einnahmen und Ausgaben notiert und Belege/Rechungen gesammelt Versicherungen und Fortbildungen kann ich voll angeben, das weiß ich. Meine Mutter ist Buchhalterin und wir bekommen das eigentlich ganz gut hin, aber uns plagt eben die Frage, wie und ob man die Kosten der Ponys anteilig am besten angibt.
Vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen???
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Mailo
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 16. Dez 2011, 19:12:26 |
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| Postrank 4 |
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Registriert: 08. Apr 2010, 18:31:41 Beiträge: 134
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DA würde ich glaub ich einfach am Finanzamt mal fragen, die sind da sehr nett behilflich. Gruß Mailo
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 16. Dez 2011, 21:14:13 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Also, ich kann die Kosten für Stall, Pferde und alles was dazu gehört auch voll absetzen. Allerdings arbeite ich hauptberuflich mit HBP. Als HBP noch nebenberuflich war, wollte das Finanzamt hin und wieder Belege dafür, dass ich tatsächlich diesen Beruf ernsthaft ausübe. Sprich: HP, Werbung, Flyer und alles, was ich sonst noch tue, um den Laden am Laufen zu halten. Außerdem mussten die Einnahmen steigen. Wäre ich mit meinen Einnahmen unter 400.- Euro geblieben, hätte ich nichts mehr absetzen können/dürfen und die bisherige Steuerrückzahlung dem Finanzamt zurückzahlen müssen (nach drei Jahren).
Frag am Besten deinen Steuerberater, ab welchem Verdienst man ein Kleinunternehmen führen kann, ohne dass es vom Finanzamt als Liebhaberei gesehen wird.
LG
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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finna
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 19. Dez 2011, 09:12:11 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Apr 2006, 09:46:54 Beiträge: 9 Wohnort: Aalen
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Danke für die Antworten.
Allerdings bin ich kein Kleinunternehmer! Ich bin ein Freiberufler. Ich muss nur einen Einnahmen-Überschuss-Rechnung machen. Daher ist es auch egal, wie hoch meine Einnahmen sind. Ich sollte nur eben keinen Verlust machen.
Tja und mein Steuerberater hatte noch nie so einen Fall wie mich und ich bin mir da nicht sicher, wie gut der mich da beraten kann. Mein zuständiger Berater beimFinanzamt war auch erst mal etwas ratlos. Und da ich mich da ja nicht übers Ohr hauen lassen will, nur weil die dort nicht alles wissen, wolte ich eben selbst meine Erkundigungen einziehen.
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 22. Dez 2011, 21:56:54 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Genau so ging es mir auch. Bei mir waren auch alle überfragt.  Im genaueren Sinne, bist du Kleinunternehmer. Es gibt uns nicht katalogisiert als Freiberufler. Das ist tatsächlich Fakt. Aber wir arbeiten trotzdem freiberuflich... *gg* Wieso sollst du keinen Verlust machen? Auch bei mir ist es so, dass ich "nur" eine Einnahmen-Überschuss-Abrechnung machen muss. Es ist aber dann wirklich nicht mehr egal, wenn du über die 19 000. - Euro kommst. Das ist ehrlich wichtig. Allerdings sind Therapie-Berufe von der Umsatzsteuer befreit. Zumindest ist das mein Stand der Dinge. LG
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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finna
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 27. Dez 2011, 13:45:02 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Apr 2006, 09:46:54 Beiträge: 9 Wohnort: Aalen
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Zum Thema Verlust machen.....das Finanzamt freut sich nicht drüber, wenn man immer nur Verluste macht, denn dann kann man das ja auch gleich lassen. Der Sinn einer Selbstständigkeit bzw. von Arbeit ist ja auch, dass man was verdient (im Sinne des Finanzamtes). Tja, ich als Reit-PÄDAGOGIN bin ja leider kein Therapeut und somit vermutlich nicht umsatzsteuerbefreit. Ich falle als (Reit-)Pädagoge unter die Katalogberufe der Freiberufler. Aber über 19.000 komme ich sowieso nicht. Irgendwie bin ich leider meinen Antworten noch nicht auf die Spur gekommen.... 
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Mailo
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 27. Dez 2011, 19:46:33 |
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Registriert: 08. Apr 2010, 18:31:41 Beiträge: 134
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also wenn Du eine Gewinn und Verlustrechnung machen mußt - dann kannste na klar die Ausgaben auch angeben, was wäre denn sonst der Verlust?. die Regelung umsatzsteuerfrei gilt nur für HeilpraktikerInnen. Gruß Mailo
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finna
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 28. Dez 2011, 07:40:03 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Apr 2006, 09:46:54 Beiträge: 9 Wohnort: Aalen
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Ist schon klar, dass ich die Ausgaben für die Ponys mit angeben muss, aber da ich sie auch privat nutze ist eben die Frage mit welchem Anteil ich die Kosten angeben muss! Und die Frage ist wie ich die beiden Ponys angebe, die mir nicht gehören ich aber einsetzen darf.
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Mailo
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 28. Dez 2011, 08:22:24 |
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| Postrank 4 |
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Registriert: 08. Apr 2010, 18:31:41 Beiträge: 134
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Also ich kenne das nur so, dass man die Ausgaben angibt und nicht gefragt wird, wofür das Tier noch genutzt wird, denn - Du mußt es ja auch nacharbeiten und es braucht eben seine Ausrüstung, Du kannst ja nicht alles doppelt haben. Und bei den anderen die Du nutzt - na da kannste nur das angeben, was Du explizit für die Therapie anschaffst, doch da das meist eben nichts ist, kannste da nichts angeben, nur das was Du den BEsitzern dafür eventuell gibst und die Zusatzversicherung, sonst haste da ja keine Kosten denke ich und wenn doch - dann den entsprechenden Vertrag beilegen. Gruß Mailo
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Stef
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 28. Dez 2011, 10:06:11 |
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Registriert: 11. Jan 2006, 20:26:53 Beiträge: 254 Wohnort: Siegen
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Mir wollte das Finanzamt damals auch nur anteilig die Kosten für mein erstes Therapiepferd anrechnen, mit der Begründung, dass ich es ja auch privat nutze (und weiterhin mit der Begründung das ich ja sicher auch Spaß am Reiten hätte  ). Die Argumentation, dass ich das Pferd ja auch ausbilden muss und das das Pferd immer die vollen Kosten verursacht (leider nicht nur die halben, bei halber Nutzung .-))hat gezogen, alle Kosten waren voll abzugsfähig., Gurte, Decken, etc. sind ja sowieso ausschließlich für die Therapie, daher auch nichts anteiliges. Für die Kosten an den Fremdpferden brauchst Du einen Vertrag der Regelt, was Du den Eigentümern dafür gibst. LG Stef
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finna
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 28. Dez 2011, 10:35:28 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Apr 2006, 09:46:54 Beiträge: 9 Wohnort: Aalen
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Supi, das sind ja mal tolle Hinweise! DANKE!!!
Also, dann setze ich meine beiden voll ein und bei den anderen beiden werde ich dann für nächstes Jahr gelich mal so eine Art Nutzungsvereinbarung mit den Besitzern schriftlich festhalten. Da muss ich mich noch mal schlau machen, wie man das dann genau formulieren muss.
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: Steuererklärung als freiberuflicher Reitpäadagoge Verfasst: 29. Dez 2011, 19:11:47 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Meine Pferde werden auch voll abgesetzt. Im Offenstall stehen bei mir zwei Pferde, die mir nicht gehören, die aber mit mir arbeiten. Kosten für diese Pferde setze ich voll ab. Also Futter und Stallmiete.
LG
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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