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Reittherapie
Heilpädagogisches Begleiten mit dem Pferd - Claudia Altmann. Mit allen Sinnen ganzheitliches Erleben der Faszination Pferd.
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Priscilla
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Betreff des Beitrags: Angst beim Reiten - Hilfe... Verfasst: 19. Feb 2006, 22:26:49 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Feb 2006, 22:09:46 Beiträge: 7
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Hallo!
Es geht nicht um mich, sondern um meine Freundin....
Sie reitet jetzt seit drei Jahren, hatte eigentlich auch schon immer Angst, da ich die Pferde im Stall ganz gut kenne(Schulpferde), hat sie mich viel um Rat gefragt und hat mir nach einiger Zeit auch sehr vertraut, wenn es um das reiten neuer Pferde ging(ddurhc diese Unterhaltungen haben wir uns auch erst kennengelernt, sie ist nicht durch mich zum reiten gekommen).
Habe ihr immer viel geholfen und ihr Tipps zu dem verschiedenen Pferden gegeben und das hat auch super geklappt, sie ist nachher auch(so nach 2 jahren auch mal Pferde geritten, die sie sich vorher nie zugetraut hätte. Sie meinte aber nur weil ich ihr bisher immer gut helfen konnte, wenn sie die Pferde geritten ist und wir haben das zusammen immer hinbekommen.
Jetzt habe ich den Stall gewechselt und jetzt kümmert sich eine Reitlehrerin um sie, die ihre Angst lächerlich findet und auch so damit umgeht......jetzt ist die angst wieder da, noch schlimmer als vorher, sie kann nicht mehr galoppieren, kaum noch traben(will aber unbedingt weiter reiten). War dann mal zu besuch in dem Stall udn da ist sie gerade geritten, getrabt ist sie sogar noch aber als sie dann galoppieren sollte, wurde sie völlig panisch, sie war kaum noch ansprechbar(ist nicht galoppiert nur schritt gegangen), aber ich hatte das gefühl, dass sie kaum noch was wahrgenommen hat, von dem was sonst noch in der Halle passierte....und die Reitlehrerin hat sich lustig gemacht.
Meine Freundin weiß gar nicht genau wovor und warum sie angst plötzlich wieder angst hat.
Jetzt hat sie gefragt, ob ich ihr helfen kann, weil ich ihr immer irgendwie helfen konnte.
Bin dann auch hingefahren, immerhin konnte ich sie motivieren wieder aufs Pferd zu steigen(was sie auch eigentlich wollte, aber sich nicht getraut hat), aber mehr als schritt und kurz trab war nicht drin.
Kann ich ihr irgendwas machen um ihr zuhelfen oder was kann sie für sich selber tun???
LG und danke
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20. Feb 2006, 16:08:58 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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Hallo,
na, das ist ein Thema für mich  .
Erstmal denke ich, das es für deine Freundin wohl sinnvoll wäre, auch den Stall zu wechseln !!! Sie fühlt sich ja scheinbar nicht gut aufgehoben und niemand brauch es wirklich , dass seine Angst ( welche auch mmer ) belächelt wird !
Es ist natürlich schwierig, hier auf die Entfernung Ratschläge zu geben, aber ich versuch mal ein paar Hinweise zu geben.  bzw.Fragen zu stellen !
Hat deine Freundin eine "konkrete" Angst ? d.h. kann sie die Angst beschreiben...ist es DAS Pferd ? ..hat sie BILDER ( Vorstellungen ) im Kopf, was passieren könnte wenn ? Ist es eine "unbegründete" Panikattacke? ( d.h.ich versuch es mal zu beschreiben : das kommt von jetzt auf gleich, fängt mit kribbeln in den Füßen an, Herzrasen, Schwindelgefühl, Sehstörungen ) ... Das kannst du deine Freundin fragen, weil das erstmal das Wichtigste ist, zu wissen, WANN und WIE kommt die Angst.
