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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Martina
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Betreff des Beitrags: arme Pferde Verfasst: 14. Sep 2009, 01:32:58 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo,
ich muß mal aus eigener Erfahrung was erzählen. Ich werde hier keine Namen nennen, aber es ist mir wichtig...
Ich habe vor einiger Zeit einen Reitkurs in einem Reitverein gemacht. Gefunden habe ich "arme Schulpferde", die 3-4 Stunden am Tag entweder Longenunterricht (ausgebunden und im Kreis laufend und Anfänger, die ihnen im Rücken rumhoppeln) und/oder schlechtesten "Abteilungsunterricht" gehen, ebenfalls ausgebunden, von Sitzschulung etc. keine Spur, nur gelangweilt hinter dem Vorderpferd herlaufen und "irgendwie ohne größere Anstrengung die Stunde überstehen", um sie zum Trab zu kriegen wird dann "tritt doller mit den Beinen" oder "hau mal drauf" gelehrt.
Ich denke, ihr habt alle ne ungefähre Vorstellung davon oder kennt das, ohne das ich es weiter beschreiben muß...
Lustlose Pferde, die in der Gitterbox gehalten werden (immerhin noch im Sommer 4 Stunden auf die Weide können, scheint ja ein ungeheures Privileg für "Schulpferde" zu sein, im Winter gar nicht), von Ausgleich, Korrektur reiten etc. keine Spur... die dementsprechend unkooperativ etc. sind und jeder Anfänger erstmal lernt "wie man es denn schafft, dem bocklosen Pferd trotz der Tricks, die es gelernt hat, ein Halfter anzulegen".
Hätte ich alles nicht soooo schlimm gefunden, ist für mich (ich bin aus meiner Jugendzeit schlimmeres gewohnt) die übliche "schlechte Haltung und schlechte Arbeit in Reitvereinen".
In genau diesem Reitverein und mit genau diesen Pferden hat eine bekannte Reittherapeutin mit Klienten gearbeitet und ein ebenfalls sehr bekanntes Buch geschrieben. (Eins von den eher "so locker lesbaren", also kein "Fachbuch für Pädagogen etc.", sondern eher ein "populär geschriebenes Buch" (auch gut geschrieben, das Buch fand ich gut, bevor ich die Pferde und die Umstände "zuordnen" konnte).
Was ich damit sagen will, ich persönlich fand es erschreckend, wie wenig in der RT für die Pferde getan wird, an diese gedacht wird etc., wenn selbst eins der "populären Standartwerke" (nicht "Fachliteratur") seit Jahren sich so verkauft ohne das auch nur ein Hahn mal wenigstens signalisiert "da stimmt was für die Pferde vorn und hinten nicht".
Und ich bin mir 150%ig sicher, das genau um das, was ich hier erzähle, x Personen und x RT wissen und keiner sagt mal was.
Sorry, das mußte ich mal loswerden.
Ich persönlich bin seitdem 100 mal skeptischer Literatur gegenüber geworden. Wenn da jemand erzählt, wie toll doch Pferd x auf Klientin y reagiert. Und ich weiß, wie Pferd x lebt und arbeitet. Und die Autorin weiß es auch.
Ich persönlich war geschockt (ich hätte von Buchautoren was anderes erwartet) und ich hab gelernt, das man Büchern über RT nicht trauen kann, weil die Realität dahinter ganz, ganz anders aussieht.
Also, Vorsicht !!!
