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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
Aktuelle Zeit: 18. Mai 2012, 15:49:29


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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Preisdumping :-(
BeitragVerfasst: 13. Sep 2006, 18:11:51 
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Hallo, wie findet ihr ein Angebot für eine Therapiestunde HPR für 25 Euro?
Ich finde, so was macht das Geschäft kaputt, denn wer kann sich da ein reelle Ausbildung, Haltung und faire Nutzung der Pferde leisten? Nicht zu vergessen die eigene teure Ausbildung, sowie die hohen Versicherungen etc.

Ich finde Konkurrenz belebt den Markt und jeder sucht sich seinen Therapeuten aus, gar keine Frage und kein Problem, aber solches Preisdumping?????
Sehe ich das zu eng?
asterix


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BeitragVerfasst: 13. Sep 2006, 22:38:21 
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:evil: Ne, siehst Du m.E. genau richtig. Ich denke auch, dass reelle Arbeit zu diesem Preis nicht leistbar ist. Leider ist für den Laien oft nicht nachvollziehbar, was die Einheit so teuer macht. Im Vergleich zur billigen Konkurrenz.


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BeitragVerfasst: 14. Sep 2006, 06:09:22 
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Du sprichst hier doch Grundproblem unserer "Geiz-ist-Geil"-Gesellschaft an. Hauptsache "billig" oder "günstig". Ob die dann dahinterstehende Qualität der Ware oder Dienstleistung noch gewährleistet ist, können die meisten ja gar nicht beurteilen :? .

Ich selbst als reiterlicher und therapeutischer Laie würde vermutlich auch erst mal nur den Preis sehen :oops: Ich bin doch da mehr auf mein Bauchgefühl angewiesen. Als Familienvater (der den Großteil einer derartigen Behandlung ja wohl selbst zahlen müsste), wäre der Preis für mich schon ein Argument - auch wenn Du sicherlich recht haben magst :!: .

Die Frage, die sich stellt, ist doch die, wie man den Leuten bewußt machen kann, dass eine TR-Stunde für EUR 25,-- einfach nicht zu haben ist - wenn sie qualitativ hochwertig sein soll. Hier ist wohl Aufklärungsarbeit angesagt.

Und mal ein bisschen "off topic":

Dies ist aber mittlerweile in fast allen Bereichen so. Ist Dir beispielsweise aufgefallen, Asterix, dass Du selbst von "hoher" (also teurer) Versicherung sprichst? :wink:. Wir brauchen es auch gar nicht auf "Versicherungen" (da kann ich es halt nur zufälligerweise ein wenig beurteilen) zu begrenzen; nimm Camcorder, Autos, Schuhe, Lebensmittel (Fleisch vom Metzger od. vom Aldi?) oder was-weiß-ich. Dort ist es genau das gleiche Problem: Die dahinterstehende Arbeit, Ausbildung, qualitativ höherwertiges Material, Produktionsstandort usw. usw. wird nicht berücksichtigt.

Wir haben alle weniger im Geldbeutel, und versuchen, zu sparen, soweit es irgend geht. Vielleicht müssen wir uns alle bewußt machen, dass der "Andere" (der Anbieter) von seiner Arbeit (Ware od. Dienstleistung) ja seinen Lebensunterhalt bestreiten muss.

Liebe Grüße
Krischan

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http://www.trowe.de/de/branchen/pferde/ ... licht.html

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BeitragVerfasst: 14. Sep 2006, 16:05:36 
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Beiträge: 708
Hallo,

ich finde das "Preisdumping" auch nicht okay. Allerdings war es zu erwarten, therapeutisches reiten (oder auch tiergestützte Therapie im Allgemeinen) wird immer beliebter, der Markt wächst, der Ausbildungsmarkt dahin wächst ebenfalls, die Ausbildungen werden immer "leichter" und daher immer mehr Menschen zugänglich.

Es ist nun mal ein jeglich ungeschützter Bereich. In allen diesen ungeschützten Bereichen findet Preisdumping statt. Ich denke, das wird eher mehr werden als weniger, wenn erstmal das Angebot flächendeckend größer wird als die Nachfrage.

