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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Black-Shark
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Betreff des Beitrags: Hippotherapie nach Hirnblutung Verfasst: 23. Mai 2010, 19:12:15 |
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Registriert: 23. Mai 2010, 19:03:30 Beiträge: 3
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Guten Abend liebe Forengemeinde!
Mein Sohn (23 Jahre) hatte nach einer schweren Krankheit Hirnblutungen. Mittlerweile kann er seine Extremitäten zwar wieder bedingt bewegen, aber ist noch lange nicht wieder selbstständig. Zur Zeit befindet er sich auch noch in einer Rehabilationseinrichtung. Die Ärzte können mir allerdings leider nicht sagen ob er körperlich und psyschisch jemals wieder vollständig gesund wird. Durch Zufall bin ich nun auf das Thema "Hippotherapie"/ therapeutisches Reiten gestoßen und wollte mal nachfragen, ob es wirklich so gut tut, wie ich bisher gelesen habe. Und ob jemand weiß, wo dies im Raum FFM möglich ist. Über eure Meinungen wäre ich sehr dankbar.
Freundliche Grüße, Luici
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: Hippotherapie nach Hirnblutung Verfasst: 24. Mai 2010, 11:13:55 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo Luici, schön, dich hier im Forum begrüßen zu dürfen! Herzlich willkommen. Wegen deines Sohnes: Weißt du denn Bescheid, über die inzwischen doch recht vielen verschiedenen Richtungen des Therapeutischen Reitens, bzw. der Hippotherapie? Man unterscheidet grundsätzlich nämlich die Hippotherapie, bei der ausschließlich physiotherapeutisch gearbeitet wird, deutlich von der Reittherapie als Hilfe bei psychischen/seelischen und/oder geistigen Behinderungen. Es sind also zwei paar Stiefel, ob Hippo- oder Reittherapie. Und auch bei den Reittherapien gibt es untereinander große Unterschiede. Wie das therapeutische Voltigieren im Vergleich z.B. zum HBP, bei dem sehr, sehr viel vom Boden aus mit den Tieren gearbeitet wird. Zu deiner Frage, ob es denn etwas bringe:Ja, aus meiner Erfahrung heraus sehr viel. Aber es ist wie bei allen Therapien: Nicht immer ist ausgerechnet diese auch die geeignete für Klient X. Es gibt sehr wohl Klienten, die für diese Art der Therapie nicht geeignet sind. Und auch dann wieder: Je nach Zielsetzung. Du siehst also, man kann nix pauschalisieren. Es ist die Arbeit mit lebendigen Tieren an individuell verschiedenen Menschen. Man muss es versuchen, ausprobieren. Wenn ich dir einen Rat geben darf: Kläre doch mit den Ärzten, ob und welche körperlichen Anstrengungen für deinen Sohn kontraindiziert sind. Also, ob es körperliche Einschränkungen geben wird. Sprich mit denen darüber, ob sie es befürworten würden und wenn ja, welche Art der Therapie in erster Linie im Vordergrund stehen sollte. Bei mir beim HBP sind schwerst körperbehinderte und auch geistig behinderte Kinder und Jungendliche. Beim HBP ist es also nicht der Grad oder die Art der Behinderung, die ausschlaggebend ist. Dabei kann ich jetzt aber nur vom HBP sprechen, denn von den anderen Methoden hab ich leider nicht so viel Ahnung.  Und vielleicht hilft dir dieser LINK weiter. Solche Links und ähnliche gibt es im Internet mehrere. Viel Glück! Wenn du noch Fragen hast, bitte immer gern her damit. Alles Liebe für dich und deine Familie, Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Mailo
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Betreff des Beitrags: Re: Hippotherapie nach Hirnblutung Verfasst: 25. Mai 2010, 15:19:55 |
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Registriert: 08. Apr 2010, 18:31:41 Beiträge: 131
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ich denke dass der Zustand nach solchen VErletzungen sehr unterschiedlich ist und egal, welche Form der Arbeit mit Pferden und Menschen dann passen sollte (ich spreche aus der Sicht der Heilpädagogischen Arbeit) braucht es wirklich spezielle Anliegen, damit eine qualitativ gute Arbeit stattfinden kann und das lässt sich wohl jetzt noch gar nicht sagen. Doch klar - das WArten fällt schwer. Doch - man versäumt nichts, die Arbeit mit Perden und Menschen ist nicht an eine Zeit gebunden, wann diese besonders wirksam ist oder nicht, wenn es die passende Hilfe ist, dann wirkt sie auch, doch jetzt scheint es noch zu früh zu sein. Mailo
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: Hippotherapie nach Hirnblutung Verfasst: 25. Mai 2010, 19:53:29 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Das ist ein guter Denkanstoß. Wie viel Zeit ist denn seit dem Unfall vergangen? Ich bin davon ausgegangen, dass sein Zustand körperlich absolut stabil ist. Tatsächlich ist das aber aus dem Eintrag nicht deutlich zu entnehmen.
