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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
Aktuelle Zeit: 18. Mai 2012, 14:26:43


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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Belastung und Futter
BeitragVerfasst: 05. Aug 2006, 11:26:08 
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Registriert: 03. Aug 2006, 13:35:15
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Hallo zusammen,

ich bin momentan dabei mit einem neuen Therapiepferd - einer 11-jährigen Isi-Stute - einen festen Patientenstamm aufzubauen. Die Stute kommt erst im September zu mir und bisher hatte ich auch noch kein eigenes Pferd. Ihre jetzige Besitzerin hat sie ca. alle 2 Tage geritten (aber nicht immer gearbeitet). Ich plane gerade folgendes Arbeitspensum für die Stute:
- 2 mal in der Woche am Nachmittag eine Gruppenstunde mit 2 Kindern über 2 h
- 2 mal in der Woche (nicht an den selben Tagen wie die Nachmittagsgruppen) am Vormittag 2 Einzelstunden über 45 min. (also 1,5 h pro Vormittag)

Das scheint mir für den Anfang genug.

Die Stute hat außerdem 2 RB und ich selbst möchte mit ihr einiges an Bodenarbeit, Longe und 1 mal pro Woche "arbeitendes" Reiten machen.

Wie sollte für so ein Pferd mit der o.g. Auslastung das Futter aussehen. Sie steht im Offenstall und ist Tag und Nacht momentan auf der Koppel.

Vielen Dank für Eure Antworten.

Liebe Grüße
Dana


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BeitragVerfasst: 05. Aug 2006, 19:02:03 
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11
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Huhu,

zuerstmal muss ich sagen, dass das nicht nur für den Anfang völlig reicht :wink: ... was mir in deiner Aufzählung einwenig fehlt ist der Ausgleich 8) :wink: ... ich kann auch nicht die ganze Woche Arbeiten oder trainieren. Deine Reitbeteiligungen verlangen sicher auch noch was vom Pferd...

Zum Futter.... immer wieder schwierig :? . Nicht zuviel nicht zuwenig :D ...ich steh total auf Müsli ( bzw. meinePferde :D ), immer ausreichend Raufutter .. Futtermöhren + 3 Äpfel gibts Abends noch .
So mach ich das, ist aber kein allgemeiner Futterplan, das Futter muss immer individuell sein. Der eine braucht mehr hier von , der andere Davon ( so bekommt einer von meinen z.B. noch Ingwer druntergerüht, wegen Stoffwechselanregung )

LG
Tina

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" Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )


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BeitragVerfasst: 06. Aug 2006, 13:13:07 
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Registriert: 03. Aug 2006, 13:35:15
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Hallo Tina,

ups liege ich mit 1,5 - 2 h Therapie an 4 Tagen in der Woche wirklich schon so nah an der Belastungsgrenze :oops: ?? Dann sollte ich da wohl noch mal drüber nachdenken.
Bei den RB war mir wichtig, daß es niemand ist, der mit der Stute arbeiten möchte, sondern Spaß am Reiten und der Natur hat. Beide möchen vom Spazierengehen über Geländereiten oder einfach nur mal "sauen" lassen, die Zeit mit dem Pferd zum Ausspannen nutzen und genießen. Keine großen Anforderungen und ich denke, daß das für die Stute ein sehr guter Ausgleich ist.

Was wäre denn so ein zumutbaren Arbeitspensum für ein Therapiepferd. Bisher habe ich meine Ausbildung in größeren Isi-Ställen gemacht u.a. auch auf dem Wiesenhof bei Karlsruhe und da laufen die Pferde oft bis zu 3 h täglich. Gibt es da eine Art Faustregel??

viele liebe Grüße
Dana


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BeitragVerfasst: 06. Aug 2006, 15:19:37 
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11
Beiträge: 559
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Huhu,

na dann war wohl meine Rechnung etwas daneben :?

