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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Das mystische Pferd??? Verfasst: 30. Apr 2007, 10:03:19 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo,
ich war gestern endlich mal wieder reiten und da ist mir besser gesagt uns etwas komisches aufgefallen.
Allem voran verhält sich "mein" Pferd mir gegenüber seit zwei Stunden irgendwie anders. Das ist auch genau die Zeit seit ich beim Reiten ein ganz spezielles Problem habe. Ich kann nicht mehr nach links reiten.
Weder auf den Zirkel, wenn ich linkerhand reite, noch Schlangenlinien, noch irgendwie wahllos über den Platz. Das gleiche ist es wenn ich rechterhand reite, ich kann nicht nach links "abbiegen". Nach rechts ist es überhaupt kein Problem. Wir haben alles probiert, Zügel sowohl in die rechte Hand als wie in die linke, oder in beide, Steigbügel verändert, mal Decke und Gurt mal Sattel, an der Longe oder frei, meine Therapeutin mal links mal rechts neben dem Pferd. Ich kann absolut keine Linkskurven reiten!!!
Wir wissen einfach nicht woran das liegen könnte, ich bin mir eigentlich sicher, dass ich die Hilfen auf beiden Seiten gleich geben, da haben wir auch schon dran gebastelt.
Allerdings und das ist das komische wirkt mein Pferd auch nicht so als würde es mich ärgern oder testen wollen, da guckt er anders, und er wirkt auch nicht verwirrt, wie also ob er nicht wüsste wo er hingehen soll. Im Gegenteil er läuft völlig zielstrebig nach rechts. Meine Therapeutin hat gesagt, dass er sich noch nie so verhalten hat.
Hmm und da ist uns eine Überlegung gekommen. Wir gehen davon aus, dass er irgendetwas spüren muss, wovon ich selber keine Ahnung habe. Irgendetwas das mit meinem Körper zu tun hat, mit der Wahrnehmung oder so auf meine beiden Körperseiten bezogen.
Ich mache ja eine Traumatherapie und ich weiß dass während Traumatisierungen unbewusst ganz viele Botschaften abgespeichert werden, auf die man so gar keinen Zugang hat, aber die abgespeichert sind und einen irgendwie dennoch beeinflussen. Was ist also, wenn irgendetwas im Bezug auf meine Körperseiten abgespeichert wurde, und mein Pferd das spüren kann, auch ohne, dass mir das bewusst ist?
Klingt bescheuert, ich weiß, aber es ist die einzige Erklärung, die uns eingefallen ist. Und jetzt will er uns das mitteilen. Dazu muss ich noch sagen, dass ich momentan wieder ganz intensiv an den Traumatas arbeite.
Delphine können das. Delphine können, Dinge spüren die Menschen so gar nicht wahrnehmen können. Selber der Mensch bei sich nicht. Und gerade bei den verschlüsselten Informationen, die während einer Traumatisierung entstehen. Bei Delphinen ist das bewiesen und ich habe das selber während der Delphintherapie erlebt.
Warum soll sowas bei Pferden nicht auch möglich sein???
O.K. entweder ich bin verrückt, oder naja, er spürt irgendetwas, wovon ich selber nichts weiß.
Jetzt habe ich einen ganzen Roman geschrieben, sorry.
Aber ich musste das unbedingt erzählen, ich würde mich über eure Meinung dazu echt freuen.
Meine Therapeutin ist momentan dabei ihr "Weltbild" von den Pferden, besonders von ihm zu überdenken.  Sie hat sowas noch nie erlebt.
Liebe Grüße, Susannah
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Apr 2007, 15:23:02 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo Susannah,
ich schätze mal, das ist eine Frage / Mittelung, auf die Du von 5 unterschiedlichen Reittherapeuten 5 unterschiedliche Antworten bekommen wirst, je nachdem, in wieweit sich der Reittherapeut selbst mit solchen Dingen beschäftigt hat, bzw. offen dafür ist.
Ich kenne eine Frau, die nur mit Pferden am Boden arbeitet und diese Arbeit (grob zusammengefasst) so funktioniert, daß die Pferde auf Gefühle und innere Bilder vom Menschen reagieren. Pferd und Mensch stehen dabei nur gemeinsam auf der Wiese, also ohne daß sie irgendetwas gemeinsames tun. Das Verhalten der Pferde spiegelt dann die Gefühle und inneren Bilder der Menschen.
Ich denke, es gibt x Ansätze in dieser Richtung. Auch durchaus noch sehr viel mehr "mysteriösere".
