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Therapeutisches Reiten - Reittherapie

Forum zum Thema "Heilpädagogisches Reiten" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten, Therapeutisches Reiten für Behinderte.
 
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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann.
Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.

 
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 Betreff des Beitrags: Arbeiten als Reittherapeutin
BeitragVerfasst: 18. Jun 2007, 19:48:35 
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Registriert: 17. Jun 2007, 16:42:28
Beiträge: 1
Hallo, ich überlege die Ausbildung zum therapeutischen Reiten zu machen. Meine Frage ist nun wenn ich die Ausbildung beendet habe, wo arbeite ich dann, muss man sich dann selbstständig machen ( was wenn man kein Hof etc. hat, bekommt man zuschüsse oder so, um sich die ganzen Sachen anzuschaffen bzw. die Gebäude zu bauen.....
Wie ist eure Erfahrung, lohnt es sich die Ausbildung zu machen oder findet man später eh keinen Job in dem Bereich?


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BeitragVerfasst: 19. Jun 2007, 02:04:44 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo,

95 % aller Reittherapeutinnen, die ich kenne, machen das selbständig. Ich denke, eine Anstellung als Reittherapeutin zu bekommen, ist relativ utopisch.

Ich kenne keine Statistiken (wäre mal interessant), wieviel % der Reittherapeuten in einem festen Angestelltenverhältnis arbeiten (also nicht auf ABM, Honorarbasis o.ä.). Ich würde es auf deutlich unter 10 % schätzen.

Ich persönlich kenne niemanden mit Festanstellung, wenn es Festanstellungen gibt, dann meist in anderem Rahmen (z.B. Arbeit als Sozialpädagogin in einer Einrichtung für Kinder / Jugendliche, in der man sich langsam den Freiraum erarbeitet, auch therapeutisches reiten im Rahmen der Einrichtung anbieten zu können).

Also, wenn man eine Festanstellung als Pädagogin hat, die offen genug ist und "passt" (Stadtteilbauernhof, Erlebnispädagogik etc.), funktioniert es oft, therapeutisches reiten als einen Teil davon einzubringen.

Ich denke, über 90% der "reinen Reittherapeuten" arbeiten selbständig.

Und es lohnt sich m.E. finanziell nicht. Ich kenne keine Reittherapeuten, die hauptberuflich davon leben können. Die meisten lösen das, indem sie entweder auch noch einen "Hauptberuf" oder zumindest eine Teilzeit - Festanstellung haben, die finanzielles Auskommen garantiert und "Reittherapie" ist dann eben "Nebenjob". So geht es. Oder mit anderem finanziellem "background" (Ehe / Partner mit gutem Einkommen, andere finanzielle Sicherheiten etc.).

Ausschließlich hauptberuflich von Reittherapie leben zu können geht meiner Erfahrung nach nur über andere finanzielle Möglichkeiten (Erbschaft o.ä., was Hofaufbau sichert).

Vielleicht kann man sich mit entsprechenden Kontakten und "Vitamin B" (bei Jugendamt etc.) im Laufe einiger Jahre hier eine hauptberufliche Existenz aufbauen (ich persönlich kenne niemanden, der es geschafft hat, die, die es so machen, leben am Existenzminimum, eine solide finanzielle Existenz einschließlich Altersversorgung etc. gibt es da nicht, ist eher was für "freaks", die trotzdem glücklich sind).

Das sind aber nur meine Erfahrungen...

Martina


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BeitragVerfasst: 19. Jun 2007, 07:40:02 
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Registriert: 11. Jan 2006, 20:26:53
Beiträge: 254
Wohnort: Siegen
Ich teile Martinas Erfahrung in weiten Teilen. Ich kenne 2 Leute mit Festanstellung als RT, beide über einen größeren Träger.
Jede Menge RTs arbeiten selbständig. Da kenne ich wiederum einige, die das hauptberuflich tun. Allerdings gibt das in der Tat kein Luxusleben her. Dennoch ist es machbar - auch ohne Erbschaft. :wink:
Die "geteilte Variante", halb festangestellt, halb selbständig mit RT hat den Nachteil, dass es manchmal gerade die Kosten für die Pferde deckt. Das macht das Finanzamt nicht so lange mit. Ausserdem sollte man sich natürlich überlegen, ob man tatsächlich "für lau" arbeiten will.
Bei mir hatte eine Rechnung nach fünf Jahren "geteilter" Tätigkeit ergeben, dass ich wegen der hohen Fixkosten für die Pferde auf diese Art gar nichts verdiene. Habe mich daraufhin ganz verselbständigt.


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BeitragVerfasst: 06. Jul 2007, 18:02:02 
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Registriert: 06. Jul 2007, 17:26:48
Beiträge: 4
Hallo, es gibt einen relativ großen Hof in Marl, die TR anbieten, also Hippo, HPR/V und Sport. Gibt es leider nur viel zu wenig und die meisten machen sich dann mit ein, zwei Pferden selbstständig. Aber du kannst dir das ja mal anschauen. Der Hof heißt "Feuler".

Sina


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BeitragVerfasst: 06. Jul 2007, 19:53:19 
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Registriert: 23. Mär 2005, 20:45:25
Beiträge: 946
Wohnort: Schifferstadt
...und die haben sogar auch 'ne Homepage:

>Hof Feuler<


Liebe Grüße :D

_________________
Wo kämen wir hin, wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir hin?" und keiner ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man denn ginge?


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 Betreff des Beitrags: ich brauch hilfe
BeitragVerfasst: 21. Okt 2007, 18:38:44 
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Registriert: 21. Okt 2007, 18:31:46
Beiträge: 1
Wohnort: krefeld
ich möchte gerne diesen beruf machen aber ich habe keine erfahrungen und würde gerne wissen wie viel ich denn verdine und o ich mich selbst ständing machen muss um diesen beruf aus zu füren


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Okt 2007, 22:55:38 
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Registriert: 25. Mär 2006, 20:23:41
Beiträge: 708
Hallo,

Du brauchst für diesen Beruf eine pädagogische Ausbildung (Erzieherin, Heilpädagogin, Sozialpädagogin o.ä.).

Die meisten Reittherapeuten arbeiten selbständig.

Wenn Du als Angestellte arbeitest, richtet sich Dein Gehalt nach dem Tarifvertrag (jedenfalls meistens), dies ist abhängig davon, welche Ausbildung Du hast und wie Dein Aufgabenbereich ist (und von Deinem Alter, Kinderzahl, Steuerklasse usw.). Kannst Du Dir hier ausrechenen. http://www.tvoed-rechner.de/


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