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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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BeitragVerfasst: 27. Sep 2006, 13:28:57 
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Hallo, danke für die, auch sehr ehrlichen, Stellungsnahmen. Ich selbst unterscheide nach HPR und nach einem Frezeitreitangebot für Menschen mit Behinderungen. Im Zweiten sind Klienten die schon lang zu mir kommen und in den Freizeitreitsport übertraten. Aber wie schon erwähnt kläre ich das mit den Erziehungsberechtigten und es unterscheidet sich deutlich vom HPR. Ich versuche den Leuten immer wieder (wenn mal was erwähnt wird - so viel kostet es?) zu erklären warum
- Ausbildung (nicht nur die vom HPR, sondern auch meine anderen Zusatzausbildungen die wichtig fürs HPR sind)
- Ausbild. zum HPR
- Beritt der Pferde
- Haltung / Verpflegung/ TA Versicherung etc.
- ich betone auch immer das ich wirklich gut versichert bin, inkl. Helfer (der im Preis dabei ist)
- Ausrüstung
Meist verstehen es die Beteiligten und sehen somit das Preisniveau auch realistischer. Ich sage auch immer was ich alles weglassen müsste, damit es weniger kostet.
Ämter haben aber noch nie nachgefragt warum der Preis so ist, sie wollen Ausbilungsunterlagen sehen und Berichte
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BeitragVerfasst: 28. Sep 2006, 13:19:50 
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Und inwiefern unterscheiden sich denn die beiden Arten bei Dir? Was machst Du bei dem einen und bei dem anderen nicht?

LG Claudia

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„Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“
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BeitragVerfasst: 04. Okt 2006, 19:36:21 
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hI; HAB DIR GESCHRIEBEN


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BeitragVerfasst: 05. Okt 2006, 15:52:21 
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Hi nochmal!

*ähm* .. wem hast Du geschrieben? Mir?? Ich hab nämlich nix bekommen... :oops:

LG Claudia

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BeitragVerfasst: 02. Nov 2006, 11:57:44 
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Hallo zusammen,

muß auch mal was zu den Preisen sagen. Ist bei uns am Hof auch immer ein heiß diskutiertes Thema. Wir haben uns aber für eine ganz andere Linie entschieden. Dazu muß ich vorweg sagen, ich habe auch im Verlauf der Jahre (arbeite noch paar Jahre länger als Steffie) festgestellt, dass immer weniger Familien das HPR bezahlen können. Leider scheuen viele Familien den Weg zum Jugendamt, trotz unserer zugesagten Unterstützung und zahlen lieber aus eigener Tasche die letzten Euros zusammenkratzend...
Deshalb haben wir nie erhöht, haben sogar die Einsparung der Umsatzsteuer an unsere KlientInnen weitergegeben und den Preis letztes Jahr heruntergesetzt. Bei uns zahlen die Familien jetzt € 55,- (Gruppe) im Monat durchs ganze Jahr (Ferien fällt Unterricht aus, muß aber durchbezahlt werden), mit Umsatzsteuer waren es € 61,50. Man muß aber dazu sagen, wir sind eine sehr ländliche Region mit hoher Arbeitslosigkeit und geringen Einkommen.

Unser Konzept ist daher auf so viele Füsse gestellt, dass wir nicht vom HPA alleine leben müssen. Und deshalb ist unser Ziel, soviel wie möglich den Familien entgegenzukommen, um möglichst vielen Kindern einen Platz bei uns zu ermöglichen. Trotzdem sind wir natürlich erheblich teurer als Reitvereine, Ponyhöfe, etc. der Umgebung. Den qualitativen Unterschied muß man deshalb Eltern immer erstmal in einem Gespräch erklären und in seinen Prospekten deutlich machen. Aber ich denke, da kommt niemand von uns herum, solange es eben noch keinen Berufsverband und kein anerkanntes Berufsbild 'ReittherapeutIn/ReitpädagogIn' gibt.

Martina hat geschrieben:
Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass bei Kunden "Billigpreise" dazu führen, das Angebot nicht so Ernst zu nehmen, da wird eher mal abgesagt, Absprachen nicht eingehalten usw.


Kann ich nicht bestätigen. Bei uns gibt es klare Absprachen und Verträge. Und damit sind wir über all' die Jahre - bis auf ein paar schwarze Schafe, die es aber überall gibt - gut gefahren. Professionalität zeichnet sich nicht durch hohe Preise aus, sondern durch Qualität !

Martina hat geschrieben:
Zur Halle, ich denke, die braucht man irgendwann, kann da auch nur von meiner Reitlehrein sprechen, die hatte im 1. Jahr ohne Halle eben wetterbedingt zu viele Ausfälle (selbst hartgesottene Kinder finden reiten bei Schneesturm und Eiseskälte nicht mehr lustig, von den Eltern ganz zu schweigen), außerdem fingen bei ihr irgendwann "Berufskrankheiten" (ständig verspannte Schultern durch Kälte etc.) an.