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Sida
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 14. Sep 2009, 07:00:55 |
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Registriert: 14. Okt 2007, 12:01:55 Beiträge: 535 Wohnort: Gannertshofen/ Iller
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Hallo Martina, oh je das klingt ja scheußlich. Weiß etwas ähnliches, in der Cavallo stehen immer Reitschultest. Ein sehr großer Verein aus unserer Nähe wurde da getestet. Unter anderem wurde auch hinterfragt, wie oft durfen die Pferde auf die Koppel. "Zum Glück" für den Verein, regnete es am Testtag, sodass behauptet werden konnte normaler Weise sind alle draußen. Was natürlich nicht der Wahrheit entsprach, hier auch Gitterboxhaltung, Longeanfängerunterricht, extremes Arbeitspensum und kein Ausgleich. Fand ich auch der Hammer. Das Spiegelt leider im Moment, die Situation der FN, es gibt ein Regelwerk, aber es wird weder auf den Turnierplätzen(siehe Brief von Philippe Karl an die FN) noch in den Reitvereinen umgesetzt. Als einzelne Person hat man leider nicht die Möglichkeit, dagegen vorzugehen. Man riskiert vielleicht sogar eine Anzeige wegen Rufmord. Als ich mein Longierabzeichen in einem Staatsgestüt gemacht habe, wurden die Pferde sogar in Ständer gehalten, nochdazu über Tage nicht bewegt, was zur Folge hatte, dass der erste Tag eigentlich nichts mit Longieren zu tun hatte, sondern wir mussten alle erstmal mit dem Bewegungsstau der Pferde klarkommen. Deshalb entschied ich mich auch meine Ausbildung bei der IGTR in Wehrda zu machen. Hier werden neue Wege des Anfängerunterrichts vermittelt, und siehe da, es war bei diesem Kurs eine Bereiterin des Staatsgestüts anwesend, um sich Fortzubilden, das war aber in Hessen, leider ist dieses Bewußtsein noch nicht auf Bundesebene zu erkennen, auch wenn die Ehrenvorsitzende der IGTR das Bundesverdienstkreuz dieses Jahr erhalten hat. Hoffe nur dass dadurch ein Zeichen gesetzt wurde, und es bald in die Köpfe der Vereine übergeht. LG Simone
_________________ Aber wenn du mich zähmst, werden wir uns brauchen, du wirst für mich einzigartig sein und ich für dich. (der kleine Prinz)
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 14. Sep 2009, 19:42:35 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo Simone, Zitat: Das Spiegelt leider im Moment, die Situation der FN, es gibt ein Regelwerk, aber es wird weder auf den Turnierplätzen(siehe Brief von Philippe Karl an die FN) noch in den Reitvereinen umgesetzt. Ich hätte trotzdem erwartet, das gerade im Bereich der Reittherapie mehr darauf geachtet wird, zumindest in der Theorie haben sich das ja alle Weiterbildungsträger auf die Fahne geschrieben. Ich hoffe auch, daß sich da etwas ändert... P.S. der von mir angesprochene Reitverein hat (zumindest meines Wissens nach) nichts mit der FN zu tun, wollte das nur der Vollständigkeit halber sagen.
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ute
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 21. Sep 2009, 19:43:47 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 20. Apr 2009, 09:15:00 Beiträge: 10
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Hi Martina, ich finde es klasse, dass du deinem Ärger Luft machst Hast du den betroffenen Menschen deine Eindrücke geschildert? Nur dann haben sie die Möglichkeit auch etwas zu verändern.
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 26. Sep 2009, 00:05:17 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo Ute,
für 1. Danke !!
für 2. nein, habe ich der Buchautorin gegenüber natürlich nicht (die kenne ich nicht, die war auch nicht mit dabei und wohnt inzwischen auch woanders, arbeitet also nicht mehr als RT dort). Aber, es wäre ne Idee, der zu mailen... (bin ich noch nicht drauf gekommen).
Den Leuten von dem Reitverein was zu sagen wäre (denke ich) nutzlos gewesen, da "prallen Welten aufeinander". Aber auch da hast Du nicht ganz unrecht, ich denke nochmal drüber nach...
