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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Reittherapie Existenzgründung- wirtschaftliche Überlegungen?
BeitragVerfasst: 24. Feb 2008, 18:46:53 
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Wer von denen die gerade voller Begeisterung daran gehen, RT zu werden und sich danach höchstwahrscheinlich selbständig macht (machen muss), macht sich eigentlich dezidierte Überlegungen zu den notwendigen wirtschaftlichen Themen?

Ich meine sowas wie Finanzierung, Liquiditätsplanung, Buchhaltung, den leidigen Stuerkram usw, usf.?

Gibt es auch dazu Wissensvermittlung in der Weiterbildung?

Wie macht ihr das?

Oder gehen die meisten mit der reinen Begeisterung des Idealismus dran und hoffen das sich das andere schon selbst fügen wird?

Halte ich für gefährlich, gleichwohl lese ich genau das immer wieder raus aus den Beiträgen, daher mal dieses Thema...

Viele Grüße :D

_________________
Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Feb 2008, 19:40:59 
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Beiträge: 541
Wohnort: Gannertshofen/ Iller
Ich habe das damals mit meiner Bank besprochen und einer Steuerberaterin, mußte das auch, da ich am Anfang, diese Selbständigenunterstützung vom Arbeitsamt bekommen habe.
Außerdem ist mein Vater selbständiger Kaufmann, der konnte mich sehr gut beraten, aber je mehr Infos man hat desto besser.
Also eine Kosten Nutzen Rechnung aufstellen, wo läuft das ganze ab, welchen Bedarfswert usw.
Außerdem konnte ich das auch alles bei meinem Ausbildungsinstitut erfragen und jederzeit anrufen.
Lg
Simone
PS.Bin auch neulich von jemanden angerufen worden und nach Rat gefragt worden, hatte meine HP im Netz gesehen.

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Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)


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BeitragVerfasst: 24. Feb 2008, 20:24:50 
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Zitat:
Oder gehen die meisten mit der reinen Begeisterung des Idealismus dran und hoffen das sich das andere schon selbst fügen wird?


Bei mir war es genau dieses. :wink: :lol:

Allerdings muss ich sagen, dass ich kein Risiko einging. Denn ich arbeite ja vormittags in Festanstellung. Ein Pferd wollte ich ja sowie so immer schon haben - in meiner Weiterbildung lernte ich für´s Leben, nicht "nur" für diese Arbeit.

Nachdem ich sicher war, dass ich nun starten kann, ging ich zum Finanzamt und informierte mich. Dann ging ich zu den Aktivsenioren , die mir bei meiner Existenzgründung sehr gut weiterhelfen konnten.

Im Moment arbeite ich "nebenberuflich freiberuflich". Aber mein großes Ziel ist es sehr wohl, eines Tages davon Leben zu können. In ein paar Jahren sollte dieser Beruf mein Hauptberuf sein.

LG Claudia

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„Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“
Novalis


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BeitragVerfasst: 10. Mär 2008, 15:34:58 
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Registriert: 04. Feb 2007, 15:25:00
Beiträge: 27
Wohnort: Rimsting
Hallo Ihr Lieben,

auch ich arbeite zusätzlich zur selbständigen Tätigkeit als Reittherapeutin in anderer Festanstellung. Ein Pferd hatte ich schon "immer" (naja jetzt sind es 2 und eine Reitbeteiligung). Ich war so nie unter Druck und möchte auch nicht ausschließlich als "Reittherapeutin" arbeiten. Mich faziniert die Arbeit auch gerade in der Verbindung mit der klinischen Arbeit. Die Teamarbeit ist in meinem Bereich der Körperpsychotherapie einfach sehr wichtig.
Die Reitthherapie müßte, um sich für mich zu rechnen auch sehr teuer sein. Dann könnten es sich aber nur wenige leisten und das wäre doch sehr schade bei so einer guten Sache.

LG

Ronja


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BeitragVerfasst: 11. Mär 2008, 19:21:22 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo,

alle Reittherapeuten, die ich kenne, haben es genauso gemacht, eben nebenberuflich. Alle arbeiten heute (also so 2,3 Jahre nach "Anfang") noch in dem Bereich, weiterhin nebenberuflich.

Die soziale Absicherung ist über den "Hauptberuf" da, die finanzielle auch. Ein Pferd hatten die meisten sowieso schon, das 2. "trägt" sich selbst über die Arbeit.

Ein "Nebeneffekt" ist bei vielen, daß sie über ihren Hauptberuf an Klienten kommen und bei Jugendämtern etc. an Kontakte usw.

Ich persönlich denke, daß dieser "Beruf" allein einen nicht finanzieren kann, ich wüßte jedenfalls nicht, wie das gehen soll. Wenn ich mal von meiner Selbständigkeit ausgehe (ganz anderer Bereich), allein so 700€ gehen für Krankenversicherung, Rentenabsicherung, Pflegeversicherung, Betriebshaftpflicht usw. drauf, dann Steuern usw., wenn ich dazu 2 Pferde mit je 200€ monatlich rechne wäre man in etwa bei 1200€ so ganz, ganz grob über den Daumen, nur an Kosten.

Dagegen 1 Std. 20 €, macht 60 Std./Monat, also 15 die Woche, die man nur dafür arbeitet.


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BeitragVerfasst: 11. Mär 2008, 20:29:29 
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55
Beiträge: 541
Wohnort: Gannertshofen/ Iller
Hallo,
also ich arbeite Hauptberuflich als RT, allerdings mit 4 Pferden einem jungen Pferd in Ausbildung, mache ich selber, und einem Leihpferd.
Na ja, große Reichtümer sind nicht anzuhäufen, aber ich kann davon leben. Zahle allerdings für 5 Pferde 775 Euro, Vollpension, mit einer kleinen Halle, wir sind dort sozusagen allein auf dem Hof.
Ist halt schon Glück.
Verlange für die Einzeltherapie dreiviertel Stunde 35.- und für die Gruppenstunde 1 St. pro Kind 12,50.- sind aber höchstens 4 Kinder, die meißten Leute kommen schon seit fast 5 Jahren. Außerdem gebe ich noch an Privatleute mit eigenem Pferd Unterricht. Habe keine Kinder nur einen sehr verständnisvollen Mann. Grins
LG
Simone

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