Die "Reitlehrerin" sollte sie hinter sich lassen und sich eine kompetente Person suchen !
Würde mich freuen wenn du dich wieder meldest und berichten kannst...
LG
Tina
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Priscilla
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20. Feb 2006, 16:20:23 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Feb 2006, 22:09:46 Beiträge: 7
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HallO!
Danke für die schnelle antwort.
Also ich sehe sie nachher undwerde sie das mal fragen, allerdings weiß ich nicht, ob da wirklich was bei rauskommt, denn das war einer ihrer ersten Sätze, nachdem sie weinend vom Pferd abgestiegen ist"Ich weiß nicht mal wovor ich angst habe". Sie hatte schon oft angst, aber eben immer vor einer bestimmten Situation z.B. beim Angaloppieren oder in engen Wendungen!
Aber ich werde mich mal mit den Fragen mal ein bisschen vortasten....melde mich dann!
lg
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20. Feb 2006, 16:26:35 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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jaja, genau das meine ich : "ich weiß nicht mal wovor ich Angst habe" !
Laß sie ihre Angst beschreiben....sie soll sich bewußt machen wie diese Angst zustande kommt.
Außerdem finde ich es sehr bemerkenswert, dass sie mit dem Reiten weitermacht! Hut ab !! Jeder andere hätte es schon an den Nagel gehangen !!!
Sag ihr, das sie ihre Angst nicht als Problem, sondern als Herrausforderung sehen sollte ( und auch so bezeichnen soll :. NICHT ich habe damit ein PROBLEM..sondern...DAS ist eine HERRAUSFORDERUNG für mich ) ..zugegeben, das hört sich etwas strainged an, aber ich weiß wovon ich rede
LG
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Priscilla
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20. Feb 2006, 18:11:24 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Feb 2006, 22:09:46 Beiträge: 7
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OK, das werde ich machen!
Habe noch mal ne frage und zwar hatte ich sie gefragt, ob sie sich sicherere fühlen würde, wenn wir die Longe "ranmachen".
Auhc hier war sie sich nicht sicher und meinte "wenns hilft...."
lingt ja schon etwas unentschlossen, aber wahrscheinlich kann sie gerade gar nicht anders. Soll man sie dan solange überlegen lassen, bis sie selber ne entscheidung getroffen hat oder kann man ihr da unter die Arme greifen????
Sie muss aber um an den Punkt zu kommen vor dem sie angst hat nicht aufs Pferd oder???? reicht doch wenn sie einfahcin gedanken denn ablauf der stunde durchgeht???? Vielleicht mache ich das einfahc mit ihr zusammen, damit auch alles schritt für schritt durchgegangen wird oder soll sie das alleine machen???
Sorry, sind viel Fragen, aber ich will da jetzt auch nichts falsch machen!!!
LG und vielen Dank
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asterix
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20. Feb 2006, 18:45:06 |
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| Postrank 3 |
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Registriert: 06. Feb 2006, 19:12:07 Beiträge: 57 Wohnort: Bayern
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Hallo, da fällt mir auch als erstes ein- Stall wechseln!
Alles andere könnte sich ja dann wieder geben, wenn das Vertrauen da ist (war ja wohl bisher auch so). Es gibt nichts schlimmeres als RL die sich über Angst lustig machen oder (meiner meinung nach) Leute die sich keine Angst eingestehen wollten, aber schnell hysterisch werden - aber ich hab ja keine Angst. Ich find es ok, Angst zuzulassen und zu verbalisieren. Ich helfe den RB bei Unsicherheit, Angst in dem ich sie ermutige. Ich lasse sie nicht in der "Angst" versinken, sondern mache Mut und meist überwinden sie sich dann. Danmn kommt ein Erfolgserlebnsi, dann das nächste u.s.w.
Ich weiß wovon ich rede, hatte Jahrelang Angst! und bin auf einem guten Weg
(Angst vor buckelnden, durchgehenden Pferden- Kindheitserfahr.)