Außerdem spielt es vielleicht auch noch eine Rolle, durch welche Krankheit diese Hirnblutungen entstanden. Denn durch manche Krankheiten muss man eine Therapie durch Tiere ausschließen.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Black-Shark
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Betreff des Beitrags: Re: Hippotherapie nach Hirnblutung Verfasst: 26. Mai 2010, 20:15:26 |
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Registriert: 23. Mai 2010, 19:03:30 Beiträge: 3
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Joey hat geschrieben: Hallo Luici, schön, dich hier im Forum begrüßen zu dürfen! Herzlich willkommen. Wegen deines Sohnes: Weißt du denn Bescheid, über die inzwischen doch recht vielen verschiedenen Richtungen des Therapeutischen Reitens, bzw. der Hippotherapie? Man unterscheidet grundsätzlich nämlich die Hippotherapie, bei der ausschließlich physiotherapeutisch gearbeitet wird, deutlich von der Reittherapie als Hilfe bei psychischen/seelischen und/oder geistigen Behinderungen. Es sind also zwei paar Stiefel, ob Hippo- oder Reittherapie. Und auch bei den Reittherapien gibt es untereinander große Unterschiede. Wie das therapeutische Voltigieren im Vergleich z.B. zum HBP, bei dem sehr, sehr viel vom Boden aus mit den Tieren gearbeitet wird. Zu deiner Frage, ob es denn etwas bringe:Ja, aus meiner Erfahrung heraus sehr viel. Aber es ist wie bei allen Therapien: Nicht immer ist ausgerechnet diese auch die geeignete für Klient X. Es gibt sehr wohl Klienten, die für diese Art der Therapie nicht geeignet sind. Und auch dann wieder: Je nach Zielsetzung. Du siehst also, man kann nix pauschalisieren. Es ist die Arbeit mit lebendigen Tieren an individuell verschiedenen Menschen. Man muss es versuchen, ausprobieren. Wenn ich dir einen Rat geben darf: Kläre doch mit den Ärzten, ob und welche körperlichen Anstrengungen für deinen Sohn kontraindiziert sind. Also, ob es körperliche Einschränkungen geben wird. Sprich mit denen darüber, ob sie es befürworten würden und wenn ja, welche Art der Therapie in erster Linie im Vordergrund stehen sollte. Bei mir beim HBP sind schwerst körperbehinderte und auch geistig behinderte Kinder und Jungendliche. Beim HBP ist es also nicht der Grad oder die Art der Behinderung, die ausschlaggebend ist. Dabei kann ich jetzt aber nur vom HBP sprechen, denn von den anderen Methoden hab ich leider nicht so viel Ahnung.  Und vielleicht hilft dir dieser LINK weiter. Solche Links und ähnliche gibt es im Internet mehrere. Viel Glück! Wenn du noch Fragen hast, bitte immer gern her damit. Alles Liebe für dich und deine Familie, Claudia Hallo Claudia! Ich antworte erst jetzt, da ich erst einige Dinge mit den behandelnden Ärzten abklären wollte. Sie legten mit die Hippzherapie ans Herz, da sie meinten, dass sich die Psyche geben würde, wenn er physisch wieder fit wird. Körperliche Einschränkungen, die Kontrainduziert sind, schließen sie aus. LG, Luici
_________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern dass alles einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.
