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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Träumerle
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Betreff des Beitrags: nochmal einen Versicherungsfrage... Verfasst: 23. Sep 2009, 18:28:42 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 20. Jul 2009, 16:16:42 Beiträge: 90
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Ich hab gesehen, dass das hier schon öfters mal angesprochen wurde und auch immer wieder zu verwirrungen führt, aber ich steige da irgendwie nicht durch, wenn es um den versicherungsschutz geht. für mich stellt sich aktuell gerade die frage, wie ich mich absichern kann, wenn ich kleine kinder auf meinem pferd reiten lasse. ich habe ja regelmäßig ein kleines Reitkind, ich werde aber auch in Kürze für einen Tag Ponyreiten anbieten. Gibt es für solche Aktionen (ohne RL/RT-ausbildung) jeglichen Versicherungsschutz? Ich finde es sehr schwierig, da das richtige zu finden. Wenn ich später fertig mit meiner Ausbildung zur RT bin, ist das ja auch nochmal eine andere Sache. Vielleicht habt ihr ja für beide Fälle Tips bzw. auch Erfahrungen, die ihr gemacht habt. also 1.) Ponyreiten, oder auch regelmäßiges Ponyreiten (beides gegen ein paar Euros!) - ohne Ausbildung 2.) als RT tätig - nebenberuflich sozusagen (was kann man sich leisten? wo gibt es die besten konditionen?) und 3.) bringt es etwas im Falle von Punkt 1 die Eltern einen "Vertrag" unterschreiben zu lassen, dass ich für keine Schäden am Kind hafte? Odeer hätte das rechtlich gesehen überhaupt keine Wirkung? bin serh gespannt über eure erfahrungen mit dem leidigen thema. 
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: nochmal einen Versicherungsfrage... Verfasst: 23. Sep 2009, 20:27:24 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 535 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Hallo, am besten sagtst du dem Versicherungsmensch deines Vertrauen, was du alles versichert haben möchtest, auch dass du jetzt keine RT/ oder RL bist. Und dass du aber Geld bekommst. Bei Projekttagen privat oder von Schulen, Kindergärten und so, immer vorab Info an Eltern was du alles machen möchtest, und dann mit Einverständniserklärung und Unterschrift von Erziehungsberechtigten. Auch bei Schulprojekten oder ähnliches. Mach vor solchen Projekten immer einen Infoabend, mit Fotodokumentation und Projektbeschreibung. Hatte in sechs Jahren eine Unfallmeldung mit Röntgen, hat meine Versicherung sofort bezahlt. Arbeite aber selbständig als RT und hatte eine Ausbildung als Erzieherin und eine abgeschlossene Weiterbildung für Motopädagogik mit Pferden für Kinder. Viele liebe Grüße Simone
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: nochmal einen Versicherungsfrage... Verfasst: 25. Sep 2009, 23:53:02 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo,
also generell mußt Du für Ponyreiten etc. dafür sorgen, das Deine Tierhalterhaftpflicht das übernimmt. Wenn Du Reitunterricht gibst (gegen Geld) müsstest Du die Pferde als Schulpferde versichern, für Ponyreiten gibts noch was anderes (heißt irgendwie Ponyreiten und Pferdeverleih oder so). Da würde ich auch einfach bei Deiner jetzigen Tierhalterhaftpflicht nachfragen, was Du da brauchst und dann Vergleichsangebote einholen.
Auch für das "regelmässige Reitkind"müsste was mit Deiner Tierhalterhaftpflicht ausgemacht sein, das könnte evtl. unter Reitbeteiligung fallen (was wesentlich günstiger ist), je nach Euren Konditionen.
Diese Versicherungen sind dafür da, falls das Pferd einen Schaden verursacht (scheut plötzlich, macht n paar Seitensprünge, Kind fällt vom Pferd..)
Wenn Du - gegen Geld - Reitunterricht oder Ponyreiten anbietest, müsstest Du auch Dich selbst versichern, also eine Reitlehrer-Haftpflicht, Betriebshaftpflicht o.ä., die kommt dann für Schäden auf, an denen Du Schuld bist (wenn Du falsche Anweisungen gegeben hast, du etwas nicht beachtest hast etc. und deshalb ein Schaden zustande gekommen ist).
Du bekommst beide Versicherungen auch ohne Reitlehrer-Ausbildung. Allerdings sind zweitere (also RL-Haftpflicht) bei einigen Anbietern günstiger, wenn Du eine RL-Ausbildung hast.
Für Reittherapeuten gibts das Ganze auch als Kombi, frag mal Krischan hier, die bieten n recht günstigen "Einsteigertarif", so wie ich das mitbekommen habe.
Was die Eltern angeht, das, was Sida schreibt, ist richtig und m.E. auch unbedingt notwendig.
Du kannst darüber hinaus eine Haftungsausschluß-Erklärung von den Eltern verlangen. Aber Vorsicht, da kommt es immer sehr auf die genaue Formulierung an, ob diese Gültigkeit haben.
Und, wenn sie gültig sind, dann nur den Eltern gegenüber, Dritte (die Krankenkasse des Kindes etc.) sind davon nicht betroffen und können trotzdem Dich belangen. Die Haftungsausschlußerklärung allein reicht also absolut nicht aus, Du müsstest schon ausreichend versichert sein.
Was ich mir aber überlegen würde (bei Geld verlangen fällt mir gleich noch ein, wie ist das mit "Gewerbe anmelden", Umsatzsteuer (okay, Kleinunternehmerregelung), Berufsgenossenschaft und was dann alles noch so kommt, (erfährst Du alles beim Finanzamt), ob sich das "für ein paar Stunden" überhaupt lohnt.
Ich weiß ja nicht, welchen Rahmen Du vorhast, aber wenn das nur 2,3 befreundete Eltern sind, denen Du n Gefallen tun willst, würde ich überlegen, das privat (ohne Bezahlung) laufen zu lassen, da würde ich dann auch Deinen "Versicherungsmenschen" fragen, wie Du das am Besten versicherst (Fremdreiter, Reitbeteiligung etc.).
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Träumerle
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Betreff des Beitrags: Re: nochmal einen Versicherungsfrage... Verfasst: 01. Okt 2009, 18:48:29 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 20. Jul 2009, 16:16:42 Beiträge: 90
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vielen dank erstmal für eure antworten. werd mich nochmal genauer damit beschäftigen müssen. lästiges thema... wo habt ihr denn eure versicherungen abgeschlossen? und was zahlt ihr da?
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