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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Pferderassen
BeitragVerfasst: 24. Okt 2006, 12:26:48 
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Registriert: 24. Okt 2006, 11:56:26
Beiträge: 2
Mich würde mal interessieren, mit was für Pferderassen ihr beim TR arbeitet. Habt ihr eine oder mehrere Rassen mit denen ihr lieber arbeitet?
Was für charakterlichen oder körperlichen Vorteile haben diese Pferde? Oder war es euch bei eurer Wahl vollkommen egal welche Rasse das Pferd ist?
Das ein Pferd nicht nur nach einer bestimmten Rasse gekauft wird, sondern auch unbedingt für so eine Arbeit auch geeignet sein muss, steht für mich außer Frage.

Und gleich weiter: Wer hat Erfahrungen mit Isländpferden beim TR? Werden die Isis drei-gängig geritten oder auch getöltet? Setzt ihr Isländer auch für Longenarbeit ein?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Okt 2006, 17:44:43 
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Registriert: 16. Aug 2006, 07:58:21
Beiträge: 154
Wohnort: bei Osnabrück
Hallo.

Also ich arbeite mit einer Kaltblutstute und einer Isi-Stute.
Beide sind sehr ausgeglichen und die meisten Kinder lieben Skyssa, mein Isi. Longenarbeit mache ich auch mit ihr, ist aber durch den " Gangsalat" manchmal schwierig. Normal ist sie 5 gängig, das kommt aber bei meiner Arbeit kaum zum Tragen, da ich vorwiegend mit Schritt und Trab arbeite.

_________________
Liebe Grüße von Doris

Wer Pferde ohne Fehler sucht und Menschen ohne Mängel, hat nie ein gutes Pferd im Stall und nie Zuhaus ' nen Engel.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Okt 2006, 16:59:27 
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Registriert: 24. Okt 2006, 18:32:36
Beiträge: 162
Hallo Tönska,

wir arbeiten überwiegend mit Isis, haben aber auch noch drei schottische Highlandponies, von den aufgrund Alter aber erst zwei richtig voll mitarbeiten und zwei Shetties. Alle drei Rassen haben ihre Vor- und Nachteile.
Natürlich ist bei den Isis die Gangverteilung ganz wichtig. Wir haben nicht so optimale Exemplare (überwiegend passige Fünfgänger), wodurch wir sehr viel mehr an der Gymnastizierung arbeiten müssen, als zB. bei unseren HPs, die als barocke, dreigängige Ponyrasse uns da regelrecht verwöhnen. Die Shetties (Originale, Stm. um 1,04m) sind unschätzbar für kleine Kinder, die einen Großteil unseres Klientels zZt,. darstellen. Daneben bieten wir ihnen einen Ausgleich im Fahrsport. Wenn sie soweit grundgymnastiziert sind (Langzügel), möchte ich mit einer der beiden Stuten mal gucken, wie weit ich sie noch Richtung Hohe Schule ausbilden kann, aber das ist Zukunftsmusik. Momentan lernen beide erstmal Benimmregeln und gehen in die 'erste Pferdeschulklasse', wie wir immer zu sagen pflegen... :wink:

Unsere Isis gehen größtenteils inzwischen auch taktrein (zumindest im Trab, Galopp meist typischer Fünfgänger-Galopp - hinten gelaufen :wink: Gesprungen nur, wenn man energisch nachtreibt !) an der Longe. Frei im RoundPen gehen alle auch sehr gut. Tölt kommt bei uns im Unterricht nicht vor, da gehen sie dreigängig. An der Hand mit ReitanfängerInnen und kleinen Kindern auf ihrem Rücken lassen wir sie schon mal absichtlich passen oder tölten, um es den ReiterInnen erstmal zu erleichtern. Aber grundsätzlich sind sie für die Arbeit dreigängig ausgebildet und nur wir selbst arbeiten mit ihnen am vierten und fünften Gang.

HPs haben den unschätzbaren Vorteil gegenüber den Isis, dass sie fast alle mehr Gewicht tragen können als Isis und eben nur Dreigänger sind.

Allen drei Rassen ist gemein, dass sie viel Temperament und Gehwillen haben. Aber genau das lieben wir hier am Hof auch besonders. Macht die Arbeit aber nicht unbedingt immer leichter ! :lol: :wink:

Ich persönlich finde alle drei Rassen klasse und deswegen arbeite ich auch mit ihnen. Das ist m.E. auch die wichtigste Grundlage. Mir als Bezugsmensch muß die Rasse/das einzelne Pferd zusagen. (Natürlich vorausgesetzt es eignet sich nach Exterieur und Interieur für meine Arbeit !)

Wobei man korrekterweise sagen muß, Isis machen einfach die meiste Arbeit beim Ausbilden und Korrigieren.

Hoffe, Dir soweit weitergeholfen zu haben.

Gruß,
Anne von Hof FYLGJA


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Okt 2006, 15:17:07 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo,

dadurch, dass meine Reitlehrerin Norweger hat, bin ich zu einem ziemlichen Norweger-fan geworden. Sie begeistern mich immer wieder durch ihre Selbstsicherheit und Selbstbewußtsein und durch ihre Gelassenheit. Es sind sehr sichere, ausgeglichene Pferde.

Zu Kindern sind sie sehr vorsichtig, sensibel und aufmerksam und auch von kleineren Kindern am Boden einfach handlebar.

Außerdem sind sie super neugierig und unerschrocken (muß immernoch grinsen, wenn ich daran denke, wie einer den Wassersprenger in der Halle (der an war, also Wasser versprüht hat), auseinandergenommen hat).

In der Herde sehr harmonisch, auch dicht an dicht Kraftfutter fressen geht ohne Reibereien.

Von der Sturheit, die man Norwegern nachsagt, keine Spur.

Beide erinnern mich oft eher an junge Hunde, haben ihren eigenen Humor, sind stets zu irgendeinem Blödsinn aufgelegt und lassen sich erstaunlich viel einfallen.

Mit ihren erfinderischen Einlagen bringen sie die Kinder oft zum lachen und haben beide eine absolut positive Ausstrahlung.

Martina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Okt 2006, 19:20:35 
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Registriert: 24. Okt 2006, 18:32:36
Beiträge: 162
Hallo Martina,

das, was Du von Deinen Fjordis schreibst, trifft auch auf unsere Ponies hundertprozentig zu. Diesen selbständigen und in sich ruhenden Ponytyp liebe ich besonders. Wir haben besonders viele ranghohe Pferde diesen Typs. Sie sind für diese Arbeit besonders gut geeignet, weil sie zB. bestimmten Kindern auch Grenzen setzen und sich nicht von der Arbeit 'auffressen' lassen.

Gruß,
Anne von Hof FYLGJA


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