Auch da muß ich Dir widersprechen, Martina. Wir arbeiten seit siebzehn Jahren im Freien. Und das zumindest im HPA-Bereich aus vollster Überzeugung !!! Gerade ein gemeinsamer Ausritt im Schneesturm ist für die meisten Kinder ein riesiges Erlebnis, von dem sie dann noch lange zehren... sowas erleben sie sonst kaum noch ! Natürlich entsprechende Kleidung vorausgesetzt. Im Winter haben bei uns die Reitschulkinder alle ihre Overalls an (gibts bei Tschibo und Co für paar Euro) und dann sind sie auch für jedes Wetter gerüstet ! Von mehr Krankheiten kann da eigentlich bei unserem Klientel (wir haben hier allerdings keine schwerst Mehrfachbehinderten) auch nicht die Rede sein - im Gegenteil !
Das sehen übrigens unsere Reitschuleltern auch so.
Was unsere eigene Ausstattung angeht, so ist es natürlich selbstverständlich, dass ich mich entsprechend ausstatte, dass mir Kälte und Nässe nichts mehr oder weniger ausmacht. Ich habe zumindest keine verspannten Schultern im Winter ?! Dafür tue ich aber auch noch anderes, als mich warm anzuziehen... :wink:

Ansonsten kann ich Pancho und Krischan in weiten Teilen zustimmen. Finde es in jedem Fall wichtig, zufrieden aus der Arbeit zu gehen. Wenn ich das Gefühl habe, ausgebeutet zu werden, stimmt mein System nicht.

Das dazu von mir.

Anne von Hof FYLGJA (übrigens von mindestens vier HPR-Betrieben im Umkreis von 20 km umgeben)


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BeitragVerfasst: 02. Nov 2006, 17:11:42 
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Hallo Anne,

na, da sieht man mal, wie unterschiedlich Erfahrungen in diesem Bereich sein können.

Vielleicht gibt es da bei Kindern und Eltern auch noch einen Unterschied zwischen Reitunterricht und therapeutischem reiten, was das Wetter angeht, ich weiß es nicht. Vielleicht sind "Stadtkinder" da auch eher empfindlicher. (Und "Stadteltern" :-)). Bei meiner Reitlehrerin gings jedenfalls nicht mehr ohne Halle, da zu viele Stunden wetterbedingt abgesagt wurden und sie sich die Ausfälle finanziell nicht leisten kann.

Die Halle übrigens auch eine Sache, nach der viele Eltern fragen, bevor sie ihre Kinder zum Reitunterricht anmelden.

Viele Grüße,

Martina


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BeitragVerfasst: 02. Nov 2006, 17:51:49 
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Hallo.
Also, mit dem Thema Halle, da stimme ich Anne voll zu, ich finde es auch wesentlich für mein Angebot das es im Freien stattfindet und da kann man sich wirklich ( fast) jedem Wetter entsprechend anziehen. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gamacht das Eltern danach fragen. Aber wenn ich es dann näher erkläre können sie es schon eher akzeptieren ( natürlich gibt es auch Ausnahmen).

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Liebe Grüße von Doris

Wer Pferde ohne Fehler sucht und Menschen ohne Mängel, hat nie ein gutes Pferd im Stall und nie Zuhaus ' nen Engel.


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BeitragVerfasst: 02. Nov 2006, 18:36:09 
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Hallo Doris,

gut, wenns fürs Angebot jetzt speziell wichtig ist, ist das was anderes. Ging in meinem Fall ja um Reitunterricht, nicht um therapeutisches reiten.

Wo "parkt" ihr dann eigentlich die Eltern im Winter? War auch so ein Problem, da viele Kinder gebracht werden und die Eltern sich dann auch irgendwo aufhalten mussten.

Martina


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BeitragVerfasst: 03. Nov 2006, 09:13:15 
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Hallo

Also, mir ist es am liebsten wenn die Eltern gar nicht dabei bleiben. Die Kinder verhalten sich dann auch anders, nämlich so wie sie sind und nicht so wie es ihre Eltern erwarten.
Zur Zeit habe ich nur Eltern die das akzeptieren bzw. selber gemerkt haben das es besser ist. Die fahren dann einkaufen oder so.

Ich habe keinen Raum. aber sie können sich im Stall aufhalten, dort haben wir ein paar Stühle und die Möglichkeit sich ein heißes Getränk zu machen.

Die Birgit hat sich für diesen Zweck so ein Holzgartenhaus gekauft.

_________________
Liebe Grüße von Doris

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BeitragVerfasst: 03. Nov 2006, 10:47:25 
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Hallo Martina, hallo Doris,

das mit dem Unterschied Reitunterricht/Reittherapie glaube ich nicht. Hängt vielleicht eher mit Stadt/Land zusammen.

Unsere Eltern haben die Möglichkeit, sich in den Seminarraum zu setzen und dort Kaffee zu trinken. Das nutzen aber nur 2 von 55 Eltern ab und an. Die meisten fahren einkaufen, gehen joggen oder spazieren, spielen mit den kleineren Geschwisterkindern, usw.

Gruß,
Anne von Hof FYLGJA


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BeitragVerfasst: 08. Nov 2006, 19:11:01 
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Hallo, die Region ist sicher auch entscheidend. In manchen regionen zahlt man für einen Einstellplatz locker mal das doppelte und mehr.
Reitstunden die gut sind habe ich auch schon mit 35 Euro bezahlt, aber tw. mein Pferd, "mein" Platz.


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