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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Cisco
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Betreff des Beitrags: Läßt sich ein Therapeut täuschen? Verfasst: 04. Dez 2007, 21:01:35 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 22. Nov 2007, 21:01:07 Beiträge: 84 Wohnort: mittlerer Westen
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Als Klientin hätte ich da mal eine Frage an Euch Therapeuten:
Ich habe die Befürchtung, dass ich bei der Therapie immer zu gut drauf bin und daher meine Probleme und meine Verfassung falsch eingeschätzt werden könnten.
Meine Probleme formuliere ich m. E. nach sehr sachlich und ich denke, ich habe eine recht gute Selbstreflektion. Es ist fast so, als wäre ich eine andere Person in der Therapie, als in meinem Alltag: viel zu stark und beherrscht.
Liest ein Therapeut auch zwischen den Zeilen?
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Pasonela
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Betreff des Beitrags: wenn er sich Mühe gibt Verfasst: 05. Dez 2007, 09:01:35 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 21. Aug 2007, 10:58:00 Beiträge: 57 Wohnort: 34327 Körle
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Hi wenn er oder sie gute Arbeit macht - ja. Mir würde es auffallen, wenn jemand immer nur gut drauf ist. Was machst Du genau für eine Therapie. Wie läuft sie ab?
Gibt es Gespräche über die Entwicklung?
Es grüßt Dich
Conny
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05. Dez 2007, 15:49:33 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo,
kommt auf den Therapeuten an, würde ich auch sagen. Und darauf, wie lange ihr Euch kennt, schon zusammenarbeitet usw. Ich würde mich an Deiner Stelle nicht drauf verlassen, daß er "zwischen den Zeilen liest". Vielleicht kannst Du ja einfach fragen oder das ansprechen ?
Wo ich mir allerdings recht sicher wäre, ist, daß das Pferd sehr wohl "zwischen den Zeilen liest".
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Cisco
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05. Dez 2007, 21:10:26 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 22. Nov 2007, 21:01:07 Beiträge: 84 Wohnort: mittlerer Westen
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Danke für die Antworten Euch beiden.
Ich bin natürlich nicht immer super drauf, habe ich vielleicht etwas falsch ausgedrückt, aber ich bin immer sehr bemüht, gut mitzumachen sei es von den Übungen her oder von den Gesprächen. Ich finde jede Stunde zwar anstrengend, aber es macht mir trotzdem Spaß.
Aber gerade hier habe ich die Befürchtung, dass der Therapeut davon ausgehen könnte, dass ich genauso meine Schwierigkeiten im Alltag bewältigen und verkraften kann.
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Sida
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05. Dez 2007, 22:09:08 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 541 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Martina hat geschrieben: Hallo,
kommt auf den Therapeuten an, würde ich auch sagen. Und darauf, wie lange ihr Euch kennt, schon zusammenarbeitet usw. Ich würde mich an Deiner Stelle nicht drauf verlassen, daß er "zwischen den Zeilen liest". Vielleicht kannst Du ja einfach fragen oder das ansprechen ?
Wo ich mir allerdings recht sicher wäre, ist, daß das Pferd sehr wohl "zwischen den Zeilen liest".
Hallo alle zusammen,
das mit den Pferden ist denke ich aufjedenfall richtig,
der Therapeut sollte es auch auf Grund von den Pferden sehen.
Ich wurde mir in diesem Fall für meinen Klienten wünschen er könnte die guten Gefühle von der Stunde, mit in seinen Alltag nehmen und darauf aufbauen.
liebe Grüße
Simone
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
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Pasonela
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Betreff des Beitrags: was es bräuchte Verfasst: 06. Dez 2007, 16:39:38 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 21. Aug 2007, 10:58:00 Beiträge: 57 Wohnort: 34327 Körle
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Ich noch mal. Was bräuchtest Du denn um ihm/ihr mitzuteilen, dass Du es nicht in den Alltag transportieren kannst. Oder tust Du es dann doch? Das ist mir nicht ganz klar.
L.G. conny
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Cisco
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 06. Dez 2007, 18:44:02 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 22. Nov 2007, 21:01:07 Beiträge: 84 Wohnort: mittlerer Westen
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Zitat: Ich noch mal. Was bräuchtest Du denn um ihm/ihr mitzuteilen, dass Du es nicht in den Alltag transportieren kannst. Oder tust Du es dann doch? Das ist mir nicht ganz klar.
Ich nehme schon sehr viel aus der Stunde mit, so ist es nicht.
Ich habe aber halt keine Lust, ständig en detail meine Probleme darzulegen. Mein Therapeut kennt meine Situation und gibt mir auch nie das Gefühl, mich nicht ernst zu nehmen.
Ich habe aber trotzdem Sorge, dass man mir zuviel zutraut, weil die Stunden immer so gut ablaufen.
Ist ja auch egal. Ich geniesse die Stunden trotzdem sehr.
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 08. Dez 2007, 18:27:34 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hi!
Weist Du, ich seh das eigentlich auch so wie die anderen. Es kommt immer drauf an. Allerdings kann natürlich auch der allerbeste Therapeut mal getäuscht werden. Es ist auch immer nur ein Mensch und kein Hellseher.  Im Normalfall sollte man aber als Therapeut durch die Anamnese und evtl. Diagnose den Klienten so gut einschätzen können, dass man ein "Rollenspiel" erahnen können sollte.
Trotzdem würde ich persönlich Dir gern den Rat geben, verbalisiere Deine Bedenken doch bei der nächsten Stunde.
Zu dem Gespür mit den Pferden hätte ich ein schönes Beispiel: Zu mir kam ein Mädel im Alter von etwa 10 Jahren. Sie wirkte sehr selbstbewusst und zielstrebig. Und packte das Pferd mit einem Selbstverständnis an, dass "mir die Ohren schlackerten".
Auf dem RP aber zeigte mir das Pferd, dass grad eben dieses Mädel voller Unsicherheit war. Das Mädel sollte das Pferd über einen Parcours führen mit Stangen und Slalom und ähnlichem. Ich habe mein Pferd vorher und nachher nie so oft stolpern sehen, wie bei diesem Mädel. Die Stute stolperte über eine am Boden liegende Stange, dass sie beinahe gestürzt wäre. Und sogar auf ebenem Boden stolperte sie. Das Gehabe des Mädels war pure Show - sie war innerlich absolut unsicher. Das spiegelte mir das Pferd.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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