Das Problem ist meiner Meinung nach dass der Kunde ja überhaupt kein "Qualitätskriterium" hat. Der Kunde möchte ein gutes "Qualitäts-Preisverhältnis". Aber woher soll denn ein Kunde wissen, welche "mehr Qualität" er für einen höheren Preis bekommt? Und woran macht sich "Qualität" überhaupt fest? z.B. an einer guten Ausbildung? Wenn für Reittherapeuten und "Ausbildungs-Suchende" noch nicht mal klar ist, welche Ausbildungen "gut" sind, wie soll denn dann erst ein Kunde unterscheiden können??

Solange die "Fachwelt" dem Kunden da keine "Qualitätsmerkmale" oder Standarts an die Hand gibt, ist der ziemlich aufgeschmissen.

Martina


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BeitragVerfasst: 14. Sep 2006, 16:23:28 
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@Martina:

Kann man kaum treffender zusammenfassen... Es wird mit Sicherheit noch extremer werden.

Ist die Tatsache (wurde hier an anderer Stelle schon mal kurz andiskutiert), dass wir hier um ein vielfaches mehr "Ausbildungssucher" als "Hilfessuchende" haben vielleicht kein Zufall sondern Zeichen kommender Verhältnisse auf dem "Reittherapie-Markt" ?

Liebe Grüsse :D

_________________
Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?


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BeitragVerfasst: 14. Sep 2006, 18:29:15 
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Völlig richtig Pancho, aber wie willst Du dem denn entgegenwirken? Es scheint ja wohl so, dass der Reittherapiemarkt in Kürze "heißumkämpft" sein wird, d.h. das Angebot ist höher als die Nachfrage(?).

Ist es dann nicht sinnvoll (das klingt jetzt vielleicht naiver, als es ist), wenn "Kundenaufklärung" die "Standards" für eine hochwertige Ausbildung, Qualitätsmerkmale usw. usw. einem breiten potentiellen Kundenstamm (sprich Patienten, Ärzten usw.) allgemein verständlich und plausibel darlegt?

Wie soll ich als Laie sonst erkennen, worauf ich achten muss? Denn: Ein hoher Preis für die Therapiestunde alleine (also "teuer = gut") ist ja wohl sicher auch kein Qualitätsmerkmal!?

Grüße
Krischan

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BeitragVerfasst: 15. Sep 2006, 15:52:16 
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Hi alle!

Also, möcht mich hier beileibe nicht unbeliebt machen. Aber ich muss wohl ganz ehrlich gestehen, dass ich eines dieser "schwarzen Schafe" bin.
Bin eben in der Ausbildung und werde für´s Heilpädagogische Begleiten mit dem Pferd (solang ich in der Ausbildung bin) nicht mehr als 20.- Euro die Stunde verlangen.
Ganz ehrlich finde ich, dass man/frau es nicht über einen Kamm scheeren kann. Bin der Meinung, dass es sehr darauf ankommt, wo und in welchem Ballungsraum man arbeitet.
Also, wenn ich den Raum München nehme. Dort kostet ein Einstellplatz mit Reitplatz (evt. vielleicht sogar mit Halle) 500.- Euro im Monat. Da kann ich die Leute nicht für 20.- Mücken reiten lassen.
Hier bei uns hab ich mein Pferd für 100.- Euro im Monat einstellen. Ein Pferd durfte ich bis lang kostenlos frei nutzen und ab September zahl ich pro Einheit dann mal ein paar Euro für´s Pferd.
Finde, das muss man echt relativ sehen. Ich MUSS keine 60.- Euro verlangen. Welch ein normalverdienender Mensch kann sich denn das leisten, bei solchen Preisen zu reiten?

LG Claudia


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BeitragVerfasst: 15. Sep 2006, 17:04:37 
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Krischan hat geschrieben:
Ist es dann nicht sinnvoll (das klingt jetzt vielleicht naiver, als es ist), wenn "Kundenaufklärung" die "Standards" für eine hochwertige Ausbildung, Qualitätsmerkmale usw. usw. einem breiten potentiellen Kundenstamm (sprich Patienten, Ärzten usw.) allgemein verständlich und plausibel darlegt?

Wie soll ich als Laie sonst erkennen, worauf ich achten muss?



Hallo,

Krischan, genau das Problem sehe ich auch. Für den Kunden ist es momentan absolut undurchschaubar, was denn Qualität ausmacht.

Und Kundenaufklärung wäre hier absolut notwendig.


Joey, das Preisgefälle, was von Region zu Region unterschiedlich ist, sehe ich auch. Aber mit 20€/Std. bist Du der "freiwilligen Selbstausbeutung" sehr nah :-), denke ich.