Ich persönlich kann mit diesen "sehr mysteriösen" Ansätzen nicht so viel anfangen.
Aber - und ich vermute mal, diese Dinge sind auch unter Reittherapeuten nicht strittig - Pferde reagieren ja als Herdentiere auf ganz, ganz feine körperliche Signale. Müssen sie ja, um als Herden/Fluchttier überleben zu können. Es gibt dies berühmte Beispiel vom "klugen Hans", einem Pferd, dessen Besitzer auch glaubte, daß es rechnen konnte. Dem Pferd wurden Rechenaufgaben gestellt, die es mit Hufescharren, Kopfnicken usw. beantwortet hat. Das war kein Trick seines Besitzers, funktionierte auch ohne den. Als dies untersucht wurde, stellte sich heraus, daß das Pferd allerfeinste Dinge wahrnehmen konnte (die Zuschauer hatten eine minimale Anspannung kurz bevor das Pferd zum richtigen Ergebnis kam, drückten nach der richtigen Antwort unbewußt Erleichterung aus usw.).
Somit sind Pferde "Wahrnehmungskünstler" und können ganz, ganz feine Veränderungen in Körpersprache, die Menschen nicht bewußt sind und auch ein anderer Mensch nicht unbedingt merkt, wahrnehmen.
Das ist es, was ich persönlich denke und auch ganz oft erlebt habe, ich tue unbewußt irgendwelche Dinge (bin ein bißchen abgelenkt, spanne irgendeinen Körperteil unbewußt an usw. usw.) und das Pferd spiegelt mir das in irgendeiner Reaktion darauf. Erst wenn ich die Reaktion sehe/merke, wird mir klar "ah, da war doch das und das". Und das sind meist nur haarkleine Sachen. Am Boden genauso wie beim oben drauf sitzen.
So würde ich persönlich Dein "Phänomen" erklären, er merkt irgendetwas in Deiner "Körpersprache" und reagiert eben darauf.
Soweit würde ich das bei Reittherapeuten für "allgemein unstrittig" halten.
Wie gesagt, das ist meine persönliche Herangehensweise daran, es gibt sicherlich Reittherapeuten, die Pferden auch noch sehr viel weitergehende Fähigkeiten zuschreiben.
Bin mal gespannt, was hier von den anderen noch kommt, ich denke, das wird sehr unterschiedlich sein..
Viele Grüße,
Martina
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Apr 2007, 19:25:03 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo Martina,
danke für deine Antwort.
Ich hätte sowas nicht schreiben dürfen.
Irgendwie mache ich wohl alles falsch.  Ich habe das schon bereut.
Ich war nur so begeistert, weil ich das Gefühl hatte, dass da wirklich irgendetwas mehr dran ist, als einfach nur ein Pferd, das nicht dahin geht, wohin ich das möchte. Und ich habe wirklich (!) versucht, die selben Hilfen auf beiden Seiten zu geben. Nun ja...
Von Delphinen ist es bewiesen, vielleicht ist es bei Pferden etwas anderes.
Wir, also meine Therapeutin und ich hatten nur keine wirkliche Idee dazu, woran das liegen könnte.
Ja, das was du schreibst, ich denke eben auch, dass Pferde etwas ganz feines wahrnehmen können, was anderes meinte ich ja gar nicht, dass er wohl etwas wahrnimmt, weil ich mich links und rechts scheinbar anders verhalte, muss aber was ganz minimales sein. Mir ist das nur nicht bewusst, dass ich das tue, und nun ja, es ist nun mal so, dass ich mit meinem Körper ein großes Problem habe, und vielleicht ist das auf den beiden Seiten irgendwie anderes und ich verhalte mich unbewusst da anders. Das wollte ich eigentlich sagen.
Mache wohl alles falsch.
Ach, man, es ist echt schrecklich, ich und meine überschäumenden Gefühle, verdammte Krankheit.
Es ist wohl besser ich schreibe hier gar nicht mehr, habs mir wohl verbaut mir meinem blöden Gerede. ich mache immer alles falsch.
Tut mir leid.
Susannah 
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Apr 2007, 19:54:19 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Was genau machst Du denn falsch?
Ich kann jetzt nix finden...
Du schreibst deine Meinung und deine Beobachtungen hier rein - Genau dafür ist das Forum da...
Läuft alles richtig...
Liebe Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Apr 2007, 20:56:30 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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ich versteh auch nicht, was falsch sein soll...
finde auch alles richtig 
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30. Apr 2007, 21:48:28 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo Susannah!
