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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: bitte um hilfe bi meiner Belegarbeit Reitherapie
BeitragVerfasst: 01. Feb 2006, 13:40:35 
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Hallo!!!!!!!!!!!!!!! :lol:
Ich schreibe geade eine Belegarbeit über Therapeutisches Reiten
und haben ein Paar Fragen.
1. Wie genau läuft so eine Therapieeinheit ab?
2. Welche Bewegungen führt das Pferd durch ,was macht der Mensch und der Therapeut dabei?
3. Was kann mit behinderten Menschen gemacht und erreicht werden? :?:
würde mich sehr freuen wenn mir jemand antworten würde oder Info`s geben könnte!!!! :wink:

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BeitragVerfasst: 03. Feb 2006, 18:21:54 
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ui jui jui, :lol: so viele Fragen auf einmal :lol:

Da haben manche " Experten " ganze Bücher drüber geschrieben :shock:
Habe jetzt leider nicht die Zeit deine Fülle an Fragen zu beantworten, werde mich dem aber morgen Abend widmen, versprochen.

Nr damit ich es auch verstehe, ist eine "Belegarbeit" sowas wie eine " Jahresarbeit"( wird geschrieben wenn man Erzieher - Ausbildung macht ) Oder ist das sowas wie ein Praktikumsbericht ?

Wie viele Seiten Umfang sollte das ganze haben? Hast du inhaltliche Vorgaben z.B. einen Bericht über eine Stunde die du beobachtet hast o.ä.? ( außer dem was du oben schon angegeben hast )
Welche "Art" von behinderungen meinst du ? ( körperlich, geistig, seh. oder hörgeschädigt ? oder oder oder

Bitte etwas konkreter, denn so einen Stundenaufbau kann man nun wirklich nicht verallgemeinern und ist zudem immer auch von dem ZIEL welches man für diese Person gesetzt hat abhängig !

Hast su Ziele für diese Arbeit ?? Welche ?

Oder soll alles nur SEHR allgemein gehalten werden? ..dann wäre es wirklich das sinnvollste du nimmst dir ein Buch zur Hand und fasst es in deinen Worten zusammen....wie gesagt, das ganze wäre dann sehr allgemein und nicht speziell.

Lg
Tina

helfe dir natürlich gerne weiter... :wink:


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BeitragVerfasst: 06. Feb 2006, 12:32:10 
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Hallo ?

noch Intresse ..oder hat es sich erledigt ?

:D


Lg
Tina


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BeitragVerfasst: 06. Feb 2006, 23:23:57 
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Hallo ,
Sorry das ich nicht gleich zurück geschrieben habe,erstmal vielen Dank für´s Interesse, ich hatte leider viel zu tun. Ja ich habe natürlich noch Interesse. Die Belegarbeit ist für einen meiner Kurse er heißt Behindertenpädagogik.
Und diese Arbeit gilt sozusagen als Abschluß für dieses Fach, bestimmt also auch die Endnote. Sie sollte in etwa 10 Seitenhaben (+Inhaltsangabe und Quellen) Ich habe keine Inhaltangaben was mir diesbezüglich viel Spielraum erlaubt. Ich habe mir heute eine Stunde mit angesehen und bin sogar das erste mal auf einem Pferd geritten allerdings nennen die Leute das da sensorische Integration auf dem Pferd. Das fand ich sehr interessant hat mir aber leider nur teilweise weitergeholfen da die Therapeutin leider wenig Zeit hatte und meist ausgebucht zu sein scheint. *seufz*
Mit Behinderten Menschen meinte Ich körpelich Behinderte. Ich wusste gar nicht das andere Behinderungen auch beeinflusst werden.*Danke für die Info,wieder was gelernt*
Bei dem Stundenaufbau meinte ich mit einer körperlichen Behinderung*hätte ich woll besser darlegen müssen* Ein konkretes Beispiel hatte ich eigentlich nicht vorgesehen.
Meine Ziele ? Meinst was ich gerne drin haben würde.
1.Definitionen (Was Therapetisches Reiten ist usw.)
2.Die Aufgliederung und Erklärung der 3 Hauptarten(Behinderten Sport ,Hippotherapie usw.)
3..Einsatzgebiete
4.Darstellung einer Therapiestunde
(für Anregungen wäre ich Dankbar )
muss jetzt Schluss machen ist schon nach 23.00 Uhr.
Vielen Dank nochmal
Jane

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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 09:57:55 
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jetzt könnte ich gerade k****..hab dir einen Roman geschrieben und nu ist alles weg :cry: ...
Ich versuchs später noch mal.... :cry:


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 10:25:44 
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ok , Versuch Nr.2 8)

Wie wäre es denn erstmal mit einem Headliner ( würde es mir einfacher machen)

Ich nehm mir jetzt mal die Freiheit deiner Arbeit einen Namen zu geben :