Viele Grüße
Martina
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 02. Nov 2009, 19:20:16 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Hallo Martina, nur kurz: Bei uns am Stall wurde ich von dem ein oder anderen anfangs eher schief angeguckt, als meine Pferde als einzige in einen Offenstall durften. Die anderen sind alle in Boxen. Inzwischen ist mein Offenstall der begehrte Stall - und keiner guckt mehr schief. Also, das mit den Welten kenne ich nur zu gut. Ehrlich. War anfangs gar nicht leicht und ich wurde sogar ein mal als Tierquäler betitelt.  Es hilft dann einfach nur das gute Beispiel, denke ich. Und die Haltung der Pferde obliegt nun mal dem Halter. Es wird immer und immer die schwarzen Schafe geben. Meiner Meinung nach hilft halt einfach nur, selber sein Bestes zu geben und seine Tiere versuchen, so optimal es geht zu halten. Es gibt so viele Hundehalter, Hasenhalter, Vögelhalter, Tiertransporte dieser Welt. .... Wenn du aber konkrete Beweise über konkrete Personen hast und tatsächlich tätig werden möchtest, dann tu das doch? Schreib die Person an und den Hof und mach die Sache öffentlich. Vielleicht mit einem öffentlichen Brief oder ähnlichem. LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 09. Nov 2009, 23:40:59 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Joey hat geschrieben: Wenn du aber konkrete Beweise über konkrete Personen hast und tatsächlich tätig werden möchtest, dann tu das doch? Schreib die Person an und den Hof und mach die Sache öffentlich. Vielleicht mit einem öffentlichen Brief oder ähnlichem. Hallo Joey, das war vielleicht mißverständlich. In dem besagten Stall / RV wird kein therapeutisches reiten ect. mehr angeboten, es ging also nicht um "aktuelle Sachen". Es ging mir nur darum, daß ich zu diesem - sehr bekannten - Buch über "therapeutisches reiten" eben auf einmal wusste, wie die Pferde gehalten werden, gearbeitet werden usw. Und ich persönlich erschrocken war, ich bin davon ausgegangen, das ich, wenn ich ein "renommiertes Stardartwerk zu RT" lese, ich dort eben keine - aus meiner Sicht - armen Pferde - zu erwarten habe. Das war mein Fehler, ich habe erwartet, daß Jemand, der ein so bekanntes Buch verfasst, selbstverständlich auch auf gute Pferdehaltung, vernünftige Arbeit, Ausbildung etc. der Pferde schaut. Da habe ich einfach von "Buchautoren" zu viel erwartet.
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Joey
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 10. Nov 2009, 20:17:26 |
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Registriert: 24. Jul 2006, 20:03:35 Beiträge: 1941 Wohnort: tiefstes Niederbayern *gg*
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Du machst mich neugierig. Magst mir über PN schreiben, welches Buch du meinst? Und mehr dazu?
LG Claudia
_________________ „Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Unum des Universums.“ Novalis
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 10. Nov 2009, 20:18:37 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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ja, mache ich 
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Klee
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 26. Dez 2009, 15:19:45 |
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Registriert: 05. Dez 2006, 15:16:16 Beiträge: 12
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Hallo Martina,
dazu kann ich auch einiges schreiben, weil mir dieses Thema auch immer wieder im Kopf rumspukt. Ich komme aus Hamburg und hier gibt es einen sehr großen Therapiestall, der bekannt ist und oft in der Zeitung steht. Hier wollte ich zuerst ein Prakikum machen, vor meiner Ausbildung, war dann aber so enttäuscht von den Haltungsbedingungen (genau so wie du es erlebt hast), dass ich dies nicht tat. Schade und enttäuschend ist für mich einfach, dass die großen bekannten Ställe, die bekannten Autoren etc. einfach nicht gleichzusetzen sind mit "den besten Ställen, den besten Autoren", was aber der Laie oft verwechselt.