2x in der Woche 2 Std. = 4 std


*

2x in der Woche 2x 45 = 1,5 Std

= insges. 5,5 Std Therapie + Longe, Bodenarbeit und arbeitendes Reiten.....

so hatte ich das verstanden :wink:

1,5 -2 Std. TÄGLICH ist Genug , WÖCHENTLICH sind das natürlich nicht zuviel :D .. und wenn die RB schöne erholsame Geländeritte machen ist das ein prima Ausgleich :wink:


LG
Tina

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BeitragVerfasst: 07. Aug 2006, 13:03:17 
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Registriert: 03. Apr 2006, 20:33:50
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Wohnort: Hessen
hallo,

ich habe das auch so wie tina verstanden, kann aber mangels wissen/erfahrung/ausbildung... nichts dazu sagen was ok ist und was zuviel....


wollte nur noch sagen, dass da wo ich die therapie mache vier pferde sind und als ich fragte wie viele klienten sie hat, meinte sie, derzeit 18. sie macht nur noch einzelstunden, allerdings bei kleinen kindern nur eine dreiviertelstunde weil es denen sonst zu lang wird.

bei 18 leuten die soweit ich weiß auch jede woche kommen, ergibt das bei vier pferden jenach dem ob viele kleine kinder dabei sind oder eben nicht zwischen ca. 3,5 und 4,5 std. pro woche.

habe ich gerade mal ausgerechnet, also kein gewähr auf die richtigkeit :wink:




flocke

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Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung


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BeitragVerfasst: 07. Aug 2006, 13:36:17 
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Beiträge: 8
Wohnort: Frickenhausen
Hallo Ihr Lieben,

um jetzt mal allen Rechnereien aus dem Weg zu gehen :wink:

Montag nachmittag 2 h
Dienstag vormittag 1,5 h
Mittwoch vormittag 1,5 h
Donnerstag nachmittag 2 h
Freitag Korrektur 1 h
Restliche Zeit - Gelände und viel Spaß

Ist das zuviel für ein Pferd?

Seid lieb gegrüßt
Dana


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07. Aug 2006, 16:15:35 
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Registriert: 28. Jun 2006, 16:56:02
Beiträge: 6
Wohnort: Euskirchen
Hallo zusammen!

Richtwerte kann ich auch keine geben, aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Einsatzzeit der Pferde absolut von ihrem Typ abhängig ist. Meine Stute z.B. (Shagya, 15 Jahre) findet mehr als 3 h pro Woche (Und das immer an drei verschiedenen Tagen) gar nicht gut!! Das macht sich dadurch bemerkbar, dass sie auf der Wiese freudig auf mich alleine zukommt, während sie wenn Kinder dabei sind (und zwar nur Kinder, bei den Erwachsenen kommt sie!) auf dem Absatz kehrt macht! Unser Wallach (dito, Sh. 15) dagegen findet vorallem Kinder toll und drängt sich schon fast auf nach dem Motto: Nimm mich bitte heute für die Stunde! Bitte,bitte!!

Ich denke, man muss das ausprobieren und sehr sensibel für Veränderungen beim Pferd sein! Manche sind halt nicht zum Therapiepferd geboren...Weiß man vorher ja nicht, kann sich aber in der Arbeit herausstellen. Ich drück Dir die Daumen!!

LG Babs


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08. Aug 2006, 19:20:37 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo,

meine Reitlehrerin gibt auch Einzelstunden, da ist dann meist ein Teil Bodenarbeit dabei, sonst halt eher "spielerisches reiten" für Kinder, ihre Pferde (sie hat auch 4) arbeiten 1-2 Std./Tag. (Auch mit Ruhetagen, Tagen mit Gelände etc. dazwischen).

Auch da hat sich herausgestellt, dass auch den "alten Hasen" unter den Pferden die 2 Std. genug sind, wenn sie danach z.B. am Nachmittag noch ne Stunde irgendwas tun sollen, haben sie keine Lust mehr, sind unaufmerksam, träumen vor sich hin usw.

Von daher schließe ich mich Tina an, 1,5-2 Std. sind genug.

Nur Deine Aufteilung finde ich noch nicht so optimal, dies die Arbeitstage alle hintereinander und dann am Wochenende quasi Ausgleich, besser wären bestimmt Ausgleichstage zwischen den Arbeitstagen.

Zum Futter, sie hat Norweger, als Offenstallpferde haben die besonders im Winter erhöhten Energiebedarf, sie bekommen im Winter gute 2 Kilo Heu pro 100 Kilo Pferd, verteilt auf 3 Mahlzeiten. Im Sommer bei Weide entsprechend weniger. Dazu natürlich Mineralfutter und Möhren, Äpfel und Bananen (stehen sie voll drauf). Dazu Müsli, die Marke wechselt je nach Jahreszeit, aber nicht viel, nur so ne Schaufel am Tag.

Ob Dir das jetzt für einen Isländer weiterhilft, weiß ich nicht, eine Bekannte von mir hat Isländer und eher das Problem, dass die zu dick werden, sie bekommen im Sommer Portionsweide und Mineralfutter, im Winter Heu dazu und kein Kraftfutter.

Martina


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