Wie wäre es denn mit :

"Fördermöglichkeiten körperlich behinderter Menschen mit Schwierigkeiten in der sensorischen Integration im Bereich des therapeutischen Reiten" :D ( hauch -auf- die- Fingernägel 8)
Aufbau :
1. Erläuterung sensorische Integration
2. Erläuterung therapeutisches Reiten

2.1 Therapeutisches Reiten
2.1.1 Einsatzgebiet
2.2 Hippotherapie
2.2.1 Ensatzgebiet
2.3 heilpäd. Reiten und Voltigieren
2.3.1 Einsatzgebiet
2.4 Reiten als Sport f. Behinderte
2.4.1 Einsatgebiet

3. kritische Betrachtung

4. Klientel des Projekts
5. Ziele
6. Stundenaufbau
7. Reflektion

8. Schlusswort

Kannst du davon was übernehmen ?
Gehe später noch genau auf jedes einzelne ein :wink:


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 10:35:12 
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6 könnte man noch unterteilen in:

6.1 Auswahl des Therapiepferdes
6.2 Stundenziel
6.3 Arbeitmaterial
6.4 Begrüßung
6.5 Übung
6.6 Abschied
6.7. Reflektion mit Patient


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 10:37:51 
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Ich bitte um Äußerungen anderer User :D

Hab ja auch nicht das Wissen alleine gepachtet :lol: ... klugsch***** kann ich aber schon gut :lol:


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 10:42:19 
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Bei den Zielen : Immer Fernziel (Grobziel) angeben und dann in Der Stundenplanung ein Feinziel ( eins von vielen ) auf das du dich in der einen Stunde konzentrierst.

die vielen kleinen Feinziele sollen ja schließlich irgendwann ( das kann schonmal 1 Jahr dauern ) zum Fernziel führen !


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 10:45:36 
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Ohne das inhaltliche (Reittherapie) beurteilen zu können, ist die Logik dieser Gliederung sehr gut.

Auch die Verwendung der Begrifflichkeiten Fein- und Fernziele zeigt, dass Du sowas schon öfter gemacht hast, oder täusche ich mich?

Grüsse :D

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Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 11:23:19 
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Ah Pancho :D ,

ja das stimmt wohl. Ich schreibe zwar nicht täglich Ausarbeitungen, aber ich bin einer von denen, die ihre Therapieziele schriftlich fixieren, ausarbeiten und auswerten. Das nimmt zwar einen Haufen Zeit in Anspruch aber ich bin mir meiner Sache dann sicherer und kann auch nach einem halben jahr noch nachschauen mit was und wie man eigentlich angefangen hat. nicht zuletzt hat man eine gute Verhandlungsbasis ( bezüglich Jugenamt ) von wegen Kosten- Nutzen ( nachweislich ) wird immer wieder gerne gesehen :D


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 11:54:17 
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so, nun weiter ( hab heute meinen Bürotag und keinen Bock :D ..da ist das hier eine willkommene Abwechslung )

Begriffserklärung sensorische Integration : sensorische Inegration ( SI ) ist die Verarbeitung von Sinnesregungen im zentarlen Nervensystem (ZNS) damit der Mensch adäquat auf seine Umwelt reagieren kann.
Sinnesregungen kommen zu jeder Zeit ins ZNS, durch : Riechen ( Geruchssinn /olfaktorisch ) , schmecken ( Geschmackssinn /gustatorisch ) , sehen ( Sehsinn /visuell ) , hören (Hörsinn / auditiv ) ,Berührung (taktiles System ), Bewegung und Körperstellung ( vestibuläres und propriozeptives System ). Ist eine dieser Bereiche gestört, so findet im ZNS keine entsprechende Verarbeitung statt und es kann nicht zielgerichtet auf die Umweltreize reagieren.


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 11:56:33 
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Anmerkung : sensorische Integration findet in allen Bereichen des therapeutischen Reitens statt (bzw. wird gefördert)


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 11:59:55 
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Begriffserklärung therapeutisches Reiten : therapeutisches Reiten steht hier als Oberbegriff verschiedener Bereiche in der Arbeit mit Mensch+Pferd. Es bedeutet eine ganzheitliche Förderung von Körper , Geist und Seele mit Hilfe des Pferdes.


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BeitragVerfasst: 07. Feb 2006, 12:07:39 
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2.1 ( ich verbesser mich, nenn diesen Punkt Reittherapie ! )
Reittherapie : Vorzugsweise kommen diese Therapeuten auch aus einem therapeutischen Beruf ( d.h. Psychotherapeut, Ergotherapeut...etc..)
Hier steht der therapeutische Charakter im Vordergrund d.h. es werden anhand spezieller Therapieziele Behandlungspläne ausgearbeitet, nach denen man sich konkret richet um ein festgelegtes Ziel zu erreichen.


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