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20. Feb 2006, 18:52:02 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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ja, das kann ich mir vorstellen ( Longe dran ), das sie da nicht entschlossen ist. hmm, zum Verständnis, wenn jemand Angst hat,und weiß nicht "warum" oder "wodurch"...dann weiß er auch nicht wie er DIESE wieder loswerden kann und weiß auch meistens nicht was gut ist um Linderung zu verschaffen.
Was man jedoch raushört ist, dass sie Vertrauen in dich hat.
Wenn du Schwierigkeiten hast, ihre Angst zu verstehn und sie die Schwierigkeit hat dir diese zu vermitteln, macht ein kleines " Spielchen" :
Frag sie aber, ob sie Lust dazu hat  ... Ihr steht euch gegenüber. Frag sie wie du dich fühlen müßtest, wenn diese Angst kommt. Wie sich der Körper anfühlt ( warm..kalt etc...kribbelig..etc )..sie soll deinen Körper "modellieren" bis Gesichtsausdruck, Körperhaltung etc. genau so sind, wie sie meint, das es ihrer Angst entspricht.
Dann anders : jetzt so, wie es für sie sein müßte OHNE Angst. Welche Körperhaltung würde SIE annehmen, welchen Gesichtsausdruck.
Möchte sie Mutig sein oder einfach nur Vertrauen haben können ?
Ich würde deine Freundin erstmal vom Pferd runter holen ( auf den Boden der Tatsachen  ) und mit EINEM bestimmten ( IHR anvertrauten) Pferd , Bodenarbeit machen. Dominanztraining...n.Horsemanchip etc. und dann langsam wieder auf den Rücken zurück um sich tragen ZU-LASSEN !
Zu deinen restlichen Fragen... ich denke du bist ihr sicher eine große Hilfe, laß sie nicht damit allein. Natürlich muß sie nicht erst auf den Rücken vom Pferd um die Angst zu spüren, das geht gedanklich ( Schließlich ist DIE ANGST auch nur eine ziemlich lästige Verknüpfung von Gedanken und NICHTS körperliches !)
Das was du sagst mit : Schritt für Schritt, hört sich SEHR gut an ! Findet zusammen ihre Angst und bietet ihr die Stirn  ...  ...
LG
Tina 
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angela
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20. Feb 2006, 21:36:55 |
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| Postrank 0 |
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Registriert: 13. Feb 2006, 20:42:47 Beiträge: 4 Wohnort: Koblenz
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Hallo Priscilla,
finde es klasse,daß du dich so um deine Freundin bemühst.Falls es in eurer Nähe noch andere Reitgelegenheiten gibt,würde ich auch dazu raten,den Stall,vielleicht auch die Reitweise(??)zu wechseln.Kann mich den anderen da nur anschließen,man darf sich weder unter Druck setzen lassen("du galoppierst jetzt aber"),wenn kein gutes Gefühl da ist,noch für seine Angst ausgelacht werden.Bei ängstlichen Reitern würde ich auch nur ein bestimmtes Pferde aussuchen,zu dem dann auch Vertrauen aufgebaut werden kann,ständiger Pferdewechel verunsichert nur.Am besten wäre dann vielleicht auch Einzelunterricht. Mit Entspannungsübungen und Atemübungen kannst du deiner Freundin auch helfen,kann dir dazu auch ein Buch empfehlen:REITEN OHNE STRESS UND ANGST,von JONI BENTLEY,CADMOS VERLAG
Liebe Grüße Angela
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Stef
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 20. Feb 2006, 23:36:14 |
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| Postrank 5 |
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Registriert: 11. Jan 2006, 20:26:53 Beiträge: 254 Wohnort: Siegen
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Hallo, hilfreich könnte auch sein, Deine Freundin erstmal im Schritt ganz andere, neue Erfahrungen machen zu lassen - ihre Motivation aufs Pferd zu steigen ist ja noch da. Sicher gibt es auch in langsamem Tempo viele Dinge, die sie noch lernen könnte(?).