Auch ein anderer bekannter Therapiestall an der Hamburger Stadtgrenze, wo ich dann tatsächlich ein Praktikum machte, hielt seine Pferde zwar etwas netter (täglich ein paar Stunden Weide), aber dennoch: Boxenhaltung, mehrere Stunden ausgebunden im Kreis laufen, wenig Ausgleich, kein Korrekturritt. Einfach schade. Und diese Ställe haben natürlich für die Eltern unserer Klienten klare Vorteile gegenüber den kleinen Anbietern, die ihre Pferde artgerecht halten: Große überdachte Hallen, Aufenthaltsraum für Eltern, überdachte Stall- und Putzplätze etc. Da ist oft die Entscheidung schon längst gefallen, wo das Kind zur Reittherapie gehen soll.
Leider kenne ich aber auch Anbieter, die ihre Pferde im Offenstall halten und denken, sie hätten damit ihre Pflicht getan. Kein Ausgleich für die Pferde, keine Korrektur, sie kommen nur aus dem Offentstall, um in der Therapie zu gehen. Diese Pferde sind z.T. so unausgeglichen, wie die Boxenpferde, da sie nie anständig sich auspowern dürfen.
Tja, es gibt einfach zu viele schlechte Beispiele. Deprimierend. Da hilft wohl nur Aufklärungsarbeit von unserer Seite.
Viele Grüße Julia
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JollyJumper
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 28. Dez 2009, 09:36:46 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 24. Jun 2008, 13:22:53 Beiträge: 55
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Hallo, also ich finde einerseits dass viele Beiträge hier in Ordnugn sind und sicherliche immer wieder nach den Pferden geschaut werden sollte. Was mich stört ist der Begriff *gitterbox*. Dem gegenüber gestellt wird die Offenstallhaltung. Es gibt einfach Pferde die sich nicht in Offenstallhaltung halten lassen und es gibt Anlagen die dazu nicht die Möglickeit haben. Daher finde ich ein unkritische Verhalten und *schlechtreden* hier nicht angebracht. Sicherlich muss jeder schauen seine Pferde so gut als möglich zu halten und ihnen Ausgleichszeit, Ausgleichsarbeit und gute Unterbringung, sowie gutes Futter zu geben. Ich habe die Erfahrung gemacht (und meine Pferde stehen alle in Boxenhaltung) dass es auf das Pferd angekommt. Ein guter Pferdehalter, egal ob Therapeut, Reitlehrer oder Pensionspferdehalter, der sieht wenn es einem pferd nicht gutgeht. Dann muss man sich auf den Weg machen herauszufinden, warum es dem Pferd nicht gutgeht und diesen Mangel abstellen. Das kann die Arbeit, die Haltung oder sonsige Ursachen haben. Hier gilt es sensibel zu sein. Wenn dies nicht der Fall ist, dann halte ich die Reittherapie für in Frage gestellt. Denn nur ein gutes, freundliches, ausgeglichenes und gesundes Pferd ist ein guter Partner in der Reittherapie. Und ich hoffe und bin bemüht meinen Pferden ein für sie gutes Gegenüber zu sein, auch wenn sie in Boxen gehalten werden. Jeder sollte versuchen ein solches Ziel zu erreichen und nicht eine Seit favorisieren und eine anderes hinunteragumentieren. Das ist für mich einseitig, unfachlich und hat nichts mit professionalität zu tun. Was im übrigen die Berichte des Cavallos angeht, davon distanziere ich mich im höchsten Maße, da ich Betiebe persönlich kenne, die von denen in den Schmutz gezogen wurden und das in höchst unsachlicher Weise und einfach sagen muss, manche Berichterstattung ist höchst unsseriös. Jolly
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Martina
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Betreff des Beitrags: Re: arme Pferde Verfasst: 28. Dez 2009, 19:11:07 |
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| Postrank 7 |
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41 Beiträge: 708
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Hallo Jolly,
es ging mir nicht um die Boxenhaltung an sich, sondern wie geschrieben, um alles zusamen. Und reine Boxenhaltung und "nur zum arbeiten rauskommen" ist für mich persönlich inakzeptabel. Aber, wie gesagt, es ging um viel mehr, das schrieb ich ja auch.
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