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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 19. Mai 2007, 18:42:38 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo,
ich war heute wieder reiten.
War echt wieder sehr schön.
Bin momentan fleißig daran traben zu üben. Also ich kann eigentlich traben, aber das Pferd ist ein bisschen stur und will ganz genau, dass ich mich durchsetze und ihm sage, dass ich WIRKLICH traben will.
Es kostet mir ziemliche Überwindung, weil ich (wen wunderts?) ziemlich Angst davor habe. Wie eben so vor fast allem. Wenn ich mich richtig durchsetze, kann ich traben, aber er will mich eben immer dazu bringen mich durchzusetzen. Das kann ich dabei auch gut üben, weil es mir generell schwer fällt, mich durchzusetzen.
Also Übung für den Alltag auf so mancherlei Gebiet.
Einmal Angstabbauen lernen und dann noch Durchsetzungsvermöglich antrainieren.
Da merkt man erst wieder, wie viel man beim Reiten für den Alltag lernen kann.
Liebe Grüße, Susannah
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dshengis
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21. Mai 2007, 07:37:15 |
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Registriert: 20. Apr 2007, 20:45:33 Beiträge: 76 Wohnort: Berlin
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Vielen Dank für Deinen neuen Bericht, Susannah!
Eine Frage habe ich gerade (wahrscheinlich hast Du es schon irgendwo geschrieben und mir ist es nur entfallen): Reitest Du "frei" oder wirst Du geführt oder an der Longe?
Die Passage zum Traben finde ich sehr schön: Du schreibst, dass Du Dich durchsetzen musst, aber auch Angst hast. Meinst Du, das Eine hat was mit dem Anderen zu tun?
Und der Satz Susannnah hat geschrieben: Da merkt man erst wieder, wie viel man beim Reiten für den Alltag lernen kann. erklärt einfach ganz kurz und knapp, wie Reitherapie funktioniert  Super!
Liebe Grüße A.
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21. Mai 2007, 21:05:24 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo dshengis,
zu deiner Frage:
Ich reite fast immer an der Longe, bzw. werde geführt.
Ich reite manchmal im Schritt frei und bin auch schon zweimal oder so, frei getrabt. Aber das trau ich mir momtenan nicht zu.
Ich war die letzten Male immer am Platz und da bin ich generell nicht freigeritten, ich fühle mich irgendwie in der Halle sicherer. Woran das auch liegen mag?
Frei traben kommt momtenan gar nicht in Frage, weil ich zur Zeit wieder sehr mit meinen Ängsten zu kämpfen habe, aber generell möchte ich das schon irgendwann wieder frei machen.
Galoppieren immer an der Longe!!!
Ist für mich sowieso ziemlicher Horror und kostet immens Überwindung, aber ich will es unbedingt. Damit verblüffe ich meine Therapeutin immer, dass ich einerseits so nen Horror davor habe, aber es andereseits auch unbedingt will. Aber ich will ja auch an meinen Ängsten arbeiten, wenn auch sehr langsam.
Ob das miteinander zusammenhängt das durchsetzen und die Angst das weiß ich nicht, könnte aber schon sein.
Danke übrigens für deine Antwort.
Liebe Grüße, Susannah
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 23. Mai 2007, 07:27:32 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo Susannah!
Schön zu lesen dass es gut klappt! Und ich finde es ehrlich gut, dass Du Dich selber immer wieder so am "eigenen Schopf" packst!!
Ehrlich gesagt, halte ich Dich für sehr mutig.
Wünsche Dir auch für die nächste Stunde viel Spaß!
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 23. Mai 2007, 16:52:36 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo Joey,
Joey hat geschrieben: Ehrlich gesagt, halte ich Dich für sehr mutig.
uihhhh, wirklich??? Danke.
Ich dachte immer, ich bin ein totaler Schisser.
Ja, das Reiten tut mir wirklich gut. Ich hoffe, ich kann das noch länger machen.
Liebe Grüße, Susannah
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 26. Mai 2007, 08:10:06 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hi!
Nichts erfordert mehr Mut, als sich seiner Angst zu stellen.
Was glaubst Du wohl, wie ich mich manchmal anstell... *gg* Es gibt manche Pferde, die kaufen mir ratzfatz den Schneid ab. Und dann ist´s aber bei mir vorbei. Dann trau ich diesem Pferd gar nicht mehr.