Z.B. Ausritt (ggf. als Handpferd), Trailaufgaben, Rückwärts, Seitwärts, Spaßparcours...
Wenn sie in der "sicheren Gangart" wieder ihr Spektrum erweitern konnte und nicht auf "dazulernen heisst schneller werden" festgelegt wird, kann es sein, dass sie irgendwann auch von alleine wieder einen Schritt weitergehen möchte.
Good luck!
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Priscilla
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21. Feb 2006, 17:14:28 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Feb 2006, 22:09:46 Beiträge: 7
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HAllo!
Vielen dank euch allen für die hilfe, werde das alles mal versuchen.
Ach sie ist die ersten zwei Jahre nur zwei verschiedene Pferde geritten, dann habe ich ihr irgendwann mal vorgeschlagen, ein anderes (natürlich liebes Pferd) zu reiten udn sie war zwar skeptisch, aber doch mutig und neugierig genug. und es hat super geklappt, von dem Moment an, kam sie öfter zu mir und hat gefragt, ob es nicht noch mehr Pferde gäbe, die sie reiten könnte, und so hat sie sich dann Stück für Stück vorgearbeitet, allerdings waren da auch mal Pferde dabei, die nicht als "Lebensversicherung" durchgehen(aber auch nichts Schlimmes machen, mal ganz, ganz, ganz leicht zum Bocken ansetzen, wenn man sie mal mit der gerte antickt). Aber ich habe ihr immer vor der Stunde gesagt, was die "schwäche" des Pferdes ist, das sie reiten wollte.
Da ich ja weiß, dass ihr schon das leichteste Kopfschütteln angst machte, habe ich ihr alles erzählt, was das Pferd macht, es aber nciht schlimm ist, weil das Pferd das öfter macht und dann war das auch ok!
sie ist sogar Pferde geritten, bei denen viele der fortgeschrittenen Reite respekt hatten, eigentlich hat sei ein ganz gutes Gefühl dafür entwickelt, wie viel sie sich und den Pferden zumuten kann, damit beide keine Problem haben und kam mit den Pferden auch besser zu recht als viele andere(lag natürlich auch daran, dass sie weniger gefordert hat, aber immerhin).
Sie hat auch wieder auhc die Pferde gewechselt, denen sie vertraut, aber im Moment reicht das nicht!
@ Tina
Also ich habe mich gestern mit ihr getroffen und habe einfach mal versucht den Grund der Angst herauszufinden udn auch wenn sie am anfang meinte sie weiß es nicht, habe ich einfach mal versucht mich ranzutasten, habe einfahc mal gefragt, ob sie angst hat runter zufallen, worauf sofort ein deutliches und ich denke ehrliches NEIN folgte. So dann haeb ich mal gefragt, WANN(wie du gesagt hast) die angst anfängt, also vor dem aufsteigen hat sie keine(bisschen aufgergt, weil sie angst hat, das die angst beim reiten kommt), schritt, da ist es wie beim aufsteigen, wenn sie trabt hat sie nicht immer angst, im galopp ja. Und zwar so haben wir herausgefunden, weil sie im Galopp angst hat das Pferd nicht kontrollieren zu können, denke das kommt daher, dass sie ja schulis reitet, die zwar nciht nicht umgewollt angaloppieren, aber man doch schon merkt, dass sie auch gerne würden, wenn ihr kollegen geloppieren.darum hilft der einzelunterricht in der richtung bestimmt.
Im trabb bekommt sie plötzlich angst, allerdings so haben wir herausgefunden, besonders dann wenn das Pferdi, mal von selber meint das Tempo etwas(ist echt nur sehr minimal) zu erhöhen, eigentlich auch son Kontrollproblem.
die angst fühlt sie an als ob "jemand eine Tür zu macht und ich sie nicht mehr öffnen kann", sie sagt, sie nimmt gar nciht mehr wahr was der lehrer sagt und kann auch ncihts mehr auf dem Pferd machen, es schnürt ihr die Luft ab.