Denke sehr wohl, dass das Pferd wohl eine Grund hatte, so zu reagieren.
Weist Du, bei unserer Ausbildung als "Heilpädagogischer Begleiter mit dem Pferd" ist es tatsächlich so, dass der Schwerpunkt gerade auf diesen feinstofflichen Wahrnehmungen liegt. Genau wie Du das richtig erkannt hast, wie bei Delphinen, genau so geht das auch mit Pferden.
Du liegst völlig richtig.
Vielleicht hilft es Dir zu überlegen, mit was Du das linksrum Reiten verbindest.
Vielleicht fällt Dir etwas ein (Ängste z.B.), die Du evtl. damit verbindest.
Ein Grund für die Reaktion des Pferde könnte vielleicht sein, dass Du unbewusst, ohne es zu merken, verkrampft wurdest.
Verstehst Du, was ich mein?
Ganz liebe Grüße! Und erzähl doch bitte gern wieder von Deinen Erfahrungen. Finde sie sehr interessant.
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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dshengis
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Mai 2007, 09:44:39 |
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Registriert: 20. Apr 2007, 20:45:33 Beiträge: 76 Wohnort: Berlin
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Hallo Susannah (und alle anderen)!
Soweit ich weiß, manifestiert sich doch ein Trauma auch körperlich als Blockade oder Verspannung (weswegen es manchmal Probleme mit traumatisierten Patienten bei der Physiotherapie gibt. Wenn eine Verspannung gelöst wird, kann das dahinter stehende Trauma ausgelöst werden).
Wird also ein Trauma (seelisch) behandelt, könnte das auch Auswirkungen auf das Körpergefühl haben und daraus resultierend auf den Bewegungsablauf, oder? Also hat sich möglicherweise bei Dir irgendwas verändert durch die Therapie, was Du nicht wahrnimmst, aber das Pferd schon. Und dafür sind die ja auch da  Also keine Panik, sondern weiterhin schön beobachten...
LG A.
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Mai 2007, 12:02:14 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo,
hmmm danke.
Ich weiß auch nicht, was ich falsch gemacht habe, ich hatte nur plötzlich das Gefühl, dass dem so ist.
Ich bekomme schnell Panik, und dann lieber mal sicherhaltshalber auf Rückzug gehen, weil sonst wird man ja vielleicht verletzt.
Es ist nicht einfach alte Verhaltensmuster abzulegen.
Sorry.
Ich schreibe eigentlich gerne hier, also es tut mir wirklich gut irgendwie, also wenn ich weiterhin darf, würde ich das gerne... ???
@Joey
Hmmm, ich dachte eben auch, dass das Pferd wohl einen Grund hatte. Es war schon komisch, wir konnten nichts anderes finden, woran es liegen könnte. Ja, ich denke auch, dass ich irgendwie wohl verkrampfe wenn es nach links geht und dass er das dann merkt und deshalb sicherhaltshalber rechts weiter geht.
Ich habe schon überlegt, was es mit der linken Seite auf sich hat, zwecks Ängsten oder so, aber bis jetzt ist mir noch nichts eingefallen. Ich kenne mich da selber sehr wenig, alles was mit dem Trauma zusammenhängt ist sehr verdrängt worden und kommt erst langsam wieder hoch, es gibt da noch viele Dinge, die ich selber nicht kenne oder verstehe.
@dshengis
wow ich bin beeindruckt. Woher weißt du so viel über Traumatisierungen?
Ja, ich denke eben genau das, dass sich wohl irgendetwas verändert haben muss in der Therapie, ist gerade auch viel passiert. Ja, bewusst ist es mir nicht, was sich da tut, aber unbewusst ist alles abgespeichert, meint meine Psychologin, und das tritt oftmals nach außen auch ohne, dass ich das wahrnehme, aber vielleicht tut das das Pferd, irgendwie.
Bei Delphinen konnte ich das auch schon feststellen.
Was es aber mit dem "links" auf sich hat, das weiß ich nicht, noch nicht.  Aber ich bleibe da dran, frage auch mal meine Psychologin. Irgendwie muss da etwas abgespeichert sein. Hmmm.
Danke euch allen, ich hoffe es war o.k., dass ich wieder geschrieben habe.
Liebe Grüße, Susannah
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Mai 2007, 14:47:48 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo Susannah,
ich weiß immernoch nicht, wieso Du nun dachtest, daß irgendwas von Dir falsch war...wenns an meiner Antwort lag, kann ich nochmal deutlicher sagen, was ich meinte.