Nur, ich denke Angst ist eine sehr, sehr wichtige Schutzeinrichtung. Ohne Angst würden wir nicht lange leben.
Die Indianer sagen, Angst ist der größte Lehrer von allen. Und nur der ist ein mutiger Krieger, der seine Angst kennt und annimmt.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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dshengis
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Mai 2007, 12:27:51 |
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Registriert: 20. Apr 2007, 20:45:33 Beiträge: 76 Wohnort: Berlin
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Hallo Susannah!
Gibts Neuigkeiten? Warst Du mal wieder reiten? Ich würde mich freuen, wieder was von Dir zu hören.
LG André
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31. Mai 2007, 22:04:59 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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*pssst*
Ich auch... *gg* 
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 02. Jun 2007, 11:52:14 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo,
hey, danke für euer Interesse.
Ich war letzte Woche wieder reiten. Momentan geht es mir nicht so gut und ich hatte wieder (leider) ziemlich viel Bammel, auch ob das mit derm "steuern" gerade nach links hinhaut oder eben nicht.
Hat auch alles super geklappt, Bahnfigurenreiten und alles, bis auf Volte.
Aber auch wieder nur linkerhand. Er ging mir links rum bis auf die Mitte und dann ist er nach rechts weiter.
PANIK!!!!! Er trägt mich wo hin, wo ich nicht hin möchte. Also haben wir das noch mal versucht (rechterhand ging es einwandfrei) auf der linkenhand und wieder das selbe Problem. Dann haben wir, also die Therapeutin und ich, ausgemacht, dass ich ihn anhalten, wenn er nach rechts drängt und ihn per Vorhandwendung wieder links stelle. (weiß jetzt grade nicht, ob das so stimmt, Reiterfachmännisch, wie ich das schreibe.  )
Das hat dann auch prima geklappt. Ich konnte ihn so immer, mit kleinem Trick auf der linkenhand reiten. So komme ich jetzt mit meiner Angst klar, dass ich nicht einfach in eine andere Richtung getragen werde und vorallem kann ich dennoch weiterhin meine "Linksblockade" abbauen. Ich merke nämlich, dass ich jedes mal, wenn ich ihn nach links reiten will, schon denke, hilfe, das klappt doch nie und das wird er spüren.
Sonst bin ich letztes Mal also für meine Verhältnisse viel galoppiert. Hat prima geklappt, dass ich mich getraut habe auch mal länger als einen Zirkel zu galoppieren und ihn auch so lange im Galopp halten konnte. Das kostet mir schon immer viel Überwindung. Das Galoppieren und letztes Mal habe ich mich das wirklich öfters getraut und auch länger, da war ich ganz überrascht über mich und auch darüber, dass es dann auch so gut geklappt hat.
Heute Abend geh ich wieder reiten.
Ich freue mich schon. Ich hoffe, dass es mir gut tun wird, weil es momentan nicht sehr gut läuft, so allgemein. Milde ausgedrückt geht es mir wieder richtig schlecht zur Zeit  Die Therapie tut richtig weh.
Ich hoffe, dass das Reiten mir guttun wird.
Liebe Grüße, Susannah
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dshengis
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 02. Jun 2007, 15:04:16 |
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Registriert: 20. Apr 2007, 20:45:33 Beiträge: 76 Wohnort: Berlin
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Hallo Susannah, Danke für Deinen neuen Bericht!
Ich finde, es hört sich doch eigentlich recht positiv an - vor allem, wenn Dir der "Trick" mit der Vorhandwendung bei der Volte linkerhand hilft. Viel Spaß weiterhin und dass es heute abend schön wird!
LG André
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 02. Jun 2007, 20:57:56 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo Susannah!
Rückschritte gehören zum Leben.
Meine Stute (Therapiepferd) hat sich gestern das Griffelbein gebrochen und ist jetzt in der Klinik. Wird operiert.
Schreib das, weil es ganz normal ist, dass es immer mal Sachen gibt, die einen aus der Bahn werfen.
Aber ich nehm es halt hin wie es ist und mach einfach da weiter, wo ich jetzt grad bin.