Es gibt diesen statistischen Wert (das ist natürlich nur ein Duchschnittswert), dass ein Pferd 5€/Std. verdienen muß, um seine eigenen Kosten (Stall, Futter, Tierarzt etc.) wieder reinzubringen (ich denke mal, Ausbildungskosten (fürs Pferd) und "Rente" ist da nicht mitgerechnet).

Mit Abzug von Versicherung, Miete für Platz oder Halle, Verwaltungskosten, Benzinkosten usw., usw. würdest Du dann bei deutlich unter 15€ brutto/Std. liegen.

Wenn Du dann noch Sozialversicherung und evtl. Steuern abziehst, bist Du bei unter 10€/Std. Das finde ich persönlich für einen pädagogischen/therapeutischen "Beruf" nicht angemessen.

viele Grüße,

Martina


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BeitragVerfasst: 15. Sep 2006, 18:18:15 
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Ja. Geb ich Dir absolut recht und ist auch für einen therap. Beruf nicht angemessen.
Nur bin ich eben noch in Ausbildung. Ich seh mich grad als "Lehrling" und mein Klientel ist im Moment noch nicht in voll fachkompetenter Hand. Ich muss noch viel Erfahrung sammeln.
Darum verlang ich im Moment den Lehrlingslohn.

Und ich denk halt auch ein wenig an die Leute.
Mir schwebt halt auch ein wenig die Tatsache im Kopf, dass finanziell besser gestellte Leute ihren Kindern bessere Förderungen bieten können; das grummelt mir ein wenig in der Magengegend. Muss ich gestehen.

Martina: Ich finde Deine Argumentation ehrlich sehr gut.
Im Moment ist es auch tatsächlich so, dass ich eher noch draufzahle als verdiene. Aber ich glaube, es dürfte vielleicht jeden Starter in eine Selbständigkeit so gehen. Im Moment mach ich es auch noch mehr als Hobby - wie gesagt. Ich bin am Aufbauen.
Hab jetzt erst mal (endlich) die richtigen Pferde gefunden. Und möchte jetzt erst richtig starten.

LG Claudia


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BeitragVerfasst: 15. Sep 2006, 18:33:30 
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Hallo.
Ich überlege schon die ganze Zeit ob ich mich auch mal oute, denn bei mir kostet das HBP auch nur 25,00 Euro die Einheit, also 45 Minuten. Ich würde und will eigentlich auch mehr nehmen kann es mir aber nicht erlauben da es hier in der Gegend einige Anbieter gibt ,die nehmen 30-40 Euro. Mehr nimmt hier niemand.
Ich habe eure ganzen Meinunngen und Argumente gelesen und gebe euch recht, verdienen tue ich zur Zeit noch nichts.......
Aber ich weiß ehrlich nicht wie ich es anstellen soll Kunden zubekommen wenn ich teurer werde. :?:

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Liebe Grüße von Doris

Wer Pferde ohne Fehler sucht und Menschen ohne Mängel, hat nie ein gutes Pferd im Stall und nie Zuhaus ' nen Engel.


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BeitragVerfasst: 15. Sep 2006, 20:19:09 
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Das ist schon so ein Problem.
Ich habe im Laufe der 10 Jahre, die ich nun als RT arbeite meine Preise diverse Male nach oben korrigieren müssen. Ich habe mit 60,--DM für die Einheit angefangen (mittlerweile 45,--€) und bin schon damals (mit einem festen Job in der Hinterhand) damit nicht zurecht gekommen. Preise zu erhöhen fällt sehr schwer, denn man verliert u.U. Klienten, die man inzwischen gut kennt und von denen man weiß, wie gut es ihen Täte. Aber weder möchte ich mich noch meine Pferde ausbeuten und man MUSS mit dem Job was verdienen, sonst ist man auch bald wieder weg vom Fenster. Das kann es ja auch nicht sein.
Ich denke auch an die Leute, die es sich nicht leisten können und das grummelt mir mächtig im Magen. Aber wenn ich nicht davon leben kann, dann kann ich RT weder für diese noch für alle anderen anbieten. Dann bin ich pleite.

Was die Transparenz von Qualität angeht, so gebe ich euch allen sehr recht.


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BeitragVerfasst: 16. Sep 2006, 08:21:16 
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Hipo-Doris, ich denke es wäre tatsächlich gut, wenn die Leute wüßten wie kostenaufwendig unsere Arbeit ist. Wenn Du den Preis erhöhen möchtest, dann wär es vielleicht tatsächlich mal eine Überlegung einen offenen Brief oder so in die Regionalzeitung oder einfach am Hof aufzuhängen. Mit der gesamten Kostenkalkulation. Einschließlich Ausbildung und allem.