Ich habe ja schon geschrieben, daß ich denke, daß Pferde wirklich sehr viele, feinste (den Menschen unbewußte) körperliche Veränderungen wahrnehmen und spiegeln.
Wo ich persönlich meine Schwierigkeiten habe, ist, wenn Menschen weit darüberhinaus den Pferden Fähigkeiten zuschreiben. Die Osteopathin meiner Lehrpferde z.B. sagt, daß sie gedanklich (über Bilder) sich mit Pferden unterhalten kann. Daran glaube ich persönlich nicht, trotzdem ist sie eine sehr gute Osteopathin und die Behandlung wirkt, warum ist mir dann letztendlich egal.
Sowas meinte ich damit, daß Du vermutlich von verschiedenen Reittherapeuten unterschiedliche Antworten darauf bekommen wirst, was denn Pferde nun merken und können und was nicht. Je nachdem, welche Sichtweise der Reittherapeut hat. Wissen was Pferde dann nun tatsächlich können und was nicht, kann, denke ich, niemand.
Viele Grüße,
Martina
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Joey
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Mai 2007, 15:40:47 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1968 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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dshengis hat geschrieben: Hallo Susannah (und alle anderen)! Soweit ich weiß, manifestiert sich doch ein Trauma auch körperlich als Blockade oder Verspannung (weswegen es manchmal Probleme mit traumatisierten Patienten bei der Physiotherapie gibt. Wenn eine Verspannung gelöst wird, kann das dahinter stehende Trauma ausgelöst werden). Wird also ein Trauma (seelisch) behandelt, könnte das auch Auswirkungen auf das Körpergefühl haben und daraus resultierend auf den Bewegungsablauf, oder? Also hat sich möglicherweise bei Dir irgendwas verändert durch die Therapie, was Du nicht wahrnimmst, aber das Pferd schon. Und dafür sind die ja auch da  Also keine Panik, sondern weiterhin schön beobachten... LG A.
Ui!! Da bin ich jetzt beeindruckt. Siehst Du, genau das meinte ich. Nur konnt ich es leider nicht so super gut formulieren.
André: Du könntest mir nicht zufällig einen Fernkurs bieten, so mit dem Thema: Wie bekomm ich meine Gedanken richtig formuliert?
Und da heißt es immer, Männer könnten Gedanken nicht in Worte fassen.... *frechgrins*
Susannah:
Ich denke es könnte vielleicht so sein, wie André das so schön auf den Bildschirm gebracht hat.
Und ich finde auch, es könnte Dir vielleicht helfen, es nicht zu sehr mit dem Kopf erklären zu wollen. Sondern vielleicht einfach auch mit Bauchgefühl weiter beobachten.
Wenn ich Du wäre, würd ich gar nicht mal über biegen und brechen versuchen, das jetzt zu ändern. Sondern wirklich einfach immer wieder diese Übungen machen und beobachten und auch von der Therapeutin sagen lassen, was sie am Pferd beobachtet hat.
Denn das Pferd ist oft der Spiegel des Menschen.
Alles Gute weiterhin!! Und viel Spaß beim Pferd.
Ach ja, übrigens: Schön, wieder von Dir gelesen zu haben!!!
LG 
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Pancho
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Mai 2007, 19:38:14 |
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25 Beiträge: 946 Wohnort: Schifferstadt
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Susannah hat geschrieben: Ich schreibe eigentlich gerne hier, also es tut mir wirklich gut irgendwie, also wenn ich weiterhin darf, würde ich das gerne... ???
...und wir lesen alle gerne Deine Beiträge
...und freuen uns auf weitere...
Das "dürfen" stand ohnehin nie Frage - ich wüsste auch nicht warum.
Mich freut es, dass es Dir gut tut, und ich bin überzeugt davon, dass deine Beiträge eine Bereicherung für die Leser sind.
Liebe Grüße 
_________________ Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Mai 2007, 20:13:11 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo Martina,
ach ich weiß auch nicht, woran es lag, dass ich was falsch gemacht habe.
Aber es lag sicherlich nicht an dem was du geschrieben hast.
Ich war nur allgemein verunsichert, kann grad gar nicht so genau sagen, woran das lag. Ich bin allgemein sehr leicht zu verunsichern und ich habe nicht wirklich viel Selbstwertgefühl, so dass ich schnell Angst bekomme und denke ich habe keine Rechte und so und ich will wirklich niemanden nerven.
Alte Verhaltensmuster, wenn ich denke, ich mache etwas falsch bekomme ich Angst, Angst auch verletzt zu werden und habe den Impuls mich schnell zurück zu ziehen, um auf Nummer sicher zu gehen.
