Alles klar:
kennst Du das Sonderheft vom DKThR "Die Arbeit mit dem Pferd in Psychiatrie und Psychotherapie"? Dort gibt es jede Menge Texte zum Thema. Eine der Autorinnen arbeitet seitl angem mit psychisch Kranken Menschen im Klinik-Setting in Münschen:
http://www.krankenhaus-haar.de/index.php?id=319Auch im Alexianer Krankenhaus in Münster wird RT in der Klinik angeboten:
http://www.alexianer.de/muenster/fachkl ... erapie.phpVielleicht kannst Du Dir da Anregungen zu Deinen Fragen holen.
Ich selber arbeite in sehr unterschiedlichen Settings mit den Leuten. Das geht von einer halben Stunde 1:1 Betreuung, über eine Stunde mit zwei Leuten, 1,5 Stunden mit vier Leuten zuzüglich einer Praktikantin. Ich führe auch zweimal im Jahr eine Projektwoche durch, 5 Tage die Woche a vier Stunden mit sechs Leuten.
Die Ziele, bzw. das was es den Leuten bringt, ist sehr unterschiedlich. Einige profitieren einfach davon, dass sie einen Ankerpunkt in der Woche haben, zu dem sie sich aufraffen können. Körperliche "Lösung" führt ggf. zu psychischer Lockerung, z.B. bei Depressionen, das Pferd verankert einen konsequent in der aktuellen Situation, Konzentration und Handlungsfähigkeit werden gefördert.
Wir arbeiten nicht psychotherapeutisch, sondern pädagogisch. D.h., wir bleiben immer in der aktuellen Situation, gehen nicht in die Vergangenheit, etc., dennoch kommen die Leute immer sehr schnell an ihre persönlichen Themen, das scheint das Pferd zu forcieren.
Soweit erstmal, is Du was spezielles wissen möchtest,
Stef.