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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Haflinger-Merle
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Betreff des Beitrags: Das Pferd Verfasst: 11. Jan 2009, 15:02:01 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 10. Jan 2009, 12:58:52 Beiträge: 14
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Da ja bei der Reit-Therapie oder allgemein bei der Arbeit mit Pferden das Tier das Medium darstellt, hab ich doch mal eine Frage zu euren Therapiepferden. (falls das hier nicht paast bitte verschieben). Welche Ausbilung haben eure 4-Beiner? Habt ihr sie selber ausgebildet? Welche speziellen Anforderungen stellt ihr da? Und vor allem: Wie gleicht ihr das aus...also welche Abwechlsung zur therapeutischen Arbeit bietet ihr dem Pferd? Freue mich über Berichte. Merle
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: Das Pferd Verfasst: 11. Jan 2009, 17:19:12 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 541 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Hallo Merle, also ich habe fünf verschiedene Rassen, engl. Vollblut, Haflinger, dt. Reitpony, Knabstrupper, und ein Dartmoorpony. Von den fünf habe ich drei von klein auf selbst ausgebildet, nach der klassischen Dressur, mit der Linda Tellington-Methode. Als Ausgleich zur Therapiearbeit, gehen wir sehr viel ins Gelände, aber auch auf Dressurlehrgänge oder Orientierungsritte usw. Meine Pferde werden 3x in der Woche von mir Korrekturgeritten, und an den Wochenenden habe ich erwachsene Reitbeteiligungen, die mit ihnen auch sehr gut arbeiten. Finde ich ganz wichtig, da meine Pferdis unter der Woche fast ausschliesslich mit Kindern arbeiten, bei denen sie die ganze Verantwortung übernehmen müssen, und dann können sie am Wochenende mal die Verantwortung an den Reiter abgeben. Ebenso leben sie ein einer festen Herde und sind Tagsüber auf einer grossen Koppel. Wenn du fragen hast, nur her damit, viele Grüsse Simone
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
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Schlotterlotte
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Betreff des Beitrags: Re: Das Pferd Verfasst: 14. Jan 2009, 21:53:33 |
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Registriert: 14. Jan 2009, 16:12:00 Beiträge: 63 Wohnort: Allgäu
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Hallo,
ich arbeite nebenberuflich als Reitpädagogin, bzw. nutze meine Weiterbildung auch hauptberuflich, da ich als JuHe-Erzieherin in einer heilpäd. Wohngruppe arbeite. Mein 16-jähriger Haflinger Chuck hat somit keinen Fulltimejob als "Reitpädagogikpferd". Er ist in Familienbesitz seit er ein Absetzer ist. Der süße Mops war ein Anwärter für Pferdesalami und so mussten wir ihn vor seinem Schicksal retten. Als meine Schwester und ich (damals war ich süße 15 und begeisterte Westernturnierreiterin) anfingen mit ihm zu "arbeiten" (natürlich als Baby nur am Halfter führen, Hufe geben, etc), half uns ein Bekannter, der Westerntrainer (etwas Parelli angehaucht) ist. Er wuchs in einem schönen Offenstall mit anderen Hengstis auf. Jedoch machten wir mit ihm als Jährling schon Bodenarbeit (inkl. Dominanztraining), Schrecktraining, Aussacken, Verladetraining etc., das war für uns als Westernreiter völlig normal, ich kannte das garnicht anders. Eingeritten wurde er von dem oben genannten Trainer, der auf das Einreiten von Jungpferden spezialisiert ist und einen super Job gemacht hat. Chuck wurde mit drei Jahren 6 Wochen eingeritten und durfte dann noch einmal ein Jahr Pause machen. Mit vier kam er noch einmal für 12 Wochen in Beritt. Er zeigte Talent für Trail und wurde dementsprechend gefördert. Da er als Trailpferd äußerst nervenstark und gut erzogen sein muss, legten wir viel wert auf Konsequenz und Abwechslung. Chuck startete erfolgreich auf einigen C-Turnieren. Seine Ausbildung wurde durch Kurse bei namhaften Trainern abgerundet. Chuck ist sehr gut gymnastiziert und wird heute ausschließlich von mir geritten. Mit den Kindern / Jugendliche führe ich erlebnispädagogische Aktivitäten / Gruppenprojekte durch, Reitstunden gebe ich nicht. Er lebt immer noch in Offenstallhaltung und ganzjährigem Koppelgang. Abwechslung biete ich ihm durch lange Ausritte (auch Wanderritte), zirzensische Lektionen, Langzügelarbeit und anspruchsvolles Training / Gymnastizieren/ Kurse. UND natürlich auch mit genügend Freizeit.
_________________ Grüße, Schlotterlotte
Das Erlebnis kann man nicht rational vermitteln,es muss emotional erfahren werden. Man kann es nicht lehren, man muss es bisweilen inszenieren. (Kurt Hahn)
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