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Black-Shark
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Betreff des Beitrags: Re: Hippotherapie nach Hirnblutung Verfasst: 26. Mai 2010, 20:20:31 |
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Registriert: 23. Mai 2010, 19:03:30 Beiträge: 3
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Joey hat geschrieben: Das ist ein guter Denkanstoß. Wie viel Zeit ist denn seit dem Unfall vergangen? Ich bin davon ausgegangen, dass sein Zustand körperlich absolut stabil ist. Tatsächlich ist das aber aus dem Eintrag nicht deutlich zu entnehmen.
Außerdem spielt es vielleicht auch noch eine Rolle, durch welche Krankheit diese Hirnblutungen entstanden. Denn durch manche Krankheiten muss man eine Therapie durch Tiere ausschließen.
LG Claudia Seit der Krankheit und der darauf folgenden Hirnblutung sind mittlerweile 2 Monate vergangen. Somit ist sein zustand körperlich absolut stabil. Jedoch wollen wir (d.h. ich und die Ärzte) erst nach seiner Entlassung mit dieser Form der Therapie starten. Die Entlassung erhoffen wir uns jedoch für Juni/Juli, da er gute Fortschritte macht und wir denken, dass es ihm zuhause besser geht, als immer nur in Kliniken. Mein Sohn hatte in einem virologischen Labor gearbeitet und sich mit einem hämorragischen Fieber infiziert, was die Hirnblutungen letzendlich ausgelöst hatte. LG, Luici
_________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern dass alles einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.
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Mailo
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Betreff des Beitrags: Re: Hippotherapie nach Hirnblutung Verfasst: 27. Mai 2010, 09:51:12 |
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| Postrank 4 |
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Registriert: 08. Apr 2010, 18:31:41 Beiträge: 131
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Da er b ereits erwachsen ist - ich dachte es handelt sich um ein Kind - wird er selbst sicher seine weitere Behandlung planen und aussuchen, was ihm gut tun könnte. Mit der ärztlichen Aussage - dass sich die Psyche schon geben wird wenn....- wäre ich vorsichtig, das ist serh unterschiedlich, es kann wichtig sein, das als Trauma zu behandeln, muß aber nicht. Klar - ich spreche da im Rahmen des Heilpädagogischen Arbeitens *ggg* Doch - es könnte ja auch parallel laufen, also Mensch ist ja einfach was Ganzes, da kann man nicht sagen das oder Jenes muß zuerst oder ist wichtiger und - es kann auch mal das eine und mal das andere beachtet werden. Mailo
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: Hippotherapie nach Hirnblutung Verfasst: 27. Mai 2010, 17:20:17 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Aber da wir hier am Rande eures Geschehens ja absolut nichts über dich, deinen Sohn und eure Umstände wissen und euch nicht kennen, ist es auch sehr schwer, von der Ferne aus Ratschläge zu geben. Darum halte ich es tatsächlich für das Beste, jetzt erstmal auf die Ratschläge der Ärzte einzugehen und im Laufe der Therapie dann weitere Schritte zu planen. Evtl. dann vielleicht auch mit Blick auf seelisch/psychische Stabilisierung. Das wird sich sicherlich zeigen.  Alles Liebe, viel Glück, gute Besserung und haltet die Ohren steif!!! LG Claudia PS: Es wäre schön, wenn wir später wieder evtl. Nachricht bekommen dürften, wie es euch mit der Therapie ging.
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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