Und evt. könntest Du Dich tatsächlich mal mit den anderen Anbietern Deiner Region treffen? Ich weis, das hört sich sehr verwegen an. Aber vielleicht könntet Ihr Euch mal an einen Tisch setzen und eine Art Preisvereinbarung aushandeln??? Dass alle ähnlich liegen??? Ist das zu utopisch?

LG


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BeitragVerfasst: 16. Sep 2006, 09:33:47 
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Sich mit den Anbietern zu treffen finde ich nict utopisch, habe ich auchschon überlegt......

Allerdings fällt mir gerade so ein, das der Preis auch was damit zu tun hat was alles angeboten wird. Ich kann z.B. nur über 2 Pferde verfügen, habe keine Halle und biete von daher weniger als andere. Oder hat der Preis für euch damit nichts zu tun ?

Zum Glück bin ich jedenfalls in der Lage das ich das HBP nur nebenberuflich ausübe und nicht davon leben muß, denn das ginge unter den oben genannten Voraussetzungen auch gar nicht.

Ich sehe das eher so, das meine Pferde sich ihr " Brot" und zuhause selbst verdienen.

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Liebe Grüße von Doris

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BeitragVerfasst: 17. Sep 2006, 15:02:35 
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Hallo,

ich gebe Steff recht, mit dem "man muss etwas verdienen, sonst ist man bald wieder weg vom Fenster".

Ich sehe es an meiner Selbständigkeit (ist zwar n ganz anderer Bereich, aber das Prinzip ist ähnlich), ich selbst bin nicht zufrieden, wenn meine Arbeit nicht wenigstens halbwegs angemessen (auch finanziell) gewürdigt wird. Mich macht es auf Dauer unzufrieden, wenn die Bezahlung nicht stimmt, dann frage ich, warum tue ich das eigendlich? (Obwohl mir meine Arbeit auch Spaß macht). Es hat - für mich - auch etwas mit Wertschätzung von Arbeit zu tun, dass diese angemessen bezahlt wird. Ich fühle mich einfach nicht gut, wenn ich "unter Wert" arbeite.

Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass bei Kunden "Billigpreise" dazu führen, das Angebot nicht so Ernst zu nehmen, da wird eher mal abgesagt, Absprachen nicht eingehalten usw.

Doris, Dein "die Pferde verdienen sich ihren Unterhalt" kenne ich von meiner Reitlehrerin, die hat das einige Zeit auch so gesehen, inzwischen hat sie aufgehört, einfach weil es auf Dauer nicht geht, so viel Zeit und Arbeit in etwas zu stecken, wenn es keinen angemessenen finanziellen Ausgleich dafür gibt.

Zur Halle, ich denke, die braucht man irgendwann, kann da auch nur von meiner Reitlehrein sprechen, die hatte im 1. Jahr ohne Halle eben wetterbedingt zu viele Ausfälle (selbst hartgesottene Kinder finden reiten bei Schneesturm und Eiseskälte nicht mehr lustig, von den Eltern ganz zu schweigen), außerdem fingen bei ihr irgendwann "Berufskrankheiten" (ständig verspannte Schultern durch Kälte etc.) an.

viele Grüße,
Martina


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BeitragVerfasst: 18. Sep 2006, 06:12:32 
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Also bei mir war das Anbieten des HBPs von Anfang an als Nebenerwerb geplant und ich denke auch nicht das sich das ändert.
Ich glaube das Kunden absagen usw. hat nicht unbedingt etwas mit dem Preis zu tun, sondern wie ernst man selber die Arbeit nimmt und natürlich muß man auch unterscheiden . Ich habe z.B. nur eine eher unzuverlässige Mutter und die wäre bestimmt auch so wenn sie mehr Geld zahlen müßte. Das mit der Halle wird bei mir niemals der Fall sein, da meine Pferde privat bei meiner Freundin stehen und ich gerade diese ruhige Umgebung, kein weiterer Reitbetrieb usw. sehr positiv für meine Arbeit finde. Bisher mußte ich gerade im Winter noch nie eine Stunde ausfallen lassen, nur im Juli diesen Jahres, wegen Hitze und Pferdebremsen....

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Liebe Grüße von Doris

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