Vielleicht ist das auch ein Ansatz, der Dir helfen könnte. Vielleicht kannst Du Dich ganz einfach selber da abholen, wo Du eben grad stehst.  That´s liefe.
Ist ja eigentlich nicht weiter schlimm, dass Du Dich halt grad mal keine "fünf" Zirkel galoppieren traust, gell.
Das kommt schon wieder.
Den Trick finde ich auch eine sehr, sehr gute Idee!! Kannste mal sehen, wie gut man im Leben weiter kommen kann, wenn man mal so den ein oder anderen cleveren Kniff anwendet. *gg*
Wünsche Dir auch heute ganz viel Spaß bei der Therapie!!! Halt die Ohren steif. Und verlier die Freude an der Sache nicht.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 03. Jun 2007, 00:22:00 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Habe die Beiträge über das gebrochene Griffelbein von Joeys Pferd in ein neues Thema ausgelagert - zu finden hier:
Gebrochenes Griffelbein
Dort kann dann darüber weiter geschrieben, hier weiter über Susannahs Erlebnisse mit ihrer Therapie.
Ich denke, so wird man beiden Themen am besten gerecht...
_______________
Zum Thema:
Da fällt mir der Spruch ein:
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man was schönes bauen"
Will damit sagen, durch diese Problematik bist Du doch eigentlich irgendwie auch weiter gekommen, oder?
Du hast eine Lösung gefunden und dabei auch noch was gelernt, nicht zuletzt über dich...
Viel Erfolg weiterhin, und dass es Dir bald besser gehen möge - was ich aber annehme, da Du an dir arbeitest...
Liebe Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
Zuletzt geändert von Pancho am 03. Jun 2007, 21:58:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 03. Jun 2007, 13:36:33 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Ja, klar. Danke schön, Pancho!
LG Claudia 
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 03. Jun 2007, 22:56:05 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Übrigens:
Susannah, dieses Thema ist jetzt über 1000 mal von Usern und Gästen aufgerufen worden...
Ich glaube das interessiert wirklich viele...
Liebe Grüße nochmals 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 04. Jun 2007, 22:22:00 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo Andrè,
danke dir für deine Wünsche.
Ja, es war schön, wenn auch ganz unerwartet. Ich hatte echt nen richtig schlechte Tag. Läuft momtentan nicht so gut.
Ich habe mich am Samstag einfach nur auf`s Pferd gesetzt und mich führen lassen. Die ganze Stunde durch.
Ich hatte überhaupt keinen Nerv für selber reiten, Trab oder gar Galopp. Aber meine Therapeutin meint immer wieder, dass ich das machen darf, wonach mir ist und was ich mir zu traue und was grad "dran ist".
Es war dennoch irgendwie eine schöne Stunde. Ich habe mich lange mit ihr unterhalten und sie hat mir zugehört, und "mein" Pferd auch.
Das ist sowieso immer wieder verwunderlich. Wenn ich total traurig bin und niedergeschlagen und mich nur führen lasse, noch dazu in der Halle, dann ist er immer selber ganz "still" und so geduldig.
Als sie ihn vorher ablongiert hat, war er richtig faul für seine Verhältnisse. Dann habe ich mich draufgesetzt und mich führen lassen und er ist die ganze Stunde tapfer richtig flott und konstant gelaufen, so als wüsste er, dass ich das jetzt brauch, dass er mir einfach "zuhört" und ich sonst nichts mache. Er ist nachher zu mir gekommen und hat mit mir geschmust, das hat er vorher auch noch nie gemacht. War richtig schön.
Es ist Wahnsinn, wie er auf meine Stimmungen reagiert. Das ist sogar für meine Therapeutin, also für seine Besitzerin richtig auffallend.
Jetzt sagen bestimmt wieder viele, dass ich mir das nur einbilde.
Vielleicht bilden wir beide uns das ein. Aber für mich wäre es ein tolles Gefühl, zu wissen, dass er mir wirklich auf seine pferdische "helfen" will und mich "mag".
Hmm, ich weiß, dass es sowas nicht gibt, ist wahrscheinlich nur das Wunschdenken, dass mich jemand mögen könnte.
Es war auf jeden Fall auf eine bestimmte Art wieder wirklich sehr hilfreich für mich und es ging mir hinterher auch besser, ein bisschen zumindest. *lächel*
Liebe Grüße, Susannah
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