So da war eigentlich alles!!!
ach und sie meint, dass sie das mitder Longe schon machen würde, wenn ich denke, dass es helfen könnte!?!
Was meinst du???
LG
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21. Feb 2006, 17:31:56 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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ah, schön von dir zu hören...
also ,was ich meine:
klar, Longe würde ihr für den MOMENT sicher helfen..bringt ihr aber nicht wirklich was, sobald sie wieder auf sich selbst gestellt ist und nicht die Verantwortung an den Longenführer abgeben kann.
Wie schon gesagt, ich denke wenn sie sich im VERTRAUEN üben kann zum Pferd und ihren eigenen Fähigkeiten wäre das sinnvoller. DAS geht am Boden eben ganz gut.
An der Longe könntet ihr Übungen fürs Körpergefühl machen. ( Mit welchem Huf fusst das Pferd gerade auf... wo fühlt man seine Bewegungen am stärksten...im Schritt "einfach" mal Augen zu und in die Bewegung eintauchen...Atmung kontrollieren ( in den Bauch atmen..NICHT Luft anhalten..immer schön aus und ein ) )...
Das mit "tür zu" und "keine Luft bekommen" kann ich mir vorstellen...( da hilft auch wie schon beschrieben : in den Bauch atmen und auf die Atmung achten..Nicht Luft anhalten ) ..da kannst du sie auch in einer dieser Situationen drauf hinweisen, wäre hilfreich, weil sie wahrscheinlich garnicht merkt, das sie Luft anhält ( das wiederum verkrampft und macht handlungsunfähig )
LG
Tina
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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Priscilla
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21. Feb 2006, 18:30:01 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Feb 2006, 22:09:46 Beiträge: 7
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Aha ich verstehe was du mit der Longe meinst, das Problem ist nur, dass die Pferde (da es ja kein Privatpferd ist) eigentlich nur zum reiten dienen sollen. Klingt jetzt blöd aber die stellen sich da etwas an, wenn man mal was anderes machen will. Die Möglichkeit die wir haben, wäre einfach putzen und eben mit dem Pferd zeit in der Stallgasse verbringen oder meinst du einfahc nur sowas??? ich habe auch schon über einen Stallwechsel mit ihr gesprochen, aber da hat sie gleich ganz dicht gemacht.
Hoffe ich nerve dich nicht zu doll, aberdu bist meine letzte Hoffnung, denn ich weiß alleien nciht mehr weiter......
hast du nicht ein paar Übungen, die das Vertrauen stärken können, wenn sie auf dem Pferd sitzt????Gibt es sowas??
LG und sorry für die Nerverei!!
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Tina-Reittherapeutin
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21. Feb 2006, 18:45:45 |
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Registriert: 09. Mai 2005, 10:15:11 Beiträge: 559 Wohnort: Norddeutschland /Jade
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Das ist doch keine Nerverei...
Vielleicht hab ich da ja was falsch verstanden
..du sagtest doch, das du ihr angeboten hast, sie an die Longe zu nehmen, oder ?
Dann geh ich einfach mal davon aus, dass das bei euch im Stall mit den "Reitpferden" erlaubt ist !?...wenn die sich da komisch anstellen( weil jemand anderes ein Pferd longiert !?), weiß ich auch nicht ! Die Übungen, die ich dir oben beschrieben habe könnt ihr an der Longe ( also deine Freundin AUF dem Pferd ) oder du am Führstrick machen ( deine Freundin auf dem Pferd ) und du führst sie in der Bahn.
