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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Kooperation Hof mit Kindergarten/Schule
BeitragVerfasst: 25. Feb 2007, 14:00:34 
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Registriert: 25. Feb 2007, 13:55:30
Beiträge: 1
Lilalarilou@web.de

Hallo,
ich bin Erzieherin und angehende Reitpädagogin (SGTR) und arbeite las solche auf dem Münzenfelder Hof in Wurmberg (www.muenzenfelder-hof.de) . Wir haben Interesse an Kooperationen mit Kindergärten oder Grundschulen, gerne auch aus dem Heil – bzw. sonderpädagogischen Bereich. Nun möchte ich mir gerne Informationen und Erfahrungsberichte einholen über Konzeption und Finanzierung, bzw. rechtliche und versicherungstechnische Fragen. Ich bin für jede Information und Tipps offen.
Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
Isabel


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BeitragVerfasst: 18. Feb 2008, 19:44:19 
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Beiträge: 62
Wohnort: Ringgau
...schade, dass dir noch niemand geantwortet hat...würde mich auch interessieren!


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BeitragVerfasst: 18. Feb 2008, 20:32:07 
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55
Beiträge: 541
Wohnort: Gannertshofen/ Iller
Hallo,
also, wenn du Selbständig tätig bist, geht das über die Betriebshaftpflichtversicherung, wenn ihr ein Verein seid, muß das mit der Versicherung des Verein abgeklärt werden, ob die Teilnehmer Mitglied sein müssen.
Aufjedenfall braucht man bei körperbehinderten Kindern eine ärztliche Unbedenklichkeitserklärung.
Was du dir auch geben lassen solltest ist eine Elternerklärung, das macht aber dann die Schule/Kindergarten.
So habe ich es bis jetzt immer gemacht.
Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
LG
Simone

_________________
Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)


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BeitragVerfasst: 20. Feb 2008, 18:15:27 
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35
Beiträge: 1968
Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
Hi!

Also, ich arbeite selber in einem Kindergarten. Dadurch wird meine Arbeit bei den Müttern bekannt und ich habe nun inzwischen drei Kinder vom Kindergarten bei mir beim HBP.
Allerdings ist es schwer, das HBP und die Kindergartenarbeit nicht versehentlich verwischen zu lassen. Ich muss aufpassen, dass ich die beiden Tätigkeitsfelder (in meinem Kopf) strikt trenne!

Wenn Du bekannt werden möchtest, hilft am allerbesten Mundpropaganda und: Stell Dich persönlich vor! Erarbeite ein Konzept, mach einen Termin bei den Stellen, mit denen Du zusammen arbeiten möchtest und stell Dich vor Ort persönlich vor.
Werde Dir sehr gern, wenn Du möchtest, meine Flyer und Konzeption über Mail senden, wenn Du Beispiele suchst.

Eine Kollegin von mir machte auch einen "Tag der offenen Tür" für all die Stellen, bei denen sie Gehör finden wollte. Klappte sehr gut.

Was noch hilfreich ist, stell einen Bericht über Dich und Deine Arbeit in eine lokale Zeitung.

LG Claudia

_________________
„Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“
Novalis


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Feb 2008, 00:01:13 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo,

ich hab mir eben mal die homepage angeschaut, das ist ja ein "ganz normaler" Reiterhof, also mit Reitunterricht, Kinderferienfreizeiten usw.

Daher war ich jetzt unsicher, in welche Richtung die Kooperation gehen soll, in die Erlebnispädagogische, "Pferde kennen lernen", "Spielen mit Pferden / Pferdewissen" etc. (und das eben auch für Kinder aus heilpädagogischen Einrichtungen) oder mehr in Richtung "therapeutisches/heilpädagogisches" reiten ?

An ersterem haben Kitas und Grundschulen oft Interesse (zumindest, wenn sie in städtischen Gegenden liegen, da hier ja oft der Bezug zu Natur/Tieren/Pferden fehlt), für ältere Schüler gibt es inzwischen Pferdekunde im Rahmenlehrplan (ich weiß aber nicht, in welchen Bundesländern), da an der Schule ja Praxis meist unmöglich ist, ist hier Kooperation bestimmt möglich.

Zu therapeutischem reiten, das wird dann ja sinnvoller Weise nur in "Einzelbetreuung" gehen, da wurde ja schon viel zum bekannt machen gesagt.

Zum rechtlichen / versicherungstechnischem, für Schulen ist meist die Qualifikation der Anleiter sehr wichtig, da sie sonst die Veranstaltung nicht durchführen dürfen, fürs reiten kenne ich es so, daß mindestens ein Übungsleiter (also Trainernachweis) verlangt wird (anderes, also "nicht anerkannte Zertifikate" werden nicht anerkannt). Das kann aber von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein.

Wenn Du mit Kitas/Schulen zusammen arbeitest, würde ich auch schauen, was über wen versicherungstechnisch abgedeckt ist. Die Pferde werden sicherlich über den Verein versichert sein, da würde ich nachfragen, ob das auch für "Therapiepferde" gilt oder eben auf "Schulpferd" begrenzt ist und wie es bei solchen Kooperationen aussieht, meist muß da offiziell der Verein der Veranstalter sein.

Du brauchst eine Berufshaftpflicht für Dich und evtl. Helfer. Die könnte allerdings auch schon über den Verein vorhanden sein.

Die Kinder sind bei kommunalen Einrichtungen meist über die GUV automatisch unfallversichert (zumindest war das mal so), sofern die Veranstalung offiziell von dieser kommunalen Einrichtung getragen wird. Allerdings ist dieser Schutz recht "spärlich" bemessen. Ebenso haben Vereine meist Unfallversicherungen.

Ich würde als erstes mit der Vereinsversicherung Kontakt aufnehmen und die fragen, was alles "drin" ist und wie Du den Rest am Besten absicherst.

Diese "Elternerklärungen" sind rechtlich sehr umstritten, ich weiß, daß sie gegen Ansprüche von Dritten (Krankenkasse, Rentenversicherung etc.) überhaupt nicht helfen, da Eltern nicht befugt sind, Ansprüche, die diese evtl. haben, in einer Erklärung auszuschließen. (Ich weiß jetzt aber nicht, ob Simone das mit "Elternerklärung" meinte, also so was wie "wir verzichten auf Ansprüche im Schadensfall, alles auf eigene Gefahr etc.", oder ob sie so eine Erklärung wie "ich erlaube meinem Kind, daran teilzunehmen und mein Kind ist gesund und darf reiten usw. meinte, das ist absolut sinnvoll).

Bei Veranstaltungen mit öffentlichen Trägern solltest Du noch unbedingt sicherstellen, daß der Hof / Platz "kindersicher" ist, da gibt es einige Ärgernisse, an die man nie denkt (nicht TÜV-abgenommene Spielgeräte, nicht genügende sanitäre Einrichtungen etc.), ich kenne z.B. einen Anbieter, bei dem sich danach die Eltern über das "Bio-Klo" (Plumpsklo) am Offenstall beschwert haben, das Jugendamt mußte dann (gezwungen durchs Ordnungsamt) ein Chemie Bau-Klo zur Auflage machen, wenn man mit öffentlichen Einrichtungen zusammen arbeitet, kann einem sowas passieren :-)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Feb 2008, 08:51:46 
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55
Beiträge: 541
Wohnort: Gannertshofen/ Iller
Hallo,
ich dachte nicht an eine Haftungsentbindung sondern nur um eine Erlaubnisbescheinigung.
Finde auch das der Versicherungsteil, sehr gut organisiert sein muß und alles lieber doppelt abgeklärt werden muß.
LG
Simone

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