Ist nicht so einfach, meine Krankheit macht mir oft zu schaffen.
Ich kann dich gut verstehen, (denk ich zumindest), ich will auch nichts überbewerten, das von dieser Osteopathin wäre mir auch zu abgehoben, da hätte ich auch Schwierigkeiten.
Klar, wir wissen nicht, was Pferde wirklcih wissen und können.
Ich hatte nur das Gefühl, dass das Pferd bei mir irgendwas spürt, was ich selber nicht wahrnehmen kann und da ich das von Delphinen kenne, dachte ich eben, dass da auch was dran sein kann, hmm.
Hab ich dich jetzt irgendwie verärgert??? Das wollte ich wirklich nicht. Ich kann nur immer so schwer aus meiner Haut raus. Ich fühle mich sehr schnell unsicher und bekomme irre schnell Angst und reagiere dann lieber mit Flucht, tut mir leid, ich wollte dich nicht verärgern oder nerven.
Liebe Grüße, Susannah Ich weiß, dass es sehr schwer ist mich zu verstehen oder nachzuvollziehen warum ich so handel wie ich handel
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Mai 2007, 20:18:54 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Hallo Joey,
ich fande die Formulierung auch echt toll, ich hätte es auch nicht besser ausdrücken können. Meinen vollsten Respekt für André.
Ja, ich versuche auf mein Bauchgefühl zu hören (ich habe eigentlich relativ viel Bauchgefühl  ), und das sagt mir, dass da irgendwas dran ist, an dem Gedanken, dass er, also das Pferd wohl irgendetwas spürt, wovon ich keinen Ahnung habe.
Hmm, ich werde das unbedingt weiter beobachten, meine Therapeutin sicherlich auch. Bin schon sehr gespannt auf das nächste Mal, obwohl mit das schon auch Angst macht. Wieder die Sache mit dem Kontrollverlust und der damit verbunden Angst, die jedes Mal kommt, wenn er mich in eine andere Richtung trägt als ich will.
Danke dir.
Alles Liebe, Susannah
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Susannah
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 01. Mai 2007, 20:20:27 |
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Registriert: 25. Mär 2007, 18:41:13 Beiträge: 332
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Pancho hat geschrieben: ...und wir lesen alle gerne Deine Beiträge ...und freuen uns auf weitere... Das "dürfen" stand ohnehin nie Frage - ich wüsste auch nicht warum. Mich freut es, dass es Dir gut tut, und ich bin überzeugt davon, dass deine Beiträge eine Bereicherung für die Leser sind. Liebe Grüße 
DANKE!!!!
Das tut echt gut, sowas zu hören, wo ich doch immer denken muss, dass ich nichts wert bin.
Danke dir.
Liebe Grüße, Susannah
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Martina
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 02. Mai 2007, 01:54:38 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Susannah hat geschrieben: Hallo Martina, ach ich weiß auch nicht, woran es lag, dass ich was falsch gemacht habe. Aber es lag sicherlich nicht an dem was du geschrieben hast.
Hallo Susannah,
Du hast nix falsch gemacht. Ich kann da nix falsches finden.
Und ich bin kein bißchen verärgert oder genervt von Dir. Ich habe so eine Ahnung, warum Du das vermuten könntest, so ein "oh je, jetzt denkt Martina, daß es irgendwie an ihrer Antwort lag, das ich (Susannah) jetzt denke, ich hab was falsch gemacht und ist deswegen sauer oder genervt".
Das ist aber absolut nicht so.
Also mach Dir keinen Kopf darum
Zu Dir und dem Pferd, ich persönlich (wenn es mir so ginge) würde einfach rumprobieren.... er hat da irgendwas gemerkt und Du weißt noch nicht genau, was. Ich persönlich würde jetzt auf die Suche gehen...wann ist das so....ist es nur beim reiten so, oder auch, wenn ihr beide "zu Fuß" geht?...wenn es zu Fuß nicht so ist, was ist beim reiten vielleicht anders? Was ist der Unterschied? vielleicht bekommst Du so ja eine Spur oder eine Idee oder ein Gefühl.....wie ist es, wenn Du ihn nicht "lenkst", also Du keine Hilfen gibst, sondern nur draufsitzt und gar nix machst und Deine Therapeutin ihn führt...ich würde einfach rumprobieren, das wäre für mich ein "genaueres fragen, woran liegts denn nun"
Viele Grüße,
Martina
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