LG
Tina
_________________ " Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen." ( Goethe )
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Priscilla
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21. Feb 2006, 18:54:42 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Feb 2006, 22:09:46 Beiträge: 7
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Ja, war schon richtig mit an die Longe nehmen. Nee, ich dachte weil du ja geschreiben hast runter von Pferd, dass sie mit dem Pferd eben nur so viel Zeit verbringen soll, spazieren gehen oder so......
Also sei hat sich jetzt um einen Termin füt die Longe gekümmert, nächsten Montag steht es auf dem Plan...schauen wir mal.
LG
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Priscilla
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 07. Mai 2006, 20:08:04 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 19. Feb 2006, 22:09:46 Beiträge: 7
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Hallo Tina,
sorry, ich weiß, dass ich mich lange nicht gemeldet habe, einfach aus Zeitmangel, ich war kaum zuhause und es war etwas sehr stressig, es kommt ja auch nicht eins nach dem anderen sondern alles zusammen.....
....aber das ist ja gar nicht so wichtig, denn es geht ja nicht um mich, sondern um meine Freundin.
Es ist ja nun einige Zeit vergangen und es hat sich einiges getan.
Das mit der Longe haben wir gelassen, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, dass es bei ihr Stress auslöst, auch wenn sie versucht immer sehr "mutig" zu tun, merke ich ihr inzwischen schnell an, wenn sie ja sagt und doch nein meint. Kann das nicht genau erklären, aber es ist so, habe dann einfach mal geschaut worauf sie selber abzielt, war dann schon die Gruppe, aber so, dass die Reitlehrerin nichts zu ihr sagt und sie einfach selbst im Schritt reiten lässt. Das hat sie auch ein paar mal gemacht,weil sie es unbedingt so haben wollte wie vorher, hat nicht so ganz geklappt.
Sie hat sich so unter Druck gesetzt, dass gar nichts mehr ging, dann konnte sie doch mal mit einem Pferd alleien in die Halle, bin auch auf ihren Wunsch in den Stall gefahren, und dann war sie an dem Punkt wo gar nichts mehr ging, sie wollte nicht mehr aufsteigen, war auch nciht bereit mit mir zu reden, obwohl ich ja kommen sollte, mir war schon klar, dass sie mit sich selber gerade nicht wusste wohin, aber sieguckte mich nicht mehr an und lief mehrmals wortlos an mir vobei, als ich sie dann irgendwann am Arm festhielt, weil ich auch nicht wusste wie ich an sie rankommen sollte, sie machte nicht ziemlich an und fing dann fürchterlich an zu weinen. Auch wenn sie mir leid tat, war das der moment seitdem ich wieder mit ihr reden kann. und das haben wir dann auch getan.
und seitdem geht es aufwärts. Hat sie super hinbekommen. Auch wenn das alles noch sehr angespannt aussieht, hat sie jetzt wieder den Mut zu galoppieren(seit 2 Wochen auch auf beiden Händen, vorher nur links herum). Wollte ich dir nur mal erzählt haben, da ich ja auch hier Hilfe gesucht habe.
Hoffe es ist verständlich geschrieben!?!
Und jetzt habe ich aber doch noch eine kleine letzte Frage und zwar habe ich, auch wenn ich weiß dass sie eigentlich nicht so gern darüber redet(die Angst meine ich), passte aber ganz gut weil ich irgenwie das gefühl hatte, dass sie mir antworten würde, sie hat dann so erzählt und erwähnte so ziemlich nebenbei, dass sie als sie fünf war mal von einem Pferd "zusammengetreten" worden ist, weil die Aufichtsperson wohl nicht aufgepasst hat, danach ca 15 jahre nie wieder an ein Pferd rangegangen.
Ich denke das kann doch so einiges erklären, auch die angst die da ist wenn sie neben einem Pferd steht und das plötzlich mal mit einem Bein zuckt oder so. Weil sie immer denkt es würde treten, mit böser absicht.
kann ich ihr da irgendwie helfen wieder vertrauen zu fassen, so wie man das als reiter eben haben sollte?????
LG
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